September 25, 2025 @ 19:30 – 21:30
Die Bekämpfung der „illegalen“ Migration und die deutliche Reduzierung der Asylbewerberzahl ist ein zentrales Anliegen der seit Mai amtierenden Bundesregierung. Verstöße gegen die Genfer Flüchtlingskonvention, gegen UNO-Menschenrechtsnormen und gegen EU-Recht nimmt sie dabei in Kauf. Damit gibt die Regierung dem Druck der AfD nach, für die – so wie für ähnliche Parteien und Politiker in anderen europäischen Ländern und in den USA – die Hetze gegen unerwünschte Ausländer seit über drei Jahrzehnten das zentrale Mobilisierungs- und Wahlkampfthema ist. Doch Migration hat es schon immer gegeben. Die meisten Deutschen blicken auf Vorfahren zurück, die einst selbst einwanderten. Sollte man wirklich die Grenzen dicht machen, wie viele fordern, und in Millionenhöhe abschieben? Auf diese und weitere Fragen wird der Referent eingehen und Antworten zu geben versuchen. Der 1954 geborene Publizist und Buchautor beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Themen Migration, Flucht und Asyl. Von 1988 bis 2020 war er als UNO-Korrespondent tätig für die „taz“ und andere Printmedien sowie für Rundfunk und Fernsehen.
in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Oberes Nagoldtal