• Skip to main content

DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

  • Über uns
    • Unser Selbstverständnis
    • Kontakte
    • Grundordnung des DFG-VK Landesbandes Baden-Württemberg
    • Landesvorstand +
    • Geschäftsführer
    • Referent*innen
  • verweigern.info
  • Infos / Aktivitäten
    • Informationen
      • Politische und historische Dimension von KDV
      • Pressemitteilungen
      • SÜDWEST-KONTAKTE
      • Informationen
      • § Recht kurz $
        • § Recht kurz §: Totalverweigerung
        • § Recht kurz §: Bußgeldverfahren
        • § Recht kurz §: schriftliche (statt digitale) Abgabe der Bereitschaftserklärung
    • Kampagnen
      • Friedensfähig statt erstschlagsfähig
      • Atomwaffenfrei jetzt
      • Unter 18 nie!
      • Aktion Aufschrei -Stoppt den Waffenhandel
      • Sicherheit neu denken
      • Weitere Kampagnen
    • Ulli-Thiel-Friedenspreis
    • Servicestelle Friedensbildung Ba-Wü
    • Pax an
  • Veranstaltungen
  • Suche

Verweigert

14 April, 2026

Erfolgreicher 2. Verweigert-Kongress in Kassel: Über 100 Teilnehmende beraten Strategien der Kriegsdienstverweigerung

Kassel, 13. April 2026 – Am 11. und 12. April fand in Kassel der 2. Verweigert-Kongress statt. Mehr als 100 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um zentrale Fragen rund um Kriegsdienstverweigerung, Militarisierung und Aufrüstung zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für einen breiten gesellschaftlichen Widerstand zu entwickeln.

Die Veranstaltung bot Raum für intensiven Austausch, Vernetzung und strategische Planung. In zahlreichen Workshops und Plenen wurden rechtliche, politische und praktische Aspekte der Kriegsdienstverweigerung beleuchtet. Dabei ging es nicht nur um individuelle Verweigerung, sondern auch um kollektive Ansätze, um der zunehmenden Militarisierung in Deutschland und Europa entgegenzutreten.

Ein zentrales Ergebnis des Kongresses ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Initiativen und Bewegungen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass es notwendig ist, den Widerstand gegen Krieg und Aufrüstung sichtbarer und breiter zu organisieren.

Im Rahmen des Kongresses wurde zudem ein Solidaritätsfonds ins Leben gerufen, der junge Menschen unterstützt, die im Rahmen des neuen Wehrdienstgesetzes Post von der Bundeswehr bekommen haben. Der Fonds soll praktische Hilfe leisten und gleichzeitig ein starkes Signal der Solidarität senden.

„Die große Beteiligung und die intensive Zusammenarbeit zeigen, dass das Thema Kriegsdienstverweigerung aktuell bleibt und uns alle angeht“, erklärte Yannick Kiesel, politischer Geschäftsführer der DFG-VK. „Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Widerstand zu organisieren und Menschen zu ermutigen, sich aktiv gegen Krieg und Militarisierung zu stellen.“

Die Organisator*innen ziehen ein durchweg positives Fazit: Der 2. Verweigert-Kongress war ein wichtiger Schritt hin zu einer stärkeren Vernetzung der antimilitaristischen Bewegung und hat konkrete Impulse für zukünftige Aktionen gesetzt.

Weitere Informationen zum Solidaritätsfonds finden sich unter www.soli-fonds.verweigern.info

Pressekontakt:
Yannick Kiesel (DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de; +491578/3452092

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart, 13. April 2026

4 Dezember, 2025

Verweigert! Der 2. Kongress gegen den neuen Wehrdienst – und für die Verweigerung aller Kriegsdienste. Am 11. und 12. April 2026 im Stadtteilzentrum Vorderer Westen in Kassel.

Die von der Bundesregierung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 ausgerufene militärische „Zeitenwende“ hat zu einer massiven Aufrüstung der Bundeswehr geführt. Neben neuer Ausrüstung soll es auch neues Personal geben, um die neuen Waffen zu bedienen: Von aktuell rund 180.000 soll die deutsche Armee in den nächsten Jahren auf über 260.000 Soldat*innen wachsen. Damit soll Deutschland „kriegstüchtig“ gemacht werden.

Um genug junge Menschen für den Armeedienst zu bekommen, will die Bundesregierung noch 2025 die Reaktivierung der – lediglich ausgesetzten – Wehrpflicht beschließen: Ab Anfang 2026 sollen alle jungen Menschen Werbebriefe der Armee erhalten (und junge Männer gezwungen werden einen Fragebogen auszufüllen). Auch soll wieder eine Wehrerfassung und Wehrüberwachung stattfinden. Ab 2027 sind dann auch wieder Zwangsmusterungen geplant. Informationen darüber, wie man den Dienst in der Armee – auch vorab schon – verweigern kann, gibt es auf www.verweigern.info

Junge Menschen lehnen den Dienst an der Waffe mehrheitlich ab. Die Zahl der KDV-Anträge steigt ebenso wie die Anfragen an Beratungsstellen rasant: Kriegsdienstverweigerung ist (leider) wieder Thema!

Weitere Infos hier.

April 11 – April 12

DFG-VK

Veranstalter-Website anzeigen

Vorderer Westen, Stadtteilzentrum, Kassel

Elfbuchenstraße 3
Kassel,
Google Karte anzeigen
  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live
  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2026 · dfg-vk · Anmelden