• Skip to main content

DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

  • Über uns
    • Unser Selbstverständnis
    • Kontakte
    • Grundordnung des DFG-VK Landesbandes Baden-Württemberg
    • Landesvorstand +
    • Geschäftsführer
    • Referent*innen
  • verweigern.info
  • Infos / Aktivitäten
    • Informationen
      • Politische und historische Dimension von KDV
      • Pressemitteilungen
      • SÜDWEST-KONTAKTE
      • Informationen
      • § Recht kurz $
        • § Recht kurz §: Totalverweigerung
        • § Recht kurz §: Bußgeldverfahren
        • § Recht kurz §: schriftliche (statt digitale) Abgabe der Bereitschaftserklärung
    • Kampagnen
      • Friedensfähig statt erstschlagsfähig
      • Atomwaffenfrei jetzt
      • Unter 18 nie!
      • Aktion Aufschrei -Stoppt den Waffenhandel
      • Sicherheit neu denken
      • Weitere Kampagnen
    • Ulli-Thiel-Friedenspreis
    • Servicestelle Friedensbildung Ba-Wü
    • Pax an
  • Veranstaltungen
  • Suche

Stuttgart

31 Juli, 2026

KDV-Berater:innen-Schulung: Reservisten/Soldaten 7.November 2026 in Stuttgart

Das Reservestärkungsgesetz wird aller Voraussicht nach zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Ein Teil davon, wie der Meldedatenabgleich ist bereits seit dem 1. Juli 2026 gültig.

Reservistinnen und Reservisten sollen wieder regelmäßig zu Reserveübungen herangezogen werden. Reserve wird also keine Ruhe haben und wir erwarten eine deutliche Zunahme an Reservistenverweigerungen. Darauf wollen wir uns vorbereiten und laden zu unserer Schulung am Samstag 07. November 2026 von 12 bis 16 Uhr in Stuttgart, Arndtstraße 31 recht herzlich ein.

Es geht um die Verweigerung von Reservistinnen und Reservisten sowie Soldatinnen und Soldaten. Wir geben die rechtlichen Informationen und besprechen anhand von Fallbeispielen wie die Begründung aufgebaut werden kann.

Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Du kannst dich bis 15. Oktober verbindlich für die Schulung in Stuttgart anmelden: ba-wue@dfg-vk.de. Kosten für DFG-VK-Mitglieder 10 €, für Nichtmitglieder 20€.

Nach der Anmeldung erhaltet ihr die Wegbeschreibung zum Büro und weitere Angaben zum Schulungsablauf.

Die Schulung führen Klaus Pfisterer und Susanne Bödecker durch.

28 Juli, 2026

Stuttgart: Wie geht Frieden? – Wege aus der Konfrontation

September 19 @ 10:30 – 18:00

Tagungsempfehlung: Wie geht Frieden? – Wege aus der Konfrontation
Wie können Wege aus der aktuellen Konfrontationspolitik aussehen? Welche Rolle spielen Diplomatie, Völkerrecht und zivile Sicherheit? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet die hochkarätig besetzte Studientagung „Wie geht Frieden? – Wege aus der Konfrontation“ am Samstag, 19. September 2026, im Hospitalhof Stuttgart. Mit namhaften Referent*innen aus Wissenschaft, Journalismus und Friedensforschung verspricht die Veranstaltung spannende Debatten und neue Perspektiven. Der Landesvorstand der DFG-VK Baden-Württemberg kann die Teilnahme ausdrücklich empfehlen. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich im Veranstaltungsflyer. Zur Anmeldung

Screenshot
€10 entfällt für Studierende und Bonuscard-Inhaber*innen

Aufbruch zum Frieden

Veranstalter-Website anzeigen

Hospitalhof

Stuttgart, Google Karte anzeigen
  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live

27 Juli, 2026

Landesmitgliederversammlung 2026: Gemeinsam für Frieden in bewegten Zeiten

Mit rund 50 Teilnehmenden war die Landesmitgliederversammlung der DFG-VK Baden-Württemberg am 18. Juli im Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart so gut besucht wie seit mehreren Jahren nicht mehr. Dass sich so viele Mitglieder an einem sonnigen Sommer-Samstag Zeit nahmen, zeigt: Krieg, Aufrüstung und die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft beschäftigen unsere Mitglieder sehr. Als pazifistischer und antimilitaristischer Verband wollen wir diesen Entwicklungen nicht tatenlos zusehen. Wir setzen uns gegen die drohende Rückkehr der Wehrpflicht ein, beraten Menschen, die aus Gewissensgründen keinen Kriegsdienst leisten wollen, und entwickeln gemeinsam Ideen, wie Frieden, Diplomatie und zivile Konfliktbearbeitung wieder stärker in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten rücken können.

Als Landesverband Baden-Württemberg der DFG-VK möchten wir diese Themen nicht nur landespolitisch begleiten, sondern insbesondere die Friedensarbeit vor Ort stärken. Neben den vereinsinternen Beratungen standen deshalb vor allem die politischen Entwicklungen in Baden-Württemberg und die Frage im Mittelpunkt, wie wir als Teil der Friedensbewegung auf die zunehmende Militarisierung reagieren und ihr konkrete friedliche Alternativen entgegensetzen können.

Baden-Württemberg auf dem Weg zum „olivgrünen Musterländle“

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete unser Mitglied Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) mit seinem Vortrag „Olivgrünes Musterländle“.

Anhand zahlreicher Beispiele zeigte er auf, wie Baden-Württemberg Schritt für Schritt zu einem militärischen Vorzeigeland umgebaut wird. Seine Analyse spannte den Bogen von den ungehemmten Milliardenprogrammen für Aufrüstung über den Ausbau der Bundeswehr und ihrer Reserve, den Operationsplan Deutschland und die stärkere militärische Nutzung öffentlicher Infrastruktur bis hin zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die zunehmend auf Sicherheits- und Verteidigungsforschung ausgerichtet werden sollen.

Besonders eindrücklich analysierte er die Regierungserklärung des damaligen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Darin warb dieser ausdrücklich dafür, dass sich auch die baden-württembergische Maschinenbauindustrie stärker im militärischen Bereich engagiert. Unternehmen, die bislang ausschließlich zivil produzierten, wurde die Unterstützung der Landesregierung zugesichert, wenn sie künftig Rüstungsgüter herstellen oder ihre Produktion entsprechend umstellen wollen. Nach Einschätzung Jürgen Wagners wird auch Ministerpräsident Cem Özdemir diesen Kurs fortsetzen.

Deutlich wurde dabei: Militarisierung betrifft längst nicht mehr nur Kasernen und Streitkräfte. Sie verändert Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen und öffentliche Infrastruktur gleichermaßen.

Die Präsentation von Jürgen Wagner hier zum Download bereit. 

Die anschließende Diskussion zeigte, wie viele Fragen diese Entwicklungen aufwerfen. Diskutiert wurden unter anderem die Auswirkungen der Aufrüstung auf den Sozialstaat, die zunehmende Einbindung ziviler Einrichtungen und der Rotlichtorganisationen und des Gesundheitswesens in militärische Planungen, der Abbau von Zivilklauseln an Hochschulen, die wachsende Präsenz der Bundeswehr an Schulen sowie die Rolle der Friedensbewegung in einer zunehmend militarisierten Gesellschaft. Immer wieder wurde auch die Finanzierungsfrage gestellt: Wer soll die ungehemmten Milliardenprogramme für militärische Aufrüstung langfristig bezahlen? Bereits heute steigen die Zinsausgaben des Bundes deutlich an. Wenn ab Mitte der 2030er Jahre zusätzlich die Tilgung dieser Schulden beginnt, drohen erhebliche Belastungen künftiger Haushalte – mit möglichen Folgen für Bildung, Soziales, Kultur und viele andere öffentliche Aufgaben.

Gemeinsam sichtbar werden

Nach dem Mittagessen trafen sich die Teilnehmenden im wunderschönen Garten des Clara-Zetkin-Hauses zu einem gemeinsamen Fototermin. Dabei entstand das neue Gruppenfoto des Landesverbandes, das die große Beteiligung und den starken Zusammenhalt unserer Friedensbewegung sichtbar macht.

Fairer Prozess für die ULM 5

Außerdem nahm der Landesvorstand mit Klaus Pfisterer, Thomas Schild-Dona und Stefan Philipp ein Solidaritätsvideo für die Ulm Five auf. Darin fordert die DFG-VK Baden-Württemberg einen fairen rechtsstaatlichen Prozess für die fünf Angeklagten und wendet sich gegen die Kriminalisierung antimilitaristischen Protests.

Friedensarbeit lebt vom Mitmachen

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in drei Arbeitsgruppen weiter.

In der Arbeitsgruppe Kriegsdienstverweigerung wurden die nächsten Schritte beim Ausbau unseres Beratungsnetzwerkes geplant. Neben der Beratung Ungedienter rückt künftig verstärkt auch die Beratung von Reservistinnen und Reservisten in den Mittelpunkt. Sollte das angekündigte Reservestärkungsgesetz beschlossen werden, wird der Beratungsbedarf in diesem Bereich deutlich zunehmen. Wie bereits bei der Beratung Ungedienter möchte die DFG-VK auch hier frühzeitig gut aufgestellt sein und Betroffenen kompetente Unterstützung anbieten.

Die Arbeitsgruppe Schule knüpfte an ihre Arbeit seit dem Neujahrsempfang des Landesverbandes in Karlsruhe an. In den vergangenen Monaten wurden Materialien entwickelt, Erfahrungen gesammelt und Konzepte für Schulveranstaltungen weiterentwickelt. Die Landesmitgliederversammlung bot nun die Gelegenheit, neue Interessierte einzubinden und gemeinsam die nächsten Schritte zu planen.

Besonders positiv wurde über einen Projekttag am Andreae-Gymnasium in Herrenberg berichtet. Dort hatte die Schule das Thema Wehrpflicht und Sicherheitspolitik bewusst aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Neben einem Jugendoffizier der Bundeswehr – dessen Beteiligung aus unserer Sicht für eine ausgewogene Veranstaltung nicht zwingend erforderlich gewesen wäre – kamen auch Vertreter des Bundes für Soziale Verteidigung, der DFG-VK sowie Radio Wüste Welle zu Wort. Gerade diese Vielfalt unterschiedlicher Perspektiven wurde als vorbildlich bewertet und soll auch zukünftige Schulveranstaltungen inspirieren.

Unter dem Titel „Landesverband – wie weiter?“ beschäftigte sich die dritte Arbeitsgruppe mit einer zentralen Zukunftsfrage: Wie können wir unsere Friedensarbeit so weiterentwickeln, dass der Landesverband auch in vielen Jahren lebendig, handlungsfähig und wirksam bleibt? Viele Mitglieder engagieren sich seit Jahrzehnten mit großem Einsatz für Frieden und Abrüstung. Gemeinsam wurde darüber beraten, wie wir neue Menschen für diese Arbeit gewinnen, Erfahrungen weitergeben und neue Ideen entwickeln können. Dazu gehört auch, moderne Formen der Öffentlichkeitsarbeit auszuprobieren, ohne dabei unsere bewährten Kommunikationswege oder langjährige Mitglieder aus dem Blick zu verlieren. Zukunftsfähigkeit bedeutet für uns nicht, Bewährtes aufzugeben, sondern Bestehendes sinnvoll weiterzuentwickeln.

Viele Projekte für die kommenden Monate

Am Nachmittag wurden außerdem die Delegierten des Landesverbandes für den Bundeskongress der DFG-VK gewählt, der vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Stuttgart stattfinden wird. Dass der Bundeskongress in diesem Jahr in Baden-Württemberg ausgerichtet wird, ist vor allem dem großen Engagement vieler Aktiver aus unserem Landesverband zu verdanken – insbesondere der Regionalgruppe Stuttgart sowie den Mitgliedern der Vorbereitungsgruppe. Für diesen großartigen Einsatz bedanken wir uns herzlich.

Das Programm kann sich sehen lassen: Am Freitag beginnt der Bundeskongress mit einem gemeinsamen Treffen am Deserteursdenkmal in Stuttgart. Am Abend folgt die Verleihung des Ludwig-Baumann-Preises des Carl-von-Ossietzky-Solidaritätsfonds der DFG-VK. Am Samstag stehen die Antragsberatungen sowie der Vortrag von Margot Käßmann im Mittelpunkt, bevor der Sonntag Raum für Arbeitsgruppen, Vernetzung und gemeinsame Perspektiven bietet. Weitere Informationen finden sich unter https://buko2026.dfg-vk.de.

Erfreulich war außerdem, dass sich bereits während der Landesmitgliederversammlung weitere Mitglieder bereit erklärten, organisatorische Aufgaben rund um den Bundeskongress zu übernehmen. Auch dafür bedanken wir uns herzlich.

Außerdem informierte der Landesvorstand über den Protest gegen das Bundeswehr-Ferienlager in Kellmünz. Nein zur Frühmilitarisierung – insbesondere von Sechs- bis Zwölfjährigen. Kinder brauchen Räume zum Spielen, Lernen und Entdecken – nicht die Gewöhnung an militärische Strukturen. Deshalb ruft die DFG-VK Baden-Württemberg dazu auf, den friedlichen Protest am 11. August zu unterstützen.

Abgerundet wurde der Tag durch die Ankündigung eines Workshops zu WordPress, Instagram und Canva, den Geschäftsführer Jonas Fehrenbach im Herbst in Karlsruhe anbieten wird. Ziel ist es, noch mehr Mitglieder dabei zu unterstützen, selbst Öffentlichkeitsarbeit zu machen und unsere Themen sichtbar in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.

Mit Rückenwind in die zweite Jahreshälfte

Die Landesmitgliederversammlung hat deutlich gemacht: Friedensarbeit ist notwendiger denn je. Seit der ausgerufenen Zeitenwende erleben wir eine politische Entwicklung, in der militärische Aufrüstung und Abschreckung vielfach als alternativlos dargestellt werden. Gleichzeitig fließen ungehemmte Milliardenbeträge in militärische Projekte, während an anderer Stelle gespart wird.

Doch inzwischen wächst der Widerspruch. Immer mehr Menschen fragen, welche gesellschaftlichen Folgen diese Politik hat und warum für Rüstung scheinbar unbegrenzt Geld zur Verfügung steht, während im Sozial-, Bildungs- und Kulturbereich Kürzungen diskutiert werden. Diese Fragen werden längst nicht mehr nur innerhalb der Friedensbewegung gestellt.

Dass sich an einem sonnigen Sommer-Samstag rund 50 Menschen Zeit genommen haben, gemeinsam über Frieden, Abrüstung und zivile Alternativen nachzudenken, macht Mut. Die Herausforderungen werden größer – aber auch die Bereitschaft, ihnen gemeinsam etwas entgegenzusetzen. Darauf wollen wir aufbauen. Mit vielen neuen Ideen, einer starken Gemeinschaft und dem Engagement unserer Mitglieder gehen wir motiviert in die zweite Jahreshälfte – für eine Gesellschaft, die Konflikte nicht durch Gewalt, Aufrüstung und Abschreckung, sondern durch Dialog, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit löst.

16 Juli, 2026

Friedensfahrradtour 2026: Gegen den Wind für den Frieden

Die Zeiten sind rau für die Friedensbewegung. Überall wird über Aufrüstung, Abschreckung und Kriegstüchtigkeit gesprochen. Milliarden fließen in Waffen, während friedliche Lösungen immer häufiger an den Rand gedrängt werden. Gerade deshalb wollen wir auch 2026 wieder ein sichtbares Zeichen setzen – auf zwei Rädern, gemeinsam und mit langem Atem.

Vom 31. Juli bis 8. August führt die Friedensfahrradtour 2026 durch Baden-Württemberg und Bayern. Eine Woche lang treten wir gemeinsam für Frieden, Abrüstung und Gewaltfreiheit in die Pedale. Gegen friedenspolitischen Gegenwind. Gegen die Vorstellung, Sicherheit ließe sich mit immer mehr Waffen schaffen. Und für die Überzeugung, dass Frieden nur dort wächst, wo Menschen miteinander statt gegeneinander handeln.

Startpunkt ist der Campingplatz Amalienhof in Bartholomä auf der Ostalb. Von dort führt die Route über Aalen, Schwäbisch Gmünd, Mutlangen, Stuttgart, Geislingen und Ulm. Unterwegs besuchen wir Erinnerungsorte der Friedensbewegung, treffen Initiativen und engagierte Menschen und bringen unsere Botschaft auf die Straßen und Plätze der Region.

Ein besonderer Halt wird Mutlangen sein. Kaum ein Ort steht so sehr für den gewaltfreien Widerstand gegen die atomare Aufrüstung der 1980er Jahre. Dort erinnern wir uns daran, dass gesellschaftliche Veränderungen oft dort beginnen, wo Menschen beharrlich und friedlich für ihre Überzeugungen eintreten.

Die Tour ist dabei weit mehr als eine politische Aktion. Sie ist Gemeinschaft, Austausch und gelebte Hoffnung. Tagsüber wird geradelt, diskutiert und demonstriert. Abends sitzen wir zusammen, lernen uns kennen, planen Aktionen und teilen Erfahrungen. Wer einmal dabei war, weiß: Friedensarbeit kann anstrengend sein – aber sie kann auch Freude machen.

Die Tagesetappen liegen meist zwischen 30 und 70 Kilometern und sind mit normaler Grundkondition gut zu bewältigen. Niemand muss Höchstleistungen vollbringen. Wichtig ist nicht das Tempo, sondern dass wir gemeinsam unterwegs sind.

Aktuell haben sich 13 Personen verbindlich angemeldet. Wir hoffen auf mindestens 20 Teilnehmende und freuen uns über jede weitere Person, die mitfahren möchte. Auch Unterstützung im Begleitteam wird noch gesucht. Für die vorhandenen Begleitfahrzeuge wird insbesondere noch eine weitere Person benötigt.

Frieden entsteht nicht von allein. Er braucht Menschen, die sichtbar werden, Haltung zeigen und bereit sind, sich einzumischen. Die Friedensfahrradtour 2026 bietet dafür eine wunderbare Gelegenheit.

Wer mitfahren möchte, sollte sich möglichst bald anmelden.

Anmeldungen und Rückfragen an:

Willi Rester
rester@dfg-vk.de

Steigen wir also auf die Räder und setzen wir gemeinsam ein Zeichen: für Abrüstung, für Gewaltfreiheit und für eine Welt, in der Konflikte nicht mit Waffen, sondern mit Vernunft, Mut und Menschlichkeit gelöst werden.

Fr, 31. 7.Bartholomä, Camping Amalienhof0 kmAnkunft , erste Besprechung
Sa, 1.8.Bartholomä – Aalen – Oberkochen – evt. Königsbronn – Bartholomä42 km600m Steigung vor Lauterburg, 7%; 300 m Steigung  nach Königsbronn 9%; 1,5 km Steigung 9 – 3 % vor Grenzstock-Hütte 
So, 2.8.Batholomä – Möglingen – Schwäbisch Gmünd – Mutlangen28,5 km600m Steigung vor Lauterburg, Stadtrundfahrt SG, 1,9 km Steigung nach Mutlangen 10%,  Besichtigung ex-Raketendepot Mutlangen, 
Mo, 3. 7.Mutlangen – Schorndorf – Stuttgart-Degerloch62 kmAn der Rems entlang, Mittag in Schorndorf, nach 26,5 km, Treffen mit FI? 2 Km Steigung nach Degerloch 4-10%, hier eine Zahnradbahn, Verpflegung durch NF,
Di, 4.8Aktionstag in Stuttgart25 km 
Mi, 5. 8.Stuttgart – Geislingen66 km1km Steigung in Stuttgart, 4-7 %, Treffen in Esslingenmit FI/MfP?,  Treffen in Plochingen mit Lebenshaus Schwäbische Alb, 
Do, 6.8.Geislingen – Ulm-Wiblingen44 kmTreffen zu KZ-Außenlager Geislingen, Steigung Geislingen Ortsausgang 400 m mit ca 8%; Steigung nach Geislingen (Steige) 900 m mit 8%, Mittag in Amstetten (nach 9 km) oder Lonsee (15 km) ,2 x Steigung 400 m mit 4-6%,  Halt in Dornstadt (Rüstungsbetrieb, Kaserne) nach 27 km, Ulmer Marktplatz. Übernachtung TV Wiblingen
Fr. 7. 8.Aktionstag in Ulm35 km 
Sa. 8. 8.Abschluß, Abfahrt  

Hier nachfolgend Streckenskizzen für die einzelnen Tage (komoot.de)

https://www.komoot.com/de-de/tour/3066198538?share_token=amTOYGcFlONZT58AaCnD4eHNh358dhO9B4mH8oNZUfcBnEQdfp&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=4911421059258

https://www.komoot.com/de-de/tour/3066214985?share_token=aiAml7LC8DiSI7QpJZhQPkHh81st23MLyJIXAH3L256P9Jtuwi&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=4911421059258

https://www.komoot.com/de-de/tour/3066226336?share_token=aWIabMh1TUovqOwPjyinPpHxhIuZ9f16EWQcfwwv153Qy2yl1n&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=4911421059258

https://www.komoot.com/de-de/tour/3066230912?share_token=aoYeD7c1QSXqI5uukqBZ31ws2gJwsdq4L5JlitFxwqc329Baj9&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=4911421059258

https://www.komoot.com/de-de/tour/3066242772?share_token=aMB2vOpZgPcoOAVmc4AvRsXstz56vM2PFRxwgTVgz9Ouepf3RG&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=4911421059258

https://www.komoot.com/de-de/tour/3066394464?share_token=a9vQAY4IzLx05jV59hCvRrtKmkj50GT527HHRBmegpXSrcYJY3&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=4911421059258

https://www.komoot.com/de-de/tour/3066398534?share_token=a1k7jUr55lGB8td4d4HQeM3yvunLI8ajQKxRTBWnT0ksM3Ve2g&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=4911421059258

16 Juli, 2026

Ulli-Thiel-Friedenspreis 2026: Wenn Kinder uns zeigen, wie Frieden geht

Es gibt Termine im Jahr, auf die wir uns als DFG-VK Baden-Württemberg ganz besonders freuen. Die Verleihung des Ulli-Thiel-Friedenspreises gehört ohne Zweifel dazu. Denn kaum eine Veranstaltung macht so viel Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft wie dieser Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche ihre Gedanken, Ideen und Visionen für Frieden und gewaltfreies Zusammenleben einbringen.

Unter dem Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ wurden am 26. Juni 2026 im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart bereits zum siebten Mal Schülerinnen und Schüler für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Das Motto geht auf den Friedensaktivisten und Namensgeber des Preises Ulli Thiel zurück und hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren.

Schon Stunden vor Beginn herrschte geschäftiges Treiben. Das Team der den Preis ausrichtenden Organisationen war früh vor Ort, um gemeinsam die letzten Vorbereitungen zu treffen. Technik wurde aufgebaut, die Ausstellung der eingereichten Arbeiten im Lichthof gestaltet und die Preisverleihung vorbereitet.

Selbst ein kurzfristiger Stromausfall in der Stuttgarter Innenstadt konnte die gute Stimmung nicht trüben. Besonders beeindruckt hat uns dabei die Ruhe und Professionalität des Teams vom Haus der Katholischen Kirche. Trotz großer Hitze blieb alles entspannt und lösungsorientiert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Für das ausgezeichnete Catering, das die Gäste während des Nachmittags versorgte, gilt unser Dank ebenso den beteiligten Caterer*innen.

Nach und nach trafen die ersten Schulklassen ein. Einige probten noch ihre musikalischen Beiträge, andere bauten Präsentationen auf oder bereiteten die Vorstellung ihrer Arbeiten vor. Im Lichthof entstanden viele Gespräche zwischen Schülerinnen, Lehrkräften, Eltern, Gästen und den Vertreterinnen der veranstaltenden Organisationen. Diese Begegnungen sind ein wichtiger Teil des Ulli-Thiel-Friedenspreises. Bewusst möchten wir dabei nicht nur auszeichnen, sondern mit den jungen Menschen ins Gespräch kommen, ihre Gedanken kennenlernen und erfahren, wie sie auf die Welt blicken. Bei Getränken und kleinen Snacks konnten die ausgezeichneten Werke betrachtet werden, bevor die eigentliche Preisverleihung begann.

Und dann kam der Moment, auf den alle gewartet hatten.

Wer dabei war, wird die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen nicht so schnell vergessen. Wenn Grundschülerinnen und Grundschüler ihre Friedensideen vorstellen und darüber sprechen, was sie selbst für ein gutes und friedliches Leben brauchen, wenn selbstgeschriebene Lieder gesungen oder Kunstwerke erklärt werden, dann wird deutlich, wie viel Kreativität, Mitgefühl und Nachdenklichkeit in der jungen Generation steckt. Oft sind es gerade die einfachen Gedanken und Botschaften, die besonders berühren und auf die wir Erwachsenen selbst nicht gekommen wären. Vielleicht sollten wir tatsächlich häufiger den Kindern zuhören, wenn wir über Frieden sprechen.

Genauso bewegend waren die Beiträge älterer Schülerinnen und Schüler. In Poetry-Slams, Liedern, Wortbeiträgen und Kunstprojekten formulierten sie ihre Kritik an Ausgrenzung, Ungerechtigkeit, Krieg und den politischen Verhältnissen unserer Zeit. Dabei verbanden sie Fragen von Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz miteinander. Es ist beeindruckend und oft auch augenöffnend zu erleben, mit welcher Klarheit junge Menschen gesellschaftliche Missstände benennen und zugleich den Mut haben, Hoffnung und Veränderung einzufordern.

Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als 60 Arbeiten von 28 Schulen eingereicht. Die Jury zeichnete 14 Beiträge aus und vergab zusätzlich zehn Anerkennungspreise. Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis erhielt Kyra Brand vom Nellenburg-Gymnasium Stockach für ihre berührende Geschichtensammlung „Geschichten eines Kindes“. Darin schildert sie die Schrecken des Krieges aus der Perspektive von Kindern und macht eindrucksvoll deutlich, dass junge Menschen oft die größten Leidtragenden bewaffneter Konflikte sind.

Die weiteren ausgezeichneten Arbeiten zeigten, wie vielfältig Kinder und Jugendliche sich dem Thema Frieden nähern. Friedensspiele, Kunstwerke, Lieder, Gedichte, Geschichten und Gemeinschaftsprojekte machten deutlich, dass Frieden weit mehr ist als die Abwesenheit von Krieg. Frieden entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, zuhören, respektvoll miteinander umgehen und sich für andere einsetzen.

Für alle teilnehmenden Schulen, Klassen und Gruppen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Themen Krieg, Frieden und Gewaltfreiheit weiter zu vertiefen. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bieten wir an, Schulen zu besuchen und mit Schülerinnen und Schülern über Friedenspolitik, Kriegsdienstverweigerung, Konfliktlösung und gewaltfreie Alternativen zu Krieg zu sprechen. Interessierte Schulen können sich hierfür gerne an den Landesverband der DFG-VK Baden-Württemberg wenden.

Im Rahmen der Preisverleihung hielt auch Bischof Dr. Klaus Krämer eine Laudatio und würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Besonders in Erinnerung bleiben werden uns die Worte von Sonnhild Thiel, der Ehefrau des verstorbenen Namensgebers des Preises. Sie gab den jungen Menschen einen Satz mit auf den Weg, der gerade in den heutigen Zeiten aktueller kaum sein könnte:

„Folgt nie einem Befehl, informiert euch, denkt selbst nach und entscheidet freiwillig nach eurem Gewissen und nach den Prinzipien der Menschenrechte.“

Der Preis trägt den Namen von Ulli Thiel (1943–2014). Er war Sonderpädagoge, Friedensaktivist, langjähriger Geschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg, in der GEW engagiert und den Kirchen eng verbunden. Als Mitinitiator der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm im Jahr 1983 prägte er die Friedensbewegung in Baden-Württemberg nachhaltig. Von ihm stammt der Satz „Frieden schaffen ohne Waffen“, der zum Motto des Wettbewerbs wurde. Dass heute kirchliche Organisationen, Friedensgruppen und Bildungsverbände gemeinsam diesen Preis vergeben, spiegelt auch das wider, wofür Ulli Thiel selbst stand: die Zusammenarbeit unterschiedlicher Menschen und Organisationen für eine friedliche und gerechte Gesellschaft.

Für uns als DFG-VK Baden-Württemberg war dieser Nachmittag vor allem eines: eine Erinnerung daran, warum sich Friedensarbeit lohnt. Während vielerorts über Aufrüstung, Abschreckung und Kriegstüchtigkeit diskutiert wird, zeigen Kinder und Jugendliche, dass es auch andere Perspektiven gibt – Perspektiven, die von Mitgefühl, Kreativität, Menschlichkeit und dem Wunsch nach einer friedlicheren Welt geprägt sind.

Deshalb möchten wir allen danken, die den Ulli-Thiel-Friedenspreis möglich machen: den beteiligten Organisationen, den vielen Ehrenamtlichen, den Jurymitgliedern, den Lehrkräften, die das Thema Frieden in ihre Schulen tragen, und natürlich den Eltern, die ihre Kinder dabei unterstützen.

Vor allem aber danken wir den Schülerinnen und Schülern selbst. Sie sind das Herz dieses Wettbewerbs. Ihre Arbeiten zeigen, dass Friedensbildung wirkt und dass die Idee „Frieden schaffen ohne Waffen“ auch mehr als vierzig Jahre nach ihrer Formulierung nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Für uns ist dieses Motto weit mehr als ein Slogan. Denn nur ohne Waffen und nur durch Gewaltfreiheit kann der eskalative Spiralcharakter von Gewalt und Krieg durchbrochen werden.

Wer die ausgezeichneten Arbeiten selbst entdecken möchte, findet sie auf der Homepage des Ulli-Thiel-Friedenspreises. Ein Besuch lohnt sich. Die Beiträge zeigen eindrucksvoll, wie junge Menschen heute über Frieden, Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung nachdenken.

Dokumentation der Friedenspreise

Wir hoffen, dass sich im kommenden Wettbewerbsjahr noch mehr junge Menschen beteiligen und ihre Ideen für eine friedliche Zukunft einreichen. Denn eine demokratische und friedliche Gesellschaft entsteht nicht von selbst – sie wächst dort, wo Menschen lernen, Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Und genau das konnten wir an diesem wunderbaren Nachmittag in Stuttgart erleben.

Besonders bedanken möchten wir uns zum Schluss bei Ruth Scheel, die den Ulli-Thiel-Friedenspreis für die DFG-VK Baden-Württemberg betreut. Wir glauben, sagen zu dürfen, dass sie weit darüber hinaus auch diejenige ist, die mit großem Engagement, viel Herz und einem bemerkenswerten Organisationstalent dafür sorgt, dass dieser Preis Jahr für Jahr so liebevoll gestaltet wird, weiterwächst und immer mehr junge Menschen erreicht.

Alle Fotos von Peter Axmann ©

30 Juni, 2026

Stuttgart: Stereotype, Staatsräson und Selbstzensur“ Vortrag und Diskussion mit Fabian Goldmann

Juli 2 @ 19:00 – 20:30

DONNERSTAG, 2. JULI 2026, 19.00H, HAUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE, KÖNIGSTR. 7, STUTTGART

 „STEREOTYPE, STAATSRÄSON UND SELBSTZENSUR“ 
Vortrag und Diskussion mit Fabian Goldmann
„Deutsche Leitmedien haben seit dem 7. Oktober Israels Verbrechen im Nahen Osten systematisch verharmlost, gerechtfertigt und oftmals gleich ganz verschwiegen.“

Das ist die These von Fabian Goldmanns Vortrag „Stereotype, Staatsräson und Selbstzensur“. Der Medienkritiker und Autor des Buches „Staatsräsonfunk. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza“ hat über ein Jahr lang tausende Medienbeiträge ausgewertet. Anhand umfassender Recherchen und exklusiver Einblicke hinter die Kulissen des deutschen Mediensystems zeigt der langjährige Journalist, wie und warum aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten.

Ein Abend über Medien, Macht und Verantwortung im Rahmen der Fotoausstellung „In Between. Gaza – before and after“.


pax christi Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit: Allmende Stetten, die AnStifter, Gesellschaft Kultur des Friedens, DFG-VK Stuttgart, DFG-VK Ludwigsburg, VVN-BdA Stuttgart

Kostenlos Free

DFG-VK Ludwigsburg

Veranstalter-Website anzeigen

Hospitalhof

Stuttgart, Google Karte anzeigen
  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live

23 April, 2026

Reden und Berichte anlässlich der Ostermärsche 2026 im Ländle

Alpirsbach:

Ullrich Bausch: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/ulrich-bausch-alpirsbach

Winne Herrmann: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/winne-hermann-alpirsbach

Dominik Weiß: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/dominik-weiß-alpirsbach

Bodensee-Friedensweg:

Jürgen Grässlin (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jürgen-grässlin-konstanz

Helena Nyberg: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helena-nyberg-konstanz

Ellwangen:

Dietrich Böhme: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/dietrich-böhme-ellwangen

Susanne Büttner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/susanne-büttner-ellwangen

Jutta Dorsch (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jutta-dorsch-ellwangen

Freiburg:

Jürgen Grässlin (DFG-VK) : https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jürgen-grässlin-freiburg

Helmut Lohrer: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helmut-lohrer-freiburg

Heidelberg:

Kai-Uwe Dosch (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/kai-uwe-dosch-heidelberg

Ullrich Duchrow: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/ulrich-duchrow-heidelberg

Peter Wahl: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/peter-wahl-heidelberg

Kehl-Straßbourg:

Lilly Gross: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/lilly-gross-kehl

Helga Scmidt: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helga-schmidt-kehl

Stefan Walther: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/stefan-walther-kehl

Mannheim:

Sybille Brosius: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/sybille-brosius-mannheim

Max Heßlein: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/max-heßlein-mannheim

Müllheim:

Radio Bericht: https://rdl.de/beitrag/friedensmarsch-des-friedensrat-markgr-flerland-m-llheim-2026

Katja Eifler: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/katja-eifler-müllheim

Uli Rodewald: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/uli-rodewald-müllheim

Anne-Katrin Vetter: https://www.friedenskooperative.de/anne-katrin-vetter-muellheim-0

Stuttgart:

Susanne Edel: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/susanne-edel-stuttgart

Gerhard Jüttner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/gerhard-j%C3%BCttner-stuttgart

Clara Meier (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/clara-meier-stuttgart

Maike Schollenberger: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/maike-schollenberger-stuttgart

Tizi & Emil: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/tizi-und-emil-stuttgart

Jürgen Wagner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/j%C3%BCrgen-wagner-stuttgart

Ulm:

Tobias Pflüger: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/tobias-pflüger-ulm

Christiane Reymann: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/christiane-reymann-ulm

13 März, 2026

Ostermärsche 2026 – Für Frieden auf die Straße

Die weltpolitische Lage wird immer gefährlicher. Regierungen sprechen weiter von Aufrüstung und „Kriegstüchtigkeit“. Die Gefahren und Risiken dieser Forderungen werden viel zu wenig reflektiert. Militärische Stärke ist wieder zur zentralen politischen Antwort geworden.

Gleichzeitig geraten Diplomatie, Völkerrecht und internationale Zusammenarbeit immer stärker unter Druck und verlieren an Durchsetzungskraft. Statt die Grundlage für eine friedliche internationale Ordnung zu bilden, erscheinen Institutionen wie die Vereinten Nationen vielen politischen Entscheidungsträger*innen nur noch wie Relikte aus einer anderen Zeit. Das „Zeitalter der Großmächte“, so heißt es inzwischen offen, sei angebrochen.

Deshalb ist es auch in diesem Jahr an Ostern wichtig, auf die Straße zu gehen. Wenn wieder von einem „Zeitalter der Großmächte“ gesprochen wird, braucht es Stimmen, die dieser Logik widersprechen. Die Ostermärsche sind eine Gelegenheit, sichtbar zu machen, wie gefährlich dieses Denken in militärischen Lösungen ist – und gemeinsam für eine friedlichere Zukunft zu demonstrieren.

Auch in Baden-Württemberg finden rund um Ostern wieder zahlreiche Aktionen statt. Sicher ist auch eine Veranstaltung in eurer Nähe.

Also: Bildet Banden, organisiert Fahrgemeinschaften und kommt gemeinsam zu den Ostermärschen.

Ostermärsche in Baden-Württemberg

Samstag, 4. April (Karsamstag)

Ellwangen – 10:00 Uhr

10:00 Uhr Auftakt am Bahnhof
11:00 Uhr Kundgebung am Fuchseck

Redner*innen:

  • Dr. Dietrich Böhme (Mahnwache Ellwangen)
  • Josef Baumann (Friedensforum Ellwangen)
  • Susanne Büttner (Dekanin im Justizvollzug – Schwäbisch Gmünd)
  • Safiyet Brucks („Ostalb für Palästina“ – Schwäbisch Gmünd)
  • Jutta Dorsch (DFG-VK Friedensgruppe Heidenheim)

Musik: Andrea Bartz, Walter Belge, Up-surdo

Flyer Ostermarsch Ellwangen

Stuttgart – ab 10:45 Uhr

Auftakt um 10:45 Uhr am EUCOM in Stuttgart‑Vaihingen (Radauftakt). Anschließend Fahrradkorso für den Frieden in die Innenstadt.

Auftakt Innenstadt:

11:58 Uhr – Kundgebung Schlossplatz
13:00 Uhr – Auftaktkundgebung auf dem Schlossplatz
ca. 14:00 Uhr – Abschlusskundgebung

Redner*innen u.a.:

·       Emil und Tizi (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“)

·       Clara Meier (DFG‑VK Kriegsdienstverweigerungsberatung)

·       Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung – IMI)

·       Maike Schollenberger (ver.di Landesbezirk)

·       Michael von der Schulenburg (ehem. UN‑Diplomat, MdEP)

Musik: The Chunk Funk Connection, Bernd Köhler und ewo2

Aufruf Ostermarsch Stuttgart

Freiburg – 11:00 Uhr

Auftakt 11:00 Uhr, Platz der Alten Synagoge.

Redner*innen u.a.:

·       Jürgen Grässlin (DFG‑VK)

·       Dr. Helmut Lohrer (IPPNW)

·       Vertreter*in des Schulstreiks gegen Wehrpflicht

Musik: Roma‑Band. Anschließend Demonstration durch die Innenstadt (Ende ca. 13 Uhr).

Mannheim – 13:00 Uhr

Start der Demonstration am Paradeplatz. Demonstration durch die Innenstadt.

Abschlusskundgebung 14:30 Uhr am Alten Messplatz mit Redebeiträgen und Musik.

Flyer Ostermarsch Mannheim

Heidelberg – 14:00 Uhr

Auftakt im Park bei der Stadtbücherei (Poststraße). Demonstration durch die Innenstadt.

Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.

Redner*innen u.a.:

·       Maximilian Heßlein (KDA)

·       Prof. Dr. Ulrich Duchrow

·       Joachim Guilliard (Friedensbündnis Heidelberg)

Musik: Zaki Darya (Gitarre und Gesang).

Flyer Ostermarsch Heidelberg

Kehl / Strasbourg – 14:00 Uhr

Deutsch‑französischer Ostermarsch. Auftaktkundgebung in Kehl und Demonstration über die Rheinbrücke nach Strasbourg.

Flyer Ostermarsch Kehl-Strasbourg

Alpirsbach / Freudenstadt – 14:30 Uhr

Kundgebung im Kurgarten Alpirsbach (neben dem Kloster).

Programm u.a.:

·       Musik: Tobias Steeg & Co.

·       Lieder: Theodor Ziegler

·       Theaterszenen: Edith Koerber und Kinder

·       Vortrag: Dr. Ulrich Bausch

Montag, 6. April (Ostermontag)

Ulm – 11:00 Uhr

Start an der Wilhelmsburg‑Kaserne. Demonstration in die Innenstadt mit Zwischenstopp am ehemaligen Garnisons‑Arresthaus.

Abschlusskundgebung auf dem Münsterplatz.

Redner*innen u.a.:

·       Tobias Pflüger (IMI)

·       Christiane Reymann (Journalistin)

Flyer Ostermarsch Ulm

Konstanz / Kreuzlingen – 13:00 Uhr

Internationaler Bodensee‑Friedensweg. Start an der Konzertmuschel im Stadtgarten Konstanz.

Redner*innen u.a.:

·       Jürgen Grässlin (DFG-VK)

·       Helena Nyberg (WILPF)

Flyer Internationaler Bodensee-Friedensweg

Müllheim – 14:00 Uhr

Auftakt an der Robert‑Schuman‑Kaserne. Demonstration in die Innenstadt mit Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.

Aufruf Ostermarsch Müllheim

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen: https://bawue.dfg-vk.de/events/

Fehlt ein Ostermarsch in Baden-Württemberg? Dann schreibt uns gerne – wir ergänzen ihn.

24 Februar, 2026

Stuttgart: Ostermarsch und Radkorso

April 4 @ 11:58 – 17:00

Start am Schlossplatz um 11:58 Uhr oder schon am EUCOM um 10:45 Uhr

Friedensnetz Baden-Württemberg

Veranstalter-Website anzeigen

Hospitalhof

Stuttgart, Google Karte anzeigen
Friedensnetz
  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live

12 Februar, 2026

KDV-Berater:innen-Schulung 25.April 2026 in Stuttgart

Die Nachfrage nach KDV-Bererater*innen-Schulungen ist ungebrochen und so gibt es eine weitere Schulung. Unser Landesvorsitzender und KDV-Experte Klaus Pfisterer bietet gemeinsam mit Susanne Bödecker am Samstag, 25. April 2026 von 12-16 Uhr im DFG-VK Büro in Stuttgart, Arndtstraße 31 die Schulung für Neulinge oder Wiedereinsteiger an. Der Schwerpunkt liegt auf der Beratung von Ungedienten, es wird auch auf die Beratung von Reservist:innen eingegangen.

Das Wehrdienstmodernisierungsgesetz von Verteidigungsminister Pistorius (SPD) ist Anfang 2026 in Kraft getreten. Wir werden in der Schulung darauf eingehen wie Ungediente jetzt beraten werden müssen. Anhand von Fallbeispielen werden die KDV-Antragstellung und Begründung besprochen.

Die Zahl der KDV-Anträge hat sich binnen Jahresfrist von 2998 auf 7691 mehr als verdoppelt und wird weiter steigen. Um die Beratungsnachfrage abzudecken bilden wir weitere Berater:innen aus, um unser Beratungsnetz auszubauen.

Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Du kannst dich bis 31. März verbindlich für die Schulung in Stuttgart anmelden: ba-wue@dfg-vk.de. Kosten für DFG-VK-Mitglieder 10 €, für Nichtmitglieder 20€.

Nach der Anmeldung erhaltet ihr die Wegbeschreibung zum Büro und weitere Angaben zum Schulungsablauf.

Nächste Seite »
  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2026 · dfg-vk · Anmelden