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DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

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Soziale Verteidigung

22 September, 2025

Heidelberg: Fachgespräch: Streitbar für den Frieden:Argumente gegen Militarisierung wirkungsvoll einsetzen

Oktober 18, 2025 @ 10:30 – 17:00

Seit der Ausrufung der „Zeitenwende“ 2022 erleben wir eine zunehmende Militarisierung – in der Politik, in den Medien und in der Gesellschaft. Doch ist Aufrüstung wirklich die einzige Antwort auf aktuelle Herausforderungen? Welche Argumente sprechen dagegen – und wie bringen wir sie überzeugend in Debatten ein?

Das Fachgespräch am 18. Oktober 2025 widmet sich genau diesen Fragen.

Einordnen und verstehen
Zum Einstieg gibt Simon Bödecker von Ohne Rüstung Leben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen der Militarisierung in Deutschland und weltweit.

Simon Bödecker ist als hauptamtlicher Referent bei Ohne Rüstung Leben (ORL) zuständig für die Kampagnenplanung und Öffentlichkeitsarbeit, die Redaktion der Zeitung „Ohne-Rüstung-Leben-Informationen“ und der Online-Redaktion. Er leitet den Bereich „Atomare Abrüstung“, vertritt ORL im internationalen ICAN-Bündnis und ist Sprecher der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen“.

Wirkungsvoll kommunizieren
Anschließend zeigt ein kommunikationspsychologischer Vortrag, wie wir über sicherheitspolitische Fragen sprechen können, ohne Angst zu verstärken – und stattdessen konstruktive Alternativen aufzeigen.

Geo Adelmann (Pronomen: mensch) ist BSV-Vorstandsmitglied, Psycholog*in in fortgeschrittener Ausbildung zu*r Psychologischen Psychotherapeut*in mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Geo lebt im Süden Deutschlands und engagiert sich ehrenamtlich in friedenspolitischen sowie berufs- und klimapolitischen Zusammenhängen.

Argumentieren und überzeugen
Am Nachmittag wird es praktisch: In interaktiven Übungen tauschen die Teilnehmenden Argumente aus, erproben sie in verschiedenen Gesprächssituationen und stärken ihre Überzeugungskraft.

Save the Date und sei dabei: 18.10.2025, 10:00 – 17 Uhr in der Jugendherberge Heidelberg.

Programmübersicht

10:30 Uhr – Begrüßung

10:45 – 11:30 Uhr – Vortrag:
Aktuelle Entwicklungen und Risiken der Militarisierung
Referent: Simon Bödecker (Ohne Rüstung leben)

Pause

11:40 – 12:25 Uhr – Vortrag:
(Kommunikations-)Psychologie der Sicherheit: Argumentationsmöglichkeiten im Bedrohungs- und Angst-Raum
Referent: Geo Adelmann (Vorstand, Bund für Soziale Verteidigung)

12:30 Mittagspause

13:30 – 15:30 Uhr – Parallel stattfindende Workshops:

  • Workshop 1: Debattierclub
    Argumente erproben mit der Methode „Debattierclub“ – zwei Gruppen, zwei Runden
    Elise Kopper (Vorstand, Bund für Soziale Verteidigung) und Simon Bödecker (Ohne Rüstung Leben)
  • Workshop 2: Militarisierungsdebatten im Schulkontext begegnen
    Workshop mit inhaltlichen und rechtlichen Hintergründen für Lehrkräfte
    Klaus Pfisterer (Landesvorsitzender, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen Baden-Württemberg)
  • Workshop 3: Streitbar für den Frieden im Alltag
    Praxisorientierter Workshop für Alltagssituationen
    Jochen Neumann (Koordinator, Wehrhaft ohne Waffen) und Renate Wanie (Vorsitzende, Bund für Soziale Verteidigung)

Pause

16:00 – 17:00 Uhr – Abschlussrunde:
Zusammenführen – Wie geht es weiter?
Dalilah Shemia-Goeke (Geschäftsführung, Bund für Soziale Verteidigung)

Ab 17:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

Teilnahmebeitrag: 40 € (oder nach Selbsteinschätzung!)

Hier geht es zur Anmeldung

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit

DFG-VK Heidelberg und Mannheim-Ludwigshafen

Ohne Rüstung Leben

Heidelberger Friedensratschlag

Wehrhaft ohne Waffen

€40 oder nach eigener Einschätzung

BSV Bund für Soziale Verteidigung

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18 September, 2025

Ludwigsburg: Workshop: „Soziale Verteidigung und gewaltfreier Widerstand“

Oktober 18, 2025 @ 9:30 – 16:00

DFG-VK Ludwigsburg

Veranstalter-Website anzeigen

Gemeindehaus der Kreuzkirche

Brahmsweg 20
Ludwigsburg, Germany
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3 April, 2025

Bericht zum Klausurtreffen der DFG-VK Baden-Württemberg am 29.03.2025

Am 29. März 2025 haben wir uns in Kernen zu unserem Klausurtreffen zusammengefunden. Mit dabei waren Ernst Rattinger, Sarah Fontanarosa, Klaus Pfisterer, Stefan Philipp, Renate Seiboldt, Ruth Scheel, Anete Wellhöfer, Thomas Schild-Dona und Jonas Fehrenbach. Gemeinsam haben wir intensiv über unsere aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Schwerpunkte gesprochen.

Ein großes Thema war die Kriegsdienstverweigerung (KDV). Angesichts der Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht wollen wir unser Beratungsangebot weiter ausbauen. Unser Ziel ist es, möglichst viele Anlaufstellen in Baden-Württemberg zu schaffen, um ungediente Personen, aktive Soldat:innen und Reservist:innen zu unterstützen. Dabei haben wir uns auch die Frage gestellt, wie wir unsere politische Haltung – gegen jede Form von Wehr-, Zwangs- und Pflichtdienst – noch deutlicher in die Öffentlichkeit tragen können.

Auch die Zusammenarbeit mit anderen Friedensbündnissen war ein wichtiger Punkt. Wir sind in verschiedenen Netzwerken aktiv, zum Beispiel bei „Schulfrei für die Bundeswehr“ oder im „Netzwerk Friedensbildung Baden-Württemberg“. Gleichzeitig überlegen wir, wie wir unsere Bündnisarbeit noch gezielter gestalten können – und mit welchen Partner:innen wir künftig enger zusammenarbeiten wollen.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Ulli-Thiel-Friedenspreis (UTFP). Es ist großartig zu sehen, dass sich immer mehr Schulen beteiligen. Wir wollen diesen positiven Trend weiter unterstützen und haben über zukünftige Veranstaltungsorte und neue Möglichkeiten zur Bekanntmachung des Preises gesprochen.

Natürlich haben wir uns auch mit unserer finanziellen Lage beschäftigt – vor allem mit der Frage, wie wir die hauptamtliche Stelle langfristig absichern können. Klar ist: Wir brauchen mehr Unterstützer:innen und neue Spendenquellen. Ideen dazu gibt es viele, von gezielteren Kampagnen über persönliche Ansprache bis hin zu neuen Fördermitgliedschaften.

Unser Fazit: Wir haben viel vor! Unsere nächste große Gelegenheit, gemeinsam weiterzudenken und zu planen, ist die Landesmitgliederversammlung. Dort wollen wir unsere Mitglieder aktiv einbeziehen und gemeinsam die nächsten Schritte festlegen. Wir freuen uns auf eine starke Beteiligung!

4 März, 2025

„Entrüstung“ über die Forderungen von Finanzminister Bayaz zu Streichung Feiertage und neuem „Waffen-Soli“

04.03.25 Pressemitteilung

Die DFG-VK Baden-Württemberg ist „entrüstet“ über die Forderung von Finanzminister Bayaz und unterstützt die Kritik von ver.di Baden-Württemberg.

Baden-Württembergischer Finanzminister Bayaz forderte in einem Interview mit der StZ am 03.03.25 ein neues Sondervermögen von 300 Mrd. € zugunsten der Bundeswehr, die Streichung eines Feiertags und einen neuen Solidaritätszuschlag für Verteidigung.

Die DFG-VK Baden-Württemberg schließt sich der Kritik von ver.di Baden-Württemberg an, indem sie fragt, wie denn 300 Mrd. € über die Streichung eines Feiertags und der Einführung einer neuen Steuer finanziert werden soll und lehnt beides rigoros ab. 

„Noch mehr Waffen tragen nicht zu unserer Sicherheit bei!“ sagt DFG-VK Landesvorsitzender Klaus Pfisterer und ergänzt, „die aberwitzige Aufrüstungsspirale muss durchbrochen und gestoppt werden“.
„Wir müssen in Diplomatie und „Soziale Verteidigung“ investieren, anstatt die Börsenkurse der Rüstungsunternehmen in die Höhe zu treiben und die Bevölkerung nach Jahren mit einer hohen Inflation mit noch mehr Steuern zu belasten“, sagt Jonas Fehrenbach, Geschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg.

Der Vorschlag von Finanzminister Bayaz ist nicht zukunftstauglich und eine Kampfansage gegen die hart arbeitende Bevölkerung. Die Eskalationsspirale muss durchbrochen werden, wir brauchen vernünftige, kluge und neue Lösungen für unsere Sicherheit und nicht die alte Mär von mehr Waffen, mehr Kriegen und mehr Toten. 

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