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ProPeace

11 März, 2026

online: Rotstift bei Frieden und Entwicklung – Sparen wir am falschen Ende? 

März 26 @ 17:00 – 18:15

anderes Ministerium musste derart hohe Kürzungen hinnehmen. Für humanitäre Hilfe gibt es aktuell nur noch halb so viel Geld wie im Vorjahr.

Strukturelle Veränderungen weisen in die gleiche Richtung: Außenminister Wadephul schaffte die für zivile Krisenprävention und Friedensförderung zuständige Abteilung Stabilisierung ab. Entwicklungsministerin Alabali Radovan wiederum legte Anfang des Jahres einen Reformplan für ihr Haus vor. Die Richtung: Entwicklungszusammenarbeit solle stärker Deutschlands Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen dienen.

Dieser Trend geht einher mit kritischen Fragen daran, was ziviles Friedensengagement in einer Welt rücksichtloser Großmächtekonkurrenz überhaupt noch bewirken könne. Wo sind Investitionen in zivile Krisenprävention und Friedensförderung heute noch gut angelegt? Wie können wieder gesellschaftliche und politische Mehrheiten dafür gewonnen werden?

Über diese Fragen diskutieren wir mit:

  • Sanae Abdi, Mitglied des Bundestags (SPD)
  • Christoph Bongard, Leiter Kommunikation & Politik von Pro Peace

Moderation: Hannah Sanders, Referentin für politische Kommunikation von Pro Peace

Zeit: Montag, 26.03.2026, 17:00 – 18:15 Uhr
Ort: Online (Link wird bei Anmeldung mitgeteilt)

Sprache: Deutsch
Gebühr: kostenlos

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11 März, 2026

online: Zurück in die Zukunft – Macht der Wehrdienst uns sicherer?

März 19 @ 18:30 – 20:00

Mitte Januar flatterte allen Jugendlichen des Jahrgangs 2008 eine Einladung zur Musterung in den Briefkasten – für Jungen ist sie verpflichtend, für Mädchen freiwillig. Die nachfolgenden Jahrgänge könnten sogar wieder zu einem verpflichtenden Wehrdienst eingezogen werden. Schon jetzt steigen die Zahlen derjenigen, die den Kriegsdienst verweigern, rasant, entsprechende Beratungsstellen können die Flut der Anfragen kaum bewältigen.

Die junge Generation ist jetzt gezwungen sich wieder ernsthaft und persönlich mit Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Doch dieses Thema sollte alle Menschen beschäftigen. Wehrhaftigkeit und Verteidigungsfähigkeit dringen längst in alle Bereiche von Gesellschaft ein: wehrhafte Demokratie, resiliente Infrastrukturen. Höchste Zeit also der Frage nachzugehen: Was macht unsere Gesellschaft wehrhaft, und wie können wir unsere Friedensfähigkeit erhalten?

Darüber diskutieren wir mit:

  • Sandra Klaft, Projektleiterin Peace for Future
  • Winni Nachtwei, ehemaliger Abgeordneter im Deutschen Bundestag, Leutnant der Reserve und Mitglied im Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung der Bundesregierung
  • N.N., Landesschülervertretung Nordrhein-Westfalen (angefragt)

Moderation: Christoph Bongard, Leiter Kommunikation & Politik von Pro Peace

Zeit: Donnerstag, 19.03.2026, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: Online (Link wird bei Anmeldung mitgeteilt)

Sprache: Deutsch
Gebühr: kostenlos

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10 März, 2026

Online: Die 100-Milliarden-Euro-Frage / Wieviel Aufrüstung brauchen wir?

März 16 @ 18:30 – 20:00

Mit der Zeitenwende kündigte der damalige Bundeskanzler ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr an. Ein riesiger Betrag, eine große Kontroverse, und doch nur der Anfang. Inzwischen wird eine weitere Erhöhung des Verteidigungsetats auf fünf Prozent der Wirtschaftsleistung diskutiert, das würde etwa 200 Milliarden Euro pro Jahr entsprechen. Studien von Greenpeace stellen offen infrage, ob Europa tatsächlich eine derart große Aufrüstung braucht, um sich verteidigen zu können. Und es geht nicht nur ums Geld: Inzwischen wird auch eine Teilhabe Deutschlands und der EU an Atomwaffen offen diskutiert.

Wie viel Militär brauchen wir für unsere Verteidigung? Was schafft Sicherheit? Und wie könnte eine neue Politik für gemeinsame Sicherheit und Abrüstung aussehen?

Über diese Fragen diskutieren wir mit:

  • Lea Reisner, Mitglied des Deutschen Bundestags (Die Linke), Sprecherin für internationale Beziehungen
  • Simon Bödecker, Ohne Rüstung Leben

Moderation: Christoph Bongard, Leiter Kommunikation & Politik

Zeit: Montag, 16.03.2026, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: Online (Link wird bei Anmeldung mitgeteilt)

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10 März, 2026

online: Rotstift bei Frieden und Entwicklung – Sparen wir am falschen Ende? 

März 26 @ 17:00 – 18:15

Seit der sogenannten sicherheitspolitischen Zeitwende im Jahr 2022 sparen die Bundesregierungen vor allem beim zivilen Engagement weltweit: Die Entwicklungszusammenarbeit wurde um zwei Milliarden Euro gekürzt, kein anderes Ministerium musste derart hohe Kürzungen hinnehmen. Für humanitäre Hilfe gibt es aktuell nur noch halb so viel Geld wie im Vorjahr.

Strukturelle Veränderungen weisen in die gleiche Richtung: Außenminister Wadephul schaffte die für zivile Krisenprävention und Friedensförderung zuständige Abteilung Stabilisierung ab. Entwicklungsministerin Alabali Radovan wiederum legte Anfang des Jahres einen Reformplan für ihr Haus vor. Die Richtung: Entwicklungszusammenarbeit solle stärker Deutschlands Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen dienen.

Dieser Trend geht einher mit kritischen Fragen daran, was ziviles Friedensengagement in einer Welt rücksichtloser Großmächtekonkurrenz überhaupt noch bewirken könne. Wo sind Investitionen in zivile Krisenprävention und Friedensförderung heute noch gut angelegt? Wie können wieder gesellschaftliche und politische Mehrheiten dafür gewonnen werden?

Über diese Fragen diskutieren wir mit:

  • Sanae Abdi, Mitglied des Bundestags (SPD)
  • Christoph Bongard, Leiter Kommunikation & Politik von Pro Peace

Moderation: Hannah Sanders, Referentin für politische Kommunikation von Pro Peace

Zeit: Montag, 26.03.2026, 17:00 – 18:15 Uhr
Ort: Online (Link wird bei Anmeldung mitgeteilt)

Sprache: Deutsch
Gebühr: kostenlos

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16 Oktober, 2025

Online: Ukraine – Unsichtbare Wunden heilen: Empathiearbeit in der Ukraine

November 26, 2025 @ 18:30 – 19:45

Wie können wir Menschlichkeit bewahren, wenn Krieg den Alltag bestimmt? 

Gespräch mit Angela Starovoytova und Daria Voronina vom „Empathy Ukraine Network“

Erleben Sie einen Abend, der über Nachrichten und Schlagzeilen hinausgeht – ein direkter Einblick in die menschlichen Folgen des Angriffskrieges in der Ukraine. Wir sprechen mit Mitarbeitenden des Empathie-Projekts von Pro Peace über ihre Arbeit in Zeiten des Krieges, über Momente, in denen Empathie Türen öffnet und über das, was Hoffnung und Heilung möglich macht. Sie bekommen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zuzuhören und zu verstehen, wie psychosoziale Unterstützung konkret wirkt.

Zeit: Mittwoch, 26.11.2025, 18:30 – 19:45 Uhr
Ort: Online (Link wird bei Anmeldung mitgeteilt)

Sprache: Englisch mit Übersetzung ins Deutsche
Gebühr: kostenlos

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16 Oktober, 2025

Online: Deutschland – Spaltung überwinden: Kommunale Konfliktberatung in Deutschland

November 19, 2025 @ 18:30 – 19:45

Was passiert, wenn ein Streit um einen vermüllten Schulhof größere Fragen über das Zusammenleben im Stadtteil aufwirft? 

Gespräch mit Olaf Kleint, Leiter des Fachdiensts Soziales und Senioren der Stadt Salzgitter, und Angelika Maser, Beraterin im Rahmen des Programms „Kommune und Konflikt“

Im niedersächsischen Salzgitter-Fredenberg war genau das der Ausgangspunkt eines intensiven Beratungsprozesses im Rahmen der Kommunalen Konfliktberatung von Pro Peace. 

In unserer Veranstaltung berichten wir, wie aus dem Streit ein gemeinsamer Lernprozess entstand: Ein Runder Tisch brachte Schule, Verwaltung, Polizei und Ortsrat zusammen, um Lösungen zu erarbeiten und das Miteinander im Stadtteil zu verbessern. Wir werfen einen Blick darauf, wie solche Beratungsangebote dazu beitragen, Konflikte offen anzusprechen, Missverständnisse abzubauen und Zusammenhalt zu stärken – und warum diese Arbeit gerade heute, angesichts demographischer Veränderungen und wachsender Spannungen in vielen Kommunen, besonders wichtig ist.

Zeit: Mittwoch, 19.11.2025, 18:30 – 19:45 Uhr
Ort: Online (Link wird bei Anmeldung mitgeteilt)

Sprache: Deutsch 
Gebühr: kostenlos

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