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DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

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Pax Christi

11 März, 2026

80 Jahre UNO – Auslaufmodell oder Schlüssel zu Frieden und Menschenrechten

08. Apr 2026 – 19:00 Uhr , Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, Stuttgart

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach, freier Journalist zu Themen der UNO und der internationalen Politik.

Hier finden Sie den Einladungsflyer zur Veranstaltung mit Andreas Zumach. Reichen Sie ihn gerne an Interessierte in Ihrem Umfeld weiter.

Nach dem tiefen Zivilisationsbruch der Jahre 1933-1945 wurde am 24. Oktober 1945 in der Gründungscharta der Vereinten Nationen (UN) das zwischenstaatliche Gewaltverbot als verbindliches Völkerrecht verankert. Und mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wurden erstmals in der Geschichte individuelle Menschenrechte definiert und mit universeller Gültigkeit für alle, inzwischen 193, Staaten vereinbart.

80 Jahre später sind diese zivilisatorischen Fortschritte bedroht wie nie zuvor. Die Normen des Völkerrechts werden immer häufiger verletzt und zunehmend unverhohlener in Frage gestellt – zuletzt auch von der deutschen Regierung (zum Krieg in Gaza). Die UN ist in Folge von offener Obstruktion und mangels politischen und finanziellen Engagements ihrer Mitgliedsstaaten immer weniger in der Lage, ihre in der Charta von 1945 beschlossenen Kernaufgaben – Frieden, Menschenrechte und Entwicklung für alle BewohnerInnen dieser Erde – wahrzunehmen. Präsident Trump verschärft den Kurs gegen die UNO: mit seiner privaten Parallelorganisation „Board of Peace“ („Friedensrat“) will er offenbar die UNO zerstören; Grönland will er unter Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker übernehmen.

Die seit den 1970er Jahren entstandene und für die internationale Sicherheit so wichtige Architektur bilateraler und multilateraler Rüstungskontroll- und Abrüstungsabkommen ist weitgehend zerstört. Zugleich erreichen die weltweiten Militärausgaben seit 2020 immer neue Rekordhöhen. Waren die letzten acht Jahrzehnte nur eine Schönwetterperiode, nur eine Zwischenkriegszeit wie die Jahre zwischen 1919 und 1939? Oder können die 1945 ff. vereinbarten völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Normen noch gerettet werden?

Andreas Zumach ist Freier Journalist zu Themen der UNO und der internationalen Politik. Er war 1988 bis 2020 Korrespondent aus dem Palais des Nations, Genf. 1997 wurde er mit dem Goldpreis des Verbandes der UN-Korrespondenten in New York (UNCA) für die beste Berichterstattung über die UN ausgezeichnet, 2009 mit dem Göttinger Friedenspreis.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation von Die AnStifter mit dem Katholischen

Bildungswerk, pax christi Rottenburg-Stuttgart, Ohne Rüstung Leben und DFG-VK angeboten.

April 8 @ 19:00 – 21:00

DFG-VK Stuttgart

Haus der katholischen Kirche

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9 Februar, 2026

Speyer: Einführung der Wehrpflicht – ohne uns!

Februar 26 @ 19:00 – 21:00

„Der Krieg kann nur auf eine einzige Weise verhindert werden:

durch die Weigerung der Menschen, in den Krieg zu gehen.“

— Albert Einstein

Wenn Politik wieder über Wehrpflicht, Musterung und „Kriegstüchtigkeit“ spricht, sind das die entscheidenden Fragen:

👉 Muss ich mich mustern lassen?

👉 Muss ich zum Militär?

👉 Welche Rechte habe ich?

👉 Was kann ich tun, wenn ich nicht töten will – oder auch nicht getötet werden?

Genau darum geht es bei dieser Veranstaltung:

📍 Info & Diskussion zur Wehrpflicht

🗓 26. Februar, 19:00 Uhr

📌 Naturfreundehaus Speyer, Geibstraße 1

Mit Jonas Fehrenbach, Geschäftsführer des Landesverbands Baden-Württemberg der DFG-VK,

und Gabi Weiland von der DFG-VK Mannheim-Ludwigshafen.

Es geht um Information statt Angstmache.

Um Rechte statt Befehle.

Und um das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung.

Denn:

Nein zu sagen ist kein Verbrechen.

Es ist ein Menschenrecht.

Und gerade jetzt wichtiger denn je.

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23 Oktober, 2025

All over the Ländle: 45. Ökumenische FriedensDekade vom 09.-19.11.2025

November 9, 2025 – November 19, 2025

Wir empfehlen euch die Veranstaltungen, die unsere Friedensfreund*innen von den Kirchen in Württemberg im Rahmen der 45 ökumenischen FriedensDekade vom 09.-19.11.2025 organisieren.

zur 45. Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19.11.2025 laden landauf landab Friedensinitiativen und Kirchen zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ein u.a. mit initiiert von pax christi Gruppen oder auch Einzelmitgliedern. 

Hier ein paar Programm-Highlights – weitere Infos s. beigefügte Flyer und/oder über die Homepage der Veranstalter:

Aalen und Ostalbkreis:  Das House of One Berlin – Drei Religionen, eine Friedensmission am 10.11. um 19 UhrEv. Gemeindehaus Aalen #### Den Schmerz der Anderen begreifen – Holocaust und Weltgedächtnis mit Charlotte Wiedemann am 11.11. um 18.30 Uhr Augustinus-Gemeindehaus Schwäbisch Gmünd, und wer Hefezopf liebt ist richtig beim „Friedens-Hefezopf-Treff“ am 15.11. um 10.30 Uhr UtopiAA Aalen.

Biberach a.d.R.:Stärke des Rechts statt Recht des Stärkeren – mit Film über die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs und Moderation mit Dr. Richard Bösch

Leinfelden-Echterdingen: Friedenslieder mit Winnie Schweitzer am 10.11. um 19.30 Uhr Ev. Gemeindehaus LE-Stetten #### War and Justice – Filmabend mit Gespräch zum Internationalen Strafgerichtshof und dem Kampf gegen Kriegsverbrechen am 12.11. um 19 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus Leinfelden #### Die Macht der Feindbilder – die Macht der Feindesliebe Impulse und Austausch am 17.11. um 19.30 Uhr GH St. Raphael 

Horber Friedenstage: Wer regiert die Welt? 80 Jahre Frieden in Deutschland mit Dr. Richard Bösch am 18.11. um 19 Uhr Kath. Gemeindezentrum Hohenberg

Metzingen: Kriegsdienstverweigerung – ein bedrohtes Menschenrecht am 4.11. um 19.30 Uhr Bonifatiussaal #### Vergessene Stimmen des Sudan am 6.11. um 19.30 Uhr Martinshaus #### Frieden schaffen mit immer mehr Waffen? am 13.11. um 19.30 Uhr Stadtbücherei Metzingen #### Ich werde nicht hassen – Theaterstück über den palästinensischen Arzt Dr. Izzeldin Abuelaish am 18.11. um 20 Uhr Stadthalle ####

Ravensburg: Gewalt beginnt im Kopf am 7.11. um 19 Uhr Haus der Kath. Kirche #### Welche Welt wollen wir? mit Andreas Zumach am 17..11. um 19 Uhr Haus der Kath. Kirche #### Frieden ist kein Deal, sondern ein Lebensstil am 20.11. um 19 Uhr Haus der Kath. Kirche ####

Rottenburg: Vom Frieden erzählen – Friedensgeschichten und Alte Musik, für alle, die die Hoffnung auf Frieden nicht aufgeben möchten, am 12.11. um 19 Uhr Ev. Gemeinezentrum #### Stehen russische Panzer bald wieder in Berlin? Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach am 16.11. um 17 Uhr im Dom-Gemeindehaus St. Martin ####e

Schramberg: Aber die Völker der Welt wollen keinen Krieg am 10.11. um 19 Uhr in Heiligenbronn #### Wie Lichter in der Nacht – Lesung mit Jürgen Grässlin am 12.11. um 19 Uhr Schloss Schramberg ####

Tübingen: Welche Zukunft für Palästina und Israel und die deutsche Erinnerungskultur? mit Charlotte Wiedemann am 10.11. um 19 Uhr Gemeindehaus Lamm

Weissach im Tal: Biblische Gewaltfreiheit in kriegerischen Zeiten – Christliche Friedensethik trifft Friedenspolitik mit Dr. Richard Bösch am 19. 11. um 19.30 Uhr Kath. Gemeindezentrum Weissach im Tal, Sandberg 15 

UND AUCH DAS IST NOCH WICHTIG:

Abrüstungsappell gestartet – Immer mehr Milliarden fürs Militär? NICHT MIT MIR! Mitmachen und unterschreiben – die Aktion läuft bis zu den Haushaltsverhandlungen im September 2026 und sollen dann der Bundesregierung übergeben werden.

Mehr Diplomatie wagen – Einladung zum Heilbronner Treffen am 25.10.2025 von 11.00 – 16.30 Uhr mit Dr. Rolf Mützenich MdB, Dr. Ulrich Bausch, Winfried Hermann und Dr. Ralf Stegner MdB zur Bedeutung des SPD-Friedensmanifests. 

Aufbruch zum Frieden – Veranstaltung mit Prof. Dr. August Pradetto “ Für eine rationale Sicherheitspolitik statt Alarmismus. Wie muss eine europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik Beschaffens ein? am 4.11. um 19 Uhr VHS Reutlingen


Alle Veranstaltungen im rahmen der FriedensDekade 2025 findet ihr unter:

Startseite

Hier noch verlinkte Flyer:

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_LeinfeldenEchterdingen_Flyer-Friedensdekade-2025.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/251116_Biberach-Staerke-des-Rechts-statt-Recht-des-Staerkeren.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Metzingen_Flyer-Frieden-wecken.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Aalen-Flyer-Friedensdekade.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Ravensburg_-Flyer-Friedenswochen.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Schramberg_Flyer-Friedensdekade.pdf

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23 September, 2025

Karlsruhe: Studientag des Forum Friedensethik: Bombenwetter und Soziale Kälte – über die Zusammenhänge von Aufrüstung mit Klima- und Sozialpolitik

November 8, 2025 @ 10:00 – 17:00

Bombenwetter und soziale Kälte

Über die Zusammenhänge von Aufrüstung und Klima-/Sozialpolitik 

SIPRI meldet für 2024 die weltweit höchsten Militärausgeben seit 1988 und auch unser Land befindet sich im Aufrüstungsrausch: Kurz vor Konstituierung eines neuen Bundestages wurden schnell noch Grundgesetzänderungen vorgenommen, die die Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse ausnehmen, immense Steigerungen ihres Anteils am BIP sind angekündigt. Wir fragen auf diesem Studientag am Vormittag nach den klimapolitischen, am Nachmittag nach den sozialpolitischen Auswirkungen der angebahnten Aufrüstung und Militarisierung.

Programm von 10.00 bis 17-00

10:00 Ankommen

10:30 Begrüßung und Einführung

10.45 – 11:30 Vortrag Klimakiller Militär (Arbeitstitel) von Jacqueline Andres (IMI)

11:30 – 12:00 Rückfragen aus dem Plenum – Pause –

12:15 – 13:00 Kleingruppenarbeit zu Einzelaspekten des Themas

13:00 – 14:00 Mittagspause

14:00 – 14:45 Vortrag Rüstung, Wirtschaft und Soziales – Prof. Dr. Franz Segbers

14:45 – 15:15 Nachgespräch im Plenum – Pause –

15:30 – 16:15 Kleingruppenarbeit zu Einzelaspekten des Themas

16:15 – 16:45 Abschlusspodium mit den Referent*innen

17:00 – spätestens Ende der Veranstaltung

Thema

Der schon unter der Ampelregierung vollzogene Politikwechsel hin zu einer massiven Aufrüstung zeigt unter der Merz-Regierung bereits die befürchteten Folgen. Eine Umsetzung des NATO Fünf-Prozent-Ziels gar, würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Inzwischen ist offen die Rede davon, Deutschland könne sich den Sozialstaat nicht mehr leisten. Und keine Rede ist mehr vom Kampf gegen Klimakatastrophe und weltweite Armut. Wir fragen auf diesem Studientag am Vormittag nach den klimapolitischen, am Nachmittag nach den sozialpolitischen Auswirkungen der angebahnten Aufrüstung und Militarisierung. Bei den Einladungen sind wir bemüht, Klima-Aktivisten und kritische Gewerkschafter mit der Friedensbewegung zusammenzubringen.

Referenten

Franz Segbers, em. Professor für Sozialethik am Fachbereich evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg.

Jacqueline Andres, Referentin für Militär und Klima sowie Mitglied des erweiterten Vorstands der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen.

Anfahrt

Albert-Schweitzer-Saal an der Christuskirche
Reinhold-Frank-Straße 48a
76133 Karlsruhe

Wie funktioniert die Anmeldung?

Bitte registrieren Sie sich über das Anmelde-Formular weiter unten auf dieser Seite für Ihre Teilnahme am FFE Studientag 2024.

Vor-Ort-Teilnahme:
Sofern Sie vor Ort in Karlsruhe teilnehmen möchten, wählen Sie bitte ein oder mehrere „Tickets FFE Studientag Vor-Ort-Teilnahme“. Bitte klicken Sie anschließend auf „Weiter“ und geben Sie im zweiten Schritt Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse an. Im dritten und letzten Schritt sehen Sie noch einmal eine Zusammenfassung, die die Höhe Ihres Unkostenbeitrags ausweist – bitte klicken Sie abschließend auf „Abschicken“. Damit ist Ihre Anmeldung erfasst.
Bitte beachten Sie, dass wir pro Vor-Ort-Ticket bzw. -Teilnehmer einen Unkostenbeitrag von 30 € erheben. Damit finanzieren wir ein gemeinsames Mittagessen sowie Getränke für alle Teilnehmer. Bitte bringen Sie Ihren Unkostenbeitrag in Bar direkt zum Studientag mit – wir sammeln am Eingang. Da es sich um eine Hybridveranstaltung handelt, stimmen Sie mit Ihrer Anmeldung Aufnahmen zu, die für die Online-Übertragung gemacht werden.

Online-Teilnahme:
Falls Sie nicht vor Ort teilnehmen können, haben Sie die Möglichkeit, den FFE Studientag via Videokonferenz vom heimischen Bildschirm aus zu verfolgen. Gehen Sie auf die Veranstaltungseite Bitte registrieren Sie sich ggf. hierzu, indem Sie ein „Ticket FFE Studientag Online-Teilnahme“ auswählen. Im zweiten und letzten Schritt geben Sie bitte Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an und klicken abschließend auf „Abschicken“. Damit ist Ihre Anmeldung erfasst.
Den Link zur Teilnahme an der Videokonferenz werden wir mit einiger Vorlaufzeit an die E-Mail-Adresse senden, die Sie bei Ihrer Anmeldung angegeben haben. Die Online-Teilnahme ist kostenlos.

Falls Sie Fragen zur Anmeldung oder zum Studientag selbst haben, senden Sie uns bitte eine Nachricht an: info@forum-friedensethik.de

€30 mit Mittagessen und Getränken (online kostenlos)

Forum Friedensethik

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23 September, 2025

Karlsruhe: Friedenslogik verstehen – Vortrag mit Prof. Dr. Hanne-Marget Birckenbach

Oktober 24, 2025 @ 19:00 – 21:00

Wie muss Frieden heute konzeptionell gedacht werden, damit ein gewaltfreier Konfliktaustrag nicht mit dem Streben nach Sicherheit kollidiert? Wie kann Frieden unter den Bedingungen einer politisierten und globalisierten Welt funktionieren? 
Dieses Buch beschreibt das Konzept der Friedenslogik – ein alternatives Konzept zur Sicherheitslogik, bei der der Wille zum Frieden durch Rüstung und militärische Drohpotenziale erreicht wird. Sein Ziel ist es, eine verbreiterte Teilhabe zu ermöglichen, die Relevanz der Schlüsselkategorie Frieden für die Sicherheits- und Menschenrechtspolitik sowie die entwicklungspolitische Zusammenarbeit begreifbar zu machen und zur Anwendung der Prinzipien anzuregen.

„„Friedenslogik verstehen“ sei allen empfohlen, die Interesse haben, sich umfassend mit dem Thema „Frieden machen“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, welche Ansätze und Erfahrungen weltweit hierbei schon gemacht worden sind.“

Christine Schweitzer, FriedensForum 3/2023

DFG-VK Karlsruhe, pax christi, AK Friedenslogik DFG-VK

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17 September, 2025

Der „ULLI-THIEL-FRIEDENSPREIS“ geht in die siebte Runde – Die Pressemitteilung dazu

Zum Weltfriedenstag am 21. September 2025

Ulli-Thiel-Friedenspreis „Frieden schaffen ohne Waffen“ für Schulen in Baden-Württemberg 2025/26

1981 wurde von der UNO Generalversammlung beschlossen, den 21. September als Weltfriedenstags zu begehen. An diesem Tag startet der Ulli-Thiel-Friedenspreis für Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulen in Baden-Württemberg im Schuljahr 2025/26. Der Wettbewerb wird zum siebten Mal angeboten und richtet sich an Einzelpersonen, Klassen, Arbeitsgruppen und Schulen aller Alters- und Klassenstufen. Für den Preis kann ein Friedensthema aus den baden-württembergischen Bildungsplänen gewählt werden. Das Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ sollte in den Beiträgen deutlich werden. Es können Arbeiten in Form von Bildern, Plakaten, Kunstwerken, Collagen, Videos, Audiodateien, Projekten, Gedichten, Texte, Songs u.a. von Schüler*innen mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte eingereicht werden.

Die Veranstalter, die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Landesverband Baden-Württemberg, die Evangelische Landeskirche in Baden, pax an! – Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung, pax christi Baden-Württemberg, die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die GEW Baden-Württemberg möchten mit dem Preis die Friedensbildung an den Schulen weiter stärken.

Im sechsten Jahr der Preisverleihung beteiligten sich 27 Schulen mit insgesamt 55 Arbeiten. Bei der Preisverleihung am 11. Juli 2025 in Karlsruhe erhielt die Gewerbliche Schule Schwäbisch Hall mit ihrem Friedenskalender den mit 500€ dotierten ersten Preis. Es gab ebenso erste und weitere Preise für Kunst und Literatur,sowie zum ersten Mal Preise für Schulprojekte. Auch zwei Grundschulen beteiligten sich und zeigten mit einem Theaterstück sowie der künstlerischen Gestaltung einer Wand im Eingangsbereich der Schule wie sehr sie sich mit dem Thema Frieden auseinandergesetzt hatten.

Der Namensgeber Ulli Thiel (1943 – 2014) war Sonderschullehrer an der Erich-Kästner-Schule für hör- und sprachgeschädigte Kinder und Jugendliche in Karlsruhe. Er war jahrzehntelang mit seiner Frau Sonnhild aktiv in der Friedensbewegung, insbesondere in der DFG-VK. Außerdem engagierte er sich in der Friedensarbeit der Badischen Landeskirche und wirkte viele Jahre im Beirat der Arbeitsstelle Frieden mit. Er war Ideengeber der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm 1983, der größten Aktion der Friedensbewegung in Deutschland mit 400.000 Menschen.

Die Einsendungen können mit einer kurzen Beschreibung per Mail: Friedenspreis-utfp@posteo.de eingereicht werden oder per Post an: Ulli-Thiel-Friedenspreis, Holderstraße 16, 73779 Deizisau.

Einsendeschluss ist der 27.März 2026. Es werden wieder mehrere Preise ausgelobt, der 1. Preis mit 500 €.

Die Preisverleihung wird am 26. Juni 2026 stattfinden. Alle Infos unter: www.ulli-thiel-Friedenspreis.de

Bildrechte bei Peter Axmann und der DFG-VK

14 Juli, 2025

DIE GEWERBLICHE SCHULE SCHWÄBISCH HALL ERHÄLT DEN ULLI-THIEL-FRIEDENSPREIS 2025

Der „Ulli-Thiel Friedenspreis“ für Schüler:innen in Baden-Württemberg erfreute sich zum sechsten Mal in Folge großer Beliebtheit und stärkt die Friedensbildung an Schulen. Das wurde bei der 6. Preisverleihung am 11. Juli 2025 im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe deutlich. Aus allen Schularten kamen insgesamt 50 Einsendungen. Dieses Jahr wurden insgesamt 13 Beiträge ausgezeichnet, darunter vielfältige kreative Arbeiten, die von hohem Engagement zeugen, so dass die Jury eine herausfordernde Aufgabe hatte.


Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis erhielt die Gewerbliche Schule Schwäbisch Hall

Die Schüler:innen der Klasse AVD3 Vorqualifizierung Arbeit und Beruf gestalteten einen Friedens-Kalender. „Ich bin die Taube, die ihr Nest verlassen hat, und zum Frieden geflogen ist“, beschrieb ein Schüler aus Afghanistan seine Holzstift-Zeichnung einer Taube, die aus einer offenen Hand der Sonne entgegenfliegt. Und ein Schüler aus der Ukraine malte mit Bleistift seine Metapher eines Handschlags, der eine Brücke zum Frieden wird. Die Klasse besteht aus jungen Männern aus acht verschiedenen Nationen. Jeder Monat wurde von einem anderen Schüler künstlerisch mit verschiedenen Techniken gestaltet und mit einem Text zu seinen persönlichen Gedanken zum Thema Frieden versehen. Der Kalender wurde in einer kleinen Auflage gedruckt und in der Schule an vielen Stellen aufgehängt. Mit großer Freude nahmen die Schüler aus Schwäbisch Hall und ihr Lehrer Stefan Hartelt, der schon seit mehreren Jahren Arbeiten zum Ulli-Thiel-Friedenspreis einreicht, den Preis entgegen.


Den ersten Preis in der Kategorie Kunst erhielt Jule Hambrecht vom Schlossgymnasium in Künzelsau für ihr plastisches Kunstwerk unserer zerstörten in Scherben liegenden Welt und der dazugehörigen Bildbeschreibung, die davon spricht, wo Menschen trotz allem Hoffnung finden.


In der Kategorie Literatur ging der erste Preis an Lia Poth vom Heisenberg- Gymnasium in Bruchsal. Sie hat sich in einem Poetry-Slam Gedanken dazu gemacht, dass Frieden nicht durch Waffen, sondern durch Kommunikation und Haltung erreicht werden kann.


In der in diesem Jahr neu definierten Kategorie Schulprojekte erhielt die Verbundschule Neckarsulm den ersten Preis. Die Schüler:innen haben ein Buch vom Frieden erdacht, das Stimmen zum Frieden aus der Schüler- und Lehrerschaft, aber auch aus der Politik, darunter von Landes-Bildungsministerin Theresa Schopper und Bundeskanzler Friedrich Merz, versammelt. Das Buch wird auf einem eigens dafür hergestellten Olivenholztisch im Eingangsbereich der Schule ausgestellt.


Zwei Grundschulen aus Stuttgart teilen sich den Grundschulpreis: Die Falkert-Grundschule hat ein herausragendes Theaterstück nach dem Bilderbuch „Das Sonnenblumenschwert“ eingereicht, die Wilhelm-Hauff-Grundschule eine Collage aus 40 Einzelarbeiten, die am Haupteingang des Schulhauses angebracht wurde.


Weitere Auszeichnungen gingen an das Schlossgymnasiums Künzelsau, das Heisenberg- Gymnasium Bruchsal, das Gymnasium Karlsruhe Neureut, die Lindenrainschule Ebhausen, die Schule beim Jakobsweg der Paulinenpflege in Winnenden und das Nellenburg-Gymnasium in Stockach. Auch 7 Anerkennungspreise und 2 Buchpreise wurden vergeben. Alle anderen Teilnehmer:innen erhalten eine Urkunde.


Prälatin Heide Reinhard hielt die Laudatio. Sie zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und der Kreativität der eingereichten Arbeiten und dem Mut der Schüler:innen mit ihren Werken beherzt für den Frieden einzutreten.


Sonnhild Thiel, Ehefrau des verstorbenen Namensgebers des Preises, betonte in ihrer Rede die Hoffnung, die die Preisträger*innen ausstrahlen, und ermutigte sie: „Lasst euch nichts weiß machen und seht nicht schwarz. Achtet auf die Grautöne, füllt diese mit Farbe, denn das Leben ist bunt und Leben heißt hoffen. Ihr habt euer Leben vor euch und ihr wollt leben. Das macht mir Mut, dafür dank ich euch.“


Die neue Ausschreibung für den Wettbewerb 2025 / 26 startet am Weltfriedenstag, 21. September 2025.

Zum Hintergrund:

Der Preis wird von der Evangelischen Landeskirche in Baden, der DFG-VK Baden-Württemberg, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), „pax an!“ – Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und pax christi Freiburg und Rottenburg-Stuttgart ausgelobt.

Ulli Thiel (1943 – 2014) war Sonderschullehrer, Friedensaktivist und Ideengeber der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm 1983, der bislang größten Aktion der Friedensbewegung in Deutschland. Von ihm stammt der Spruch „Frieden schaffen ohne Waffen“, der zum Motto des Preises geworden ist.

Weitere Impressionen von der friedlichen, fröhlichen und für uns rührenden Preisverleihung. Danke an alle, die das möglich gemacht haben. Danke an alle Teilnehmenden

7 Juli, 2025

Ankündigung Verleihung Ulli-Thiel-Friedenspreis

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