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Nie wieder

11 März, 2026

Müllheim: Nie wieder! – Gedenken an Gräbern der Zwangsarbeiterkinder

Mai 8 @ 18:00 – 20:00

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20 Januar, 2026

Müllheim: Auschwitz-Tag im Markgräflerland: Aufstehen gegen rechts!

Januar 25 @ 15:00 – 17:00

Auschwitz-Tag im Markgräflerland: Aufstehen gegen rechts!

In diesem Jahr jährt sich am 27.Januar die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 81. Mal. Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und anderen Menschen, die von den Nazis rassistisch oder politisch ausgegrenzt und ermordet wurden.                     Auschwitz ist das Kainsmal der deutschen Geschichte.
Dieser Tag ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit können Orientierung für die Zukunft schaffen. Und er ist ein Tag des Handelns: Heute werden von rechten Kräften und Neonazis die Verbrechen der Nazis nicht nur entschuldigt und verharmlost, sie verfolgen erneut menschenverachtende rassistische und nationalistische Pläne.
Den Opfern der Nazis zu gedenken bedeutet heute, den neuen Nazis entgegenzutreten – auch bei den anstehenden Wahlen – und zu bekräftigen: Nie wieder Faschismus.

Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, lädt der Friedensrat Markgräflerland ein zur Gedenkveranstaltung an die Opfer der Nazis – Aufstehen gegen rechts!

Sonntag, den 25.Januar 2026 um 15 Uhr vor den Jüdischen Friedhof in Müllheim (Schwarzwaldstraße/Kinzigstr.)

http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2026-auschwitz-tag.php

Friedensrat Markgräflerland

Veranstalter-Website anzeigen

Jüdischer Friedhof Müllheim

Schwarzwaldstraße
Müllheim,
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14 August, 2025

Nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki – Mahnwachen in Baden-Württemberg erinnerten an Atombombenabwürfe vor 80 Jahren

Am 6. und 9. August 2025 jährten sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal.


In ganz Baden-Württemberg fanden aus diesem Anlass Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen statt – organisiert von der Friedensbewegung, darunter zahlreiche Mitglieder der DFG-VK Baden-Württemberg.
Diese Aktionen dienten nicht nur dem stillen Gedenken an die mehr als 200.000 Menschen, die damals durch die Bomben und ihre Folgen starben, sondern auch als dringender Appell an Politik und Gesellschaft, endlich die Gefahr eines atomaren Krieges zu bannen.

Ein Menschheitsverbrechen – und seine Lehren

Hiroshima und Nagasaki sind Mahnmale der Zerstörungskraft und des Leids, das Atomwaffen verursachen.
Innerhalb weniger Sekunden wurden ganze Städte ausgelöscht, und die Überlebenden litten ihr Leben lang an den physischen und psychischen Folgen.
Die historische Lehre sollte eindeutig sein: Atomwaffen dürfen nie wieder eingesetzt werden. Doch statt diese Erkenntnis konsequent umzusetzen, erleben wir aktuell eine besorgniserregende Rückkehr nuklearer Rüstungsdebatten.

Besorgniserregende aktuelle Entwicklungen

Die weltpolitische Lage ist angespannt. In vielen Ländern wird wieder massiv auf Aufrüstung gesetzt – nicht nur konventionell, sondern auch nuklear.
Erschreckend ist, dass selbst in Deutschland wieder Stimmen laut werden, die fordern, über den Erwerb eigener Atomwaffen nachzudenken – so auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag.

Dies ist ein gefährlicher Rückschritt:

  • Er widerspricht dem Völkerrecht, insbesondere dem Atomwaffensperrvertrag.
  • Er erhöht die Gefahr einer Eskalation.
  • Er setzt die Menschheit einem untragbaren Risiko aus.

Angesichts der heutigen Sprengkraft moderner Atomsprengköpfe wäre ein Weiterexistieren der Menschheit nach einem erneuten Atomwaffeneinsatz mehr als fraglich.

Warum unsere Mahnwachen wichtig sind

Mahnwache in Weinheim
Sabine Lehsten (Naturfreunde) und Hanne Langenbacher (DFG-VK) lesen Texte der Vereinigung Nihon Hidankyo

Unsere Mahnwachen in Baden-Württemberg waren Orte der Trauer, des Erinnerns – und des entschlossenen Widerstands gegen die Wiederbelebung atomarer Abschreckungspolitik.

Mit Bildern, Bannern, stillen Momenten und klaren Worten setzten wir ein Zeichen:

„Nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki – keine Atomwaffen, nirgendwo!“

anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor genau 80 Jahren mit hundertausenden von Toten verteilte die DFG-VK-Gruppe Ludwigsburg in Bietigheim  Kraniche an Passanten als Symbol für Frieden und eine Welt ohne Atomwaffen

Die Teilnahme vieler Mitglieder der DFG-VK und anderer Friedensinitiativen zeigt, dass es eine wachsende Bereitschaft gibt, gegen diese brandgefährliche Entwicklung aufzustehen. Wir sind überzeugt:

Nur eine weltweite Abrüstung kann die Sicherheit kommender Generationen gewährleisten.

In Erinnerung an die Atombombenabwürfe vor 80 Jahren in Hiroshima und Nagasaki informierte die Friedensgruppe Heidenheim, Ortsgruppe DFG-VK, in den Levillan-Anlagen über die verheerenden Folgen dieser Bomben und weltweite Initiativen für eine atomwaffenfreie Welt, wie ICAN, IPPNW und den Atomwaffenverbotsvertrag der UNO. Einige Bürger*innen verweilten zum Gespräch und nahmen kostenloses Informationsmaterial mit.

Unser Auftrag für die Zukunft

Die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit. Sie ist ein Auftrag für die Gegenwart und Zukunft:

  • Atomwaffen verbieten und abrüsten
  • Friedenspolitik stärken statt militärische Eskalation
  • Internationale Zusammenarbeit und Diplomatie fördern

Setzt Euch ein – damit sich Hiroshima und Nagasaki niemals wiederholen.

4 August, 2025

100.000 Origami-Kraniche im Gedenken an Hiroshima

Friedensorganisationen sammeln „Sadakos Kraniche“: Ein Bündnis aus Friedensorganisationen hat in den letzten Monaten rund 100.000 Origami-Kraniche gesammelt. Die gefalteten Papiervögel gelten in Japan als Hoffnungssymbol und erinnern an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren. Rund ein Viertel der Kraniche wurde jetzt als Zeichen des Gedenkens nach Hiroshima geschickt.

„Unsere Aktion ‚Sadakos Kraniche‘ entstand aus einer Idee: Wer gemeinsam Kraniche faltet, kommt ins Gespräch über Atomwaffen und Wege zum Frieden, über Ängste und Hoffnungen. Das schien uns gerade jetzt – 80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki – besonders wichtig“,erklärt Simon Bödecker, Referent für atomare Abrüstung bei der Friedensorganisation Ohne Rüstung Leben.
Im August 2024 haben die Organisationen daher dazu aufgerufen, Origami-Kraniche zu falten und einzusenden. Von dem Resultat waren sie dann selbst überrascht: Unzählige Sendungen mit insgesamt fast 100.000 gefalteten Kranichen!
„Wir sind überwältigt und sehr dankbar, dass sich so viele Menschen an unserer Aktion beteiligt haben. Schulklassen und Kindergärten haben gemeinsam Kraniche gefaltet und über die Geschichte von Sadako Sasaki gesprochen. Viele Menschen haben sich in der Familie, im Freundeskreis oder in Kirchengemeinden zusammengesetzt, um Kraniche zu falten. Das ist ein wunderbares Hoffnungszeichen!“, freut sich Annegret Krüger, Referentin beim Netzwerk Friedenskooperative und Vorsitzende des Frauennetzwerk für Frieden.
Rund ein Viertel – also etwa 25.000 – der Kraniche haben die Organisationen in 18 großen Versandkartons nach Hiroshima geschickt.Dort werden sie jetzt am Children’s Peace Monument – dem Denkmal für die getöteten Kinder – aufgehängt. Die restlichen Kraniche werden bei Aktionen und Gedenkveranstaltungen genutzt.
80 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sind in den nächsten Tagen deutschlandweit hunderte Veranstaltungen und Gedenkaktionen geplant.

Welche Symbolik steht hinter dem Origami-Kranich?
Origami-Kraniche gelten in Japan traditionell als Hoffnungssymbol. Dass sie inzwischen auch als Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt gelten, geht auf die Geschichte von Sadako Sasaki zurück: Das Mädchen aus Hiroshima starb 1955 im Alter von nur 12 Jahren an den Folgen der Atombombe, die ihre Heimatstadt zerstörte. Bis zu ihrem Tod faltete Sadako Origami-Kraniche – als Zeichen ihrer Hoffnung und ihres Lebenswillens. Seitdem greifen Menschen weltweit dieses Symbol auf, um Sadako zu gedenken und eine Zukunft ohne Atomwaffen zu fordern.

Die Aktion „Sadakos-Kraniche“ wird von einem Bündnis aus den folgenden Friedensorganisationen durchgeführt:
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Frauennetzwerk für Frieden, ICAN Deutschland, IPPNW Deutschland, Naturfreunde Deutschlands, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben, Pressehütte Mutlangen

Weiterführende Informationen:
Webseite der Aktion: https://sadakos-kraniche.dfg-vk.de/
Hier finden Sie Fotos von der Aktion, die Sie für Ihre Berichterstattung nutzen können: https://www.flickr.com/photos/friekoop/albums/72177720328087019/
Übersicht der Termine zum Gedenken an 80 Jahre Hiroshima und Nagasaki: https://www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2025
 

12 Mai, 2025

Tag der Befreiung im Markgräflerland: Veranstaltung des Friedensrats in Müllheim

Zum 80. Mal jährte sich in diesem Jahr der Tag der Befreiung Deutschlands von Faschismus und Krieg am 8. Mai. Aus diesem Anlass hatte der Friedensrat Markgräflerland zu einer Gedenkveranstaltung auf den Alten Friedhof in Müllheim eingeladen. Hier sind 58 Kinder von Zwangsarbeitern begraben, die noch unmittelbar nach Beendigung der Nazi Herrschaft an deren Folgen starben.
Anne-Katrin Vetter vom Friedensrat Markgräflerland machte in ihrer Rede deutlich, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Zwangsarbeiter in Nazi Deutschland litten:“Ihre Eltern waren meist polnische Zwangsarbeiter, die aus ihrer Heimat brutal zu Sklavenarbeiten in Deutschland, in unserem Falle in den Raum Müllheim, entführt wurden. Sie mussten schwere Arbeiten verrichten und in der Regel litten sie täglich unter grundloser Verachtung, Hass, Gewalt, Entbehrung.“ 
Und die Rednerin wies darauf hin, dass der 8. Mai 1945 zwar offiziell das Ende des Nazi-Terrors  symbolisiert, aber die rechte Gewalt aber leider damit nicht aufgehört. „Auch in unserer Zeit werden  rechte Parteien und Gruppierungen verharmlost, immer wieder werden Menschen Opfer rechter Gewalt, von Aufklärungsverzögerung rechter Verbrechen bis hin zu deren Vergessen, weil inzwischen zu viel Zeit vergangen ist, als dass man sich noch daran erinnert. Das „nie wieder“ muss eigentlich umbenannt werden in ein „die rechte Gewalt muss ein für alle mal aufhören“.
Auch aus Frankreich waren Teilnehmer gekommen, die sich in Mulhouse in der Ligue des droits de l´ homme, der Liga für Menschenrechte, engagieren. Gerard Moine berichtete von ihren Erfahrungen mit der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit in ihrem Land.
Dann verlasen die Teilnehmer die Namen der verstorbenen Kinder und knüpften Bänder mit deren Namen an die umstehende Bäumen. Jedes Band geschmückt mit einem Vergissmeinnicht.
Zum Abschluss der Veranstaltung der Veranstaltung sangen die Teilnehmer das Lied von Bettina Wegener „Sind so klein die Hände“, dass allen Kindern dieser Erde gewidmet ist. 
Leider weist bis heute kein Hinweis auf die Gräber der verstorbenen Zwangsarbeiterkinder hin. Der Friedensrat Markgräfland wird sich dafür einsetzen, dass in einer würdigen Form mit einer Hinweistafel diesem Mangel abgeholfen wird.   
Niezapominajka! Vergiss mein nicht!

http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2025/8-mai-2025-tag-der-befreiung-von-faschismus-und-krieg.php

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