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Nein zur Militarisierung

12 Februar, 2026

Schulstreik gegen Wehrplicht am 5. März – Schon jetzt solidarisch sein!

Am 5. März rufen bundesweit Schüler*innen erneut zum Schulstreik gegen Wehrpflicht auf. Sie gehen auf die Straße gegen Militarisierung, gegen Zwangsdienste und gegen eine Politik, die ihre Zukunft verplant, ohne sie wirklich zu beteiligen.

Wir als DFG-VK Baden-Württemberg waren bereits am 5. Dezember unterstützend dabei – und wir waren beeindruckt von der Klarheit, Entschlossenheit und politischen Reife der jungen Menschen. Trotz Gegenwind, trotz Schulpflicht und trotz öffentlicher Kritik haben tausende Schüler*innen bundesweit protestiert.

Für den 5. März ist davon auszugehen, dass die Bewegung noch größer wird.

Gerade in Baden-Württemberg ist dieser Termin politisch bedeutsam. Kurz vor den Landtagswahlen ist der Schulstreik eine sichtbare Gelegenheit, der parteiübergreifend propagierten Militarisierung etwas entgegenzusetzen. Doch wichtiger als jede parteipolitische Einordnung ist etwas anderes:

Junge Menschen organisieren sich selbst – und das verdient unsere aktive Unterstützung.

Wichtige Termine vor dem 5. März

14.–15. Februar: Bundesweite Streikkonferenz

17. Februar, 17–19 Uhr: Mega-Zoom – Schulstreik-Vollversammlung

Alle Infos, Materialien und beteiligten Städte:

https://schulstreikgegenwehrpflicht.com

Wie können wir als DFG-VK unterstützen?

1. Vor Ort Präsenz zeigen

Geht zu den Streiks in euren Städten. Zeigt, dass die Schüler*innen nicht allein stehen.

2. Öffentlich Stellung beziehen

Schreibt Leser*innenbriefe in euren lokalen Zeitungen – in möglichst vielen Städten.

Macht deutlich, dass ihr es stark findet, wenn junge Menschen für ihre Rechte eintreten: für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung und gegen Militarisierung.

3. Gegen Repression Haltung zeigen

In Baden-Württemberg gab es bereits problematische Reaktionen: Versuche, Streiks zu verhindern, Bußgelder wegen Fehlzeiten oder bewusst auf Streiktage gelegte Klassenarbeiten.

Hier können wir unsere Kontakte nutzen – in Schulen, Rathäusern und Gemeinderäten – und klar machen: Politischer Protest ist ein demokratisches Recht.

4. Fachliche Unterstützung anbieten

Wir verfügen über jahrzehntelange Expertise zur Kriegsdienstverweigerung.

Bietet Gespräche, Vorträge oder Hintergrundinformationen an.

Wir unterstützen diesen Schulstreik inhaltlich und politisch.

Aber vor allem unterstützen wir die jungen Menschen, die den Mut haben, selbst aktiv zu werden.

Lasst uns am 5. März sichtbar solidarisch sein.

-> Hier noch ein Interview mit den beiden Politik Influencers Simon David Dressler und Ole Nymoen, die kritisch unterstützend über die Schulstreiks sprechen:

-> Und noch ein Artikel der UZ über die am Wochenende anstehende bundesweite Schulstreik-Konferenz in Göttingen:

Einordnen, austauschen,vernetzen

Zwischen den Schulstreiks gegen Wehrpflicht am 5. Dezember 2025 (hier in Hamburg) und 5. März 2026 treffen sich Aktive am 14. Februar 2026 zur bundesweiten Schulstreik-Konferenz in Göttingen. Göttingen wird am 14. und 15. Februar zum Treffpunkt einer Bewegung: In den Veranstaltungsräumen der MUSA findet die erste bundesweite Schulstreik-Konferenz statt. Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Unterstützerinnen und Unterstützer der Streikkomitees kommen zusammen, um sich zuvernetzen, Erfahrungen auszutauschen und über die nächstenSchritte zu beraten. Im Zentrum steht dabei vor allem ein Ziel: den nächsten bundesweiten Schulstreik am 5. März zu einem weiteren Erfolg zu machen.

In zahlreichen Workshops werden sowohl theoretische als auch praktische Fragen der Streikorganisation behandelt. Geplant sind unter anderem Workshops zu Friedenspädagogik, Social-Media-Arbeit und Kriegsdienstverweigerung. Ein Einleitungsreferat der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ soll darüber hinaus über den aktuellen Stand der Kriegsvorbereitungen in Deutschland informieren und den politischen Rahmen der Proteste einordnen.

Zum Abschluss der Konferenz ist die Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung vorgesehen, in der zentrale Ziele und Perspektiven für kommende Streiks festgehalten werden. Zudem werden Schülerinnen und Schüler des Streikkomitees Göttingen am Sonntag auf einer Pressekonferenz ein erstes Fazit des Wochenendes ziehen.

Die Konferenz findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt.

Mehr als 55.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich zuletztan den bundesweiten Streiks am 5. Dezember: Ein deutliches Zeichen dafür, dass viele junge Menschen nicht länger bereit sind, politische Entscheidungen hinzunehmen, die ihre Zukunft zu zerstören drohen. Die Interessen der Jugend geraten zunehmend unter Druck. Während Milliarden in Aufrüstung fließen und militärische Strukturen gestärkt werden, bleiben Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, gute Ausbildungsplätze und echte Zukunftsaussichten auf der Strecke. Während Schulen zerfallen und sich immer mehr Jugendliche ein normales Leben kaum noch leisten können, Freizeitaktivitäten zunehmend unbezahlbar werden, sollen junge Menschen auf eine Zukunft vorbereitet werden, in der Krieg wieder als politisches Mittel gilt, um wirtschaftliche Interessen durchzudrücken.

Dass von der Bundesregierung kein Abweichen von diesem Kurs zu erwarten ist, machte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kürzlich in seiner Regierungserklärung deutlich: „Unsere Vorstellungen können wir in der Welt nur dann durchsetzen, wenn wir selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen, wenn wir selbst eine europäische Macht werden.“ Für die Streikbewegung sind damit die Fronten geklärt. Während die Herrschenden nach einem neuen Platz an der Sonne für die deutschen Großkonzerne streben, müssen die, die der zunehmenden Militarisierung etwas entgegensetzen wollen, die das Recht der Jugend auf Bildung statt Bomben sowie auf eine Zukunft im Frieden statt im Schützengraben verteidigen wollen, die Bewegung weiter stärken. Entsprechend wollen die Teilnehmenden ihre Arbeit stärker in den Schulen verankern, die Zusammenarbeit mit Schülervertretungen und Gewerkschaftsjugenden ausbauen und die Bewegung breiter antimilitaristisch aufstellen. Auch die solidarische Unterstützung durch Lehrkräfte, Eltern und gewerkschaftliche Strukturen soll vertieft werden. Ein weiteres Ziel ist die Weiterentwicklung bestehender Schulstreikkomitees, mehr Schülerinnen und Schüler aktiv einzubeziehen und neue Komitees direkt an den Schulen zu gründen.

Nicht zuletzt dient die Konferenz der konkreten Vorbereitung kommender Aktionen, insbesondere mit Blick auf die Mobilisierung für den 5. März. Persönlicher Austausch, regionale Vernetzung und eine engere bundesweite Koordination sollen dazu beitragen, die Bewegung strategisch zu bündeln und ihre Schlagkraft zu erhöhen.

Mit der ersten bundesweiten Schulstreik-Konferenz betritt die Bewegung Neuland. Nach dem starken Echo der vergangenen Proteste könnte sie ein wichtiger Schritt sein, um Kräfte zu bündeln und den Widerstand gegen eine Politik zu organisieren, die ihre Interessen gefährdet. Die Erwartungen sind entsprechend hoch, ebenso wie die Entschlossenheit, den kommenden Streik erfolgreich auf die Straße zu tragen.

Infos zu den Schulstreiks gegen Wehrpflicht gibt es auf der Website der Schulstreik-Initiative. Das Programm der Schulstreik-Konferenz hat die Initiative auf Instagramveröffentlicht.

2 Oktober, 2025

The old can learn from the young, can learn from the old: DGB-Jugend bleibt antimilitaristisch

Nein zur Wehrpflicht!

Screenshot www.jugend.dgb.de

Die DGB-Jugend bleibt antimilitaristisch. Wir setzen uns gegen jede Militarisierung unserer Gesellschaft ein. Unser Handeln steht im Geiste der Friedensbewegung unter dem Motto „Nie wieder Krieg!“

Krieg und die Vorstellung davon dürfen nicht normalisiert werden. Frieden ist und bleibt das Ziel gewerkschaftlicher Politik und muss das Ziel des Staates sein.

Unsere Haltung bleibt klar: Die DGB-Jugend lehnt eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und des Zivildienstes und die Einführung anderer Pflichtdienste für junge Menschen ab. Bestehende rechtliche Möglichkeiten zum Pflichtdienst oder zur Arbeitspflicht müssen abgeschafft werden. Jede Form der Wehrerfassung lehnen wir ebenfalls ab. Es besteht die reale Gefahr, dass verpflichtende Ersatzdienste zur Umgehung struktureller Probleme im Sozial- und  Pflegebereich genutzt werden. Das unterwandert bestehendes Fachpersonal und darf nicht für die Beschaffung billiger Arbeitskräfte missbraucht werden.

Wir wollen eine Bundeswehr, die Verteidigungsarmee ist. Sie muss ausschließlich die Aufgabe haben, Deutschland und unsere Bündnispartnerinnen zu schützen. Die DGB-Jugend positioniert sich strikt gegen die Präsenz von Bundeswehr und Militär an Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen. Wir lehnen den Einsatz von Jugendoffizierinnen und allgemein alle Werbeversuche für die Bundeswehr an Schulen strikt ab. Junge Menschen, die dennoch freiwillig als Soldatin in der Bundeswehr dienen möchten, müssen persönlich davon profitieren. Ihre berufliche Ausbildung muss während der Dienstzeit fortgesetzt oder gestärkt werden, beispielsweise durch die Weiterführung von begonnener Ausbildung oder durch Weiterqualifizierung. Die persönliche Entwicklung als kritischer Bürger*in in der Demokratie muss in den Fokus genommen werden. Die Bundeswehr soll ein demokratischer Ort frei von Diskriminierung sein. Soziale und politische Bildung müssen elementarer Teil des Dienstes sein.

Auch ein freiwilliger Wehrdienst belastet insbesondere junge Menschen aus Haushalten mit geringem Einkommen. Für sie scheint der Dienst eine attraktive Alternative zu einer Ausbildung zu sein, die sie sich finanziell nicht leisten können. Doch ohne abgeschlossene Berufsausbildung steigt das Risiko, später in prekäre Beschäftigung zu geraten. So verstärkt selbst ein freiwilliger Dienst soziale Ungleichheit.

Zum Wehrdienst-Modernisierungsgesetz

Obwohl junge Menschen Wehr- und Pflichtdienste ablehnen, hat die Bundesregierung ein konkretes Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, um Wehrdienste vorzubereiten und schnell umsetzen zu können. Anlässlich des vorgelegten „Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes“ stellt die DGB-Jugend darüber hinaus klar: Das Gesetz sieht die Möglichkeit vor, mit Beschluss der Bundesregierung und Zustimmung des Bundestags die Wehrpflicht wieder in Kraft zu setzen. Die Möglichkeit für solch einen weitreichenden Eingriff in die Grundrechte junger Männer darf es nicht geben!

Besonders kritisch ist, dass dies ohne die Beratungs- und Anhörungsrechte durchgeführt werden kann, die bei einem ordentlichen Gesetzgebungsprozess vorgesehen sind. Auch vorbereitende Maßnahmen bereiten am Ende nur eine Wehrpflicht vor. Verpflichtende Fragebögen, Musterungen und jede Form der Wehrerfassung lehnen wir ab.

Begründung

Vor dem Hintergrund aktueller sicherheitspolitischer Bedrohungsszenarien wird ein massiver Aufwuchs der Bundeswehr von vielen Seiten gefordert. In der aktuellen (sic) zeichnet sich heraus, dass eine abgestufte Wehrpflicht nach dem „Schwedischen Modell“ eingeführt werden soll. Dies umfasst eine Erfassung aller Wehrpflichtigen. In Friedenszeiten wird dabei auf Freiwilligkeit beim tatsächlichen Wehrdienst gesetzt, insofern die Zahl der Freiwilligen ausreicht, um die Zielvorgaben zu erreichen. Sollten die Zielvorgaben nicht erreicht werden oder ein Spannungs- oder Verteidigungsfall eintreten, ist eine Wehrpflicht möglich und höchst wahrscheinlich.

Die geplanten Maßnahmen würden etwa 300.000 junge Männer pro Jahrgang betreffen. Vor diesem Hintergrund bietet das kürzlich novellierte „Arbeitssicherstellungsgesetz“ dem Staat im Verteidigungsfall bereits jetzt die Möglichkeit, umfassend in Arbeitsverhältnisse einzugreifen. Das Recht zur Kündigung durch Arbeitnehmende als grundlegendes Merkmal des Arbeitsverhältnisses kann auf der Grundlage außer Kraft gesetzt werden. Durch die Möglichkeit der Verpflichtung in Arbeitsverhältnisse wird das konstituierende Merkmal der Vertragsfreiheit ebenfalls außer Kraft gesetzt. Pflichtdienste sind demnach bereits jetzt im Verteidigungsfall möglich.

Pflichtdienste jeglicher Art sind ein Eingriff in die persönliche Freiheit und Lebensgestaltung, auch wenn sie dem Erhalt gesellschaftlicher Freiheit dienen sollen. Sie müssen als letztes Mittel des Staates zur Aufrechterhaltung unserer Freiheitsrechte begriffen werden. Die (Wieder-)Einführung der Wehrpflicht hat das Ziel, diese Ordnung zu erhalten. Sie dürfen nicht als Normalzustand einer freien Gesellschaft begriffen werden. Eine angenommene, abstrakte Bedrohungslage rechtfertigt nicht, in die persönliche Lebensgestaltung von Millionen junger Menschen einzugreifen. Die DGB-Jugend verfolgt in ihrem politischen Wirken das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen zu fördern. Daher ist es geboten, den zu erwartenden Pflichtdienst konstruktiv zu begleiten und auf eine Ausgestaltung im Sinne junger Menschen zu drängen.

Das ist ein Beschluss der DGB-Jugend vom 16.09.2025. Er gibt nicht die Position der DFG-VK LV Ba-Wü wieder. Aber wir sind froh, darüber dass die DGB-Jugend, im Gegensatz zum DGB ihren anti-militaristischen Anspruch weiter kundtut und sich somit gegen den vorherrschenden Militarisierungswahn stellt. Wir brauchen mehr davon! Frieden schaffen ohne Waffen! Gewalt fördert Gewalt und wird die Eskalationsspirale nicht stoppen! Nein zur Geschichtsvergessenheit!

19 September, 2025

Mannheim: Friedensfähig statt kriegstüchtig

Oktober 2, 2025 @ 18:30 – 20:30

Vortrag/Diskussion:

„Friedensfähig statt kriegstüchtig“ – über das Erbe Brandts und eine neue Sicherheitspolitik für Europa – mit Albrecht Müller (Hrsg. Der NachDenkSeiten, ehem.Planungschef im Kanzleramt bei Willy Brandt), 18.30 Uhr,  Bürgerhaus Neckarstadt-West, Luitherstr. 15-17, VA: NachDenkSeiten Mannheim

Ort: Bürgerhaus Neckarstadt-West, Mannheim, Lutherstr. 17-19, 68169 Mannheim

NachDenkSeiten Mannheim

Bürgerhaus Neckarstadt West

Lutherstraße
Mannheim, Germany
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19 September, 2025

Freiburg: „Netzwerktreffen: Friedensstadt Freiburg“ – Workshop

September 26, 2025 @ 18:30 – 21:00

Netzwerktreffen – Workshop – das Bündnis !Friedensstadt Freiburg! lädt zur aktiven Mitgestaltung an Zielen und konkreten Maßnahmen ein. || 26.09.25, 18:30 Uhr, Thomaszentrum, Tullastraße 15 Freiburg

Friedensstadt Freiburg

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19 September, 2025

Große Friedensdemo am 03.10. in Stuttgart: Aufruf- gemeinsame Anfahrten – DFG-VK-Block

Der Aufruf zur Demonstration am 3. Oktober 2025:

Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels, würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft. Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut. Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:

· Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
· Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
· Nein zur Wehrpflicht.
· Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
· Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
· Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
· Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
· Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wir wollen:

· Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
· Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
· Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung.

Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!
Unterstützt die bundesweite Demonstration mit eigenen Aufrufen und Appellen.
Werbt und mobilisiert für eine große Aktion!

Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften. Diese können auch nicht Teil unseres Bündnisses sein. Wir bitten auf Parteifahnen zu verzichten. Einverstanden sind wir mit Transparenten und Schildern (auch mit Parteilogo), die Inhalt und Zielen der Demonstration entsprechen.

Vorbereitungskreis: Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden
Dieses Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind. Wir wollen zwei bundesweite große Demonstrationen zeitgleich in Berlin und Stuttgart durchführen, die die verschiedenen Flügel der Friedensbewegung gemeinsam repräsentieren.

Gemeinsame Anfahrten nach Stuttgart:

Augsburg
Darmstadt
Frankfurt
Freiburg
Gießen
Heidelberg
Karlsruhe
Konstanz
Lörrach
München
Mannheim
Nürnberg
Offenburg
Schwäbisch Hall
Reutlingen
St.Ingbert
Villingen
Wetterau
Würzburg
Wiesbaden

Bildet Banden, organisiert gemeinsame Anfahrten, kommt zur Demo und steht auf für eine friedlichere Zukunft. Gerne veröffentlichen wir eure gemeinsame Anreise: mail an ba-wue@dfg-vk.de

DFG-VK Block

Wir wollen einen eigenen Block auf der Demo bilden. So können wir unsere Forderungen am besten in die Öffentlichkeit tragen. NEIN zur Hochrüstung, NEIN zur Militarisierung, NEIN zur Wehrpflicht, NEIN zum Krieg -. Für eine friedlichere Welt mit Chancen und Hoffnung auf eine glückliche Zukunft. Bringt DFG-VK Flaggen, Banner, Schilder. zieht eure Shirts, Pullis Regenjacken an. Der Pazifismus ist gefordert wie selten.

18 September, 2025

Rottweil: Zur gegenwärtigen Sicherheitspolitik

September 21, 2025 @ 11:00 – 13:30

Vortrag und Diskussion „Zur gegenwärtigen Sicherheitspolitik“ mit Ulrich Bausch (Aufbruch zum Frieden, Reutlingen), 11 Uhr, Naturfreundehaus Jungbrunnen, Jungbrunnen 1, VA: Naturfreundehaus  [im Rahmen des Naturfreundetag am Internationalen Tag des Friedens der UN]

Ort: Naturfreundehaus Jungbrunnen, Rottweil, Jungbrunnen 1, 78628 Rottweil

Naturfreundehaus Jungbrunnen, Rottweil

Bürgerhaus Neckarstadt West

Lutherstraße
Mannheim, Germany
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