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Nein zur Hochrüstung

22 September, 2025

IMI-Kongress 2025: Militärrepublik? Verweigern!

November 15 @ 11:30 – November 16 @ 14:00

IMI-Kongress 2025:
Militärrepublik? Verweigern!
15./16. November 2025 in Tübingen

„Mach was wirklich zählt!“: Für keinen anderen Beruf wirbt die
Bundesregierung so intensiv und offensiv, wie für das Soldatentum. Mit
der Grundgesetzänderung vom März haben die Kriegsvorbereitungen eine
herausragende Stellung in der Verfassung der Bundesrepublik eingenommen
– kein anderer Bereich wird unbegrenzt von der Schuldenbremse
ausgenommen. Während künftig fast die Hälfte des Bundeshaushaltes für
die Aufrüstung ausgegeben werden soll, wird endgültig die Axt am
Sozialstaat angelegt, der ebenso wie Umwelt- und Klimaschutz nicht mehr
finanzierbar sei. Auch im veröffentlichten Diskurs nimmt die
Kriegstüchtigkeit eine zentrale Position ein – alles andere scheint ihr
untergeordnet. Wo Kritik geäußert wird, hört für viele offenbar auch die
Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf – Repression gerät zum probaten
Mittel mit dem der Kurs der Aufrüstung und ihre Begleiterscheinungen
„verteidigt“ werden. Dem Umbau Deutschlands zur Militärrepublik muss
aber begegnet werden: Wir wollen Wege ausloten, diesen Prozess
aufzuhalten, uns der Aufrüstung und Rekrutierung für den Krieg zu
verweigern.

Freitag 14.11. 2025 ab 19Uhr: Gemütlicher Auftakt mit KüFa und Quiz

Samstag 15.11.2025

11:30 – 12:00 – Begrüßung

12:00 – 14Uhr – KRIEGSBUDGET: RÜSTUNG & SOZIALABBAU
— Deutsche Militärausgaben: Kanonen statt Butter (Tobias Pflüger)
— Die Aufrüstung und die Kommunen (Claudia Haydt)
— Stop ReArm Europe: Widerstand auf europäischer Ebene (NN)

14:15 – 15:45 – KRIEGSWIRTSCHAFT: NEUES INDUSTRIEMODELL?
— Rüstungsproduktion: Von der Manufaktur zur Massenproduktion (Andreas
Seifert)
— Rückwärtskonversion: Umbau in den automobilen Wertschöpfungsketten
(Antje Blöcker)
— Gewerkschaftliche Kämpfe gegen die Umstellung auf Kriegswirtschaft (NN)

16:15 – 18:00 KRIEGSGESELLSCHAFT: OPERATIONSPLAN DEUTSCHLAND
— Bevölkerung und Kommunen: Vorbereitung auf den Kriegsfall (Daniel
Lücking)
— Heimatschutztruppen und Inlandsmilitarisierung (Martin Kirsch)
— Weitere Inputs zu einzelnen Aspekten

19:00 – 21:00 – KRIEG&RECHT: Justiz und Öffentlichkeit einer
Militärrepublik
Nadija Samour (angefragt)

Sonntag 16.11.2025

10:00 – 11:15 KRIEGSDIENST: WEHRPFLICHT & REKRUTIERUNG
— Die Neueinführung der Wehrpflicht: Aktueller Stand (Reza Schwarz)
— Praxistipps für die Verweigerung (Susanne Boedeker)

11:30 – 12:30 KRIEGSTÜCHTIGKEIT: WIDERWORTE
— Keynote von Simon David Dressler

13:00 – 14:30 ABSCHLUSSPODIUM: Widerstand und Verweigerung gegen die
Militärrepublik Deutschland

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, für Hinweise zu Anreise und
Übernachtung kann man sich aber gerne ans IMI-Büro wenden
(imi@imi-online.de, 07071 49145). Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden
sind freilich vor Ort möglich und willkommen. Für Verpflegung während
der Pausen ist gesorgt. Die Räume sind barrierearm und es wird einen
Eltern-Kind-Raum geben.

IMI – Informationsstelle Militarisierung Tübingen

0707149145

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imi@imi-online.de

Aula Uhlandstraße 30

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19 September, 2025

Mannheim: Friedensfähig statt kriegstüchtig

Oktober 2 @ 18:30 – 20:30

Vortrag/Diskussion:

„Friedensfähig statt kriegstüchtig“ – über das Erbe Brandts und eine neue Sicherheitspolitik für Europa – mit Albrecht Müller (Hrsg. Der NachDenkSeiten, ehem.Planungschef im Kanzleramt bei Willy Brandt), 18.30 Uhr,  Bürgerhaus Neckarstadt-West, Luitherstr. 15-17, VA: NachDenkSeiten Mannheim

Ort: Bürgerhaus Neckarstadt-West, Mannheim, Lutherstr. 17-19, 68169 Mannheim

NachDenkSeiten Mannheim

Aula Uhlandstraße 30

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19 September, 2025

Ulmer Friedensmahnwache

Oktober 1 @ 17:00 – 17:30

(jeden Mi.) Ulmer Friedensmahnwache „für Frieden in der Ukraine und in Israel/Palästina – für Waffenstillstand und Verhandlungen – für eine friedliche und solidarische Welt, ohne Militär und ohne Rüstungsindustrie“, 17-17:30 Uhr, Ecke Hirschstr./Glöcklerstr. Manchmal weichen wir aus auf Ecke Hirschstr./Münsterplatz, VA: DFG-VK, Sicherheit neu denken, Ulmer Ärzteinitiative/IPPNW, Verein für Friedensarbeit, Ulmer Friedenswerkstatt

Ort: Innenstadt Ulm, 89073 Ulm

DFG-VK Ulm

Aula Uhlandstraße 30

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19 September, 2025

Große Friedensdemo am 03.10. in Stuttgart: Aufruf- gemeinsame Anfahrten – DFG-VK-Block

Der Aufruf zur Demonstration am 3. Oktober 2025:

Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels, würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft. Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut. Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:

· Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
· Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
· Nein zur Wehrpflicht.
· Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
· Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
· Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
· Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
· Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wir wollen:

· Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
· Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
· Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung.

Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!
Unterstützt die bundesweite Demonstration mit eigenen Aufrufen und Appellen.
Werbt und mobilisiert für eine große Aktion!

Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften. Diese können auch nicht Teil unseres Bündnisses sein. Wir bitten auf Parteifahnen zu verzichten. Einverstanden sind wir mit Transparenten und Schildern (auch mit Parteilogo), die Inhalt und Zielen der Demonstration entsprechen.

Vorbereitungskreis: Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden
Dieses Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind. Wir wollen zwei bundesweite große Demonstrationen zeitgleich in Berlin und Stuttgart durchführen, die die verschiedenen Flügel der Friedensbewegung gemeinsam repräsentieren.

Gemeinsame Anfahrten nach Stuttgart:

Augsburg
Darmstadt
Frankfurt
Freiburg
Gießen
Heidelberg
Karlsruhe
Konstanz
Lörrach
München
Mannheim
Nürnberg
Offenburg
Schwäbisch Hall
Reutlingen
St.Ingbert
Villingen
Wetterau
Würzburg
Wiesbaden

Bildet Banden, organisiert gemeinsame Anfahrten, kommt zur Demo und steht auf für eine friedlichere Zukunft. Gerne veröffentlichen wir eure gemeinsame Anreise: mail an ba-wue@dfg-vk.de

DFG-VK Block

Wir wollen einen eigenen Block auf der Demo bilden. So können wir unsere Forderungen am besten in die Öffentlichkeit tragen. NEIN zur Hochrüstung, NEIN zur Militarisierung, NEIN zur Wehrpflicht, NEIN zum Krieg -. Für eine friedlichere Welt mit Chancen und Hoffnung auf eine glückliche Zukunft. Bringt DFG-VK Flaggen, Banner, Schilder. zieht eure Shirts, Pullis Regenjacken an. Der Pazifismus ist gefordert wie selten.

18 September, 2025

Stuttgart: Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Oktober 3 @ 13:00 – 17:00

Der Aufruf zur Demonstration am 3. Oktober 2025

Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels, würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft. Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut. Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:

· Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
· Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
· Nein zur Wehrpflicht.
· Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
· Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
· Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
· Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
· Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wir wollen:

· Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
· Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
· Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung.

Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!
Unterstützt die bundesweite Demonstration mit eigenen Aufrufen und Appellen.
Werbt und mobilisiert für eine große Aktion!

Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften. Diese können auch nicht Teil unseres Bündnisses sein. Wir bitten auf Parteifahnen zu verzichten. Einverstanden sind wir mit Transparenten und Schildern (auch mit Parteilogo), die Inhalt und Zielen der Demonstration entsprechen.

Vorbereitungskreis: Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden
Dieses Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind. Wir wollen zwei bundesweite große Demonstrationen zeitgleich in Berlin und Stuttgart durchführen, die die verschiedenen Flügel der Friedensbewegung gemeinsam repräsentieren.

Gemeinsame Anfahrten nach Stuttgart:

Augsburg
Darmstadt
Frankfurt
Freiburg
Gießen
Heidelberg
Konstanz
Lörrach
München
Mannheim
Nürnberg
Schwäbisch Hall
Reutlingen
St.Ingbert
Villingen
Wetterau
Würzburg
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Bildet Banden, organisiert gemeinsame Anfahrten, kommt zur Demo und steht auf für eine friedlichere Zukunft. Gerne veröffentlichen wir eure gemeinsame Anreise: mail an ba-wue@dfg-vk.de

DFG-VK Block

Wir wollen einen eigenen Block auf der Demo bilden. So können wir unsere Forderungen am besten in die Öffentlichkeit tragen. NEIN zur Hochrüstung, NEIN zur Militarisierung, NEIN zur Wehrpflicht, NEIN zum Krieg -. Für eine friedlichere Welt mit Chancen und Hoffnung auf eine glückliche Zukunft. Bringt DFG-VK Flaggen, Banner, Schilder. zieht eure Shirts, Pullis Regenjacken an. Der Pazifismus ist gefordert wie selten.

Vorbereitungskreis: Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden.

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14 August, 2025

DFG-VK Baden-Württemberg unterstützt überregionale Demonstrationen am 3. Oktober in Stuttgart und Berlin

Der Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) unterstützt in diesem Jahr ausdrücklich die überregionalen Demonstrationen am 3. Oktober in Stuttgart und Berlin sowie den dazugehörigen Bündnisaufruf.

Diese Entscheidung war das Ergebnis eines transparenten und gemeinschaftlichen Prozesses – und das ist uns wichtig, denn: Im vergangenen Jahr gab es innerhalb der Mitgliedschaft und im Verband unterschiedliche Positionen zum damaligen Aufruf und zur Demonstration.

Vom Dissens zur gemeinsamen Linie

Im Gegensatz zu 2024 haben wir in diesem Jahr von Anfang an auf gemeinschaftliche Vorbereitung gesetzt.
Die verschiedenen Teile der Friedensbewegung haben frühzeitig zusammengearbeitet, um einen Aufruf zu formulieren und eine Demonstration zu organisieren, die breit getragen werden kann.

Auch wir als Landesverband Baden-Württemberg haben unsere Mitglieder aktiv beteiligt – so, wie es auf unserer Mitgliederversammlung im Juni gewünscht wurde.

Beteiligung unserer Mitglieder

Der Beteiligungsprozess sah wie folgt aus:

  • Thomas Schwörer aus dem Bundessprecher*innenkreis, der die DFG-VK im bundesweiten Orga-Kreis vertritt, informierte uns in einer eigens organisierten Zoom-Veranstaltung ausführlich über den Stand der Vorbereitungen.
  • Zu diesem Termin waren alle Mitglieder unseres Landesverbandes eingeladen.
  • Rund 25 Mitglieder nahmen teil und stimmten nach der Präsentation ohne Gegenstimme für die Unterstützung des Aufrufs und der Demonstrationen.

Damit gehört der Landesverband Baden-Württemberg in diesem Jahr zu den Erstunterzeichner*innen des Aufrufs.

Der Aufruf zur Demonstration am 3. Oktober 2025

Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels, würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft. Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut. Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:

· Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
· Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
· Nein zur Wehrpflicht.
· Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
· Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
· Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
· Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
· Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.

Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wir wollen:

· Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
· Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
· Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung.

Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!
Unterstützt die bundesweite Demonstration mit eigenen Aufrufen und Appellen.
Werbt und mobilisiert für eine große Aktion!

Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften. Diese können auch nicht Teil unseres Bündnisses sein. Wir bitten auf Parteifahnen zu verzichten. Einverstanden sind wir mit Transparenten und Schildern (auch mit Parteilogo), die Inhalt und Zielen der Demonstration entsprechen.

Vorbereitungskreis: Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden
Dieses Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind. Wir wollen zwei bundesweite große Demonstrationen zeitgleich in Berlin und Stuttgart durchführen, die die verschiedenen Flügel der Friedensbewegung gemeinsam repräsentieren.

Warum wir dabei sind

Die politischen Entwicklungen machen es notwendig, dass wir am 3. Oktober ein kraftvolles Zeichen setzen:

  • Hochrüstung auf 5 % des Bruttoinlandsprodukts
  • Militarisierung in Schulen, Ferienlagern und durch militärisches Heldengedenken wie den „Veteranentag“
  • neuer Wehrdienst
  • Angriffe auf die freie Wissenschaft durch Abschaffung der Zivilklausel
  • Rüstungsfreundliche Wirtschaftspolitik
  • Die Erosion des Völkerrechts
  • und die massive Eskalation weltweiter Konflikte

Wir sagen dazu klar:

Wir sind gegen alle Kriege. Wir sind gegen Militarisierung. Wir sind friedlich – und wir wollen nicht kriegstüchtig werden.
Wir wollen mit der Hoffnung auf Frieden leben, nicht mit der Angst vor Krieg.

Gemeinsam nach Stuttgart: Jetzt mobilisieren

Liebe Mitglieder in Baden-Württemberg: Tragt den Aufruf in Eure Betriebe, Vereine, Gemeinden und Freundeskreise. Sprecht Eure Netzwerke an, organisiert Mitfahrgelegenheiten und bringt Kolleginnen, Freundinnen und Nachbar*innen mit.

Wir als Landesverband gehen voran: Der DFG-VK-Bus und das aufblasbare, zerbrochene Gewehr sind bestellt und am 3. Oktober in Stuttgart dabei. Vor Ort wollen wir einen großen, schlagkräftigen DFG-VK-Block bilden, der unsere Forderungen unübersehbar und unüberhörbar kommuniziert.
Kommt zahlreich, bringt Schilder und Fahnen mit – für Abrüstung, für Frieden, für eine Zukunft ohne Krieg. Wir sehen uns um 13:00 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

1 August, 2025

Reutlingen: Antikriegstag 2025

September 1 @ 19:00 – 21:00

 Antikriegstag 2025 in Reutlingen, Vortrag und Diskussion mit Nanna Binder (Stellv. verdi Landesleiterin BaWü), 19 Uhr, VHS Reutlingen, Spendehausstr. 6, VA: verdi Reutlingen

Ort: VHS Reutlingen, Spendhausstr. 6, 72764 Reutlingen

Verdi Reutlingen

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Antikrieg Reutlingen
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1 August, 2025

Fellbach: Antikriegstag 2025

September 1 @ 18:00 – 20:00

Antikriegstag 2025 in Fellbach – Gedenk – und Friedensaktion;

  • 18:00 Uhr  Kundgebung am Friedensbaum (zwischen Schwabenlandhalle und Schillerstraße)
    • Mit Wortbeiträgen aus Kreisvorstand und Ortsgruppe
    • Rede von Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung
  • ca. 18:30 Uhr Demonstration

VA: DGB-KV Rems-Murr

Ort: Am Friedensbaum Fellbach, Schillerstr. 26, 70734 Fellbach

DGB KV Rems-Murr

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1 August, 2025

Freudenstadt: Antikriegstag 2025: Die Welt braucht Frieden

September 1 @ 17:30 – 20:00

Antikriegstag 2025 in Freudenstadt – Friedenskundgebung „Die Welt braucht Frieden“,

Redner*innen (u.a.): 

  • Martin Gross (Landesleiter ver.di BW a.D.), 
  • Theodor Ziegler (Ev. Theologe), 
  • kulturelle Umrahmung: Edith Koerber (Schauspielerin / Regisseurin) und Theo & Co, Musiker, 

    Ab 17:30 auf Oberer Marktplatz, Freudenstadt

    VA: DGB-Nordbaden, und IG-Metall Kreis Freudenstadt, Bürgerinitiative für Atomausstieg, Initiative Gegen Rechts, SPD-Kreisverband Freudenstadt und -Ortsverein Dornstetten-Waldbachtal, u.a.

DGB Nordbaden

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