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Nagasaki

20 Januar, 2026

Karlsruhe: Fünf Jahre Atomwaffenverbotsvertrag

Januar 23 @ 19:00 – 21:00

Mehr als acht Jahrzehnte ist es her, dass Hiroshima und Nagasaki durch Atombomben zerstört wurden. Die Gefahr bleibt. Wir sind heute mit einer Welt konfrontiert, in der neun Staaten ca. 15.000 nukleare Waffen besitzen und viele dieser Waffen sind bis zu 20 Mal stärker als die Bombe, die von den USA über Hiroshima gezündet wurde.

Vor fünf Jahren trat der Atomwaffenverbotsvertrag am 22. Januar 2021 in Kraft und seither sind Atomwaffen völkerrechtlich verboten. Die DFG-VK Karlsruhe feierte dies damals mitten in der Pandemie mit einer Streaming Veranstaltung aus der Kinemathek. Die Aufzeichnung kann noch auf dem you-tube-Kanal der Kinemathek angeschaut werden:
https://www.youtube.com/watch?v=lejpKSH8Eqo

23. Januar 2026 zeigen wir in der Kinemathek Karlsruhe um 19:00 Uhr den Dokumentarfilm „The bomb“ (US 2017). Der Film versetzt die Zuschauer*innen mitten in die Geschichte der Atomwaffe und zeigt die ungeheure Macht von Atomwaffen, ihre ausgeklügelte Technologie, die Raketen und Bomber, die für sie gebaut werden, und die tiefe Todessehnsucht im Herzen dieser Waffen. Die Zuschauer*innen erleben Atomtests und Unfälle ebenso wie den technologischen und kulturellen Einfluss von Nuklearwaffen. Der Film enthält Archivmaterial, Animationen, Text und Musik. Die Bilder und Geschichten sind nicht linear, dafür groß, einprägsam und unentrinnbar.
Mehr zum Film hier:  https://www.thebombnow.com/

Nach dem Film informiert Stefan Lau von der DFG-VK Karlsruhe über den Atomwaffenverbotsvertrag heute.

Weitere Infos:

Fünf Jahre Atomwaffenverbotsvertrag – 23. Januar 2026 Kinemathek Karlsruhe 19:00 Uhr – Film und Vortrag

https://kinemathek-karlsruhe.de/film/the-bomb/

DFG-VK Karlsruhe

Kinemathek Karlsruhe

Kaiserpassage 6
Karlsruhe, Germany
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14 August, 2025

Nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki – Mahnwachen in Baden-Württemberg erinnerten an Atombombenabwürfe vor 80 Jahren

Am 6. und 9. August 2025 jährten sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal.


In ganz Baden-Württemberg fanden aus diesem Anlass Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen statt – organisiert von der Friedensbewegung, darunter zahlreiche Mitglieder der DFG-VK Baden-Württemberg.
Diese Aktionen dienten nicht nur dem stillen Gedenken an die mehr als 200.000 Menschen, die damals durch die Bomben und ihre Folgen starben, sondern auch als dringender Appell an Politik und Gesellschaft, endlich die Gefahr eines atomaren Krieges zu bannen.

Ein Menschheitsverbrechen – und seine Lehren

Hiroshima und Nagasaki sind Mahnmale der Zerstörungskraft und des Leids, das Atomwaffen verursachen.
Innerhalb weniger Sekunden wurden ganze Städte ausgelöscht, und die Überlebenden litten ihr Leben lang an den physischen und psychischen Folgen.
Die historische Lehre sollte eindeutig sein: Atomwaffen dürfen nie wieder eingesetzt werden. Doch statt diese Erkenntnis konsequent umzusetzen, erleben wir aktuell eine besorgniserregende Rückkehr nuklearer Rüstungsdebatten.

Besorgniserregende aktuelle Entwicklungen

Die weltpolitische Lage ist angespannt. In vielen Ländern wird wieder massiv auf Aufrüstung gesetzt – nicht nur konventionell, sondern auch nuklear.
Erschreckend ist, dass selbst in Deutschland wieder Stimmen laut werden, die fordern, über den Erwerb eigener Atomwaffen nachzudenken – so auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag.

Dies ist ein gefährlicher Rückschritt:

  • Er widerspricht dem Völkerrecht, insbesondere dem Atomwaffensperrvertrag.
  • Er erhöht die Gefahr einer Eskalation.
  • Er setzt die Menschheit einem untragbaren Risiko aus.

Angesichts der heutigen Sprengkraft moderner Atomsprengköpfe wäre ein Weiterexistieren der Menschheit nach einem erneuten Atomwaffeneinsatz mehr als fraglich.

Warum unsere Mahnwachen wichtig sind

Mahnwache in Weinheim
Sabine Lehsten (Naturfreunde) und Hanne Langenbacher (DFG-VK) lesen Texte der Vereinigung Nihon Hidankyo

Unsere Mahnwachen in Baden-Württemberg waren Orte der Trauer, des Erinnerns – und des entschlossenen Widerstands gegen die Wiederbelebung atomarer Abschreckungspolitik.

Mit Bildern, Bannern, stillen Momenten und klaren Worten setzten wir ein Zeichen:

„Nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki – keine Atomwaffen, nirgendwo!“

anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor genau 80 Jahren mit hundertausenden von Toten verteilte die DFG-VK-Gruppe Ludwigsburg in Bietigheim  Kraniche an Passanten als Symbol für Frieden und eine Welt ohne Atomwaffen

Die Teilnahme vieler Mitglieder der DFG-VK und anderer Friedensinitiativen zeigt, dass es eine wachsende Bereitschaft gibt, gegen diese brandgefährliche Entwicklung aufzustehen. Wir sind überzeugt:

Nur eine weltweite Abrüstung kann die Sicherheit kommender Generationen gewährleisten.

In Erinnerung an die Atombombenabwürfe vor 80 Jahren in Hiroshima und Nagasaki informierte die Friedensgruppe Heidenheim, Ortsgruppe DFG-VK, in den Levillan-Anlagen über die verheerenden Folgen dieser Bomben und weltweite Initiativen für eine atomwaffenfreie Welt, wie ICAN, IPPNW und den Atomwaffenverbotsvertrag der UNO. Einige Bürger*innen verweilten zum Gespräch und nahmen kostenloses Informationsmaterial mit.

Unser Auftrag für die Zukunft

Die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit. Sie ist ein Auftrag für die Gegenwart und Zukunft:

  • Atomwaffen verbieten und abrüsten
  • Friedenspolitik stärken statt militärische Eskalation
  • Internationale Zusammenarbeit und Diplomatie fördern

Setzt Euch ein – damit sich Hiroshima und Nagasaki niemals wiederholen.

4 August, 2025

100.000 Origami-Kraniche im Gedenken an Hiroshima

Friedensorganisationen sammeln „Sadakos Kraniche“: Ein Bündnis aus Friedensorganisationen hat in den letzten Monaten rund 100.000 Origami-Kraniche gesammelt. Die gefalteten Papiervögel gelten in Japan als Hoffnungssymbol und erinnern an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren. Rund ein Viertel der Kraniche wurde jetzt als Zeichen des Gedenkens nach Hiroshima geschickt.

„Unsere Aktion ‚Sadakos Kraniche‘ entstand aus einer Idee: Wer gemeinsam Kraniche faltet, kommt ins Gespräch über Atomwaffen und Wege zum Frieden, über Ängste und Hoffnungen. Das schien uns gerade jetzt – 80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki – besonders wichtig“,erklärt Simon Bödecker, Referent für atomare Abrüstung bei der Friedensorganisation Ohne Rüstung Leben.
Im August 2024 haben die Organisationen daher dazu aufgerufen, Origami-Kraniche zu falten und einzusenden. Von dem Resultat waren sie dann selbst überrascht: Unzählige Sendungen mit insgesamt fast 100.000 gefalteten Kranichen!
„Wir sind überwältigt und sehr dankbar, dass sich so viele Menschen an unserer Aktion beteiligt haben. Schulklassen und Kindergärten haben gemeinsam Kraniche gefaltet und über die Geschichte von Sadako Sasaki gesprochen. Viele Menschen haben sich in der Familie, im Freundeskreis oder in Kirchengemeinden zusammengesetzt, um Kraniche zu falten. Das ist ein wunderbares Hoffnungszeichen!“, freut sich Annegret Krüger, Referentin beim Netzwerk Friedenskooperative und Vorsitzende des Frauennetzwerk für Frieden.
Rund ein Viertel – also etwa 25.000 – der Kraniche haben die Organisationen in 18 großen Versandkartons nach Hiroshima geschickt.Dort werden sie jetzt am Children’s Peace Monument – dem Denkmal für die getöteten Kinder – aufgehängt. Die restlichen Kraniche werden bei Aktionen und Gedenkveranstaltungen genutzt.
80 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sind in den nächsten Tagen deutschlandweit hunderte Veranstaltungen und Gedenkaktionen geplant.

Welche Symbolik steht hinter dem Origami-Kranich?
Origami-Kraniche gelten in Japan traditionell als Hoffnungssymbol. Dass sie inzwischen auch als Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt gelten, geht auf die Geschichte von Sadako Sasaki zurück: Das Mädchen aus Hiroshima starb 1955 im Alter von nur 12 Jahren an den Folgen der Atombombe, die ihre Heimatstadt zerstörte. Bis zu ihrem Tod faltete Sadako Origami-Kraniche – als Zeichen ihrer Hoffnung und ihres Lebenswillens. Seitdem greifen Menschen weltweit dieses Symbol auf, um Sadako zu gedenken und eine Zukunft ohne Atomwaffen zu fordern.

Die Aktion „Sadakos-Kraniche“ wird von einem Bündnis aus den folgenden Friedensorganisationen durchgeführt:
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Frauennetzwerk für Frieden, ICAN Deutschland, IPPNW Deutschland, Naturfreunde Deutschlands, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben, Pressehütte Mutlangen

Weiterführende Informationen:
Webseite der Aktion: https://sadakos-kraniche.dfg-vk.de/
Hier finden Sie Fotos von der Aktion, die Sie für Ihre Berichterstattung nutzen können: https://www.flickr.com/photos/friekoop/albums/72177720328087019/
Übersicht der Termine zum Gedenken an 80 Jahre Hiroshima und Nagasaki: https://www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2025
 

11 Juli, 2025

Sadakos Kraniche – Falten für den Frieden

Hiroshima, 6. August 1945. Eine Atombombe zerstört eine ganze Stadt, über 140.000 Menschen sterben. Sadako Sasaki, damals zwei Jahre alt, überlebt – und erkrankt Jahre später an Leukämie. Im Krankenhaus beginnt sie, Origami-Kraniche zu falten. Einer Legende nach erfüllen 1.000 Kraniche einen Wunsch. Sadako wünscht sich zu leben – und wird zur weltweiten Symbolfigur gegen Atomwaffen.

Zum 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe ruft die DFG-VK zur Aktion „Sadakos Kraniche“ auf: Wir falten Origami-Kraniche für eine Welt ohne atomare Bedrohung – für Sadako, für Hiroshima, für uns alle.

In Karlsruhe trafen sich Friedensbewegte zum gemeinsamen Basteln in der Kinemathek. Gemeinsam falteten sie hunderte Kraniche, kamen ins Gespräch, erinnerten an Hiroshima – und zeigten: Sadakos Hoffnung lebt weiter. So wie sie einst gegen die Angst anfaltete, falten heute Menschen überall gegen das Vergessen und für eine Welt ohne Atomwaffen.

Die Karlsruher Kraniche werden auf die Reise geschickt

Der Einsendeschluss für die Gedenkveranstaltung in Hiroshima ist zwar vorbei – aber das heißt nicht, dass eure jetzt noch gebastelten Kraniche sinnlos wären!

Alle jetzt gefalteten Kraniche werden weiterhin in Friedensaktionen in Deutschland eingesetzt – zum Beispiel bei Kundgebungen, Mahnwachen oder politischen Aktionen für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Also: Jetzt noch schnell losbasteln und losschicken! Jeder Kranich zählt. Jeder Kranich zeigt: Wir vergessen nicht – und wir fordern Abrüstung.

📦 So kannst du mitmachen:

🧷 Faltanleitung & Aktionsmaterial

➡️ shop.dfg-vk.de

📬 Kraniche senden an:

Sadakos Kraniche – c/o Netzwerk Friedenskooperative

Mackestraße 30, 53119 Bonn

🌐 Mehr Infos: sadakos-kraniche.dfg-vk.de

Falten wir weiter. Für Sadako. Für alle, die unter Atomwaffen gelitten haben. Und für eine Zukunft ohne Atomwaffen.

1 Juli, 2025

Karlsruhe: „80 Jahre Atomzeitalter – und wie weiter?“

Juli 30, 2025 @ 18:00 – 22:00

Vortrag von Stefan Lau (DFG-VK Karlsruhe), danach 19.30 Uhr „Schwarzer Regen“ japanischen Spielfilm 1989 von Shôhei Imamura.

Am 16. Juli 1945 begann im US-amerikanischen Bundesstaat New Mexiko mit der ersten atomaren Explosion, dem sogenannten Trinity-Test, das Atomzeitalter auf unserer Erde. Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr Ortszeit klinkte die Mannschaft des US-Bomber Enola Gay die Uranbombe „Little Boy“ über Hiroshima aus. Am 9. August 1945 folgte der Abwurf der Plutoniumbombe „Fat Man“ auf Nagasaki. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki töteten etwa 100.000 Menschen sofort. Über 130.000 weitere Menschen starben bis Jahresende 1945, zehntausende weitere an Folgeschäden in den Jahren danach und die Überlebenden, die Hibakusha, leiden bis heute an den verheerenden Folgen der schrecklichen US-Atombombenabwürfe.

Zwar wurden vor 80 Jahren bisher nur in Hiroshima und Nagasaki in einem Krieg Atombomben gegen Menschen eingesetzt, aber täglich sterben auch heute noch Menschen an den Folgen sowohl der militärischen wie der zivilen Nutzung der Atomenergie: im Uranbergbau, an den Spätfolgen der weltweiten Atombombenversuche, den Atomreaktor-Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima und spätestens seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine drohen durch Drohnenangriffe auf Atomanlagen neue Dimensionen atomarer Katastrophen.

Den sich aus 80 Jahren Atomzeitalter ergebenden Fragen und Forderungen soll in Vortrag und Diskussion nachgegangen werden.

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