Juni 12 @ 20:00 – 22:30
Ein Gespräch mit Mirjam Meuser, der Chefdramaturgin des THEATER HEILBRONN zum Theaterstück über den Pershing- Unfall auf der Heilbronner Waldheide vor 40 Jahren und den Bezügen zur aktuellen Weltlage

Juni 12 @ 20:00 – 22:30
Ein Gespräch mit Mirjam Meuser, der Chefdramaturgin des THEATER HEILBRONN zum Theaterstück über den Pershing- Unfall auf der Heilbronner Waldheide vor 40 Jahren und den Bezügen zur aktuellen Weltlage

In Deutschland droht die Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen – mögliche Standorte sind Grafenwöhr und Wiesbaden. Was hier vorbereitet wird, ist eine sicherheitspolitische Eskalation mit enormen Risiken: Diese Waffen verkürzen Vorwarnzeiten drastisch und erhöhen die Gefahr eines militärischen Großkonflikts in Europa.
Doch nicht nur das Vorhaben selbst ist alarmierend – sondern auch, wie darüber entschieden wurde.
Diese weitreichende Entscheidung wurde ohne öffentliche Debatte, ohne breite parlamentarische Auseinandersetzung und ohne gesellschaftliche Beteiligung getroffen.
Das ist ein demokratischer Skandal.
Er zeigt, wie wenig Mitbestimmung gewollt ist, wenn es um „Kriegstüchtigkeit“ geht. Entscheidungen, die unser aller Sicherheit betreffen, werden im Hintergrund getroffen – an der Bevölkerung vorbei.
Diese Intransparenz hat einen Grund:
Mittelstreckenwaffen sind keine „normalen“ Waffen. Sie sind Teil einer militärischen Strategie, die im Ernstfall auch atomare Eskalation einschließt – und Deutschland zum möglichen Schauplatz eines solchen Konflikts macht.
Genau diese Realität soll nicht breit diskutiert werden.
Denn eine ehrliche Debatte würde dem Bild vom sauberen, coolen und gerechten Krieg widersprechen, das insbesondere die Bundeswehr für die Rekrutierung ihrer Soldat*innen nutzt.
Sie würde Ängste sichtbar machen – und Widerstand stärken.
Für uns ist klar:
Keine Mittelstreckenwaffen – weder in Grafenwöhr noch in Wiesbaden, weder in Deutschland noch in Europa.
👉 Kommt zu den Protesten in Grafenwöhr und Wiesbaden am 30.05.2026 und unterstützt unsere Forderungen:
Ihr plant am 30.05. hinzufahren? Dann meldet euch bei uns:
Schreibt gerne eure geplante Anreise an unseren Geschäftsführer Jonas – wir versuchen, Fahrten zu bündeln und euch miteinander zu vernetzen. Gebt dabei bitte an, zu welcher der beiden Demonstrationen ihr fahren wollt.
Bildet Banden. Vernetzt euch. Werdet aktiv gegen Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa.
Link zum Bündnissflyer (Druckvorlage)

März 27 @ 19:00 – 21:00
Die für 2026 geplante Stationierung von erstschlagsfähigen –auch atomar bewaffenbare- US-Mittelstreckenraketen exklusiv in Deutschland, droht unser Land in ein potentielles Schlachtfeld zu verwandeln. Die Entscheidungsgewalt darüber liegt ausschließlich bei den USA und deren unberechenbarem Präsident. Raketen sind auch Magneten, sind Zielscheiben für einen Gegen- oder gar Erstschlag.
Darüber hinaus sieht die Bundesregierung laut Kanzler Merz in der Aufrüstung Deutschlands und Europas die „höchste Priorität“. Ein langfristiges sehr kostspieliges und hochgefährliches Projekt: Deutschland soll zur führenden konventionellen Militärmacht in Westeuropa werden.
Begründet wird diese beispiellose Aufrüstung damit, dass der NATO ab 2029 ein Angriff Russlands drohe. Im öffentlichen Diskurs wird diese Verschwörungs-Theorie nicht hinterfragt und belegt, sondern nur behauptet.
Massiv beschleunigter Aufrüstung, erstschlagfähige US-Hyperschallwaffen in Deutschland, Kriegstüchtigkeit sind die Ziele, die genannt werden. Immer offener ertönt selbst die Forderung nach einer „deutschen Atombombe“. Diese konfrontative Politik versperrt den Blick auf eine friedliche Zukunft Europas und bedroht durch Sozialabbau den menschlichen Zusammenhalt der Gesellschaft.