Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Margot Käßmann, hat sich für das Mitgliedermagazin der DFG-VK „ZivilCourage“ erstmals öffentlich zur neuen EKD-Friedensdenkschrift geäußert. In ihrem Kommentar mit dem Titel „Ausgebürgert“ beschreibt sie ihre Enttäuschung darüber, dass friedensethische Positionen aus ihrer Sicht weniger deutlich vertreten werden als in früheren kirchlichen Debatten.
Käßmann, selbst DFG-VK-Mitglied, setzt sich in ihrem Beitrag mit zentralen Fragen der Denkschrift auseinander, darunter die Rolle von Pazifismus, der Umgang mit Atomwaffen sowie die Diskussion um eine mögliche Dienstpflicht. Dabei betont sie die Bedeutung einer klaren kirchlichen Stimme für Abrüstung, Gewaltfreiheit und die Stärkung friedenspolitischer Initiativen. Zugleich würdigt sie die vielen Friedensinitiativen und engagierten Kirchengemeinden, die sich weiterhin für Frieden und den Abbau von Feindbildern einsetzen.
Die DFG-VK sieht in Käßmanns Beitrag einen wichtigen Impuls für die aktuelle friedensethische Debatte innerhalb der Kirchen und der Zivilgesellschaft.
Der Kommentar wurde auf www.dfg-vk.de veröffentlicht und erscheint zudem in der ZivilCourage Ausgabe 1/2026.
Pressekontakt:
Yannick Kiesel (DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de; +491578/3452092
Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart, 11. März 2026