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Mannheim

16 Oktober, 2025

Mannheim: Offener Treff der DFG-VK Mannheim-Ludwigshafen

Oktober 25 @ 11:00 – 14:00

„Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.“

Sa. 25.10.2025, 11 Uhr, Mannheim, Friedensbüro, Speyerer Str. 14, Ziele und Aktivitäten der DFG-VK-Gruppe MALU

Die Grundsatzerklärung der WRI (War Resisters´ International), unterzeichnet man als Mitglied der DFG-VK. Aber was heißt das konkret? Darüber möchten wir mit allen diskutieren, die in der DFG-VK mitarbeiten möchten. Jonas Feh­renbach, Geschäftsführer der DFG-VK BaWü, ist da und berichtet über seine Erfahrungen. Zur besseren Planung bitte anmelden mannheim@dfgvk

DFG-VK Mannheim-Ludwigshafen

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Friedensbüro Mannheim

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23 September, 2025

Mannheim: Theater of War(s) – Festival

September 25 @ 8:00 – Oktober 5 @ 17:00

Alle zwei Jahre findet das Live-Art Festival “Wunder der Prärie” in der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Mit Performance, Tanz und genreübergreifenden Projekten an der Schnittstelle zu Theater und Bildender Kunst steht das Festival seit 2004 für die Präsentation aktueller Kunstformen im Südwesten der Republik. Ein zeitgesellschaftlich relevantes Motto bietet den Ausgangspunkt und Rahmen für die gezeigten Arbeiten. Zum Selbstverständnis des Festivals gehört die Arbeit in und mit der Stadt, um den gesellschaftlichen Diskurs anzuregen und als Initiator und Katalysator gesellschaftlicher Prozesse zu wirken. Wunder der Prärie zählt zu den 15 Top-Festivals der Metropolregion Rhein-Neckar.

Wunder der Prärie steht im Jahr 2025 unter dem Motto “Theaters of War(s)”. Diese Ausgabe wird kuratiert von Sebastian Hirn und Johanna Baumgärtel. 

Festival 2025: Theaters of War(s)

Teilhabe und Verantwortung der Einzelnen für Frieden und Zusammenhalt in der Gesellschaft – eine künstlerische Annäherung

Wir blicken mit Furcht und Ratlosigkeit auf unsere Gegenwart. Klimawandel und Kriege sind in unsere unmittelbare Nähe gerückt. Unsere Sicherheitsarchitektur gerät ins Wanken. Die Welt scheint aus den Fugen. Spätestens seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 ist das Thema Krieg im Bewusstsein der Deutschen Öffentlichkeit angekommen.

Aber was bedeuten Kriege und kriegsähnliche Auseinandersetzungen im 21. Jahrhundert? Wer verteidigt wen? Wofür? Gilt unser Grundgesetz auch für Menschen in anderen Ländern? Wo beginnt und endet unsere Sicherheit?  Welche Kollateralschäden nimmt man in Kauf? Dürfen Algorithmen über Leben und Tod entscheiden?

Diverse Perspektiven aus unserer heterogenen Gesellschaft

Die Generation, die den zweiten Weltkrieg noch unmittelbar erlebt hat, verschwindet. Die Generation, welche die Kontinuitäten des Dritten Reichs auf Nachkriegsdeutschland aufgezeigt hat, ist im Rentenalter. Die jüngste Generation kennt den Krieg meist aus Film und Fernsehen oder von Computerspielen, es sei denn, es handelt sich um Menschen mit migrantischem Hintergrund aus Kriegsgebieten oder Personen, deren Beruf sie in den Krieg führt

„Theaters of War(s)“ möchte die Diversität der Gesellschaft nutzen und die Erfahrungen verschiedener Generationen, von Menschen verschiedener Herkunft und Geschlechts ins Gespräch zu bringen.

Wir laden euch dazu ein, über 10 Tage kriegerische Geschichte und Gegenwart aus verschiedenen zeitlichen und geographischen Perspektiven zu befragen, unmittelbar im Erleben verschiedenster künstlerischer Formate als auch im Gespräch durch eine begleitende Diskussionsreihe.

Öffentlicher Diskurs als Gegenentwurf zur individuellen Ohnmacht 

Durch das diesjährige Festival möchten wir einen Beitrag dazu leisten, das Thema der (Re)Militarisierung unserer Gesellschaft diskutierbar zu machen. Dem Theater als Ort der öffentlichen Teilhabe, als Raum der Erfahrung und Empathie, als spielerische Möglichkeit, andere Positionen einzunehmen, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Wir möchten einen Raum schaffen, der unsere Ängste zulässt. Wir wollen einen Diskurs eröffnen, der die Grauzonen auslotet, einen Gegenentwurf schaffen zu den vereinfachten populistischen Parolen unserer Zeit.

Verbunden mit dem Thema sind ethische, juristische, aber auch wirtschaftliche Fragen. Im Austausch und durch das gemeinsame Erleben möchten wir uns den Themen annehmen, die die existenzielle Selbstwirksamkeit einzelner Personen übersteigen und mittels gemeinsamer Beschäftigung der (erlebten) individuellen Ohnmacht etwas entgegensetzen. 

Das Programmheft des Festivals kannst Du hier herunterladen. Hier kannst Du den Kalender herunterladen. 

Auf der Seite der DFG-VK Mannheim-Ludwigshafen findet ihr ausgewählte Programmpunkte nochmal kurz und übersichtlich dargestellt.

Zeitraumexit e.V.

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Theater of War(s)
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8 Juli, 2025

Mannheim: Flaggentag der mayors for peace: Flagge zeigen für den Frieden: gegen Atomwaffen, weltweit.

Juli 8 @ 17:00 – 19:00

Friedensbündnis Mannheim

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12 Juni, 2025

Veteranentag? – Nein Danke. Wir feiern eure Kriege nicht

Im April 2024 beschloss der Deutsche Bundestag die Einführung eines bundesweiten „Veteranentags“ – mit dem erklärten Ziel, die Bundeswehr sichtbarer in der Gesellschaft zu verankern und Soldat*innen öffentlich zu ehren. Am 15. Juni 2025 soll dieser neue Gedenktag nun zum ersten Mal begangen werden – mit bundesweiten Veranstaltungen, organisiert vor allem durch den Reservistenverband und mit Unterstützung zahlreicher Kommunen.

Was auf den ersten Blick wie ein Kümmern um Kriegsverletzte daherkommt, ist in Wirklichkeit aber ein weiterer Schritt in der gezielten Militarisierung des öffentlichen Raums. Der Veteranentag ist kein neutraler Gedenktag – er ist politisches Signal, propagandistische Maßnahme und ein Instrument zur Schaffung einer Kriegstüchtigkeit. Für uns ist klar: Dieser Tag ist kein Anlass zur Anerkennung, sondern ein Anlass zum Protest.

Den Veteranentag braucht niemand

Für uns ist völlig klar: Ein Veteranentag ist kein Ausdruck von Dankbarkeit, sondern ein weiterer Schritt in die falsche Richtung – hinein in eine Gesellschaft, in der Militärisches immer normaler wird. Und das nicht zufällig, sondern mit voller Absicht. Während öffentlich über „Kriegstüchtigkeit“ und „wehrhafte Demokratie“ palavert wird, soll mit so einem Gedenktag der kulturelle Unterbau dafür gelegt werden: Paraden, Orden, Dankesworte – als wäre es ehrenvoll, gelernt zu haben, wie man effizient tötet.

Man verkauft uns diesen Tag als Zeichen der Fürsorge für ehemalige Soldat*innen. Klingt fürsorglich. Ist es aber nicht. Denn das Ganze ist vor allem eines: strategisch. Es geht um die „Imagepflege“ der Zeitenwende. Es geht darum, das Militär emotional aufzuwerten, damit es leichter fällt, Menschen dafür zu begeistern – oder wenigstens nicht mehr kritisch zu hinterfragen, wofür Milliarden ausgegeben werden. Töten und Sterben für Deutschland, soll glorifiziert werden.

Und damit sind wir beim eigentlichen Kern: Der Veteranentag ist Teil eines Teufelskreises. Mehr Militär führt nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu mehr Bedrohung. Je mehr wir aufrüsten, desto mehr fühlen sich andere bedroht. … Je mehr Kriegsfähigkeit wir aufbauen, desto mehr bereiten wir den nächsten Krieg mit vor – sei es aktiv (bewusst) oder passiv (unbewusst). Dieses Denken macht unsere Gesellschaft nicht sicherer, sondern gefährlicher.

Der Veteranentag ist Ausdruck dieses Irrwegs. Während in Pflegeeinrichtungen das Personal fehlt und der soziale Wohnungsbau zum Erliegen kommt, fließen Milliarden in Panzer, Raketen und Heldeninszenierung. Dass für Aufrüstung unbegrenzte Mittel („whatever it takes“) bereitstehen, aber bei Schulen, Kitas und Sozialleistungen der Rotstift angesetzt wird, sagt alles über die aktuelle Prioritätensetzung. Statt unsere Gesellschaft friedensfähig zu machen, wird sie kriegsbereit gemacht – und das mit vollem politischen Kalkül.

Wir sagen: Schluss mit diesem sicherheitsgefährdenden Militarisierungskurs. Wir brauchen keine neuen Heldenepen, sondern menschenwürdige Lebensverhältnisse. Keine Paraden, sondern Pflegepersonal. Keine Veteranenorden, sondern Wohnungen. Und vor allem: keine weiteren Schritte in eine Richtung, die uns weiter weg vom Frieden und näher an den nächsten Krieg bringt.

Gegenprotest und „Veranstaltungshinweise“

Am 15. Juni gibt es in Baden-Württemberg glücklicherweise nicht nur Uniformen, sondern auch Widerstand. Zwei zentrale Gegenveranstaltungen setzen klare Zeichen gegen den neuen Veteranentag – bunt, laut, entschlossen und friedenspolitisch durchdacht. Die DFG-VK ist dabei selbstverständlich mit einigen Regionalgruppen und dem Landesverband aktiv beteiligt.

In Karlsruhe findet ab 10 Uhr der friedenspolitische Aktionstag auf dem Schlossplatz statt. Ursprünglich war er als Reaktion auf eine groß angekündigte Bundeswehr-Veranstaltung des Reservistenverbands geplant – die dann überraschend abgesagt wurde. Ein Erfolg? Zumindest kein Zufall. Fest steht: Unser Protest steht – mit Redebeiträgen, Infoständen, kreativen Aktionen und klarer Haltung.

Ein besonderer Programmpunkt des Aktionstags ist die symbolische Auszeichnung von Kriegsdienstverweiger*innen. Statt Orden für Gefechte gibt es hier Anerkennung für Gewissensentscheidungen. Menschen, die sich dem Kriegsdienst verweigert haben – ob einst im Zivildienst, durch Totalverweigerung oder auch zukünftig durch eine bewusste Entscheidung gegen das Militär –, bekommen auf kreative Weise den Respekt, den sie verdienen. Kleine bunte Tafeln mit der Aufschrift „Kriegsdienstverweigerin“ sollen sichtbar machen, wer sich aktiv dem Militär verweigert hat oder verweigern will, und zugleich ein Gegennarrativ zur offiziellen Veteranenehrung liefern. Wenn schon Held*innen, dann bitte Held*innen des Friedens – nicht des Krieges. Mehr Infos zum friedenspolitischen Aktionstag in Karlsruhe hier.

In Mannheim ruft ein breites Bündnis zur Protestkundgebung auf dem Toulonplatz auf. Dort, wo die Bundeswehr in Kooperation mit der Stadt ein staatlich gestütztes Gedenken an militärische Einsätze abhalten will, setzen wir unsere pazifistische Alternative entgegen. Mit Transparenten, Redebeiträgen, Infostand und Entschlossenheit machen wir klar: Wer Frieden will, darf Militarisierung nicht durchwinken – weder schweigend noch widerwillig. Mehr Infos zum Protest in Mannheim hier.

Neben diesen beiden zentralen Veranstaltungen finden am 15. Juni laut Reservistenverband insgesamt neun Veteranentags-Events in Baden-Württemberg statt. An sieben Orten – Breisach am Rhein, Offenburg, Filderstadt, Lenzkirch-Kappel, Reutlingen, Sigmaringen und Müllheim – sind bislang keine organisierten Gegenproteste angekündigt. Das heißt aber nicht, dass dort nichts möglich wäre. Spontane Mahnwachen, kreative Aktionen, stille Präsenz: Alles, was dem kriegerischen Normalzustand einen friedlichen Störimpuls entgegensetzt, ist willkommen. Wer also Lust hat, dem Veteranentag auch an anderen Orten in Baden-Württemberg die Stirn zu bieten – tut euch zusammen, zeigt euch, seid Sand im Getriebe.

11 Juni, 2025

Mannheim: Veteranentag? – Wir feiern eure Kriege nicht!

Juni 15 @ 13:00 – 16:00

Deutschland macht sich bereit für Kriegsführung. Ein Teil davon: Der sogenannte „Veteranentag“, der am 15. Juni zum ersten Mal stattfindet. Dieser Tag soll zum einen mehr Aufmerksamkeit auf die Anliegen von Veteranen lenken, zum anderen den gesellschaftlichen Respekt für den Dienst an der Waffe fördern. Auch in Mannheim soll es nun kurzfristig eine Veranstaltung geben. Angekündigt ist ein Empfang mit 200 Gästen im Zeughaus.

Dieser neue Heldenkult steht nicht für sich alleine. Er ist Teil einer umfassenden Militarisierung der Gesellschaft. Unvorstellbare Summen fließen in Sondervermögen für noch mehr Rüstung und Waffen, bald soll es wieder eine Wehrpflicht geben, und an den ersten Schulen gibt es bereits das Fach „Zivilschutz“.

Dagegen wehren wir uns! Wir wollen keine Kriegslogik in unseren Köpfen. Wir wollen keine Waffen in unseren Händen. Wir wollen keine toten Körper in den Schützengräben der Kriege.

Wir verweigern uns, und stellen uns Militarisierung und Kriegslogik entgegen. Geht mit uns auf die Straße, wenn in Mannheim Veteranen empfangen werden. Wir feiern eure Kriege nicht! Gegen Rüstung und Heldenkult – für Frieden und Sicherheit!

13 Uhr Kundgebung am Toulonplatz

14:30 Uhr Demonstration durch die Innenstadt

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