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lesung

31 März, 2026

Heidelberg: Clara Tempel „Politische Geborgenheit – vor*ankommen in sozialen Bewegungen“

April 16 @ 17:00 – 19:00

Clara Tempel

Buchvorstellung

Politische Geborgenheit

Vor*ankommen in sozialen Bewegungen

Foto: © Luisa Zinn

Geborgenheit wird oft im Privaten verortet: In Wohn- und Kinderzimmern, im Mutterleib, im Schneckenhaus. Doch was wäre, wenn sie viel politischer ist, als wir denken?

Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle unserer politischen Arbeit für die sozial-ökologische Transformation und kann dazu beitragen, dass wir langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig müssen wir sie auch immer wieder kritisch hinterfragen, weil sie eingebettet in Machtverhältnisse ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht.

Das Buch versucht eine Handvoll Antworten auf die Frage zu finden, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus und in der Gesellschaft stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren. Wie können wir in Sozialen Bewegungen im Kleinen ankommen und trotzdem im Großen vorankommen?

Clara Tempel hat ihr Buch auch wunderbar illustriert. Drucke der Illustrationen und natürlich auch ihr Buch können bei der Veranstaltung gekauft werden.

Clara Tempel wurde 1995 im Wendland geboren – im selben Jahr, in dem der erste Atommülltransport nach Gorleben gerollt ist. Sie ist mit dem Widerstand gegen die Atomanlagen aufgewachsen und wurde früh politisiert. 2019 war sie wegen einer Aktion gegen Atomwaffen für eine Woche im Gefängnis. Clara Tempel ist studierte Protest- und Bewegungsforscherin (M.A. Transformationsstudien) und hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin bei einer Umweltorganisation. Sie lebt in Flensburg.

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19 März, 2026

Freiburg: Keine neuen US-Raketen! Wie die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen Deutschland zum Schlachtfeld verwandelt und wie wir das verhindern können

März 27 @ 19:00 – 21:00

Die für 2026 geplante Stationierung von erstschlagsfähigen –auch atomar bewaffenbare- US-Mittelstreckenraketen exklusiv in Deutschland, droht unser Land in ein potentielles Schlachtfeld zu verwandeln. Die Entscheidungsgewalt darüber liegt ausschließlich bei den USA und deren unberechenbarem Präsident.  Raketen sind auch Magneten, sind Zielscheiben für einen Gegen- oder gar Erstschlag.

Darüber hinaus sieht die Bundesregierung laut Kanzler Merz in der Aufrüstung Deutschlands und Europas die „höchste Priorität“. Ein langfristiges sehr kostspieliges und hochgefährliches Projekt: Deutschland soll zur führenden konventionellen Militärmacht in Westeuropa werden. 
Begründet wird diese beispiellose Aufrüstung damit, dass der NATO ab 2029 ein Angriff Russlands drohe. Im öffentlichen Diskurs wird diese Verschwörungs-Theorie nicht hinterfragt und belegt, sondern nur behauptet. 

Massiv beschleunigter Aufrüstung, erstschlagfähige US-Hyperschallwaffen in Deutschland, Kriegstüchtigkeit sind die Ziele, die genannt werden. Immer offener ertönt selbst die Forderung nach einer „deutschen Atombombe“. Diese konfrontative Politik versperrt den Blick auf eine friedliche Zukunft Europas und bedroht durch Sozialabbau den menschlichen Zusammenhalt der Gesellschaft.

Freiburger Friedensforum

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fff@fffr.de

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19 März, 2026

Stetten im Remstal: Lesung vom Autor Fabian Scheidler – Friedenstüchtig. Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen.

März 19 @ 19:00 – 21:00

In seinem 2025 erschienenen Buch „Friedenstüchtig“ mit dem Untertitel „Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“ analysiert Fabian Scheidler aktuelle Konflikte, vom Ukrainekrieg über die Corona-Krise bis hin zur Zerstörung Gazas. Er legt dar, wie bei der Bewältigung dieser Krisen von den politisch Verantwortlichen die inneren und äußeren Feinde, die bekämpft werden sollen, zu einem großen Teil von ihnen selbst geschaffen wurden.
Egal, ob das nun in der Ukraine, in Gaza, im Iran oder im Libanon passiert.

Das Buch weist Wege zu einer neuen Friedensordnung und warnt davor, unsere sozialen und demokratischen Errungenschaften einer schrankenlosen Militarisierung und einem andauernden Ausnahmezustand zu opfern. Die Herausforderungen unseres Jahrhunderts – Frieden, Ökologie, Klima und soziale Gerechtigkeit – gehören untrennbar zusammen.
Für eine politische Kurskorrektur ist es entscheidend, die lähmenden Wirkungen der Kriegslogik zu überwinden. Frieden setzt die Fähigkeit voraus, die Welt durch die Augen der anderen zu sehen.

Fabian Scheidler, Jahrgang 1968, ist Journalist und freischaffender Autor. Er arbeitete u.a. für „Le Monde diplomatique“. Sein bekanntestes Buch „Das Ende der Megamaschine“ wurde 2015 veröffentlicht.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Parteifreien Bündnisses PFB und der Allmende Stetten.

Eintritt: 7 Euro, Jugendliche und Studierende frei.

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17 März, 2026

Karlsruhe: Clara Tempel „Politische Geborgenheit – vor*ankommen in sozialen Bewegungen“

April 17 @ 19:30 – 21:30

Clara Tempel

Buchvorstellung

Politische Geborgenheit

Vor*ankommen in sozialen Bewegungen

Geborgenheit wird oft im Privaten verortet: In Wohn- und Kinderzimmern, im Mutterleib, im Schneckenhaus. Doch was wäre, wenn sie viel politischer ist, als wir denken?

Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle unserer politischen Arbeit für die sozial-ökologische Transformation und kann dazu beitragen, dass wir langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig müssen wir sie auch immer wieder kritisch hinterfragen, weil sie eingebettet in Machtverhältnisse ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht.

Das Buch versucht eine Handvoll Antworten auf die Frage zu finden, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus und in der Gesellschaft stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren. Wie können wir in Sozialen Bewegungen im Kleinen ankommen und trotzdem im Großen vorankommen?

Clara Tempel hat ihr Buch auch wunderbar illustriert. Drucke der Illustrationen und natürlich auch ihr Buch können bei der Veranstaltung gekauft werden.

Clara Tempel wurde 1995 im Wendland geboren – im selben Jahr, in dem der erste Atommülltransport nach Gorleben gerollt ist. Sie ist mit dem Widerstand gegen die Atomanlagen aufgewachsen und wurde früh politisiert. 2019 war sie wegen einer Aktion gegen Atomwaffen für eine Woche im Gefängnis. Clara Tempel ist studierte Protest- und Bewegungsforscherin (M.A. Transformationsstudien) und hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin bei einer Umweltorganisation. Sie lebt in Flensburg.
 

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10 März, 2026

Freiburg: „Wie Lichter in der Nacht. Menschen, die die Welt verändern. Ein Mutmachbuch“ – Lesung mit Jürgen Grässlin

April 15 @ 14:30 – 16:00

Jürgen Grässlin wirft ein Licht auf das, was uns in diesen düsteren Zeiten Halt gibt und den Mut, nach vorne zu schauen. Im Gespräch mit Menschen wie Margot Käßmann, Gerhard Trabert und Vandana Shiva, die sich unbeirrt für Umwelt, Frieden und Freiheit, soziale Wärme und Vielfalt einsetzen, und die damit viel bewegen, wird die Welt ein wenig heller: Inspiration für alle, die glauben, als Einzelne könnten sie nichts erreichen – die Mutlosigkeit weicht Zuversicht. All die Menschen in diesem Buch – jeden Alters, jeden Geschlechts und jede und jeder mit einem Ziel, für das zu kämpfen sich lohnt – haben eine gemeinsame Botschaft: Du bist nicht allein! Und: Es gibt immer einen Grund, mit Hoffnung nach vorne zu blicken.

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5 Februar, 2026

Ludwigsburg: „Keinheimisch“ – Lesung & Gespräch mit Autor Tomer Dotan-Dreyfus

Februar 20 @ 19:30 – 21:30

„Keinheimisch – Kindheit in Israel, Leben in Deutschland“

Lesung & Gespräch mit Tomer Dotan-Dreyfus

aus dem Buch Keinheimisch – Kindheit in Israel, Leben in Deutschland

Kostenlose Online Reservierung – Eintritt auf Spendenbasis

Wie ist es, in einem Land aufzuwachsen, in dem die jüdische Hegemonie die arabische Bevölkerung verdrängt, ausschließt und zum Schweigen bringt? Und wo kann ein Jude heute einheimisch sein – in Israel, Palästina, Deutschland? Tomer Dotan-Dreyfus erzählt die vom Holocaust überschattete Geschichte seiner Familie. Zugleich setzt er sich mit der israelischen Gründungsgeschichte und der Realität der Besatzung auseinander. Welche Folgen hat der Krieg in Nahost für die deutsche Erinnerungskultur?

Dotan-Dreyfus ist in Israel aufgewachsen und lebt seit 2011 in Berlin. In seinem Essay setzt er sich kritisch und brillant mit seinem Verhältnis zu Staat und Religion, Zionismus und Holocaust, Palästina, Israel und Deutschland auseinander. Dafür arbeitet er sowohl die Geschichte seiner Großeltern als auch seine eigene in den Text ein, setzt sich mit jüdischen Vordenkern auseinander und beleuchtet politische Ereignisse bis in die Gegenwart hinein.

Moderiert wird die Veranstaltung von Michaela Kobsa-Mark, einer deutsch-amerikanisch-österreichischen Dokumentarfilmerin mit ashkenasisch-jüdischen Wurzeln. Ihre Arbeit konzentriert sich auf diasporische Identitäten in Deutschland. Sie lebte zehn Monate in Jerusalem und Betlehem. Diese Erfahrungen haben sie bis heute sowohl persönlich als auch in ihrer Filmarbeit stark geprägt.

Scala Ludwigsburg wird die Veranstaltung filmen und mit zeitlichem Versatz auf ihrer Homepage und dem Youtube Kanal veröffentlichen.

Tickets hier reservieren. Sie berechtigen zum Einlass, müssen aber von 18.45 bis 19.15 Uhr am Einlass vorgezeigt werden. Danach werden nicht eingelöste Tickets weiter vergeben.

Um Spenden wird vor Ort gebeten.

Veranstaltet von: Nahost-AG der DFG-VK Ortsgruppe Ludwigsburg und Germans against Genocide

Mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

In Kooperation mit: Scala Ludwigsburg, Frauenverband Courage e. V., Katholische Erwachsenenbildung Ludwigsburg, AnDiRa (PH Ludwigsburg)

DFG-VK Ludwigsburg

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