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Kriegsdienstverweigerung ist ein menschenrecht

15 Oktober, 2025

Kernen/Stetten: Kriegsdienstverweigerer in Russland – Kein Asyl in Deutschland

Oktober 22, 2025 @ 19:00 – 21:30

Art. 4 Abs. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland besagt: „Nie-
mand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen
werden“. Dass es hierzulande dieses vorbehaltlose Grundrecht gibt, ist eine
wichtige Errungenschaft! In vielen anderen Ländern kann eine Verweigerung
schwerwiegende Konsequenzen haben.
Darüber – und über die dortigen Bewegungen gegen Krieg und Militarisierung –
berichten die russischen Kriegsdienstverweigerer und Juristen Artem Klyga +
Saša Belik von der Menschenrechtsorganisation Stoparmy Movement.
Im Auftrag der Kriegsdienstverweigerungsorganisation Connection e. V. in
Offenbach sind die beiden gerade auf Deutschlandtour.
Des weiteren geht es um das nicht gewährte Recht auf Asyl für (osteuropäische)
Kriegsdienstgegner in Deutschland und wie sich hier (und in Europa) die De-
batte über die Wehrpflicht und das Recht auf Verweigerung unter dem Druck
von Russlands Krieg gegen die Ukraine verändert hat.
Eintritt frei, Spenden erwünscht. (Hinweis: Die Veranstaltung in Stetten ersetzt den für Stuttgart geplanten Abend)

verschiedene Friedensorganisationen in Zusammenarbeit mit Connection e.V.

Veranstalter-Website anzeigen

Glockenkelter in Kernen/Stetten

Hindenburgstraße 43
Kernen/Stetten,
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2 Oktober, 2025

Offenburg: Wir lassen uns nicht zum Töten zwingen

Oktober 24, 2025 @ 19:30 – 21:30

Wir lassen uns nicht zum Töten zwingen!

So gut wie nie besteht die Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die in Russland oder Belarus den Militärdienst verweigert oder sich diesem Dienst durch die Flucht entzogen haben. Zwei Menschen, die sich für die Sache der Menschenrechte und der Kriegsdienstverweigerung unter schwierigsten Bedingungen seit Jahren einsetzen, sind heute unsere Gäste.

Katya Dikovskaia ist Juristin und Menschenrechtsaktivistin. Ab 2002 arbeitete sie als juristische Assistentin bei den Soldatenmüttern von St. Petersburg. Ab 2008 war sie als Juristin tätig bei Memorial und befasste sich dort mit rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Migrant*innen und Roma. Ab 2010 war sie bei Nochlezhka tätig, wo sie die Rechtsabteilung leitete und sich mit Problemen der Obdachlosigkeit auseinandersetzte. Von 2021 an arbeitete sie mit der Stiftung Sphere zusammen, die LGBTIQ-Personen in Russland unterstützt. Seit Mai 2025 ist sie Direktorin der Bewegung für Kriegsdienstverweigerung Russland. 

Artem Klyga ist Rechtsanwalt aus Russland, der sich auf Militärrecht spezialisiert hat. Er hat viel Erfahrung mit Rekrutierung, Kriegsdienstverweigerung und allen anderen Fragen im Zusammen- hang mit Asyl. Er arbeitet seit März 2025 als Fachberater für Osteuropa für Connection e.V. Beim Ostermarsch 2024 Kehl – Straßburg war Artem Klyga einer der Redner.

Diese und andere Fragen sollen bei der Veranstaltung in Offenburg diskutiert werden:

Wie geht Europa mit asylsuchenden Kriegsdienstverweigerern aus Russland um? Steuert Europa auf eine Militarisierung zu, die Russland bereits vor 10 bis 20 Jahren eingeschlagen hat? Wie wird sich dies in naher Zukunft auf die Freiheiten der europäischen Bürger auswirken?

24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Evang. Gemeindehaus Poststraße 16 in Offenburg

DFG-VK Mittelbaden

mittelbaden@dfg-vk.de

Glockenkelter in Kernen/Stetten

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15 Mai, 2025

Der 15.05. ist der Internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung

Heute, am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, erinnern wir daran: Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung braucht Schutz, Verteidigung – und politischen Druck.

Was lange als Akt der Solidarität mit mutigen Verweiger*innen in Russland, der Türkei, Israel, der Ukraine oder anderen Ländern der Weltgalt , betrifft uns spätestens seit gestern ganz konkret wieder selbst:

Mit der Ankündigung von Kanzler Merz, Deutschland zur „größten konventionellen Armee Europas“ auszubauen, rückt der Krieg auch für Hunderttausende deutsche Staatsbürger*innen näher.

Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht. Wir kämpfen dafür – für alle.

——————————

EU & Kriegsdienstverweigerung: Internationales Recht vs. Realität

Internationales Recht:

EU-Charta der Grundrechte, Artikel 10(1):
„Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.“

Realität:

„Ich habe mich geweigert, der russischen Armee beizutreten und unschuldige Zivilisten zu töten. Ich hoffte auf Schutz in Europa – aber das war ein Irrtum. Jetzt droht mir die Abschiebung nach Russland und damit der sofortige Fronteinsatz.“
– Kriegsdienstverweigerer aus Russland

Internationales Recht:

EU-Charta der Grundrechte, Artikel 10(2):
„Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung wird anerkannt – gemäß den nationalen Gesetzen zur Ausübung dieses Rechts.“

Realität:

„Ich bin seit ein paar Monaten in Frankreich, aber man will mich nach Kroatien zurückschicken – das erste EU-Land, das ich betreten habe. Von dort droht mir die Abschiebung nach Bosnien und dann Russland. Kroatien gewährt russischen Staatsbürgern selten Asyl – das ist lebensgefährlich.“
– Kriegsdienstverweigerer aus Russland

Internationales Recht:

EU-Asylrecht: Flüchtlingsschutz für Personen mit begründeter Furcht vor Verfolgung aufgrund von Rasse, Religion, Nationalität, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe.

Realität:

„Viele Verweigerer leben in Armut oder im Exil. Doch selbst dort stoßen sie auf neue Hürden – viele Länder erkennen Kriegsdienstverweigerung nicht als Asylgrund an.“
– Kriegsdienstverweigerer aus der Türkei

Internationales Recht:

EU-Verordnung 2024/1347:

Verfolgung kann auch eine unverhältnismäßige oder diskriminierende Strafverfolgung sein – etwa, wenn jemand aus moralischen, religiösen oder politischen Gründen den Wehrdienst verweigert.

Realität:

„Viele ukrainische Kriegsdienstverweigerer schweigen aus Angst – ohne rechtlichen Schutzstatus in der EU.“
– Kriegsdienstverweigerer aus der Ukraine

30 April, 2025

Gemeinsam aktiv zum 15. Mai #ObjectWarCampaign

Am 15.05. ist Tag der Kriegsdienstverweigerung. Auch dieses Jahr streiten wir für die Rechte von Kriegsdienstverweiger*innen. Hier findet ihr die Aktionen und Veranstaltungen dazu. Unten seht ihr die Beilage zum Freitag von der Object War Campaign. Ihr Könnt Sie nicht gut lesen? Sorry, hier die PDF .

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