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Krieg

20 November, 2025

Kanonen statt Butter – Wer bezahlt die Aufrüstung?

Eine Pressemitteilung der Gruppe Mittelbaden der Deutschen Friedensgesellschaft DFG-VK vom 19. Nov. 2025

Zu diesem Thema sprach der emeritierte Professor für Theologie und Sozialethik der Universität Marburg Dr. Franz Segbers auf Einladung der Deutschen Friedensgesellschaft Mittelbaden im Gemeindesaal der Auferstehungskirche Offenburg. Einleitend setzte sich der Referent kritisch auseinander mit dem Sondervermögen – besser: Sonderschulden – für den Bereich Militär und Rüstung. Für die militärische Aufrüstung ohne Grenzen sei jetzt fast unbegrenzt Geld da, so der Referent. Gleichzeitig sei die Bundesregierung dabei, harte Kürzungen im sozialen Bereich vorzubereiten, was eine scharfe Verteilungsdebatte auslösen werde. Der Druck auf Migranten und Arbeitslose, der jetzt schon aufgebaut werde, sei nur der Vorlauf zu einem Test, wieviel an Sozialabbau die Gesellschaft zu akzeptieren bereit ist. Auf der anderen Seite stehen, so Segbers, die wenigen Vermögenden, die derzeit als Aktionäre der Rüstungswirtschaft von gigantischen Kursgewinnen profitieren und in Zukunft als Kreditgeber des Bundes über Jahre und Jahrzehnte dazu noch Zinsen und Zinseszinsen kassieren werden. Beispielhaft nannte der Referent die vier reichsten Familien Deutschlands, deren Vermögen schon jetzt weit größer sei als das Vermögen der ärmeren Hälfte der Menschen in Deutschland. Seine Thesen verdeutlichte der Referent mit einer ganzen Reihe von Tabellen, die zeigten, dass bereits seit 2017 ein ständig wachsender Anteil des Bundeshaushalts für Militär und Rüstung ausgegeben wird. Nach der derzeitigen Finanzplanung werde bereits in vier Jahren der Militärhaushalt mehr als 150 Mrd. Euro betragen und die Zinsbelastung des Bundes bei rund 67 Mrd. Euro liegen – nach 4 Mrd. Euro im Jahre 2021. Es gehe aber, so Franz Segbers, nicht alleine um Geld, Sonderschulden und Zinsen, sondern um nicht weniger als den Zusammenhalt der Gesellschaften in den Staaten Europas. Eine Studie der Schwedischen Reichsbank habe gezeigt, dass über alle Regionen EU-Europas hinweg eine Kürzung der Sozialausgaben um nur 1% einen durchschnittlichen Stimmenzuwachs für extreme Parteien von 3% nach sich gezogen hat – und dies innerhalb von acht Jahren. Dies sollte all jenen zu denken geben, die nach wie vor der Meinung sind, dass mit Verweis auf die gegenwärtige Weltlage die Sozialausgaben bedenkenlos vermindert werden können. Eine lebhafte Diskussion schloss sich an den Vortrag an.

Foto von Andreas Pahlow: Prof. Segbers bei seinem Vortrag

16 Oktober, 2025

Online: Ukraine – Unsichtbare Wunden heilen: Empathiearbeit in der Ukraine

November 26 @ 18:30 – 19:45

Wie können wir Menschlichkeit bewahren, wenn Krieg den Alltag bestimmt? 

Gespräch mit Angela Starovoytova und Daria Voronina vom „Empathy Ukraine Network“

Erleben Sie einen Abend, der über Nachrichten und Schlagzeilen hinausgeht – ein direkter Einblick in die menschlichen Folgen des Angriffskrieges in der Ukraine. Wir sprechen mit Mitarbeitenden des Empathie-Projekts von Pro Peace über ihre Arbeit in Zeiten des Krieges, über Momente, in denen Empathie Türen öffnet und über das, was Hoffnung und Heilung möglich macht. Sie bekommen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zuzuhören und zu verstehen, wie psychosoziale Unterstützung konkret wirkt.

Zeit: Mittwoch, 26.11.2025, 18:30 – 19:45 Uhr
Ort: Online (Link wird bei Anmeldung mitgeteilt)

Sprache: Englisch mit Übersetzung ins Deutsche
Gebühr: kostenlos

ProPeace

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Zur Anmeldung
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30 September, 2025

Ludwigsburg: kein Land für Niemand

Oktober 15 @ 19:00 – 21:00

DFG-VK Ludwigsburg

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Luna – Lichtspieltheater

Untere Reithausstraße 32
Ludwigsburg, Germany
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30 Juli, 2025

Online: 80 JAHRE UNO – NUR EINE ZWISCHENKRIEGSZEIT

Mit Andreas Zumach, Journalist und Buchautor (zuletzt: „Reform oder Blockade- welche Zukunft hat die UNO?“. Rotpunkt-Verlag Zürich, 2021) Von 1988 bis 2020 war Zumach UNO-Korrespondent mit Sitz in Genf für die Berliner „tageszeitung“ (taz) und weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehen.

Oktober 23 @ 17:00 – 19:00

Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Faschismus – nach dem tiefen Zivilisationsbruch der Jahre 1933-1945 wurde in der (am 24. Oktober 1945 in Kraft getretenen) UNO-Gründungcharta das zwischenstaatliche Gewaltverbot als verbindliches Völkerrecht festgelegt. Und mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wurden erstmals in der Geschichte individuelle Menschenrechte definiert und mit universeller Gültigkeit für alle inzwischen 193 Staaten vereinbart. 80 Jahre später sind diese zivilisatorischen Fortschritte bedroht wie nie zuvor. Die Normen des Völkerrechts werden immer häufiger verletzt und zunehmend unverhohlener in Frage gestellt – zuletzt auch von der bundesdeutschen Regierung.

Die UNO ist in Folge von offener Obstruktion und mangels politischen und finanziellen Engagements ihrer Mitgliedsstaaten immer weniger in der Lage, ihre in der Charta von 1945 beschlossenen Kernaufgaben – Frieden, Menschenrechte und Entwicklung für alle BewohnerInnen dieser Erde – wahrzunehmen. Die seit den 1970er Jahren entstandene und für die internationale Sicherheit so wichtige Architektur bilateraler und multilaterale Rüstungskontroll- und Abrüstungsabkommen ist weitgehend zerstört. Zugleich erreichen die weltweiten Militärausgaben seit 2020 immer neue Rekordhöhen. Waren die letzten acht Jahrzehnte nur eine Schönwetterperiode, nur eine Zwischenkriegszeit wie die Jahre zwischen 1919 und 1939? Oder können die 1945 ff. vereinbarten völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Normen noch gerettet werden?

N E H M E N S I E A N M E I N E M M E E T I N G P E R C O M P U T E R , S M A R T P H O N E , T A B L E T T E I L H T T P S : / / M E E T . G O T O . C O M / 6 6 8 0 4 8 1 4 1

T E L E F O N : + 4 9 8 9 1 2 1 4 0 2 0 9 0 / P I N : 6 6 8 – 0 4 8 – 1 4 1

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GEW AG Friedensbildung im Vorstandsbereich Grundsatzfragen

Luna – Lichtspieltheater

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25 Juni, 2025

Heidelberg: Gaza – Massaker, Aushungern, Vertreibung stoppen!

Juli 5 @ 14:00 – 17:00

Schluss mit Waffen und Beihilfe aus Deutschland!
Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten!

Alle roten Linien sind überschritten, kommt in Rot, rotes T-Shirt, Rock, Hose oder Tuch am Samstag, 5. Juli nach Heidelberg!

Der Gazastreifen wird dem Erdboden gleichgemacht, das palästinensische Volk ist in höchster Not. Wie viele Kinder in Pa­lästina sollen noch sterben?
Seit mehr als eineinhalb Jahren nutzt die rechtsextreme israelische Regierung das Massa­ker der Hamas vom 7. Oktober 2023 als Rechtfertigung für ihren vernichtenden Krieg ge­gen die gesamte Bevölkerung. Of­fen verkündetes Ziel ist deren Vertreibung.
Mehr als 60.000 Tote wurden durch israeli­sche Angriffe getötet ‒ mehr als die Hälfte Frau­en und Kinder. Weit mehr starben be­reits an Unterernährung, Seuchen und feh­lender Be­handlungsmöglichkeiten.
Die meis­ten gesundheitlichen Einrichtungen wurden zerstört, medizinisches Personal, UN-Mitarbeitende und Journalisten werden zum Teil gezielt von israelischen Truppen getötet. UN-Experten und Menschenrechts­organisationen wie amnesty international werten das israelische Vorgehen im Gazast­reifen als Völkermord.
Der Inter­nationale Gerichtshof (IGH) er­klär­te den Vorwurf im Januar 2024 für begrün­det und plau­sibel.
Dennoch hat Israel die Kriegsführung noch verschärft und Deutschland liefert nach den USA den zweitgrößten Anteil an Waffen, stellt sich gegen Strafbefehle und jegliche EU-Sanktion gegen Israel.
Der Rest der Welt schaut fassungslos auf die deutsche Haltung. Namibia wirft Deutsch­land Unfähigkeit vor, „Lehren aus seiner grausamen Geschichte zu ziehen“.
Gleichzeitig weitet die israelische Regie­rung ihre koloniale Siedlungspolitik des Land­raubs und der Vertreibung aus und hat im il­legal besetzten Westjordanland bereits über 40.000 Menschen vertrieben. Minister Katz droht sogar mit einem israelischen Staat im Westjor­danland.
Israel führt seine Angriffe im Libanon unter Bruch eines Waffenstillstands fort, bom­bardiert und besetzt Teile Syriens und droht mit seiner völkerrechtswidrigen, US-unter­stützten Aggression gegen den Iran einen Flächenbrand aus­zulösen. Auch hier macht sich die Bundes­regierung durch ihr Schwei­gen mitschuldig.

Friedensbündnis Heidelberg

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