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Gedenken

5 August, 2025

Freiburg: Nie wieder Hiroshima! Nie wieder Nagasaki!

August 6 @ 17:00 – 19:00

Die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki jähren sich zum 80. Mal. Das Freiburger Friedensforum, die Anti-Atom-Gruppe Freiburg und attac laden zu einer Mahnwache ein:

Mittwoch, 6. August, ab 17 Uhr

Platz des antifaschistischen Mahnmals

(Ecke Rotteckring / Rathausgasse)

In Hinblick auf die vielen Fehlalarme in den vergangenen 80 Jahren könnte ein bekannter Schlagertext zynisch so umgedeutet werden:

„1000 Mal is nix passiert – und dann hat’s…“

Bekannt wurde beispielsweise der Atomkrieg-Alarm in der eingebunkerten russischen Kommandozentrale am 26. September 1983. Nur wenige Minuten vor dem finalen Knopfdruck konnte der Start der Atomraketen damals durch das nicht-autorisierte Eingreifen des russischen Oberstleutnants Stanislaw Petrow verhindert werden.

Unbestreitbar ist, daß in den vergangenen 80 Jahren schon mehrmals ein Atomkrieg nur um Haaresbreite abgewendet werden konnte. Der frühere Regierungs-Chef der UdSSR, Michael Gorbatschow sagte ganz offen, daß der Atomkrieg schon mindestens dreimal nur ganz knapp habe vermieden werden können. Selbst General Lee Butler, oberster militärischer Chef der US-amerikanischen Atomwaffen in den Jahren 1991 bis 1994, erklärte in einem Vortrag im Jahr 1999 unmißverständlich, daß er die Doktrin der „atomaren Abschreckung“ als verrückt bewertet. Erst nach über 30 Jahren im militärischen Dienst habe er erkannt, daß die „gesicherte gegenseitige Zerstörung“, englisch: „Mutually Assured Destruction“ – offiziell abgekürzt mit MAD – nichts anderes als „mad“ – auf deutsch: „verrückt“ – ist. Und sein Urteil über die ihm nach seiner Pensionierung im Jahr 1994 nachfolgenden militärischen und politischen Führer war vernichtend: Weil diese das atomare Wettrüsten auf der Erde wieder in Gang gesetzt haben, hätten sie die Menschheit dazu verdammt, unter dem „ständigen Damoklesschwert der Angst“ zu leben. Butler wörtlich: „Das ist kein der Menschheit würdiges Erbe. Das ist nicht die Welt, die ich meinen Kindern und Enkeln hinterlassen will. Das ist einfach untragbar.“

Leider hat die deutsche Bundesregierung bis heute den UN-Atomwaffenverbotsvertrag nicht unterzeichnet. Der Vertrag wurde von ICAN initiiert und am 7. Juli 2017 von der UN-Generalversammlung mit 122 Stimmen angenommen und verabschiedet. Immerhin konnte eine Mehrheit der 193 Staaten dieses Planeten dazu bewegt werden, sich auf die Seite der Atomwaffen-GegnerInnen zu stellen. 2017 wurde ICAN mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet.

Am 26. März 2010 hatte der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit in einer Entschließung den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Auch fast alle Unions-Abgeordneten stimmten dafür. Doch dies hatte keinerlei Konsequenzen. Sowohl unter Bundeskanzlerin Merkel als auch unter Bundeskanzler Olaf Scholz weigerte sich die Bundesregierung, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

Derzeit befinden sich rund 12.500 Atomwaffen im Besitz der neun Atomwaffen-Staaten. Mit diesem Arsenal kann die Oberfläche unseres Planeten mehr als zwanzigmal in Schutt und Asche gelegt werden. Bei einem Atomkrieg zwischen den USA und Rußland droht ein langanhaltender „nuklearer Winter“ – die Überlebenden werden die Toten beneiden. Es besteht ein erhebliches Risiko, daß ein solcher Atomkrieg allein durch einen dummen menschlichen oder technischen Fehler ausgelöst wird.

Bitte beteiligt Euch am 6. August!

DFG-VK Freiburg / Freiburger Friedensforum / attac

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31 Juli, 2025

Bruchsal: Nagasaki Gedenken 2025

August 9 @ 10:00 – 13:00

Nagaski Gedenken 2025 in Bruchsal – Mahnwache mit Infostand zu gedenken Atombombenabwürfe, 10-13 Uhr, Fußgängerzone Bruchsal, VA: Friedensinitiative Bruchsal

Friedensinitiative Bruchsal

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31 Juli, 2025

Freudenstadt: 80 Jahre Hiroshima & Nagasaki: Für eine Zukunft ohne Atomwaffen

August 6 @ 17:00 – 18:30

Kundgebung „80 Jahre Hiroshima & Nagasaki: Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“, Redner: Paul Schobel (kath. Betriebsseelsorger), Hans Lambacher (Stadtratsmitglied Dornstetten), Holger Egger (ehem. ver.di-Landesvorsitzender), Szene: Edith Koerber Musik: Jenni, Theo & Co, 17-18:30 Uhr, Oberer Marktplatz, [Flyer folgt], VA: DGB KV FreudenstadtKundgebung „80 Jahre Hiroshima & Nagasaki: Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“, Redner: Paul Schobel (kath. Betriebsseelsorger), Hans Lambacher (Stadtratsmitglied Dornstetten), Holger Egger (ehem. ver.di-Landesvorsitzender), Szene: Edith Koerber Musik: Jenni, Theo & Co, 17-18:30 Uhr, Oberer Marktplatz,  VA: DGB KV Freudenstadt

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23 Juli, 2025

Heilbronn: Vortrag zur Ausstellung „Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki“

August 9 @ 16:00 – 17:00

VORTRAG / DISKUSSION

Vortrag zur Ausstellung „Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki“ mit Dr. Robin Maitra (IPPNW), 16 Uhr, Inselspitze, Friedrich-Ebert-Brücke 1, 

VA: Friedensrat Heilbronn

Ort: Innenstadt Heilbronn, 74072 Heilbronn

Kontakt: Heilbronner Friedensrat, Winzerstr. 32, 74074 Heilbronn, Telefon: 07131/575545,  post@alfred-huber.de,  friedensrat.de

Friedensrat Heilbronn

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23 Juli, 2025

Metzingen: Mahnwache 80 Jahre Nagasaki und Hiroshima

August 9 @ 11:00 – 14:00

MAHNWACHE

Hiroshima Gedenken 2025 in Metzingen – Mahnwache „Gedenken 80 Jahre Hiroshima und Nagasaki“, 11-14´3 Uhr, Innenstadt, VA:  AK-Frieden-MetzingenOrt: Innenstadt Metzingen, 72555 MetztingenKontakt: AK Frieden Metzingen, Ulmer Straße 56, 72555 Metzingen, info@ak-frieden-metzingen.de,  ak-frieden-metzingen.de

AK Frieden Metzingen

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info@ak-frieden-metzingen.de

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22 Juli, 2025

Gammertingen: Hiroshima Gedenken 2025

August 3 @ 18:00 – 20:00

Mahnwache in Gammertingen: “80 Jahre Hiroshima & Nagasaki mahnen – Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!”

„80 Jahre Hiroshima & Nagasaki mahnen – Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“

Einladung zur Mahnwache am Nagasaki-Gedenktag

Sonntag, 3. August 2025, 18.00 Uhr

Stadtbrunnen, Sigmaringer Straße in Gammertingen

Am 6. und 9. August 1945 haben die USA jeweils eine Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese verheerenden Atombomben-Abwürfe jähren sich nun zum 80. Mal. 

80 Jahre nach diesen Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki ist das Risiko eines Atomkrieges so hoch wie nie. Mehrere Atommächte sind in aktive Kriege verwickelt und alle Atommächte rüsten derzeit nuklear auf. Das Stockholmer Friedensinstitut warnt, dass die Zahl der einsatzfähigen Atomwaffen steigt. 2024 gaben die neun Atomwaffenstaaten mehr als 100 Milliarden Dollar für ihre Atomwaffenarsenale aus. Auch Deutschland beteiligt sich im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ an dieser Aufrüstung, indem es neue F35-Kampfbomber für die US-Atomwaffen in Büchel beschafft.  

Terumi Tanaka, Vorstand der Organisation von Überlebenden der Atombomben Nihon Hidankyo, appellierte bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 2024 an uns alle: „Dies ist der innige Wunsch der Hibakusha: Anstatt uns auf die Theorie der nuklearen Abschreckung zu verlassen, die den Besitz und den [Willen zum] Einsatz von Atomwaffen voraussetzt, müssen wir den Besitz jeder einzelnen Atomwaffe verbieten.“

Am Sonntag, 3. August 2025, findet anlässlich der 80. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki eine Mahnwache in Gammertingen statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „80 Jahre Hiroshima & Nagasaki mahnen – Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“. Beginn ist um 18:00 Uhr am Stadtbrunnen in der Sigmaringer Straße in Gammertingen.

Außer Redebeiträgen wird es ein stilles Gedenken für die Opfer der Atomwaffen geben. Zudem wird ein Bericht einer Überlebenden des Atombombenangriffs auf Nagasaki vorgelesen, Gabriele Lang und Bernd Geisler werden einige musikalische Beiträge vortragen. Durch eine kleine Ausstellung mit Bildern, auf denen die Zerstörung der Städte Hiroshima und Nagasaki zu sehen sind, wird die verheerende Wirkung der Atombomben veranschaulicht.

Gemeinsam mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen in der gesamten Bundesrepublik soll mit dieser Veranstaltung sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki erinnert und ein Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag gefordert werden!

Veranstalter: Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.; Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gammertingen und Weltladen Gammertingen.

Lebenshaus Schwäbische Alb

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11 Juli, 2025

Überlingen: Gedenktag 80 Jahre Hiroshima und Nagasaki

August 9 @ 17:00 – 20:00

Hiroshima Gedenken 2025 in Überlingen – Gedenkveranstaltung „UN-Atomwaffenverbotsvertrag; Gedenken an Atombombenabwurf auf Hiroshima“ mit kurzer Ansprache, Pavillon mit Infomaterial, Möglichkeit zu persönlichem im Gespräch, 17 Uhr, Landungsplatz, 

VA: Friedensregion BodenseeWebseite: friedensregion-bodensee.de

Ort: Landungsplatz, Überlingen, Landungsplatz, 88662 Überlingen

Kontakt: Friedensregion Bodensee , Hohle Straße 36, 88662 Überlingen, christian.s.harms@gmx.com ,  friedensregion-bodensee.de

Friedensregion Bodensee

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11 Juli, 2025

Sadakos Kraniche – Falten für den Frieden

Hiroshima, 6. August 1945. Eine Atombombe zerstört eine ganze Stadt, über 140.000 Menschen sterben. Sadako Sasaki, damals zwei Jahre alt, überlebt – und erkrankt Jahre später an Leukämie. Im Krankenhaus beginnt sie, Origami-Kraniche zu falten. Einer Legende nach erfüllen 1.000 Kraniche einen Wunsch. Sadako wünscht sich zu leben – und wird zur weltweiten Symbolfigur gegen Atomwaffen.

Zum 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe ruft die DFG-VK zur Aktion „Sadakos Kraniche“ auf: Wir falten Origami-Kraniche für eine Welt ohne atomare Bedrohung – für Sadako, für Hiroshima, für uns alle.

In Karlsruhe trafen sich Friedensbewegte zum gemeinsamen Basteln in der Kinemathek. Gemeinsam falteten sie hunderte Kraniche, kamen ins Gespräch, erinnerten an Hiroshima – und zeigten: Sadakos Hoffnung lebt weiter. So wie sie einst gegen die Angst anfaltete, falten heute Menschen überall gegen das Vergessen und für eine Welt ohne Atomwaffen.

Die Karlsruher Kraniche werden auf die Reise geschickt

Der Einsendeschluss für die Gedenkveranstaltung in Hiroshima ist zwar vorbei – aber das heißt nicht, dass eure jetzt noch gebastelten Kraniche sinnlos wären!

Alle jetzt gefalteten Kraniche werden weiterhin in Friedensaktionen in Deutschland eingesetzt – zum Beispiel bei Kundgebungen, Mahnwachen oder politischen Aktionen für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Also: Jetzt noch schnell losbasteln und losschicken! Jeder Kranich zählt. Jeder Kranich zeigt: Wir vergessen nicht – und wir fordern Abrüstung.

📦 So kannst du mitmachen:

🧷 Faltanleitung & Aktionsmaterial

➡️ shop.dfg-vk.de

📬 Kraniche senden an:

Sadakos Kraniche – c/o Netzwerk Friedenskooperative

Mackestraße 30, 53119 Bonn

🌐 Mehr Infos: sadakos-kraniche.dfg-vk.de

Falten wir weiter. Für Sadako. Für alle, die unter Atomwaffen gelitten haben. Und für eine Zukunft ohne Atomwaffen.

8 April, 2024

Gedenken an den DFG-VK Friedensaktivisten Ulli Thiel

„Erfinder“ des Mottos Frieden schaffen – ohne Waffen und der Menschenkette 1983

Am 10. April jährt sich der Todestag des Friedensaktivisten Ulli Thiel zum 10.Mal. Die DFG-VK Baden-Württemberg erinnert an diesem Tag an das jahrzehntelange Wirken von Ulli Thiel und ist an diesem Tag in Gedanken bei seiner Frau Sonnhild und der ganzen Familie.

Begonnen hat Ulli Thiel sein Engagement mit dem Aufbau der DFG-VK Gruppe Karlsruhe in den 1970er Jahren und insbesondere mit der Beratung von Kriegsdienstverweigerern. Es war selbst Anfang der 1960er Jahre einer der frühen Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistenden und hat dann seine Erfahrungen vielfältig weitergegeben. Im Bundesvorstand der DFG-VK war er in den 1970er Jahren für das Referat Kriegsdienstverweigerung verantwortlich und setzte sich intensiv für die Abschaffung der inquisitorischen Prüfungsverfahren ein. In den 1980er Jahren war er gemeinsam mit seiner Frau Sonnhild ehrenamtlicher Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg. In seinem Beruf als Sonderschullehrer für sprach- und hörgeschädigte Kinder und Jugendliche in Karlsruhe setzte er auch erste Ausrufezeichen in der Friedenserziehung. Wichtig war für ihn das kindgerechte Herangehen an dieses Thema.

In der Friedensbewegung setzte er mit dem von ihm geprägten Motto „Frieden schaffen -ohne Waffen“ ein Zeichen, das bis heute nichts an seiner wegweisenden Bedeutung verloren hat. Ulli Thiel war der Ideengeber der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm am 22.Oktober 1983 gegen die atomare Aufrüstung mit mehr als 400.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die weltweit Beachtung fand – es war bis heute die größte Aktion der Friedensbewegung.

Ulli Thiel setzte sich für Gewaltlosigkeit ein und hatte in Martin Luther King ein großes Vorbild. Nur mit Gewaltlosigkeit ist Frieden auf der Welt zu schaffen, dafür setzte er sich zeitlebens ein. Ebenso wichtig waren ihm Friedenserziehung und Friedensbildung in den Schulen. Um diese voran zu treiben hat der DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg 2019 den Ulli-Thiel-Friedenspreis für Schülerinnen und Schüler ins Leben gerufen, der inzwischen von fünf weiteren Organisationen mitveranstaltet wird. Am 21. Juni 2024 findet in Karlsruhe die 5. Preisverleihung statt. Das von Ulli Thiel geprägte Motto „Frieden schaffen – ohne Waffen“ ist die Leitlinie der Friedensarbeit der DFG-VK und vieler weiterer Friedensaktivistinnen und -aktivisten – es ist angesichts zunehmender Kriege und geforderter „Kriegstüchtigkeit“ heute aktueller denn je.

DFG-VK Baden-Württemberg (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen)Stuttgart/Karlsruhe April 2024

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