Juni 18 Ganztägig
Infostand und Abendveranstaltung. Die Regionalgruppe Freiburg informiert über Kriegsdienstverweigerung, Beratungsangebote in Freiburg und Umgebung sowie Militarisierung. (Genaueres folgt noch)

Juni 18 Ganztägig
Infostand und Abendveranstaltung. Die Regionalgruppe Freiburg informiert über Kriegsdienstverweigerung, Beratungsangebote in Freiburg und Umgebung sowie Militarisierung. (Genaueres folgt noch)

Mit dem KDV-Mobil unterwegs durch „the Länd“ für Beratung und Information, Gewaltfreiheit und Frieden.
Gemeinsam mit der Stiftung Care for Future organisiert die DFG-VK Baden-Württemberg eine landesweite Infotour zur Kriegsdienstverweigerung durch Baden-Württemberg. Ziel der Tour ist es, insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung näherzubringen, über Verfahren und Beratungsangebote zu informieren und Raum für einen kritischen Blick auf Militarisierung und deren Auswirkungen auf eine demokratische Gesellschaft zu schaffen.
Dafür werden wir vom 8. bis 19. Juni mit unserem KDV-Mobil, einem Infostand und viel Informationsmaterial gut sichtbar quer durch Baden-Württemberg unterwegs sein – begleitet von unserem großen aufblasbaren „zerbrochenen Gewehr“. Gemeinsam mit DFG-VK-Regionalgruppen und weiteren Unterstützer*innen werden wir in Innenstädten, an Schulen und auf dem Ract! Festival junge Menschen über die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung informieren, Öffentlichkeit für das Thema schaffen und einen kritischen Blick auf die zunehmende Militarisierung und ihre gesellschaftlichen Folgen schärfen.
Tagsüber wird es in den Städten Aktionen und Infostände an Orten geben, an denen besonders junge Menschen erreicht werden sollen – etwa in Innenstädten oder in der Nähe von Schulen. Ziel ist es, über die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung sowie entsprechende Beratungsangebote vor Ort zu informieren. Abends wird das Thema dann durch unterschiedliche Veranstaltungsformate wie Workshops, Gesprächsrunden, Informationsveranstaltungen oder auch ein Fest gegen den Wehrdienst weiter vertieft.
Das Herzstück der Tour wird unser Stand sowie ein Workshop auf dem Ract! Festival am 12. und 13. Juni in Tübingen sein. Das Ract! Festival ist das größte politische Umsonst-und-Draußen-Festival Deutschlands und bringt jedes Jahr tausende junge Menschen, politische Initiativen und kulturelle Projekte zusammen. Umso mehr freut es uns, dass uns die Veranstalter*innen des Festivals dieses Jahr aufgrund der aktuellen Debatten um Kriegsdienstverweigerung, Aufrüstung und neue Wehrpflicht eingeladen haben, das Thema vor Ort sichtbar zu machen.
Unser Workshop findet am Freitag, den 12. Juni, um 15:30 Uhr statt. Dort wollen wir über die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung, Beratungsangebote sowie den gesellschaftlichen Umgang mit Militarisierung und Wehrpflicht diskutieren und informieren.
| Datum | Ort | Was ist geplant? |
|---|---|---|
| 08.06. | Aalen | Infostand im Stadtgarten am Vormittag ab 09:15 Uhr und über den Mittag. Ab 14:45 Infostand auf dem Marktplatz. Am Abend um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Gmünder Str. 9. Roland Hamm (DFG-VK) und Jürgen Menzel (Act for Transformation) informieren über Kriegsdienstverweigerung, Beratungsangebote vor Ort und die Gefahren des Militarismus. |
| 09.06. | Schwäbisch Hall | Infoveranstaltung auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Platz von 11 bis 18 Uhr mit Beratungsthemen und einem „Glücksrad“ zu Frieden/KDV. Herzstück ist ein einstündiges Interview von 12 bis 13 Uhr beim regionalen Radio StHörfunk Schwäbisch Hall mit Marianne Haufe und Gunter Reber. |
| 10.06. | Heilbronn | Aktion zur KDV-Beratung. Gemeinsam mit dem Heilbronner Friedensrat informiert Andreas Gnekow (DFG-VK) über Kriegsdienstverweigerung und mögliche Beratungsangebote in Heilbronn und Umgebung. |
| 11.06. | Ludwigsburg | Infostand zur DFG-VK und Wehrdienstverweigerung (KDV). Bei den Innenstadt-Gymnasien in der Seestraße (zw. Karl – u. Alleenstraße) Von 10:30- 15:00 durch die Regionalgruppe Ludwigsburg |
| 12.–13.06. | Tübingen Ract! Festival |
Herzstück der Tour: Infostand und Workshop am Freitag um 15:30 Uhr auf dem Ract! Festival. Es geht um KDV, Beratungsangebote, Gewissensbegründung, Verwaltungsverfahren und Möglichkeiten zivilen Ungehorsams. |
| 14.06. | Mannheim | Infostand zur Kriegsdienstverweigerung und Aktion gegen den Veteranentag um 10:30 Uhr am Toulonplatzder Regionalgruppe Mannheim. Informationen zu KDV, Beratungsmöglichkeiten in Mannheim/Ludwigshafen/Weinheim und den Folgen gesellschaftlicher Militarisierung. |
| 17.06. | Offenburg | Ca 12.00 Uhr Infostand in der verkehrsberuhigten Zone Innenstadt Offenburg vor einem Gymnasium (Langestraße). Ggf. anschließend nochmals vor einem anderen Gymnasium mit Nähe zur Gewerbeschule. Ist aber abhängig, wie der Zeitplan eingehalten werden kann. 16.00 Uhr Infoveranstaltung mit Festcharakter und Kulturbeiträgen, Reden, etc. im Bürgerpark Offenburg kleine Bühne. . |
| 18.06. | Freiburg | 08:30 – 10:15 Eschholzpark, 79106 Freiburg, Eingangsbereich Edith Stein Gewerbe -Gewerbeschule. 10:15 – 11:30 Gehweg vor Walter Rathenau Gewerbeschule , Friedrichstr. 51, 12:00 – 14:00 Ecke Repartstrasse Werthmannstraße ( zwischen Unibibliothek und Mensa) 14:15 – 17.00 Platz der Alten Synagoge. Dort ist ab 16:00 Aktions-/Präsentationstag von Initiativen |
| 19.06. | Lörrach | Wir werden am Vormittag vor den Schulen stehen. Ob wir beim Schulzentrum in der Baumeisterstrasse stehen ober bei den Berufs- und Weiterbildungsschulen in der Winterbugstrasse ist noch offen und am Nachmittag auf dem Marktplatz (noch nicht bestätigt von der Stadt) |
Die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft macht uns große Sorgen. Forderungen nach „Kriegstüchtigkeit“, immer höheren Rüstungsausgaben und der „größten konventionellen Armee Europas“ hätten wir angesichts der deutschen Geschichte lange für kaum vorstellbar gehalten. Umso erschreckender ist es für uns, wie selbstverständlich und oft unreflektiert heute wieder militaristische und bellizistische Positionen vertreten werden – von der Ampelregierung ebenso wie von CDU und SPD. Wir wollen Menschen vor Krieg schützen, so gut wir können. Mit Informationen zur Kriegsdienstverweigerung an der Waffe und konkreten Beratungsangeboten möchten wir all jene unterstützen, die weder töten noch sterben wollen. Gleichzeitig wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Aufrüstung, Militarisierung und eine Politik der militärischen Logik eine Gefahr für Demokratie und gesellschaftlichen Frieden darstellen. In Zeiten globaler Machtkonflikte und erstarkender rechter Kräfte nahezu ausschließlich auf militärische Stärke, Aufrüstung und Abschreckung zu setzen, halten wir für historisch verantwortungslos und gefährlich. Mit unserer KDV-Infotour wollen wir Menschen Mut machen, sich Krieg, Wehrpflicht und Militarisierung zu verweigern – und ihnen helfen, nicht schon wieder für Deutschland sterben zu müssen.
Juli 18 @ 10:00 – 17:00
Einladung zur Landesmitgliederversammlung 2026
DFG-VK Baden-Württemberg
Liebe Mitglieder, liebe Unterstützenden der DFG-VK Baden-Württemberg,
wir laden euch herzlich zu unserer Landesmitgliederversammlung ein. Dieses Jahr wieder im Clara-Zetkin-Haus (Waldheim) in Stuttgart.
Samstag, 18. Juli | 10:00 – 16:30 Uhr I Clara-Zetkin-Haus (Waldheim)
Gorch-Fock-Straße 26, 70619 Stuttgart
Zeitlicher Ablauf:
| 10:00 – 10:30 Uhr | Ankommen bei Kaffee und Brezeln |
| 10:30 Uhr | Begrüßung durch den Landesvorstand |
| 10:40 – 12:30 Uhr | Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner (IMI Tübingen) – „Olivgrünes Musterländle“ |
| 12:30 – 13:30 Uhr | Mittagspause |
| 13:30 Uhr | Gruppenfoto |
| 13:40 – 15:00 Uhr | Arbeitsgruppen: Kriegsdienstverweigerung | Schulbesuche | Landesverband – wie weiter? |
| 15:00 – 15:30 Uhr | Kaffeepause |
| 15:30 – 16:30 Uhr | Wahlen Delegierte und Vorbesprechung für Bundeskongress; anschließend eine kurze gemeinsame Schlussrunde |
Verpflegung / Anmeldung
Kaffee, Tee, Wasser und Säfte den ganzen Tag. Morgens Brezeln, mittags Auswahl zwischen vegan, vegetarisch oder Fleisch, nachmittags Kaffee und Kuchen. Bitte gebt bei der Anmeldung eure Essenswahl an und meldet euch bis spätestens 10. Juli bei Jonas (ba-wue@dfg-vk.de) an.
Wir freuen uns auf euer Kommen, die Diskussionen und die gemeinsame Zeit.
Landesvorstand
DFG-VK Baden-Württemberg
Einleitung
Jeden Tag erreichen uns von aufmerksamen und kritischen Friedensaktivist*innen Hinweise auf Berichte und Beiträge aus der Presse, die – teilweise und erfreulicherweise – eine wohltuende Gegenstimme zur allgegenwärtigen Kriegsrhetorik darstellen. Während viele Beiträge in den bekannten Medien mit einem Fokus auf Aufrüstung, Eskalation und Feindbilder daherkommen, zeigen diese Artikel: Es gibt sie noch – die Stimmen für Abrüstung, Dialog und Verständigung. Unsere heutige Presseschau gibt einen Überblick über solche Perspektiven, die Frieden nicht nur fordern, sondern auch konkret denken.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle euch, den Leserinnen dieses Newsletters – denn viele von euch sind nicht nur aufmerksame Beobachterinnen, sondern auch selbst aktive Organisatorinnen von Protesten, Mahnwachen und Friedensaktionen. Einige der hier vorgestellten Artikel verdanken ihre Aufmerksamkeit nicht zuletzt eurem Engagement – dafür ein großes und herzliches Dankeschön!
Damit auch in Zukunft vielfältige und friedensorientierte Stimmen Gehör finden, freuen wir uns weiterhin über eure Hinweise auf lesenswerte Artikel, Interviews oder Medienbeiträge. Hinweise bitte an bar-vue@dfg-vk.de – wir nehmen sie gerne in die nächste Ausgabe unserer Presseschau auf.
🌍 Nahost, Iran, Israel/Palästina & Völkerrecht
Selektive Empörung (IPG Journal)
Der Beitrag kritisiert die Doppelstandards westlicher Politik im Umgang mit dem Iran. Während Völkerrechtsverstöße selektiv verurteilt werden, geraten die Folgen von Krieg, Sanktionen und Instabilität für den Globalen Süden schnell aus dem Blick.
Bundestags-Expert*innen sehen Iran-Krieg als Völkerrechtsverstoß
Der Bericht hebt hervor, dass ein Angriffskrieg gegen den Iran auch aus Sicht des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags völkerrechtlich hoch problematisch ist. Das ist ein wichtiger Kontrapunkt zu all jenen Stimmen, die militärische Eskalation als scheinbar legitimes Mittel der Politik behandeln.
Flexible Allianzen (IPG Journal)
Der Text beschreibt, wie brüchig und interessengeleitet viele Bündnisse im Nahen Osten inzwischen geworden sind. Gerade diese kurzfristige Bündnispolitik erschwert aber jede verlässliche Friedensordnung und fördert neue Unsicherheiten.
Unter Beschuss (IPG Journal)
Der Beitrag schildert die Zuspitzung der Lage im Nahen Osten aus einer Perspektive, die vor allem die Folgen für Zivilgesellschaft und regionale Stabilität in den Blick nimmt. Deutlich wird: Militärische Logik drängt politische Lösungen immer weiter an den Rand.
Drohnen-Diplomatie (IPG Journal)
Hier geht es um den Zusammenhang von technologischer Aufrüstung und außenpolitischer Machtprojektion. Der Text zeigt, wie bewaffnete Drohnen nicht nur Kriege verändern, sondern auch Diplomatie selbst unter militärische Vorzeichen stellen.
Unersetzbar (IPG Journal)
Der Beitrag arbeitet heraus, welche Akteure und Vermittlungsinstanzen in der Region für Deeskalation besonders wichtig sind. Er macht deutlich, dass Friedensprozesse gerade dann scheitern, wenn alles auf militärische Stärke und zu wenig auf politische Vermittlung gesetzt wird.
Nur eine Pause (IPG Journal)
Die Analyse warnt davor, Waffenruhen vorschnell mit Frieden zu verwechseln. Solange die politischen Ursachen des Konflikts unangetastet bleiben, ist eine Feuerpause oft nur die Unterbrechung vor der nächsten Eskalation.
Vorherrschaft durch Chaos (IPG Journal)
Der Artikel beschreibt eine Strategie regionaler Dominanz, die auf Instabilität und kontrolliertem Chaos beruht. Friedenspolitisch ist das eine Warnung: Wer Ordnung durch Zerstörung schaffen will, produziert nur neues Leid und neue Gewaltspiralen.
Liveticker Iran-Krieg (RND)
Der Ticker bündelt die täglichen Wendungen rund um Waffenruhe, Drohungen und politische Reaktionen. Gerade in seiner Unübersichtlichkeit zeigt er, wie schnell Eskalation heute geschieht und wie schwach dagegen oft die diplomatischen Gegenkräfte sind.
Iran-Konflikt – aktuelle Entwicklungen (NPR)
Der Beitrag bietet einen laufenden Überblick über die regionalen und internationalen Reaktionen auf die Eskalation. Sichtbar wird vor allem, wie eng militärische Entwicklungen, Energiesicherheit und Großmachtpolitik inzwischen verknüpft sind.
USA übergeben Militärbasen in Syrien (New York Times)
Der Bericht über die Übergabe von US-Stützpunkten in Syrien verweist auf eine mögliche Neuordnung regionaler Machtverhältnisse. Solche Schritte können Entspannung bringen, aber ebenso neue Unsicherheiten und Stellvertreterkonflikte auslösen.
Irischer Appell an Kaja Kallas
Irland drängt auf eine klarere europäische Linie zur Lage im Nahen Osten. Der Fokus auf Völkerrecht und politische Verantwortung ist ein wichtiges Signal gegen die Normalisierung militärischer Ausnahmezustände.
Bundesregierung genehmigt Rüstungsexporte nach Israel (n-tv)
Der Bericht zeigt, dass Deutschland weiterhin Waffenexporte nach Israel genehmigt. Angesichts der humanitären Katastrophe in Gaza verschärft das die Frage nach politischer Mitverantwortung und nach der Glaubwürdigkeit deutscher Menschenrechtsrhetorik.
DW: USA, Vatikan, Italien und der Iran-Krieg
Der Text macht sichtbar, wie unterschiedlich die Reaktionen internationaler Akteure ausfallen – von machtpolitischer Positionierung bis zu moralischen Friedensappellen. Gerade dieser Kontrast zeigt, wie weit geopolitisches Kalkül und friedensethische Perspektive oft auseinanderliegen.
Trump, Papst Leo XIV. und der Streit um Krieg und Frieden (Tagesschau)
Der Bericht beleuchtet den Konflikt zwischen politischer Machtlogik und kirchlicher Friedensbotschaft. Er erinnert daran, dass religiöse Stimmen gerade in Zeiten der Eskalation ein notwendiges Gegengewicht zur Sprache der Abschreckung sein können.
Gaza-Flottille startet aus Spanien (Euronews)
Die Hilfsflottille ist humanitäres Zeichen und politischer Protest zugleich. Sie macht sichtbar, dass Solidarität mit der Zivilbevölkerung nicht warten darf, bis Regierungen sich endlich zu einer Politik der Menschlichkeit durchringen.
Deutschlands Rolle im Iran-Konflikt (Tagesspiegel)
Der Kommentar fragt nach deutscher Mitverantwortung und nach den Möglichkeiten einer friedensorientierten Außenpolitik. Er legt den Finger auf den wunden Punkt: Wer militärische Eskalation kritisiert, muss auch den Mut zu diplomatischen Alternativen haben.
Warum eine Seeblockade gegen den Iran so riskant wäre (FR)
Die Analyse zeigt, wie schnell eine Seeblockade selbst zum Brandbeschleuniger werden könnte. Militärische Drohgebärden erzeugen keine Sicherheit, sondern erhöhen das Risiko einer unkontrollierbaren regionalen Eskalation.
Waffenruhe zwischen Israel, Iran und Libanon – aber wie tragfähig? (SZ)
Der Artikel beschreibt die Fragilität eines möglichen Waffenstillstands. Er verdeutlicht, dass echte Entspannung nicht aus militärischer Erschöpfung allein entsteht, sondern nur aus politischer Verständigung und rechtsstaatlicher Bindung.
Iran: Internetblockade und wirtschaftliche Schäden (SZ)
Der Beitrag zeigt, wie eng Krieg, Repression und soziale Not zusammenhängen. Wenn Kommunikation gekappt und wirtschaftliche Lebensgrundlagen zerstört werden, trifft die Eskalation vor allem die Bevölkerung.
US-Geheimdienste, Iran und China (CNN)
Die Meldung verknüpft den Iran-Konflikt mit globaler Blockbildung und neuer Rüstungsdynamik. Gerade solche Konstellationen zeigen, wie schnell regionale Kriege in größere geopolitische Machtkonflikte eingebettet werden.
Eskalation durch Bombardierung? (SZ-Kommentar)
Der Kommentar kritisiert die Logik, militärische Gewalt als Weg zur Befriedung zu verkaufen. Er erinnert daran, dass Bomben keine politischen Lösungen schaffen, sondern die Voraussetzungen für neue Kriege legen.
Netanjahus neue Kriegsdoktrin (der Freitag)
Der Freitag analysiert eine ideologisch aufgeladene Politik, in der sich religiöser Nationalismus und militärische Härte verbinden. Das ist nicht nur für die Region brandgefährlich, sondern auch für jede Perspektive auf gleiche Rechte und Koexistenz.
Chronik des iranischen Atomprogramms (bpb)
Die Chronik ordnet den Konflikt historisch ein und zeigt, wie lange Atomfrage, Sanktionen und Drohpolitik die Region bereits prägen. Gerade dieser lange Blick macht deutlich, dass militärische Zuspitzung noch nie zu einer tragfähigen Lösung geführt hat.
Papst kontert Trump: „Selig sind die Friedfertigen“ (BR)
Der Bericht stellt einer Logik der Stärke bewusst eine Logik des Friedens entgegen. Solche Stimmen mögen machtpolitisch oft schwach erscheinen, sind aber unverzichtbar, wenn Menschlichkeit und Deeskalation überhaupt noch Gehör finden sollen.
Italien setzt Verteidigungsabkommen mit Israel aus (Berliner Zeitung)
Die Entscheidung zeigt, dass politische Konsequenzen gegenüber Israel inzwischen auch innerhalb Europas diskutiert werden. Wer Völkerrecht ernst meint, darf es nicht nur gegenüber Gegnern, sondern muss es auch gegenüber Partnern anwenden.
Trumps Iran-Kurs und die Rolle von JD Vance (Merkur)
Der Beitrag macht die Widersprüche innerhalb der US-Politik sichtbar. Zwischen Deal-Rhetorik, Druckpolitik und innenpolitischem Kalkül bleibt offen, ob Diplomatie hier ernst gemeint ist oder nur taktisch eingesetzt wird.
USA, Iran und Pakistan im Gespräch (ZEIT)
Der Bericht verweist auf diplomatische Kontakte, die trotz Eskalation weiterlaufen. Gerade solche Kanäle sind entscheidend, weil Verhandlungen oft erst dann möglich werden, wenn militärische Optionen bereits an ihre Grenzen stoßen.
Frieden als Produkt kühlen Pragmatismus? (Spiegel Geschichte)
Der Text erinnert daran, dass Friedensschlüsse selten aus moralischer Einsicht allein entstehen. Das ist ernüchternd, aber wichtig: Auch unvollkommene Kompromisse sind oft humaner als die Fortsetzung von Krieg.
USA massiv unter Druck – Deal mit dem Iran? (n-tv)
Der Beitrag deutet an, dass die Vereinigten Staaten unter wachsendem Druck eher zu Verhandlungen bereit sein könnten. Er zeigt damit auch, dass selbst harte Machtpolitik am Ende oft doch wieder auf Diplomatie zurückverwiesen wird.
Trumps 15-Punkte-Plan für das Ende des Iran-Kriegs (Morgenpost)
Der Plan wird als Versuch präsentiert, Kontrolle über eine eskalierende Lage zurückzugewinnen. Auffällig ist jedoch, wie stark auch hier militärische Drohkulissen und politische Selbstinszenierung ineinandergreifen.
Warum Trumps Iran-„Friedensplan“ nach Verzweiflung riecht (Morgenpost)
Der Kommentar liest die Initiative weniger als Friedensstrategie denn als Krisenmanagement unter Druck. Das verweist auf ein Grundproblem vieler Großmächte: Verhandelt wird oft erst, wenn die Eskalation außer Kontrolle zu geraten droht.
Trump säuselt von Frieden und schickt Fallschirmjäger (Spiegel)
Der Titel bringt die Widersprüchlichkeit der US-Politik auf den Punkt. Zwischen Friedensrhetorik und militärischer Machtdemonstration bleibt unklar, ob überhaupt noch Raum für glaubwürdige Deeskalation vorhanden ist.
15-Punkte-Plan für Waffenruhe im Nahen Osten (Tages-Anzeiger)
Auch dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, ob ein politischer Plan den Krieg stoppen könnte. Seine wichtigste Lehre: Papier allein schafft keinen Frieden, wenn Vertrauen, Rechtssicherheit und politische Teilhabe fehlen.
Einfluss der Israel-Lobby auf die US-Iran-Politik (Foreign Policy)
Der Artikel arbeitet heraus, wie stark innenpolitische Machtgruppen außenpolitische Entscheidungen prägen. Das ist gerade für Friedenspolitik zentral, weil Kriegsentscheidungen eben nicht nur an Fronten, sondern auch in politischen Apparaten vorbereitet werden.
Deutsche Nahostpolitik und Völkerrecht (ZEIT)
Der Text problematisiert die Haltung deutscher Spitzenpolitiker gegenüber den Angriffen auf den Iran. Er macht deutlich, dass Völkerrecht nicht zur Verfügungsmasse geopolitischer Loyalitäten werden darf.
Stellungnahme zur deutschen Außenpolitik nach den Angriffen auf den Iran (Verfassungsblog)
Die juristische Einordnung kritisiert die deutsche Reaktion als zu wenig rechtsgebunden und zu sehr bündnispolitisch geprägt. Gerade aus friedenspolitischer Sicht ist das bedeutsam: Wer Recht relativiert, stärkt am Ende die Gewalt.
Deutschland verzichtet auf Intervention im Genozid-Verfahren gegen Israel (n-tv)
Die Entscheidung der Bundesregierung, sich nicht einzuschalten, wirft Fragen nach politischer Haltung und rechtlicher Verantwortung auf. Sie zeigt erneut, wie vorsichtig Deutschland agiert, wenn Völkerrecht und Bündnispolitik aufeinanderprallen.
Tagesschau: USA und Iran-Konflikt
Der Bericht zeichnet die Verstrickung der USA in die Eskalation nach. Er zeigt zugleich, wie gefährlich es ist, wenn militärische Signale politische Kommunikation ersetzen.
ORF: Entwicklungen im Iran-Konflikt
Die ORF-Berichte fassen die jüngsten Wendungen zusammen und machen die Unübersichtlichkeit der Lage sichtbar. Gerade das spricht für Besonnenheit statt für weitere militärische „Antworten“.
Tagesschau-Liveblog Iran
Der Liveblog dokumentiert, wie dicht politische Signale, militärische Aktionen und mediale Dramatisierung inzwischen aufeinanderfolgen. Die Geschwindigkeit der Eskalation macht deutlich, wie nötig belastbare diplomatische Kanäle wären.
Anzeige gegen Unterstützung des Iran-Krieges (junge Welt)
Der Artikel thematisiert juristische Schritte gegen politische und militärische Unterstützung eines Angriffskrieges. Er erinnert daran, dass Friedenspolitik nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich verteidigt werden muss.
Historische US-Dokumente zum Iran (National Security Archive)
Die Dokumentensammlung zeigt, wie lang die Geschichte von Intervention, Einflussnahme und Eskalationspolitik bereits ist. Gerade historische Tiefenschärfe hilft, aktuelle Kriege nicht als isolierte Ereignisse misszuverstehen.
Iran, Israel und die Kriegsgefahr in der Region (Versöhnungsbund)
Das Hintergrundpapier argumentiert grundlegend gegen militärische Logiken im Nahen Osten. Es plädiert für politische Verständigung, Abrüstung und einen Blick auf die Sicherheitsinteressen aller Seiten.
Israel-Libanon-Spannungen am Litani (Tagesschau)
Der Bericht erinnert daran, dass der Krieg nicht nur zwischen Staaten und Armeen stattfindet, sondern ganze Grenzräume in dauerhafte Unsicherheit stürzt. Regionale Ausweitung bleibt eine reale Gefahr.
Trump, Netanjahu und Geheimdienstoperationen (New York Times)
Der Beitrag beleuchtet die enge Verzahnung von Geheimdienstpolitik, Kriegsstrategie und politischer Macht. Gerade solche verdeckten Ebenen zeigen, wie wenig demokratische Kontrolle militärischer Eskalation oft noch vorhanden ist.
Guardian: US-Debatten über Israel und Nahostpolitik
Der Text macht deutlich, wie umkämpft die amerikanische Linie gegenüber Israel inzwischen ist. Selbst in den USA bröckelt die Selbstverständlichkeit, mit der militärische Loyalität lange über Kritik an Menschenrechtsverletzungen gestellt wurde.
Steffen Seibert und der Streit mit Netanjahus Regierung (Spiegel)
Der Bericht zeigt, wie sensibel bereits moderate Kritik an Israels Regierung geworden ist. Dass selbst ein als israelfreundlich geltender Diplomat unter Druck gerät, sagt viel über die Verengung des politischen Diskurses aus.
Empörung über einen X-Beitrag des Botschafters (Welt)
Auch dieser Bericht zeigt, wie aufgeladen das politische Klima inzwischen ist. Schon kleine diplomatische Signale werden zum Konfliktfeld – ein Zeichen dafür, wie schwer nüchterne Vermittlung geworden ist.
🇺🇦 Ukrainekrieg, Europa & Sicherheitsordnung
Pazifist in der Ukraine unter Druck (junge Welt)
Der Artikel berichtet über einen ukrainischen Pazifisten, der mit staatlichem Druck konfrontiert ist. Gerade in Kriegszeiten zeigt sich hier, wie wichtig die Verteidigung von Gewissensfreiheit und antimilitaristischen Stimmen bleibt.
Selenskyj verärgert über US-Vermittler (Berliner Morgenpost)
Der Bericht macht Spannungen innerhalb des westlichen Lagers sichtbar. Wenn selbst Verbündete öffentlich aneinandergeraten, zeigt das vor allem, wie brüchig die politische Fassade des militärischen Durchhaltens geworden ist.
Deutschland finanziert Hunderte Patriot-Raketen für die Ukraine (n-tv)
Die Meldung unterstreicht die weitere militärische Verstrickung Deutschlands in den Krieg. Auch wenn Luftabwehr oft als defensiv gilt, bleibt sie Teil einer Eskalationsdynamik, die politische Lösungen nicht ersetzt.
Zukunftsszenarien für den Ukrainekrieg (Wissenschaft & Frieden)
Der Text entwirft verschiedene Entwicklungspfade des Krieges und fragt nach ihren politischen Konsequenzen. Besonders wertvoll ist, dass er nicht nur militärische, sondern auch diplomatische und gesellschaftliche Perspektiven mitdenkt.
NATO-Ausbildung und mühsame Umschulung ukrainischer Soldaten (n-tv)
Der Bericht zeigt praktische Probleme der militärischen Kooperation auf. Er macht damit auch deutlich, dass Waffen und Ausbildung allein noch keine kohärente Friedens- oder Sicherheitsstrategie ergeben.
Sicherheitsgarantien gegen Gebietsverzicht? (Reuters)
Die Meldung verweist auf mögliche westliche Szenarien, in denen Sicherheitszusagen an territoriale Zugeständnisse gekoppelt werden. Sie zeigt, wie eng Diplomatie, Machtpolitik und die Frage nach einem politisch tragfähigen Frieden verknüpft sind.
Russische Frühjahrsoffensive offenbar gestartet (Tagesspiegel)
Der Beitrag beschreibt die neue militärische Zuspitzung an der Front. Je deutlicher aber der Krieg in eine nächste Runde der Abnutzung geht, desto dringlicher wird die Frage nach ernsthaften Verhandlungen.
Hunderttausende in Belgorod ohne Strom (Tagesspiegel-Liveblog)
Der Liveblog macht die zivilen Folgen militärischer Angriffe sichtbar. Gerade solche Meldungen erinnern daran, dass Infrastrukturkrieg nie nur militärische Ziele trifft, sondern immer auch die Lebenswelt von Menschen zerstört.
Ukraine-Analysen 329
Die Ausgabe liefert vertiefte Hintergrundinformationen zur politischen und militärischen Lage. Solche Analysen sind wichtig, weil sie helfen, die oft schrille Tagesberichterstattung in einen nüchternen Zusammenhang zu stellen.
FCAS – letzter Vermittlungsversuch beim Kampfjetprojekt scheitert (Handelsblatt)
Das Scheitern des Vermittlungsversuchs zeigt, wie konfliktreich und interessengeleitet europäische Aufrüstungsvorhaben sind. Gerade daran wird sichtbar, dass Rüstungsprojekte nicht Sicherheit garantieren, sondern oft selbst politische Spannungen erzeugen.
Pistorius zur Absicherung einer Waffenruhe im Iran-Konflikt (ZDFheute)
Der Beitrag zeigt, wie militärische Präsenz immer wieder als Voraussetzung von Stabilität präsentiert wird. Friedenspolitisch bleibt dagegen die Frage zentral, warum politische Absicherung so oft erst nach der militärischen Eskalation überhaupt ernsthaft erwogen wird.
Pistorius in Singapur – U-Boote, TKMS, Rüstung (ZDFheute)
Der Bericht verweist auf die zunehmende globale Vernetzung deutscher Rüstungs- und Sicherheitsinteressen. Gerade diese internationale Ausdehnung zeigt, wie stark Militarisierung längst als normales außenwirtschaftliches Instrument behandelt wird.
Habermas, Ramstein und die politische Debatte (SZ)
Der Text verweist auf die innenpolitische Auseinandersetzung um Krieg, Bündnispolitik und Verantwortung. Wichtig daran ist, dass kritische Gegenstimmen aus Wissenschaft und Öffentlichkeit weiter sichtbar bleiben.
✊ Friedensbewegung, Ziviler Widerstand & Gesellschaft
Rundbrief 128 des Lebenshauses Alb
Der Rundbrief versammelt friedenspolitische Analysen, Bewegungsdebatten und praktische Hinweise aus der Zivilgesellschaft. Er steht für eine Form politischer Arbeit, die konsequent auf Gewaltfreiheit, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung setzt.
Der Frieden in Kolumbien – zehn Jahre nach dem Friedensabkommen (Radio Dreyeckland)
Der Beitrag zieht eine nüchterne Bilanz: Der Friedensprozess ist widersprüchlich, aber nicht gescheitert. Gerade Kolumbien zeigt, dass Friedensabkommen selten geradlinig verlaufen – und dennoch unendlich viel sinnvoller sind als die Fortsetzung bewaffneter Gewalt.
Ostermärsche werden jünger (nd-aktuell)
Der Bericht zeigt, dass die Friedensbewegung neue Generationen erreicht. Das ist ermutigend, weil es nahelegt, dass Widerstand gegen Krieg und Aufrüstung keineswegs ein aussterbendes politisches Milieu ist.
Lebenshaus Alb – Aktion
Die Aktionsseite verweist auf konkrete zivilgesellschaftliche Möglichkeiten, sich gegen Krieg und Militarisierung zu engagieren. Gerade solche niedrigschwelligen Formen des Mitmachens sind wichtig, damit Friedenspolitik nicht abstrakt bleibt.
Europäische Bürgerinitiative
Die Plattform zeigt, dass friedenspolitisches Engagement auch auf europäischer Ebene demokratisch eingebracht werden kann. Solche Instrumente ersetzen keine Bewegung auf der Straße, können sie aber politisch ergänzen.
Gewaltfreie Aktion – Sicherheitspolitische Entwicklungen
Der erste Hinweis aus dem Newsletter der Gewaltfreien Aktion ordnet aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen kritisch ein. Er erinnert daran, dass Aufrüstung nicht alternativlos ist und gerade in Krisenzeiten zivile und gewaltfreie Perspektiven sichtbar gemacht werden müssen.
Gewaltfreie Aktion – Internationale Akteure in aktuellen Konflikten
Dieser Newsletter-Beitrag richtet den Blick auf die Rolle internationaler Akteure in Kriegen und Krisen. Er problematisiert, wie machtpolitische Interessen häufig über zivile Konfliktbearbeitung gestellt werden.
Gewaltfreie Aktion – Die schleichende Normalisierung militärischer Denkweisen
Der dritte Hinweis aus der Gewaltfreien Aktion thematisiert, wie tief militärische Logiken inzwischen in Alltag, Sprache und Politik eingesickert sind. Gerade diese Normalisierung ist gefährlich, weil sie Krieg als selbstverständliche Option erscheinen lässt.
Videohinweis (YouTube)
Der eingereichte Video-Link ergänzt die Presseschau um eine audiovisuelle Perspektive auf Krieg, Friedenspolitik und öffentliche Debatte. Solche Formate sind wichtig, weil sie oft auch Menschen erreichen, die klassische Artikel oder Dossiers nicht lesen.
Das Friedenszeitalter ist ganz nah (Charles Eisenstein, deutsch)
Der Text formuliert eine hoffnungsvolle Gegenperspektive zu einer von Krieg und Angst geprägten Gegenwart. Auch wenn manche Thesen eher essayistisch als politisch-praktisch sind, ist die Grundidee wichtig: Frieden braucht nicht nur Analyse, sondern auch Vorstellungskraft.
💶 Kriegswirtschaft, Energie & Profite
Krisenprofite von Energieunternehmen (ZEIT)
Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen in Zeiten von Krieg und Energiekrise enorme Gewinne erzielen können. Er macht damit deutlich, dass militärische und geopolitische Eskalationen nicht nur Opfer und Zerstörung produzieren, sondern auch Gewinner.
Hinweis
Den Verweis „Rundbrief 1/2026 – Bund für Soziale Verteidigung e.V.“ habe ich inhaltlich mitgedacht, aber in deinen Nachrichten war dazu keine eigene URL enthalten. Deshalb ist er hier nicht separat verlinkt.

Alpirsbach:
Ullrich Bausch: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/ulrich-bausch-alpirsbach
Winne Herrmann: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/winne-hermann-alpirsbach
Dominik Weiß: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/dominik-weiß-alpirsbach
Bodensee-Friedensweg:
Jürgen Grässlin (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jürgen-grässlin-konstanz
Helena Nyberg: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helena-nyberg-konstanz
Ellwangen:
Dietrich Böhme: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/dietrich-böhme-ellwangen
Susanne Büttner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/susanne-büttner-ellwangen
Jutta Dorsch (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jutta-dorsch-ellwangen
Freiburg:
Jürgen Grässlin (DFG-VK) : https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jürgen-grässlin-freiburg
Helmut Lohrer: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helmut-lohrer-freiburg
Heidelberg:
Kai-Uwe Dosch (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/kai-uwe-dosch-heidelberg
Ullrich Duchrow: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/ulrich-duchrow-heidelberg
Peter Wahl: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/peter-wahl-heidelberg
Kehl-Straßbourg:
Lilly Gross: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/lilly-gross-kehl
Helga Scmidt: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helga-schmidt-kehl
Stefan Walther: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/stefan-walther-kehl
Mannheim:
Sybille Brosius: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/sybille-brosius-mannheim
Max Heßlein: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/max-heßlein-mannheim
Müllheim:
Radio Bericht: https://rdl.de/beitrag/friedensmarsch-des-friedensrat-markgr-flerland-m-llheim-2026
Katja Eifler: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/katja-eifler-müllheim
Uli Rodewald: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/uli-rodewald-müllheim
Anne-Katrin Vetter: https://www.friedenskooperative.de/anne-katrin-vetter-muellheim-0
Stuttgart:
Susanne Edel: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/susanne-edel-stuttgart
Gerhard Jüttner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/gerhard-j%C3%BCttner-stuttgart
Clara Meier (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/clara-meier-stuttgart
Maike Schollenberger: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/maike-schollenberger-stuttgart
Tizi & Emil: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/tizi-und-emil-stuttgart
Jürgen Wagner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/j%C3%BCrgen-wagner-stuttgart
Ulm:
Tobias Pflüger: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/tobias-pflüger-ulm
Christiane Reymann: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/christiane-reymann-ulm
März 27 @ 19:00 – 21:00
Die für 2026 geplante Stationierung von erstschlagsfähigen –auch atomar bewaffenbare- US-Mittelstreckenraketen exklusiv in Deutschland, droht unser Land in ein potentielles Schlachtfeld zu verwandeln. Die Entscheidungsgewalt darüber liegt ausschließlich bei den USA und deren unberechenbarem Präsident. Raketen sind auch Magneten, sind Zielscheiben für einen Gegen- oder gar Erstschlag.
Darüber hinaus sieht die Bundesregierung laut Kanzler Merz in der Aufrüstung Deutschlands und Europas die „höchste Priorität“. Ein langfristiges sehr kostspieliges und hochgefährliches Projekt: Deutschland soll zur führenden konventionellen Militärmacht in Westeuropa werden.
Begründet wird diese beispiellose Aufrüstung damit, dass der NATO ab 2029 ein Angriff Russlands drohe. Im öffentlichen Diskurs wird diese Verschwörungs-Theorie nicht hinterfragt und belegt, sondern nur behauptet.
Massiv beschleunigter Aufrüstung, erstschlagfähige US-Hyperschallwaffen in Deutschland, Kriegstüchtigkeit sind die Ziele, die genannt werden. Immer offener ertönt selbst die Forderung nach einer „deutschen Atombombe“. Diese konfrontative Politik versperrt den Blick auf eine friedliche Zukunft Europas und bedroht durch Sozialabbau den menschlichen Zusammenhalt der Gesellschaft.
Die weltpolitische Lage wird immer gefährlicher. Regierungen sprechen weiter von Aufrüstung und „Kriegstüchtigkeit“. Die Gefahren und Risiken dieser Forderungen werden viel zu wenig reflektiert. Militärische Stärke ist wieder zur zentralen politischen Antwort geworden.
Gleichzeitig geraten Diplomatie, Völkerrecht und internationale Zusammenarbeit immer stärker unter Druck und verlieren an Durchsetzungskraft. Statt die Grundlage für eine friedliche internationale Ordnung zu bilden, erscheinen Institutionen wie die Vereinten Nationen vielen politischen Entscheidungsträger*innen nur noch wie Relikte aus einer anderen Zeit. Das „Zeitalter der Großmächte“, so heißt es inzwischen offen, sei angebrochen.
Deshalb ist es auch in diesem Jahr an Ostern wichtig, auf die Straße zu gehen. Wenn wieder von einem „Zeitalter der Großmächte“ gesprochen wird, braucht es Stimmen, die dieser Logik widersprechen. Die Ostermärsche sind eine Gelegenheit, sichtbar zu machen, wie gefährlich dieses Denken in militärischen Lösungen ist – und gemeinsam für eine friedlichere Zukunft zu demonstrieren.
Auch in Baden-Württemberg finden rund um Ostern wieder zahlreiche Aktionen statt. Sicher ist auch eine Veranstaltung in eurer Nähe.
Also: Bildet Banden, organisiert Fahrgemeinschaften und kommt gemeinsam zu den Ostermärschen.
Ostermärsche in Baden-Württemberg
Samstag, 4. April (Karsamstag)
Ellwangen – 10:00 Uhr
10:00 Uhr Auftakt am Bahnhof
11:00 Uhr Kundgebung am Fuchseck
Redner*innen:
Musik: Andrea Bartz, Walter Belge, Up-surdo
Stuttgart – ab 10:45 Uhr
Auftakt um 10:45 Uhr am EUCOM in Stuttgart‑Vaihingen (Radauftakt). Anschließend Fahrradkorso für den Frieden in die Innenstadt.
Auftakt Innenstadt:
11:58 Uhr – Kundgebung Schlossplatz
13:00 Uhr – Auftaktkundgebung auf dem Schlossplatz
ca. 14:00 Uhr – Abschlusskundgebung
Redner*innen u.a.:
· Emil und Tizi (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“)
· Clara Meier (DFG‑VK Kriegsdienstverweigerungsberatung)
· Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung – IMI)
· Maike Schollenberger (ver.di Landesbezirk)
· Michael von der Schulenburg (ehem. UN‑Diplomat, MdEP)
Musik: The Chunk Funk Connection, Bernd Köhler und ewo2
Freiburg – 11:00 Uhr
Auftakt 11:00 Uhr, Platz der Alten Synagoge.
Redner*innen u.a.:
· Jürgen Grässlin (DFG‑VK)
· Dr. Helmut Lohrer (IPPNW)
· Vertreter*in des Schulstreiks gegen Wehrpflicht
Musik: Roma‑Band. Anschließend Demonstration durch die Innenstadt (Ende ca. 13 Uhr).
Mannheim – 13:00 Uhr
Start der Demonstration am Paradeplatz. Demonstration durch die Innenstadt.
Abschlusskundgebung 14:30 Uhr am Alten Messplatz mit Redebeiträgen und Musik.
Heidelberg – 14:00 Uhr
Auftakt im Park bei der Stadtbücherei (Poststraße). Demonstration durch die Innenstadt.
Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.
Redner*innen u.a.:
· Maximilian Heßlein (KDA)
· Prof. Dr. Ulrich Duchrow
· Joachim Guilliard (Friedensbündnis Heidelberg)
Musik: Zaki Darya (Gitarre und Gesang).
Kehl / Strasbourg – 14:00 Uhr
Deutsch‑französischer Ostermarsch. Auftaktkundgebung in Kehl und Demonstration über die Rheinbrücke nach Strasbourg.
Flyer Ostermarsch Kehl-Strasbourg
Alpirsbach / Freudenstadt – 14:30 Uhr
Kundgebung im Kurgarten Alpirsbach (neben dem Kloster).
Programm u.a.:
· Musik: Tobias Steeg & Co.
· Lieder: Theodor Ziegler
· Theaterszenen: Edith Koerber und Kinder
· Vortrag: Dr. Ulrich Bausch
Montag, 6. April (Ostermontag)
Ulm – 11:00 Uhr
Start an der Wilhelmsburg‑Kaserne. Demonstration in die Innenstadt mit Zwischenstopp am ehemaligen Garnisons‑Arresthaus.
Abschlusskundgebung auf dem Münsterplatz.
Redner*innen u.a.:
· Tobias Pflüger (IMI)
· Christiane Reymann (Journalistin)
Konstanz / Kreuzlingen – 13:00 Uhr
Internationaler Bodensee‑Friedensweg. Start an der Konzertmuschel im Stadtgarten Konstanz.
Redner*innen u.a.:
· Jürgen Grässlin (DFG-VK)
· Helena Nyberg (WILPF)
Flyer Internationaler Bodensee-Friedensweg
Müllheim – 14:00 Uhr
Auftakt an der Robert‑Schuman‑Kaserne. Demonstration in die Innenstadt mit Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.
Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen: https://bawue.dfg-vk.de/events/
Fehlt ein Ostermarsch in Baden-Württemberg? Dann schreibt uns gerne – wir ergänzen ihn.
Mai 20 @ 19:00 – 21:00
Jürgen Grässlin wirft ein Licht auf das, was uns in diesen düsteren Zeiten Halt gibt und den Mut, nach vorne zu schauen. Im Gespräch mit Menschen wie Margot Käßmann, Gerhard Trabert und Vandana Shiva, die sich unbeirrt für Umwelt, Frieden und Freiheit, soziale Wärme und Vielfalt einsetzen, und die damit viel bewegen, wird die Welt ein wenig heller: Inspiration für alle, die glauben, als Einzelne könnten sie nichts erreichen – die Mutlosigkeit weicht Zuversicht. All die Menschen in diesem Buch – jeden Alters, jeden Geschlechts und jede und jeder mit einem Ziel, für das zu kämpfen sich lohnt – haben eine gemeinsame Botschaft: Du bist nicht allein! Und: Es gibt immer einen Grund, mit Hoffnung nach vorne zu blicken.
Die 50. Jubiläumslesung als Benefizveranstaltung für Geflüchtete
April 15 @ 14:30 – 16:00
Jürgen Grässlin wirft ein Licht auf das, was uns in diesen düsteren Zeiten Halt gibt und den Mut, nach vorne zu schauen. Im Gespräch mit Menschen wie Margot Käßmann, Gerhard Trabert und Vandana Shiva, die sich unbeirrt für Umwelt, Frieden und Freiheit, soziale Wärme und Vielfalt einsetzen, und die damit viel bewegen, wird die Welt ein wenig heller: Inspiration für alle, die glauben, als Einzelne könnten sie nichts erreichen – die Mutlosigkeit weicht Zuversicht. All die Menschen in diesem Buch – jeden Alters, jeden Geschlechts und jede und jeder mit einem Ziel, für das zu kämpfen sich lohnt – haben eine gemeinsame Botschaft: Du bist nicht allein! Und: Es gibt immer einen Grund, mit Hoffnung nach vorne zu blicken.