• Skip to main content

DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

  • Start
  • Über uns
    • Unser Selbstverständnis
    • Kontakte
    • Grundordnung des DFG-VK Landesbandes Baden-Württemberg
    • Landessprecher*innen-kreis (LSK)
      • Thomas Schild-Dona
    • Mitarbeiter*innen
    • Referent*innen
    • Mitgliederversammlungen
  • Aktivitäten
    • Aktivitäten der Mitglieder
    • Atomwaffen abrüsten
    • Friedensbildung statt Bundeswehr
    • Rüstungsexporte stoppen
    • Sicherheit neu denken
    • Unter 18 nie! Keine Minderjährigen rekrutieren
    • Tag der Bundeswehr
    • Kriegsdienstverweigerung
      • KDV als Soldat
      • KDV als Reservist
      • Politische Dimension
  • Informationen
    • Terminkalender
    • SÜDWEST-KONTAKTE
    • Newsletter
    • Informationen
    • Pressemitteilungen
  • Pax an
  • Suche

DFG-VK Freiburg

27 Oktober, 2025

Freiburg: Friedenslogik verstehen – Impulse für die Friedenspädagogik

Oktober 28 @ 18:00 – 20:00

Vortrag und Gespräch mit Prof. i.R. Dr. Hanne-Margret Birckenbach 
Reihe Friedenspolitische Hochschulgespräche

Ist Frieden OUT? Die friedenslogische Frage ist: Wie wird Frieden IN? Frieden hat man nicht – Frieden muss man machen! Das ist eine Kernbotschaft des vielschichtigen Schlüsselbegriffs Frieden. Er ermöglicht es, die Hoffnung auf die Utopie eines friedlichen Zusammenlebens mit Handlungsmöglichkeiten in einer Wirklichkeit zu verbinden, die wir Unfrieden nennen: Sie ist von Gewalt und eskalationsträchtigen Konflikten geprägt und enthält zugleich Potentiale mehr Frieden zu bewirken. Die Entwicklung dieser Potentiale steht im Vordergrund friedenslogischen Denkens und Handelns.

Viele Initiativen haben der provozierenden Aussage widersprochen, Deutschland müsse kriegstüchtig werden. Sie fordern im Gegenzug im Einklang mit dem Grundgesetz und der Charta der Vereinten Nationen jetzt Friedenstüchtigkeit. Damit geben sie für den politischen Diskurs den Impuls, darüber ins Gespräch zu kommen, was es für ein Land, eine Stadt und die Bürger*innen heute bedeuten könnte, friedenstüchtig zu werden.

Vor dem Hintergrund theoretischer und empirischer Befunde der Friedens- und Konfliktforschung wird der Vortrag auf drei Fragen eingehen:

  • Was ist mit Frieden gemeint, wenn von Friedenstüchtigkeit gesprochen wird?
  • Was wissen wir darüber, welche Handlungsprinzipien geeignet sind, Frieden zu bewirken?
  • Welche Kompetenzen, Ermutigungen, Fähigkeiten sowie Lernorte- und Arrangements werden benötigt, um Frieden bewirken zu können?

Zur Person

Prof. i.R. Dr. Hanne-Margret Birckenbach ist Sozialwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung und ausgebildete Mediatorin. Ihre Dissertation an der FU Berlinbefasste sich mit der politischen Psychologie der Wehrdienstbereitschaft von Jugendlichen. Sie arbeitete am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg, an den Universitäten Kiel und Bremen und war bis 2012 Professorin für Europastudien und Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Gießen. Dort waren ihre Schwerpunkte Präventive Diplomatie in den baltischen Staaten und in den EU-Russlandbeziehungen. 2013 gründete sie zusammen mit Nachbar:innen eine „Schule ohne Grenzen“ für Geflüchtete. 2023 wurde ihr der Göttingen Friedenspreis verliehen. 2023 erschien ihr Buch „Friedenslogik verstehen. Frieden hat man nicht, Frieden muss man machen“.

Evangelische Hochschule Freiburg

Bugginger Str. 38
Freiburg,
Google Karte anzeigen
  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live

1 Oktober, 2025

Freiburg: „Klimakiller Militär – Sind Klimadebatten ohne Einbeziehung des Militärs heiße Luft?“

Oktober 7 @ 19:00 – 21:30

Vortrag von Dr. Maik Schluroff (Konstanz) mit anschließendem Podium Ralf Schmidt (NABU) und Winfried Cordi (Freiburger Friedensforum || 19:00 Uhr, DGB Südbaden, Gewerkschaftshaus Freiburg, Friedrichstraße 41

Freiburger Friedensforum

Veranstalter-Website anzeigen

fff@fffr.de

  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live

5 August, 2025

Freiburg: Nie wieder Hiroshima! Nie wieder Nagasaki!

August 6 @ 17:00 – 19:00

Die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki jähren sich zum 80. Mal. Das Freiburger Friedensforum, die Anti-Atom-Gruppe Freiburg und attac laden zu einer Mahnwache ein:

Mittwoch, 6. August, ab 17 Uhr

Platz des antifaschistischen Mahnmals

(Ecke Rotteckring / Rathausgasse)

In Hinblick auf die vielen Fehlalarme in den vergangenen 80 Jahren könnte ein bekannter Schlagertext zynisch so umgedeutet werden:

„1000 Mal is nix passiert – und dann hat’s…“

Bekannt wurde beispielsweise der Atomkrieg-Alarm in der eingebunkerten russischen Kommandozentrale am 26. September 1983. Nur wenige Minuten vor dem finalen Knopfdruck konnte der Start der Atomraketen damals durch das nicht-autorisierte Eingreifen des russischen Oberstleutnants Stanislaw Petrow verhindert werden.

Unbestreitbar ist, daß in den vergangenen 80 Jahren schon mehrmals ein Atomkrieg nur um Haaresbreite abgewendet werden konnte. Der frühere Regierungs-Chef der UdSSR, Michael Gorbatschow sagte ganz offen, daß der Atomkrieg schon mindestens dreimal nur ganz knapp habe vermieden werden können. Selbst General Lee Butler, oberster militärischer Chef der US-amerikanischen Atomwaffen in den Jahren 1991 bis 1994, erklärte in einem Vortrag im Jahr 1999 unmißverständlich, daß er die Doktrin der „atomaren Abschreckung“ als verrückt bewertet. Erst nach über 30 Jahren im militärischen Dienst habe er erkannt, daß die „gesicherte gegenseitige Zerstörung“, englisch: „Mutually Assured Destruction“ – offiziell abgekürzt mit MAD – nichts anderes als „mad“ – auf deutsch: „verrückt“ – ist. Und sein Urteil über die ihm nach seiner Pensionierung im Jahr 1994 nachfolgenden militärischen und politischen Führer war vernichtend: Weil diese das atomare Wettrüsten auf der Erde wieder in Gang gesetzt haben, hätten sie die Menschheit dazu verdammt, unter dem „ständigen Damoklesschwert der Angst“ zu leben. Butler wörtlich: „Das ist kein der Menschheit würdiges Erbe. Das ist nicht die Welt, die ich meinen Kindern und Enkeln hinterlassen will. Das ist einfach untragbar.“

Leider hat die deutsche Bundesregierung bis heute den UN-Atomwaffenverbotsvertrag nicht unterzeichnet. Der Vertrag wurde von ICAN initiiert und am 7. Juli 2017 von der UN-Generalversammlung mit 122 Stimmen angenommen und verabschiedet. Immerhin konnte eine Mehrheit der 193 Staaten dieses Planeten dazu bewegt werden, sich auf die Seite der Atomwaffen-GegnerInnen zu stellen. 2017 wurde ICAN mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet.

Am 26. März 2010 hatte der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit in einer Entschließung den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Auch fast alle Unions-Abgeordneten stimmten dafür. Doch dies hatte keinerlei Konsequenzen. Sowohl unter Bundeskanzlerin Merkel als auch unter Bundeskanzler Olaf Scholz weigerte sich die Bundesregierung, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

Derzeit befinden sich rund 12.500 Atomwaffen im Besitz der neun Atomwaffen-Staaten. Mit diesem Arsenal kann die Oberfläche unseres Planeten mehr als zwanzigmal in Schutt und Asche gelegt werden. Bei einem Atomkrieg zwischen den USA und Rußland droht ein langanhaltender „nuklearer Winter“ – die Überlebenden werden die Toten beneiden. Es besteht ein erhebliches Risiko, daß ein solcher Atomkrieg allein durch einen dummen menschlichen oder technischen Fehler ausgelöst wird.

Bitte beteiligt Euch am 6. August!

DFG-VK Freiburg / Freiburger Friedensforum / attac

Veranstalter-Website anzeigen

Evangelische Hochschule Freiburg

Bugginger Str. 38
Freiburg,
Google Karte anzeigen
Zum Flyer
  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live

22 Juli, 2025

Freiburg: Gewaltfrei gegen Hitler – War das möglich? – Von den unterschätzten Möglichkeiten gewaltfreien Widerstandes

Juli 23 @ 19:30 – 22:00

Gewaltfrei gegen Hitler – War das möglich? – Von den unterschätzten Möglichkeiten gewaltfreien Widerstandes – Vortrag von Dietrich Becker-Hinrichs mit Bündnis !Freiburg Friedensstadt! und Werkstatt für Gewaltfreie Aktion.

Friedensstadt Freiburg

Veranstalter-Website anzeigen

Evangelische Hochschule Freiburg

Bugginger Str. 38
Freiburg,
Google Karte anzeigen
Friedensstadt Freiburg
  • Google Kalender
  • iCalendar
  • Outlook 365
  • Outlook Live
  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2025 · dfg-vk · Anmelden