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2026

16 Juli, 2026

Ulli-Thiel-Friedenspreis 2026: Wenn Kinder uns zeigen, wie Frieden geht

Es gibt Termine im Jahr, auf die wir uns als DFG-VK Baden-Württemberg ganz besonders freuen. Die Verleihung des Ulli-Thiel-Friedenspreises gehört ohne Zweifel dazu. Denn kaum eine Veranstaltung macht so viel Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft wie dieser Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche ihre Gedanken, Ideen und Visionen für Frieden und gewaltfreies Zusammenleben einbringen.

Unter dem Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ wurden am 26. Juni 2026 im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart bereits zum siebten Mal Schülerinnen und Schüler für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Das Motto geht auf den Friedensaktivisten und Namensgeber des Preises Ulli Thiel zurück und hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren.

Schon Stunden vor Beginn herrschte geschäftiges Treiben. Das Team der den Preis ausrichtenden Organisationen war früh vor Ort, um gemeinsam die letzten Vorbereitungen zu treffen. Technik wurde aufgebaut, die Ausstellung der eingereichten Arbeiten im Lichthof gestaltet und die Preisverleihung vorbereitet.

Selbst ein kurzfristiger Stromausfall in der Stuttgarter Innenstadt konnte die gute Stimmung nicht trüben. Besonders beeindruckt hat uns dabei die Ruhe und Professionalität des Teams vom Haus der Katholischen Kirche. Trotz großer Hitze blieb alles entspannt und lösungsorientiert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Für das ausgezeichnete Catering, das die Gäste während des Nachmittags versorgte, gilt unser Dank ebenso den beteiligten Caterer*innen.

Nach und nach trafen die ersten Schulklassen ein. Einige probten noch ihre musikalischen Beiträge, andere bauten Präsentationen auf oder bereiteten die Vorstellung ihrer Arbeiten vor. Im Lichthof entstanden viele Gespräche zwischen Schülerinnen, Lehrkräften, Eltern, Gästen und den Vertreterinnen der veranstaltenden Organisationen. Diese Begegnungen sind ein wichtiger Teil des Ulli-Thiel-Friedenspreises. Bewusst möchten wir dabei nicht nur auszeichnen, sondern mit den jungen Menschen ins Gespräch kommen, ihre Gedanken kennenlernen und erfahren, wie sie auf die Welt blicken. Bei Getränken und kleinen Snacks konnten die ausgezeichneten Werke betrachtet werden, bevor die eigentliche Preisverleihung begann.

Und dann kam der Moment, auf den alle gewartet hatten.

Wer dabei war, wird die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen nicht so schnell vergessen. Wenn Grundschülerinnen und Grundschüler ihre Friedensideen vorstellen und darüber sprechen, was sie selbst für ein gutes und friedliches Leben brauchen, wenn selbstgeschriebene Lieder gesungen oder Kunstwerke erklärt werden, dann wird deutlich, wie viel Kreativität, Mitgefühl und Nachdenklichkeit in der jungen Generation steckt. Oft sind es gerade die einfachen Gedanken und Botschaften, die besonders berühren und auf die wir Erwachsenen selbst nicht gekommen wären. Vielleicht sollten wir tatsächlich häufiger den Kindern zuhören, wenn wir über Frieden sprechen.

Genauso bewegend waren die Beiträge älterer Schülerinnen und Schüler. In Poetry-Slams, Liedern, Wortbeiträgen und Kunstprojekten formulierten sie ihre Kritik an Ausgrenzung, Ungerechtigkeit, Krieg und den politischen Verhältnissen unserer Zeit. Dabei verbanden sie Fragen von Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz miteinander. Es ist beeindruckend und oft auch augenöffnend zu erleben, mit welcher Klarheit junge Menschen gesellschaftliche Missstände benennen und zugleich den Mut haben, Hoffnung und Veränderung einzufordern.

Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als 60 Arbeiten von 28 Schulen eingereicht. Die Jury zeichnete 14 Beiträge aus und vergab zusätzlich zehn Anerkennungspreise. Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis erhielt Kyra Brand vom Nellenburg-Gymnasium Stockach für ihre berührende Geschichtensammlung „Geschichten eines Kindes“. Darin schildert sie die Schrecken des Krieges aus der Perspektive von Kindern und macht eindrucksvoll deutlich, dass junge Menschen oft die größten Leidtragenden bewaffneter Konflikte sind.

Die weiteren ausgezeichneten Arbeiten zeigten, wie vielfältig Kinder und Jugendliche sich dem Thema Frieden nähern. Friedensspiele, Kunstwerke, Lieder, Gedichte, Geschichten und Gemeinschaftsprojekte machten deutlich, dass Frieden weit mehr ist als die Abwesenheit von Krieg. Frieden entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, zuhören, respektvoll miteinander umgehen und sich für andere einsetzen.

Für alle teilnehmenden Schulen, Klassen und Gruppen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Themen Krieg, Frieden und Gewaltfreiheit weiter zu vertiefen. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bieten wir an, Schulen zu besuchen und mit Schülerinnen und Schülern über Friedenspolitik, Kriegsdienstverweigerung, Konfliktlösung und gewaltfreie Alternativen zu Krieg zu sprechen. Interessierte Schulen können sich hierfür gerne an den Landesverband der DFG-VK Baden-Württemberg wenden.

Im Rahmen der Preisverleihung hielt auch Bischof Dr. Klaus Krämer eine Laudatio und würdigte das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Besonders in Erinnerung bleiben werden uns die Worte von Sonnhild Thiel, der Ehefrau des verstorbenen Namensgebers des Preises. Sie gab den jungen Menschen einen Satz mit auf den Weg, der gerade in den heutigen Zeiten aktueller kaum sein könnte:

„Folgt nie einem Befehl, informiert euch, denkt selbst nach und entscheidet freiwillig nach eurem Gewissen und nach den Prinzipien der Menschenrechte.“

Der Preis trägt den Namen von Ulli Thiel (1943–2014). Er war Sonderpädagoge, Friedensaktivist, langjähriger Geschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg, in der GEW engagiert und den Kirchen eng verbunden. Als Mitinitiator der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm im Jahr 1983 prägte er die Friedensbewegung in Baden-Württemberg nachhaltig. Von ihm stammt der Satz „Frieden schaffen ohne Waffen“, der zum Motto des Wettbewerbs wurde. Dass heute kirchliche Organisationen, Friedensgruppen und Bildungsverbände gemeinsam diesen Preis vergeben, spiegelt auch das wider, wofür Ulli Thiel selbst stand: die Zusammenarbeit unterschiedlicher Menschen und Organisationen für eine friedliche und gerechte Gesellschaft.

Für uns als DFG-VK Baden-Württemberg war dieser Nachmittag vor allem eines: eine Erinnerung daran, warum sich Friedensarbeit lohnt. Während vielerorts über Aufrüstung, Abschreckung und Kriegstüchtigkeit diskutiert wird, zeigen Kinder und Jugendliche, dass es auch andere Perspektiven gibt – Perspektiven, die von Mitgefühl, Kreativität, Menschlichkeit und dem Wunsch nach einer friedlicheren Welt geprägt sind.

Deshalb möchten wir allen danken, die den Ulli-Thiel-Friedenspreis möglich machen: den beteiligten Organisationen, den vielen Ehrenamtlichen, den Jurymitgliedern, den Lehrkräften, die das Thema Frieden in ihre Schulen tragen, und natürlich den Eltern, die ihre Kinder dabei unterstützen.

Vor allem aber danken wir den Schülerinnen und Schülern selbst. Sie sind das Herz dieses Wettbewerbs. Ihre Arbeiten zeigen, dass Friedensbildung wirkt und dass die Idee „Frieden schaffen ohne Waffen“ auch mehr als vierzig Jahre nach ihrer Formulierung nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Für uns ist dieses Motto weit mehr als ein Slogan. Denn nur ohne Waffen und nur durch Gewaltfreiheit kann der eskalative Spiralcharakter von Gewalt und Krieg durchbrochen werden.

Wer die ausgezeichneten Arbeiten selbst entdecken möchte, findet sie auf der Homepage des Ulli-Thiel-Friedenspreises. Ein Besuch lohnt sich. Die Beiträge zeigen eindrucksvoll, wie junge Menschen heute über Frieden, Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung nachdenken.

Dokumentation der Friedenspreise

Wir hoffen, dass sich im kommenden Wettbewerbsjahr noch mehr junge Menschen beteiligen und ihre Ideen für eine friedliche Zukunft einreichen. Denn eine demokratische und friedliche Gesellschaft entsteht nicht von selbst – sie wächst dort, wo Menschen lernen, Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Und genau das konnten wir an diesem wunderbaren Nachmittag in Stuttgart erleben.

Besonders bedanken möchten wir uns zum Schluss bei Ruth Scheel, die den Ulli-Thiel-Friedenspreis für die DFG-VK Baden-Württemberg betreut. Wir glauben, sagen zu dürfen, dass sie weit darüber hinaus auch diejenige ist, die mit großem Engagement, viel Herz und einem bemerkenswerten Organisationstalent dafür sorgt, dass dieser Preis Jahr für Jahr so liebevoll gestaltet wird, weiterwächst und immer mehr junge Menschen erreicht.

Alle Fotos von Peter Axmann ©

30 Juni, 2026

Aufzeichnung: Vortrag „ Friede und Verständigung mit Russland – eine noch immer unerledigte Aufgabe“ von unserem Mitglied Prof. Wolfram Wette in Freiburg

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Unsere Veranstaltung mit Prof. Wette, zum 85 Jahrestages des Überfalls und Vernichtungsfeldzuges gegen die Sowjetunion, am 22.6

unter dem Titel „Frieden und Verständigung mit Russland – eine noch immer unerledgte Aufgabe“ wurde von über 100 Gästen besucht.

Prof. Wolfram Wette, Militärhistoriker a.D. sprach über die unerledigte Aufgabe, Notwendigkeit und Möglichkeit der Verständigung mit Russland statt zunehmender Konfrontation und Kriegsgefahr. Unter höchst strapaziösen Temparatur- und schlechten Lautsprecher-Bedingungen hielt Prof. Wette einen hochinteressanten Vortrag.

Wir haben den Vortrag auf Video aufgezeichnet, und auch der Ton ist dabei jetzt gut und verständlich. 

23 April, 2026

Reden und Berichte anlässlich der Ostermärsche 2026 im Ländle

Alpirsbach:

Ullrich Bausch: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/ulrich-bausch-alpirsbach

Winne Herrmann: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/winne-hermann-alpirsbach

Dominik Weiß: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/dominik-weiß-alpirsbach

Bodensee-Friedensweg:

Jürgen Grässlin (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jürgen-grässlin-konstanz

Helena Nyberg: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helena-nyberg-konstanz

Ellwangen:

Dietrich Böhme: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/dietrich-böhme-ellwangen

Susanne Büttner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/susanne-büttner-ellwangen

Jutta Dorsch (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jutta-dorsch-ellwangen

Freiburg:

Jürgen Grässlin (DFG-VK) : https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/jürgen-grässlin-freiburg

Helmut Lohrer: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helmut-lohrer-freiburg

Heidelberg:

Kai-Uwe Dosch (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/kai-uwe-dosch-heidelberg

Ullrich Duchrow: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/ulrich-duchrow-heidelberg

Peter Wahl: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/peter-wahl-heidelberg

Kehl-Straßbourg:

Lilly Gross: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/lilly-gross-kehl

Helga Scmidt: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/helga-schmidt-kehl

Stefan Walther: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/stefan-walther-kehl

Mannheim:

Sybille Brosius: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/sybille-brosius-mannheim

Max Heßlein: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/max-heßlein-mannheim

Müllheim:

Radio Bericht: https://rdl.de/beitrag/friedensmarsch-des-friedensrat-markgr-flerland-m-llheim-2026

Katja Eifler: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/katja-eifler-müllheim

Uli Rodewald: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/uli-rodewald-müllheim

Anne-Katrin Vetter: https://www.friedenskooperative.de/anne-katrin-vetter-muellheim-0

Stuttgart:

Susanne Edel: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/susanne-edel-stuttgart

Gerhard Jüttner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/gerhard-j%C3%BCttner-stuttgart

Clara Meier (DFG-VK): https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/clara-meier-stuttgart

Maike Schollenberger: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/maike-schollenberger-stuttgart

Tizi & Emil: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/tizi-und-emil-stuttgart

Jürgen Wagner: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/j%C3%BCrgen-wagner-stuttgart

Ulm:

Tobias Pflüger: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/tobias-pflüger-ulm

Christiane Reymann: https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/reden/christiane-reymann-ulm

25 Februar, 2026

Heidelberg: Ostermarsch

April 4 @ 14:00 – 17:00

Start 14:00 Uhr Stadtbücherei

Friedensbündnis Heidelberg

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Park bei der Stadtbücherei – Heidelberg

Stadtbüchereri
Heidelberg, Germany
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12 Februar, 2026

🕊️ Friedensbewegte Presseschau – Jan/Feb 2026

Einleitung

Jeden Tag erreichen uns von aufmerksamen und kritischen Friedensaktivist*innen Hinweise auf Berichte und Beiträge aus der Presse, die – teilweise und erfreulicherweise – eine wohltuende Gegenstimme zur allgegenwärtigen Kriegsrhetorik darstellen. Während viele Beiträge in den bekannten Medien mit einem Fokus auf Aufrüstung, Eskalation und Feindbilder daherkommen, zeigen diese Artikel: Es gibt sie noch – die Stimmen für Abrüstung, Dialog und Verständigung. Unsere heutige Presseschau gibt einen Überblick über solche Perspektiven, die Frieden nicht nur fordern, sondern auch konkret denken.

🇺🇦 Ukrainekrieg, Sicherheit & Verhandlungen

Schlimme Wetterprognose für Kyjiw

Der Krieg verschärft die Verwundbarkeit der Zivilbevölkerung gegenüber Extremwetter und zerstörter Infrastruktur. Militärische Gewalt hinterlässt langfristige soziale und ökologische Schäden.

👉 https://www.n-tv.de/politik/17-00-Schlimme-Wetterprognose-fuer-Kiew-article23143824.html

Selenskyj fordert Sicherheitsgarantien von den USA

Kiew macht verbindliche Zusagen zur Voraussetzung für Gespräche. Abschreckung bleibt zentrales Argument – doch nachhaltige Sicherheit entsteht nur durch politische Lösungen.

👉 https://www.tagesschau.de/ausland/europa/selenskyj-usa-ukraine-sicherheitsgarantien-100.html

USA und Russland sondieren Gespräche über Waffenruhe

Informelle Kontakte zeigen: Auch nach Jahren der Eskalation bleibt Dialog möglich. Ohne Gesprächskanäle gibt es keinen Weg aus der Gewaltspirale.

👉 https://www.politico.com/news/2026/01/24/ukraine-russia-talks-war-ceasefire-00745581

Einbruch der US-Hilfen an die Ukraine

Neue Zahlen belegen eine deutliche Reduzierung amerikanischer Unterstützung. Militärische Abhängigkeit bleibt politisch riskant.

👉 https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ukraine-krieg-hilfen-waffenlieferungen-eu-europa-usa-100.html

Druck auf Kiew: Friedensverhandlungen unter Zeitdruck?

Politischer Zeitdruck ersetzt keine tragfähige Friedensarchitektur. Ein stabiler Frieden braucht Garantien und internationale Vermittlung.

👉https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/frieden-umdefiniert-8843/

Ukraine-Analysen Nr. 325

Die Analyse beschreibt eine militärische Pattsituation mit hohen gesellschaftlichen Kosten. Diplomatie gewinnt an Bedeutung.

👉 https://laender-analysen.de/ukraine-analysen/325/ukraineanalysen325.pdf

SWP: Krieg ohne Ende?

Die Studie analysiert strukturelle Verhärtungen auf beiden Seiten. Ohne externe Vermittlung bleibt der Konflikt festgefahren.

👉 https://www.swp-berlin.org/publikation/krieg-ohne-ende-innen-und-aussenpolitische-herausforderungen-fuer-russland-und-die-ukraine

Russland-Analysen Nr. 475 & 476

Repression, Propaganda und innenpolitische Machtverschiebungen prägen Russland. Autoritäre Stabilisierung ersetzt keine nachhaltige Sicherheit.

👉 https://laender-analysen.de/russland-analysen/475/russlandanalysen475.pdf

👉 https://laender-analysen.de/russland-analysen/476/russlandanalysen476.pdf

Angriffe auf den Energiesektor ausgesetzt

Die Schonung kritischer Infrastruktur lindert ziviles Leid. Solche Schritte könnten Ansatzpunkte für weitergehende Deeskalation sein.

👉 https://www.eurotopics.net/de/352145/ukraine-angriffe-auf-den-energiesektor-ausgesetzt

EU-Perspektive für die Ukraine: Chancen und Hürden

Ein möglicher EU-Beitritt kann Stabilität fördern – darf jedoch nicht ausschließlich sicherheitspolitisch interpretiert werden. Integration braucht demokratische und soziale Perspektiven.

👉 https://www.dw.com/de/eu-perspektive-ukraine-beitritt-analyse/a-75811234

🌍 Globale Ordnung & transatlantische Politik

Rede von Mark Carney beim WEF 2026

Carney warnt vor Nationalismus und ruft zu multilateraler Kooperation auf. Sicherheit müsse sozial und diplomatisch gedacht werden.

👉 https://www.watson.ch/international/wef/498900591-die-ganze-rede-vom-kanadischen-premierminister-mark-carney-am-wef-2026

Trump und die Weltordnung

US-Machtpolitik erzeugt internationale Unsicherheit. Verlässliche Diplomatie wird zur Mangelware.

👉 https://www.tagesschau.de/ausland/trump-usa-aussenpolitik-100.html

Europa zwischen Aufrüstung und Eigenständigkeit

Die Gefahr besteht, europäische Eigenständigkeit primär militärisch zu definieren. Diplomatie bleibt unverzichtbar.

👉 https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/europa-zwischen-aufruestung-und-eigenshttps://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/rueckkehr-der-machtpolitik-8842/

America First reloaded

Nationale Interessen verdrängen multilaterale Lösungen. Internationale Institutionen verlieren an Gewicht.

👉 https://www.deutschlandfunk.de/us-rueckzug-aus-internationalen-organisationen-interview-mit-ekkehard-griep-dgvn-100.html

Neujustierung der Macht

Globale Machtverschiebungen verlangen neue kooperative Sicherheitsmodelle.

👉 https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/neujustierung-der-macht-8773/

SWP-Ausblick 2026

Militärisches Denken dominiert geopolitische Strategien. Zivile Konfliktbearbeitung bleibt unterentwickelt.

👉 https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2026S03_Ausblick_Studie_Gesamt.pdf

☢️ Naher Osten & Iran

„Kein bisschen Frieden“

Die Gewaltspirale bleibt festgefahren. Ohne diplomatische Initiative droht weitere Eskalation.

👉 https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/kein-bisschen-frieden-8828/

US-Attacke auf den Iran?

Internationale Stimmen warnen vor regionaler Eskalation. Militärschläge würden das Atomproblem verschärfen.

👉 https://www.eurotopics.net/de/352070/steht-eine-us-attacke-auf-den-iran-bevor

USA und Iran planen Gespräche im Oman

Nach Monaten der Drohungen gibt es diplomatische Signale. Gespräche bleiben alternativlos.

👉 https://www.n-tv.de/ticker/USA-und-Iran-planen-Gespraeche-im-Oman-ueber-iranisches-Atomprogramm-id30324739.html

USA und Iran – DW-Bericht zu Verhandlungen

Diplomatie und Drohkulisse laufen parallel. Entscheidend ist, ob aus Gesprächen verbindliche Vereinbarungen entstehen.

👉 https://www.dw.com/de/usa-iran-atomverhandlungen-oman-us-praesident-donald-trump-sehr-erfolgreich-drohung-nach-teheran/a-75853042

Proteste rund um die Sicherheitskonferenz

Demonstarnten und Exilgruppen fordern Demokratie und Menschenrechte. Friedenspolitik heißt auch Unterstützung zivilgesellschaftlicher Stimmen.

👉https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/sicherheitskonferenz-2026-diese-demos-finden-zur-siko-in-muenchen-statt-12-02-113397835

🇵🇸 Gaza & Völkerrecht

Bewachte Lager im Gazastreifen

Berichte über neue Lager unter militärischer Kontrolle werfen völkerrechtliche Fragen auf.

👉 https://www.n-tv.de/politik/Israel-errichtet-bewachte-Lager-im-Gazastreifen-id30293727.html

Gaza-Tribunal – Berliner Resolution

Jurist*innen fordern unabhängige Untersuchungen mutmaßlicher Kriegsverbrechen. Rechenschaft bleibt Voraussetzung für Frieden.

👉 https://www.deutsche-juristinnen-voelkerrecht.org/gaza-tribunal-2025/resolution-berlin/

REWE-Wein und Besatzungsdebatte

Politische Fragen nach Herkunft und Verantwortung erreichen den Alltag. Konsumentscheidungen sind nicht neutral.

👉 https://www.fr.de/politik/rewe-wein-israel-besatzung-supermarkt-etikett-94154496.html

💣 Rüstung & Militarisierung

Rüstungsexporte 2025 erreichen neue Höhe

Mit rund zwölf Milliarden Euro erreichen deutsche Waffenexporte erneut ein hohes Niveau. Die Diskrepanz zwischen Friedensrhetorik und Exportrealität wächst.

👉 https://www.n-tv.de/ticker/Bundesregierung-genehmigt-2025-Ruestungsexporte-im-Wert-von-rund-zwoelf-Milliarden-Euro-id30332980.html

Norfolk und Neapel – NATO-Strukturen im Fokus

Militärische Infrastruktur wird weiter ausgebaut. Die Logik der Abschreckung bleibt dominant.

👉 https://taz.de/Norfolk-und-Neapel/!6153282/

Waffenexporte und juristische Verantwortung

Rechtliche Grenzen und politische Verantwortung der Rüstungsindustrie stehen im Fokus.

👉 https://taz.de/Ruestungsindustrie-und-Recht/!6048123/

Aktion Aufschrei – Materialien gegen Waffenhandel

Zivile Kampagnenarbeit bleibt ein wichtiges Gegengewicht zur Aufrüstungspolitik.

👉 https://aufschrei-waffenhandel.de/mitmachen/materialien-1

☢️ Nuklearpolitik

New-START läuft aus

Das Ende des letzten großen Abrüstungsvertrags erhöht das Risiko eines neuen atomaren Wettrüstens.

👉 https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/new-start-vertrag-laeuft-aus.html

🎓 Friedensbildung & Diskurs

Wege zum Frieden – Tollwood-Mitschnitt

Zivilgesellschaftliche Stimmen zeigen Alternativen zur militärischen Logik.

👉 https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/wege-zum-frieden-mitschnitt-vom-tollwood-winterfestival-100.html

„Let’s talk about Frieden und Kriege“ – Einträgebuch

Friedensbildung beginnt früh. Politische Mündigkeit entsteht durch Reflexion.

👉 https://www.lesejury.de/cora-biess/buecher/let-s-talk-about-frieden-und-kriege-dein-eintragebuch/9783473481125

Umdenkschrift zum evangelischen Diskurs

Die Schrift hinterfragt kirchliche Positionen zur Gewaltlegitimation und plädiert für eine gewaltfreie Friedensethik.

👉 https://buchshop.bod.de/umdenkschrift-zum-evangelischen-diskurs-ueber-krieg-und-frieden-9783695743476

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