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2025

2 Dezember, 2025

SIPRI-Bericht vom 1. Dezember 2025: Katastrophale Entwicklung im Rüstungsbereich

Jürgen Grässlin, DFG-VK-Bundessprecher und Kampagnensprecher der »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!«, hat eine Mitteilung veröffentlicht, in der er auf die alarmierenden neuen Daten des internationalen Friedensforschungsinstituts SIPRI zur weltweiten Rüstungsentwicklung hinweist.  Da wir diese Informationen für von größter Bedeutung halten, teilen wir sie hiermit vollständig auf Deutsch.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

die weltweite Aufrüstungsspirale dreht sich in schwindelerregende Höhen, wie das aktuelle Ranking des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI für die Top-100-Konzerne belegt. Während zur Bekämpfung der dramatisch voranschreitenden Klimakatastrophe, des weltweiten Hungers, der Bildung aller Menschen und auch in den Bereichen Pflege und Gesundheit das dringend benötigte Geld fehlt, wird weltweit in nie gekanntem Maße hochgerüstet!

Unter den Top Ten der Rüstungsgiganten sind sechs Konzerne aus den USA, zwei aus China, einer aus Großbritannien und einer aus Russland. Derweil werden (und wurden) mehr als 25 Kriege geführt und finanziert – die bekanntesten sind der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine (mit massiver Waffenhilfe der NATO) und der Israel–Gaza-Krieg.

Gerade die deutschen Kriegsprofiteure verzeichnen in Zeiten wie diesen einzigartig hohe Einnahmen – allen voran Rheinmetall (im SIPRI-Ranking gestiegen von Platz 26 (2023) auf Platz 20 (2024) mit einer Einnahmesteigerung von +46,6 %), ThyssenKrupp (63 > 61, +12,3 %), Hensoldt (70 > 62, +17,9 %) und Diehl (80 > 67, +52,9 %). Außerdem rangiert der britisch-deutsche Kampfflugzeughersteller Airbus auf Platz 12 (zuvor 13, +1,2 %)! Diese Daten beziehen sich in Deutschland auf die sogenannte »Zeitenwende« unter der Ampelkoalition von SPD, Grünen und FDP.

Siehe unten die Informationen mit den jeweiligen Links.

Was wir ganz dringend brauchen, ist eine Widerstandsbewegung in nie gekannter Breite: der Gewerkschaften, Kirchen, sozialen Bewegungen und Abertausenden von Aktivistinnen und Aktivisten!!!

Unser Ziel muss sein: Mit massivem Druck eine »Zeitenwende der Zeitenwende« zu erreichen und damit Friedensverhandlungen herbeizuführen, in denen neue Abrüstungsverträge verabschiedet werden. Rüstung muss runter, Soziales muss rauf!!!

Herzlichst

Jürgen Grässlin, Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!, DFG-VK, RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)

P.S.: Schon heute zeichnet sich ab: Der Rüstungs- und Rüstungsexportwahn schreitet hierzulande auch unter der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD ungebremst voran!

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SIPRI für die Medien – Deutsche Übersetzung

SIPRI Top 100 Waffenhersteller verzeichnen gemeinsamen Umsatzanstieg, während Staaten sich beeilen, Arsenale zu modernisieren und auszubauen

1. Dezember 2025

(Stockholm, 1. Dezember 2025)

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Waffen und militärischen Dienstleistungen durch die 100 größten Waffenhersteller der Welt stiegen im Jahr 2024 um 5,9 Prozent und erreichten mit 679 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord. Dies geht aus den heute veröffentlichten neuen Daten des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) hervor, abrufbar unter www.sipri.org.

Hier klicken, um die interaktive Tabelle der SIPRI Top 100 (Waffen- und Militärdienstleistungsunternehmen weltweit, 2024) zu erkunden.

Den SIPRI-Factsheet können Sie hier herunterladen.

Die globalen Rüstungseinnahmen stiegen 2024 stark an, da die Nachfrage durch die Kriege in der Ukraine und Gaza, globale und regionale geopolitische Spannungen sowie immer höhere Militärausgaben befeuert wurde. Zum ersten Mal seit 2018 steigerten alle fünf größten Waffenunternehmen ihre Rüstungseinnahmen.

Obwohl der Großteil des globalen Anstiegs auf Unternehmen mit Sitz in Europa und den Vereinigten Staaten zurückzuführen war, gab es in allen in den Top 100 vertretenen Weltregionen jährliche Zuwächse. Die einzige Ausnahme war Asien und Ozeanien, wo Probleme innerhalb der chinesischen Rüstungsindustrie den regionalen Gesamtwert nach unten zogen.

Der Anstieg der Einnahmen und neuen Aufträge veranlasste viele Rüstungsunternehmen dazu, Produktionslinien auszubauen, Einrichtungen zu vergrößern, neue Tochtergesellschaften zu gründen oder Übernahmen durchzuführen.

„Im vergangenen Jahr erreichten die globalen Rüstungseinnahmen den höchsten Wert, der jemals von SIPRI erfasst wurde, da Hersteller von der hohen Nachfrage profitierten“, sagte Lorenzo Scarazzato, Forscher im SIPRI-Programm für Militärausgaben und Waffenproduktion. „Obwohl Unternehmen ihre Produktionskapazitäten ausbauen, stehen sie weiterhin vor einer Reihe von Herausforderungen, die Kosten und Lieferpläne beeinflussen könnten.“

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US-Rüstungseinnahmen wachsen, aber Verzögerungen und Kostenüberschreitungen bestehen fort

Im Jahr 2024 stiegen die kombinierten Rüstungseinnahmen der US-Waffenunternehmen in den Top 100 um 3,8 Prozent auf 334 Milliarden US-Dollar, wobei 30 der 39 US-Unternehmen im Ranking steigende Rüstungseinnahmen verzeichneten. Dazu gehörten große Waffenhersteller wie Lockheed Martin, Northrop Grumman und General Dynamics.

Allerdings behindern weit verbreitete Verzögerungen und Budgetüberschreitungen weiterhin die Entwicklung und Produktion wichtiger US-geführter Programme wie des F-35-Kampfjets, des U-Boots der Columbia-Klasse und der interkontinentalen ballistischen Rakete „Sentinel“. Mehrere der größten US-Waffenhersteller sind von Überschreitungen betroffen, was Unsicherheit darüber schafft, wann wichtige neue Waffensysteme und Modernisierungen geliefert und einsatzbereit sein können.

„Die Verzögerungen und steigenden Kosten werden unweigerlich die militärische Planung und die Militärausgaben der USA beeinflussen“, sagte Xiao Liang, Forscher im SIPRI-Programm für Militärausgaben und Waffenproduktion. „Dies könnte sich auf die Bemühungen der US-Regierung auswirken, übermäßige Militärausgaben zu senken und die Budgeteffizienz zu verbessern.“

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Europa: Aufrüstung im Gange, aber Gefahr von Lieferkettenproblemen wächst

Von den 26 in Europa (ohne Russland) ansässigen Unternehmen der Top 100 verzeichneten 23 steigende Rüstungseinnahmen. Ihre aggregierten Einnahmen stiegen um 13 Prozent auf 151 Milliarden US-Dollar. Dieser Anstieg war an die Nachfrage gebunden, die sich aus dem Krieg in der Ukraine und der wahrgenommenen Bedrohung durch Russland ergab.

Das tschechische Unternehmen Czechoslovak Group verzeichnete den stärksten prozentualen Anstieg der Rüstungseinnahmen aller Top-100-Unternehmen im Jahr 2024: um 193 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen schreibt den Großteil seiner Einnahmen der Ukraine zu. Die Czechoslovak Group profitierte von der Tschechischen Munitionsinitiative, einem staatlich geführten Projekt zur Beschaffung von Artilleriegranaten für die Ukraine.

Ukraines eigenes Unternehmen JSC Ukrainian Defense Industry steigerte seine Rüstungseinnahmen um 41 Prozent auf 3,0 Milliarden US-Dollar.

„Europäische Rüstungsunternehmen investieren in neue Produktionskapazitäten, um die steigende Nachfrage zu bedienen“, sagte Jade Guiberteau Ricard, SIPRI-Forscherin. „Aber die Beschaffung von Materialien könnte eine wachsende Herausforderung darstellen. Insbesondere die Abhängigkeit von kritischen Mineralien wird die europäischen Aufrüstungspläne wahrscheinlich erschweren.“

Ein Beispiel für solche Risiken: Das gesamteuropäische Unternehmen Airbus und Frankreichs Safran deckten bis 2022 die Hälfte ihres Titanbedarfs durch Importe aus Russland und mussten neue Lieferanten finden. Angesichts chinesischer Exportbeschränkungen für kritische Mineralien warnten Unternehmen wie Thales (Frankreich) und Rheinmetall (Deutschland) 2024 vor potenziell hohen Kosten bei der Umstrukturierung ihrer Lieferketten.

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Russland: Rüstungseinnahmen steigen trotz Sanktionen und Fachkräftemangel

Die beiden russischen Rüstungsunternehmen in den Top 100, Rostec und United Shipbuilding Corporation, steigerten ihre kombinierten Rüstungseinnahmen um 23 Prozent auf 31,2 Milliarden US-Dollar, trotz internationaler Sanktionen, die zu Komponentenknappheit führten. Die inländische Nachfrage reichte aus, um den Verlust aus sinkenden Rüstungsexporten mehr als auszugleichen.

„Neben Sanktionen stehen russische Rüstungsunternehmen vor einem Mangel an Fachkräften. Dies könnte die Produktion verlangsamen und Innovationen begrenzen“, sagte Diego Lopes da Silva, leitender SIPRI-Forscher. „Allerdings sollten wir mit solchen Vorhersagen vorsichtig sein, da sich die russische Rüstungsindustrie während des Ukrainekrieges widerstandsfähiger gezeigt hat, als erwartet.“

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Asien und Ozeanien: Probleme in Chinas Rüstungsindustrie drücken den Gesamtwert

Asien und Ozeanien war die einzige Weltregion, die 2024 einen Rückgang der Rüstungseinnahmen unter den Top-100-Unternehmen verzeichnete – sie fielen auf 130 Milliarden US-Dollar, 1,2 Prozent weniger als 2023.

Das lag vor allem an einem kombinierten Rückgang von 10 Prozent bei den acht chinesischen Unternehmen in der Liste. Am auffälligsten war der 31-prozentige Rückgangbei NORINCO, Chinas Hauptproduzent für Landsysteme.

„Eine Vielzahl von Korruptionsvorwürfen im chinesischen Rüstungsbeschaffungswesen führte 2024 dazu, dass große Rüstungsverträge verschoben oder abgesagt wurden“, sagte Nan Tian, Direktor des SIPRI-Programms. „Dies verstärkt die Unsicherheit über den Stand der chinesischen Militärmodernisierung und darüber, wann neue Fähigkeiten verfügbar sein werden.“

Im Gegensatz dazu stiegen die Einnahmen japanischer und südkoreanischer Unternehmen weiter an, getragen von starker europäischer und inländischer Nachfrage:

– Japan: +40 %, gesamt 13,3 Mrd. USD

– Südkorea: +31 %, gesamt 14,1 Mrd. USD

Südkoreas größtes Rüstungsunternehmen Hanwha Group verzeichnete einen Umsatzanstieg von 42 Prozent, mehr als die Hälfte daraus aus Exporten.

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Rekordzahl von Unternehmen aus dem Nahen Osten

Zum ersten Mal kamen neun der Top-100-Unternehmen aus dem Nahen Osten, mit gemeinsamen Einnahmen von 31,0 Milliarden US-Dollar. Die Rüstungseinnahmen der Region stiegen um 14 Prozent.

Die drei israelischen Rüstungsunternehmen im Ranking steigerten ihre gemeinsamen Einnahmen um 16 Prozent auf 16,2 Milliarden US-Dollar.

„Der zunehmende internationale Widerstand gegen Israels Handlungen in Gaza scheint wenig Einfluss auf das Interesse an israelischen Waffen gehabt zu haben“, sagte Zubaida Karim, SIPRI-Forscherin. „Viele Länder erteilten 2024 weiterhin neue Aufträge an israelische Unternehmen.“

Die Rangliste 2024 enthält fünf türkische Rüstungsunternehmen (gemeinsam 10,1 Mrd. USD, +11 %), nachdem MKE erstmals in die Top 100 aufgenommen wurde.

Das staatliche Konglomerat EDGE Group der Vereinigten Arabischen Emirate meldete 2024 Rüstungseinnahmen von 4,7 Mrd. USD.

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Weitere bemerkenswerte Entwicklungen

• Die kombinierten Rüstungseinnahmen der drei indischen Unternehmen in den Top 100 stiegen um 8,2 % auf 7,5 Mrd. USD.

• Die vier deutschen Unternehmen in den Top 100 steigerten ihre kombinierten Einnahmen um 36 % auf 14,9 Mrd. USD – getrieben durch höhere Nachfrage nach bodengebundener Luftverteidigung, Munition und gepanzerten Fahrzeugen.

• Das US-Unternehmen SpaceX erschien erstmals in den SIPRI Top 100, nachdem seine Rüstungseinnahmen im Vergleich zu 2023 mehr als verdoppelt wurden und 1,8 Mrd. USDerreichten.

• Zum ersten Mal wurde ein indonesisches Unternehmen in die Top 100 aufgenommen: DEFEND ID meldete einen Anstieg seiner Rüstungseinnahmen um 39 % auf 1,1 Mrd. USD, angetrieben durch Industriekonsolidierung und erhöhte inländische Beschaffungen.

Für Informationen oder Interviewanfragen kontaktieren Sie:

Stephanie Blenckner (blenckner@sipri.org, +46 8 655 97 47).

Siehe:

https://www.sipri.org/media/press-release/2025/sipri-top-100-arms-producers-see-combined-revenues-surge-states-rush-modernize-and-expand-arsenals

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SIPRI: Interaktive Tabelle – Deutsche Waffenhersteller unter den Top 100

Die SIPRI-Top-100-Tabelle (Waffen- und Militärdienstleistungsunternehmen weltweit, 2024):

https://www.sipri.org/visualizations/2025/sipri-top-100-arms-producing-and-military-services-companies-world-2024

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tagesschau.de vom 01.12.2025 

SIPRI-Bericht – Weltweite Rüstungsumsätze auf Rekordhoch

Die weltweite Aufrüstung schreitet voran und beschert den Rüstungsfirmen steigende Verkäufe. Die vier größten deutschen Konzerne steigerten laut SIPRI ihre Einnahmen um mehr als ein Drittel.

„Im Jahr 2024 haben die weltweiten Rüstungsumsätze den höchsten Punkt erreicht, den wir jemals gemessen haben. Sie lagen bei 679 Milliarden US-Dollar“, sagt SIPRI-Forscher Lorenzo Scarazzato. Haupttreiber seien geopolitische Spannungen wie der Gaza-Krieg und der Krieg in der Ukraine gewesen. „Und generell setzen die Staaten weniger auf Diplomatie, sondern eher auf militärische Stärke“, so Scarazzato.

Nämlich auf Aufrüstung und Abschreckung, mit Panzern und anderen traditionellen Waffensystemen ebenso wie mit Drohnen. Davon profitieren gerade die Hersteller in Europa: Fast alle 26 europäischen Rüstungskonzerne auf der SIPRI-Liste melden Umsatzsteigerungen, insgesamt verzeichnen die europäischen Firmen ein Plus von 13 Prozent. [Foto] Player: audioSIPRI-Bericht zu Atomwaffen.

23 Oktober, 2025

All over the Ländle: 45. Ökumenische FriedensDekade vom 09.-19.11.2025

November 9, 2025 – November 19, 2025

Wir empfehlen euch die Veranstaltungen, die unsere Friedensfreund*innen von den Kirchen in Württemberg im Rahmen der 45 ökumenischen FriedensDekade vom 09.-19.11.2025 organisieren.

zur 45. Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19.11.2025 laden landauf landab Friedensinitiativen und Kirchen zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ein u.a. mit initiiert von pax christi Gruppen oder auch Einzelmitgliedern. 

Hier ein paar Programm-Highlights – weitere Infos s. beigefügte Flyer und/oder über die Homepage der Veranstalter:

Aalen und Ostalbkreis:  Das House of One Berlin – Drei Religionen, eine Friedensmission am 10.11. um 19 UhrEv. Gemeindehaus Aalen #### Den Schmerz der Anderen begreifen – Holocaust und Weltgedächtnis mit Charlotte Wiedemann am 11.11. um 18.30 Uhr Augustinus-Gemeindehaus Schwäbisch Gmünd, und wer Hefezopf liebt ist richtig beim „Friedens-Hefezopf-Treff“ am 15.11. um 10.30 Uhr UtopiAA Aalen.

Biberach a.d.R.:Stärke des Rechts statt Recht des Stärkeren – mit Film über die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs und Moderation mit Dr. Richard Bösch

Leinfelden-Echterdingen: Friedenslieder mit Winnie Schweitzer am 10.11. um 19.30 Uhr Ev. Gemeindehaus LE-Stetten #### War and Justice – Filmabend mit Gespräch zum Internationalen Strafgerichtshof und dem Kampf gegen Kriegsverbrechen am 12.11. um 19 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus Leinfelden #### Die Macht der Feindbilder – die Macht der Feindesliebe Impulse und Austausch am 17.11. um 19.30 Uhr GH St. Raphael 

Horber Friedenstage: Wer regiert die Welt? 80 Jahre Frieden in Deutschland mit Dr. Richard Bösch am 18.11. um 19 Uhr Kath. Gemeindezentrum Hohenberg

Metzingen: Kriegsdienstverweigerung – ein bedrohtes Menschenrecht am 4.11. um 19.30 Uhr Bonifatiussaal #### Vergessene Stimmen des Sudan am 6.11. um 19.30 Uhr Martinshaus #### Frieden schaffen mit immer mehr Waffen? am 13.11. um 19.30 Uhr Stadtbücherei Metzingen #### Ich werde nicht hassen – Theaterstück über den palästinensischen Arzt Dr. Izzeldin Abuelaish am 18.11. um 20 Uhr Stadthalle ####

Ravensburg: Gewalt beginnt im Kopf am 7.11. um 19 Uhr Haus der Kath. Kirche #### Welche Welt wollen wir? mit Andreas Zumach am 17..11. um 19 Uhr Haus der Kath. Kirche #### Frieden ist kein Deal, sondern ein Lebensstil am 20.11. um 19 Uhr Haus der Kath. Kirche ####

Rottenburg: Vom Frieden erzählen – Friedensgeschichten und Alte Musik, für alle, die die Hoffnung auf Frieden nicht aufgeben möchten, am 12.11. um 19 Uhr Ev. Gemeinezentrum #### Stehen russische Panzer bald wieder in Berlin? Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach am 16.11. um 17 Uhr im Dom-Gemeindehaus St. Martin ####e

Schramberg: Aber die Völker der Welt wollen keinen Krieg am 10.11. um 19 Uhr in Heiligenbronn #### Wie Lichter in der Nacht – Lesung mit Jürgen Grässlin am 12.11. um 19 Uhr Schloss Schramberg ####

Tübingen: Welche Zukunft für Palästina und Israel und die deutsche Erinnerungskultur? mit Charlotte Wiedemann am 10.11. um 19 Uhr Gemeindehaus Lamm

Weissach im Tal: Biblische Gewaltfreiheit in kriegerischen Zeiten – Christliche Friedensethik trifft Friedenspolitik mit Dr. Richard Bösch am 19. 11. um 19.30 Uhr Kath. Gemeindezentrum Weissach im Tal, Sandberg 15 

UND AUCH DAS IST NOCH WICHTIG:

Abrüstungsappell gestartet – Immer mehr Milliarden fürs Militär? NICHT MIT MIR! Mitmachen und unterschreiben – die Aktion läuft bis zu den Haushaltsverhandlungen im September 2026 und sollen dann der Bundesregierung übergeben werden.

Mehr Diplomatie wagen – Einladung zum Heilbronner Treffen am 25.10.2025 von 11.00 – 16.30 Uhr mit Dr. Rolf Mützenich MdB, Dr. Ulrich Bausch, Winfried Hermann und Dr. Ralf Stegner MdB zur Bedeutung des SPD-Friedensmanifests. 

Aufbruch zum Frieden – Veranstaltung mit Prof. Dr. August Pradetto “ Für eine rationale Sicherheitspolitik statt Alarmismus. Wie muss eine europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik Beschaffens ein? am 4.11. um 19 Uhr VHS Reutlingen


Alle Veranstaltungen im rahmen der FriedensDekade 2025 findet ihr unter:

Startseite

Hier noch verlinkte Flyer:

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_LeinfeldenEchterdingen_Flyer-Friedensdekade-2025.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/251116_Biberach-Staerke-des-Rechts-statt-Recht-des-Staerkeren.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Metzingen_Flyer-Frieden-wecken.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Aalen-Flyer-Friedensdekade.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Ravensburg_-Flyer-Friedenswochen.pdf

https://bawue.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/24/2025/10/2025_Schramberg_Flyer-Friedensdekade.pdf

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4 Oktober, 2025

Nie wieder kriegstüchtig! Eindrücke und Stimmen von der großen Friedensdemo am 03.10.2025 in Stuttgart!

Am 03.10.25. in Stuttgart: 15.000 Menschen auf der Straße – für Frieden, gegen Militarisierung.

Wir haben sie gefragt: Warum demonstrierst du? Wofür stehst du ein? Wogegen wehrst du dich?
Die Antworten sind so vielfältig wie berührend – freut euch drauf!

Das war erst der Anfang.
Der organisierte Widerstand gegen Kriegspolitik wächst.
Und wir bleiben dran.


#Frieden #Demo #Stuttgart #NieWiederKrieg #StopMilitarisierung



22 September, 2025

IMI-Kongress 2025: Militärrepublik? Verweigern!

November 15, 2025 @ 11:30 – November 16, 2025 @ 14:00

IMI-Kongress 2025:
Militärrepublik? Verweigern!
15./16. November 2025 in Tübingen

„Mach was wirklich zählt!“: Für keinen anderen Beruf wirbt die
Bundesregierung so intensiv und offensiv, wie für das Soldatentum. Mit
der Grundgesetzänderung vom März haben die Kriegsvorbereitungen eine
herausragende Stellung in der Verfassung der Bundesrepublik eingenommen
– kein anderer Bereich wird unbegrenzt von der Schuldenbremse
ausgenommen. Während künftig fast die Hälfte des Bundeshaushaltes für
die Aufrüstung ausgegeben werden soll, wird endgültig die Axt am
Sozialstaat angelegt, der ebenso wie Umwelt- und Klimaschutz nicht mehr
finanzierbar sei. Auch im veröffentlichten Diskurs nimmt die
Kriegstüchtigkeit eine zentrale Position ein – alles andere scheint ihr
untergeordnet. Wo Kritik geäußert wird, hört für viele offenbar auch die
Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf – Repression gerät zum probaten
Mittel mit dem der Kurs der Aufrüstung und ihre Begleiterscheinungen
„verteidigt“ werden. Dem Umbau Deutschlands zur Militärrepublik muss
aber begegnet werden: Wir wollen Wege ausloten, diesen Prozess
aufzuhalten, uns der Aufrüstung und Rekrutierung für den Krieg zu
verweigern.

Freitag 14.11. 2025 ab 19Uhr: Gemütlicher Auftakt mit KüFa und Quiz

Samstag 15.11.2025

11:30 – 12:00 – Begrüßung

12:00 – 14Uhr – KRIEGSBUDGET: RÜSTUNG & SOZIALABBAU
— Deutsche Militärausgaben: Kanonen statt Butter (Tobias Pflüger)
— Die Aufrüstung und die Kommunen (Claudia Haydt)
— Stop ReArm Europe: Widerstand auf europäischer Ebene (NN)

14:15 – 15:45 – KRIEGSWIRTSCHAFT: NEUES INDUSTRIEMODELL?
— Rüstungsproduktion: Von der Manufaktur zur Massenproduktion (Andreas
Seifert)
— Rückwärtskonversion: Umbau in den automobilen Wertschöpfungsketten
(Antje Blöcker)
— Gewerkschaftliche Kämpfe gegen die Umstellung auf Kriegswirtschaft (NN)

16:15 – 18:00 KRIEGSGESELLSCHAFT: OPERATIONSPLAN DEUTSCHLAND
— Bevölkerung und Kommunen: Vorbereitung auf den Kriegsfall (Daniel
Lücking)
— Heimatschutztruppen und Inlandsmilitarisierung (Martin Kirsch)
— Weitere Inputs zu einzelnen Aspekten

19:00 – 21:00 – KRIEG&RECHT: Justiz und Öffentlichkeit einer
Militärrepublik
Nadija Samour (angefragt)

Sonntag 16.11.2025

10:00 – 11:15 KRIEGSDIENST: WEHRPFLICHT & REKRUTIERUNG
— Die Neueinführung der Wehrpflicht: Aktueller Stand (Reza Schwarz)
— Praxistipps für die Verweigerung (Susanne Boedeker)

11:30 – 12:30 KRIEGSTÜCHTIGKEIT: WIDERWORTE
— Keynote von Simon David Dressler

13:00 – 14:30 ABSCHLUSSPODIUM: Widerstand und Verweigerung gegen die
Militärrepublik Deutschland

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, für Hinweise zu Anreise und
Übernachtung kann man sich aber gerne ans IMI-Büro wenden
(imi@imi-online.de, 07071 49145). Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden
sind freilich vor Ort möglich und willkommen. Für Verpflegung während
der Pausen ist gesorgt. Die Räume sind barrierearm und es wird einen
Eltern-Kind-Raum geben.

IMI – Informationsstelle Militarisierung Tübingen

0707149145

Veranstalter-Website anzeigen

imi@imi-online.de

Aula Uhlandstraße 30

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Tübingen, Germany
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18 September, 2025

Ludwigsburg: Workshop: „Soziale Verteidigung und gewaltfreier Widerstand“

Oktober 18, 2025 @ 9:30 – 16:00

DFG-VK Ludwigsburg

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31 Juli, 2025

Stuttgart: Hope in Darkness – Ausstellung junger afghanischer Künstler*innen

September 15, 2025 – Oktober 24, 2025

Die jungen Frauen und Mädchen nehmen große Risiken auf sich, um sich mit der Welt zu verbinden und ihre Hoffnung in dieser dunkelsten Zeit der afghanischen Geschichte auszudrücken. Während Frauen in Afghanistan unter dem Taliban-Regime zum Schweigen gebracht und unterdrückt werden, macht das Projekt »Hope in Darkness« ihre Perspektiven sichtbar. Es gibt den jungen Frauen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Gefühle, Hoffnungen und Forderungen Künstlerinnen in Bildern und Texten auszudrücken. Die Kunstwerke wurden auf geheimen Wegen und verbunden mit hohen persönlichen Risiken aus Afghanistan nach Deutschland gebracht. 

Bei der Ausstellung im Rathaus sind 30 dieser eindrucksvollen und berührenden Kunstwerke  zu sehen.

Zur Ausstellungseröffnung am Montag, den 15. September um 18 Uhr im Stuttgarter Rathaus mit einem Grußwort von Frau Dr. Sußmann, weiteren Textbeiträgen und Musik laden wir ganz herzlich ein. 

Terre de Hommes AG Stuttgart

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11 Juli, 2025

KDV-Berater:innen-Schulung 27.September in Stuttgart

Unser Landesvorsitzender und KDV-Experte Klaus Pfisterer bietet am Samstag, 27. September von 12-16 Uhr im DFG-VK Büro in Stuttgart, Arndtstraße 31 eine KDV-Berater:innen-Schulung für Neulinge in die KDV-Beratung an. Schwerpunkt wird die Beratung von Ungedienten sein, es wird auch auf die Beratung von Reservist:innen eingegangen.

Der Gesetzentwurf für einen Neuen Wehrdienst will Verteidigungsminister Pistorius (SPD) noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Wir werden in der Schulung darauf eingehen und wie Ungediente künftig beraten werden müssen. Anhand von Fallbeispielen werden die KDV-Antragstellung und Begründung besprochen.

Die Zahl der KDV-Anfragen ist seit 2022 sprunghaft gestiegen und wird mit dem vorgesehenen Neuen Wehrdienst weiter steigen. Dafür benötigen wir weitere Berater:innen, möchten diese ausbilden und unser Beratungsnetz ausbauen.

Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Du kannst dich bis 15. September bei Klaus Pfisterer, mail: pfisterer@dfg-vk.de verbindlich für die Schulung in Stuttgart anmelden. Kommt bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da es im Viertel kaum Parkplätze gibt.

Nach der Anmeldung erhaltet ihr die Wegbeschreibung zum Büro und weitere Angaben zum Schulungsablauf.

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