Der aktuelle Rundbrief des Bundes für Soziale Verteidigung (BSV) versammelt eine Vielzahl kluger, ermutigender und dringend notwendiger Beiträge zur Frage, wie Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlicher Zusammenhalt ohne Militarisierung verteidigt werden können. Thematisiert werden unter anderem Schutzansätze in Zeiten autoritärer Bedrohungen, feministische Perspektiven auf Soziale Verteidigung, Analysen zu schleichender Faschisierung sowie praktische Argumente und Strategien gegen Militarisierung in Politik, Alltag und Debatten .
Weitere Artikel befassen sich mit Diversität als Stärke sozialer Bewegungen, historischen und aktuellen Beispielen gewaltfreien Widerstands, der Notwendigkeit einer erneuerten Friedensbewegung angesichts atomarer Bedrohungen sowie mit konkreten Projekten wie LOVE-Storm zum Umgang mit Hass im Netz. Abgerundet wird der Rundbrief durch Einblicke in Fachgespräche, Veranstaltungen und die geplante BSV-Jahrestagung 2026.
Als Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen Baden-Württemberg geben wir die Informationen des BSV sehr gerne weiter. Wir schätzen seine Arbeit außerordentlich: Sie steht für progressives, solidarisches und realitätsnahes Denken jenseits militärischer Logik – genau jene Art von Friedenskompetenz, die in politischen Entscheidungsprozessen viel stärker berücksichtigt werden müsste. Man könnte sich gut vorstellen, dass eine Bundesregierung, die es ernst meint mit Frieden, den BSV als Berater für zivile Sicherheit und Konfliktbearbeitung heranzieht.
Auch wenn das vorerst Wunschdenken bleiben mag: Für unsere Mitglieder und alle Antimilitarist*innen ist dieser Rundbrief eine klare Empfehlung – informativ, mutmachend und ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zu einer friedlicheren Gesellschaft.
Hier gehts zum Rundbrief 3-4/2025 des Bund für soziale Verteidigung. Gutes Lesen!
