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Aktuelle Seite: Startseite / Pressemitteilung / Rekordbeteiligung beim Internationalen Ostermarsch – Marche pour la Paix Kehl – Strasbourg

8 April, 2026

Rekordbeteiligung beim Internationalen Ostermarsch – Marche pour la Paix Kehl – Strasbourg

Mit rund 370 TeilnehmerInnen hat der Ostermarsch Kehl – Strasbourg am Karsamstag die Zahl der beiden Vorjahre deutlich übertroffen. Nicht weniger als 17 Gruppen aus Deutschland und Frankreich hatten aufgerufen, für den Frieden und gegen Kriegstauglichkeit zu demonstrieren. Unter ihnen waren die Gewerkschaften Verdi, IG BAU sowie die  französische CGT Grand-Est, außerdem natürlich Friedensgruppen wie Friedenswege – Chemins de Paix, Wehrhaft ohne Waffen am Oberrhein, Pax Christi, die VVN-BdA sowie die federführende DFG-VK Mittelbaden. Aus dem politischen Spektrum war die SDAJ Offenburg dabei. Die Vertreterin dieser Gruppe wies in ihrem Redebeitrag auf den Einfluss des kapitalistischen Systems hin, wenn es darum geht, Kriegsursachen zu benennen. Einen ganz anderen Schwerpunkt setzte Stefan Haacke von der Union der Mennonitischen Gemeinden in Frankreich. Er leitete die unbedingte Ablehnung von Gewalt durch seine Glaubensgemein- schaft aus der Geschichte dieser Bewegung ab. Angèle Kiefer von der Straßburger Gruppe des in ganz Frankreich aktiven Mouvement de la Paix zeigte sich erfreut, dass der grenzüberschreitende Ostermarsch als starkes Zeichen der internationalen Verbundenheit und als Appell an die Regierenden in Berlin und Paris gesehen werden könne. Ganz ähnlich Wolfgang Maelger, langjähriger Gemeinderat in der Stadt Kehl, in seiner Ansprache: Er erinnerte an die – aus heutiger Sicht – schnelle Entwicklung von der Zeit erbitterter  Feindschaft zwischen Deutschen und Franzosen hin zu einer tief verankerten Freundschaft und Zusammenarbeit auf den unterschiedlichsten Ebenen. Dies sei nur möglich gewesen, weil auf beiden Seiten kluge Politiker dafür die Weichen gestellt haben; und dies in einer Zeit, als die Wunden des zweiten Weltkriegs noch längst nicht vernarbt waren. Ein ganz aktuelles Thema griff Peter-Michael Kuhn von Pax Christi in seinem Beitrag auf: Die Einführung der Todesstrafe für palästinensische Straftäter in Israel bzw. den besetzten Gebieten. Die richtige Antwort darauf sei ein Appell an die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene für die Aussetzung des Assoziierungsabkommens EU – Israel einzusetzen.

Nicht nur Worte und Reden gab es beim Ostermarsch, sondern auch Musik und Lieder. Falk Döhler umrahmte an den verschiedenen Stationen die Reden mit Gesang und Gitarre, darunter auch das Mitsinglied von 1964 „Unser Marsch ist eine gute Sache“. Ganz am Schluss kam dann noch militärischer Besuch aus Liverpool in Gestalt von Sergeant Pepper von der Lonely Hearts Club Band an der Posaune. Give peace a chance.

Ernst Rattinger, DFG-VK

Fotos: Pahlow/Rattinger-Doerr/ Wellhöfer

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