als unterstützende Organisation des heutigen friedenspolitischen Aktionstags „Veteranentag? Nein danke!“ ist es uns vom DGB Kreisverband Karlsruhe-Land ein Anliegen, unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen.
Die Welt wird von immer neuen Kriegen erschüttert. Menschen werden getötet und Länder verwüstet. Das Risiko eines Atomkriegs bedroht die Menschheit. Statt die großen Probleme des Planeten und seiner Bewohner*innen anzugehen, werden irrsinnige Finanzmittel für Aufrüstung verpulvert.
Die deutsche Regierung spricht von „Kriegstüchtigkeit“, 5% des BIP für Militär ist das Ziel, ebenso die allgemeine Wehrpflicht. US-Mittelstreckenraketen sollen stationiert werden. Mit dem Veteranentag wird versucht, das Werben fürs Sterben salonfähig zu machen, die Bevölkerung auf Krieg einzustimmen.
Wir Gewerkschafter*innen haben große Aufgaben vor uns. Wir müssen dicke Bretter bohren. Außerhalb und innerhalb unserer Organisationen. Das sozialdemokratische Manifest verdient Aufmerksamkeit. Es könnte Signal sein zu einer friedenspolitischen Neubesinnung.
Russenhass kann nicht deutsche Staatsräson sein. Ebenso wenig kann mit dem Begriff der deutschen Staatsräson die völkerrechtswidrige Kriegsführung Israels in Gaza und der völkerrechtswidrige Angriffskriegs Israels auf den Iran gerechtfertigt werden.
Für uns geht es darum, dass wir uns laut und entschieden zu Wort melden und unsere Kraft wirksam machen: gegen Kriege, gegen Aufrüstung, gegen die Militarisierung der Gesellschaft.
Wir vom DGB Karlsruhe-Land sind dabei!
Lasst mich schließen mit der Warnung von Bert Brecht:
„Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.“