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DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

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Mitgliedertreffen

27 Juli, 2026

Landesmitgliederversammlung 2026: Gemeinsam für Frieden in bewegten Zeiten

Mit rund 50 Teilnehmenden war die Landesmitgliederversammlung der DFG-VK Baden-Württemberg am 18. Juli im Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart so gut besucht wie seit mehreren Jahren nicht mehr. Dass sich so viele Mitglieder an einem sonnigen Sommer-Samstag Zeit nahmen, zeigt: Krieg, Aufrüstung und die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft beschäftigen unsere Mitglieder sehr. Als pazifistischer und antimilitaristischer Verband wollen wir diesen Entwicklungen nicht tatenlos zusehen. Wir setzen uns gegen die drohende Rückkehr der Wehrpflicht ein, beraten Menschen, die aus Gewissensgründen keinen Kriegsdienst leisten wollen, und entwickeln gemeinsam Ideen, wie Frieden, Diplomatie und zivile Konfliktbearbeitung wieder stärker in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten rücken können.

Als Landesverband Baden-Württemberg der DFG-VK möchten wir diese Themen nicht nur landespolitisch begleiten, sondern insbesondere die Friedensarbeit vor Ort stärken. Neben den vereinsinternen Beratungen standen deshalb vor allem die politischen Entwicklungen in Baden-Württemberg und die Frage im Mittelpunkt, wie wir als Teil der Friedensbewegung auf die zunehmende Militarisierung reagieren und ihr konkrete friedliche Alternativen entgegensetzen können.

Baden-Württemberg auf dem Weg zum „olivgrünen Musterländle“

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete unser Mitglied Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) mit seinem Vortrag „Olivgrünes Musterländle“.

Anhand zahlreicher Beispiele zeigte er auf, wie Baden-Württemberg Schritt für Schritt zu einem militärischen Vorzeigeland umgebaut wird. Seine Analyse spannte den Bogen von den ungehemmten Milliardenprogrammen für Aufrüstung über den Ausbau der Bundeswehr und ihrer Reserve, den Operationsplan Deutschland und die stärkere militärische Nutzung öffentlicher Infrastruktur bis hin zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die zunehmend auf Sicherheits- und Verteidigungsforschung ausgerichtet werden sollen.

Besonders eindrücklich analysierte er die Regierungserklärung des damaligen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Darin warb dieser ausdrücklich dafür, dass sich auch die baden-württembergische Maschinenbauindustrie stärker im militärischen Bereich engagiert. Unternehmen, die bislang ausschließlich zivil produzierten, wurde die Unterstützung der Landesregierung zugesichert, wenn sie künftig Rüstungsgüter herstellen oder ihre Produktion entsprechend umstellen wollen. Nach Einschätzung Jürgen Wagners wird auch Ministerpräsident Cem Özdemir diesen Kurs fortsetzen.

Deutlich wurde dabei: Militarisierung betrifft längst nicht mehr nur Kasernen und Streitkräfte. Sie verändert Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen und öffentliche Infrastruktur gleichermaßen.

Die Präsentation von Jürgen Wagner hier zum Download bereit. 

Die anschließende Diskussion zeigte, wie viele Fragen diese Entwicklungen aufwerfen. Diskutiert wurden unter anderem die Auswirkungen der Aufrüstung auf den Sozialstaat, die zunehmende Einbindung ziviler Einrichtungen und der Rotlichtorganisationen und des Gesundheitswesens in militärische Planungen, der Abbau von Zivilklauseln an Hochschulen, die wachsende Präsenz der Bundeswehr an Schulen sowie die Rolle der Friedensbewegung in einer zunehmend militarisierten Gesellschaft. Immer wieder wurde auch die Finanzierungsfrage gestellt: Wer soll die ungehemmten Milliardenprogramme für militärische Aufrüstung langfristig bezahlen? Bereits heute steigen die Zinsausgaben des Bundes deutlich an. Wenn ab Mitte der 2030er Jahre zusätzlich die Tilgung dieser Schulden beginnt, drohen erhebliche Belastungen künftiger Haushalte – mit möglichen Folgen für Bildung, Soziales, Kultur und viele andere öffentliche Aufgaben.

Gemeinsam sichtbar werden

Nach dem Mittagessen trafen sich die Teilnehmenden im wunderschönen Garten des Clara-Zetkin-Hauses zu einem gemeinsamen Fototermin. Dabei entstand das neue Gruppenfoto des Landesverbandes, das die große Beteiligung und den starken Zusammenhalt unserer Friedensbewegung sichtbar macht.

Fairer Prozess für die ULM 5

Außerdem nahm der Landesvorstand mit Klaus Pfisterer, Thomas Schild-Dona und Stefan Philipp ein Solidaritätsvideo für die Ulm Five auf. Darin fordert die DFG-VK Baden-Württemberg einen fairen rechtsstaatlichen Prozess für die fünf Angeklagten und wendet sich gegen die Kriminalisierung antimilitaristischen Protests.

Friedensarbeit lebt vom Mitmachen

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in drei Arbeitsgruppen weiter.

In der Arbeitsgruppe Kriegsdienstverweigerung wurden die nächsten Schritte beim Ausbau unseres Beratungsnetzwerkes geplant. Neben der Beratung Ungedienter rückt künftig verstärkt auch die Beratung von Reservistinnen und Reservisten in den Mittelpunkt. Sollte das angekündigte Reservestärkungsgesetz beschlossen werden, wird der Beratungsbedarf in diesem Bereich deutlich zunehmen. Wie bereits bei der Beratung Ungedienter möchte die DFG-VK auch hier frühzeitig gut aufgestellt sein und Betroffenen kompetente Unterstützung anbieten.

Die Arbeitsgruppe Schule knüpfte an ihre Arbeit seit dem Neujahrsempfang des Landesverbandes in Karlsruhe an. In den vergangenen Monaten wurden Materialien entwickelt, Erfahrungen gesammelt und Konzepte für Schulveranstaltungen weiterentwickelt. Die Landesmitgliederversammlung bot nun die Gelegenheit, neue Interessierte einzubinden und gemeinsam die nächsten Schritte zu planen.

Besonders positiv wurde über einen Projekttag am Andreae-Gymnasium in Herrenberg berichtet. Dort hatte die Schule das Thema Wehrpflicht und Sicherheitspolitik bewusst aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Neben einem Jugendoffizier der Bundeswehr – dessen Beteiligung aus unserer Sicht für eine ausgewogene Veranstaltung nicht zwingend erforderlich gewesen wäre – kamen auch Vertreter des Bundes für Soziale Verteidigung, der DFG-VK sowie Radio Wüste Welle zu Wort. Gerade diese Vielfalt unterschiedlicher Perspektiven wurde als vorbildlich bewertet und soll auch zukünftige Schulveranstaltungen inspirieren.

Unter dem Titel „Landesverband – wie weiter?“ beschäftigte sich die dritte Arbeitsgruppe mit einer zentralen Zukunftsfrage: Wie können wir unsere Friedensarbeit so weiterentwickeln, dass der Landesverband auch in vielen Jahren lebendig, handlungsfähig und wirksam bleibt? Viele Mitglieder engagieren sich seit Jahrzehnten mit großem Einsatz für Frieden und Abrüstung. Gemeinsam wurde darüber beraten, wie wir neue Menschen für diese Arbeit gewinnen, Erfahrungen weitergeben und neue Ideen entwickeln können. Dazu gehört auch, moderne Formen der Öffentlichkeitsarbeit auszuprobieren, ohne dabei unsere bewährten Kommunikationswege oder langjährige Mitglieder aus dem Blick zu verlieren. Zukunftsfähigkeit bedeutet für uns nicht, Bewährtes aufzugeben, sondern Bestehendes sinnvoll weiterzuentwickeln.

Viele Projekte für die kommenden Monate

Am Nachmittag wurden außerdem die Delegierten des Landesverbandes für den Bundeskongress der DFG-VK gewählt, der vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Stuttgart stattfinden wird. Dass der Bundeskongress in diesem Jahr in Baden-Württemberg ausgerichtet wird, ist vor allem dem großen Engagement vieler Aktiver aus unserem Landesverband zu verdanken – insbesondere der Regionalgruppe Stuttgart sowie den Mitgliedern der Vorbereitungsgruppe. Für diesen großartigen Einsatz bedanken wir uns herzlich.

Das Programm kann sich sehen lassen: Am Freitag beginnt der Bundeskongress mit einem gemeinsamen Treffen am Deserteursdenkmal in Stuttgart. Am Abend folgt die Verleihung des Ludwig-Baumann-Preises des Carl-von-Ossietzky-Solidaritätsfonds der DFG-VK. Am Samstag stehen die Antragsberatungen sowie der Vortrag von Margot Käßmann im Mittelpunkt, bevor der Sonntag Raum für Arbeitsgruppen, Vernetzung und gemeinsame Perspektiven bietet. Weitere Informationen finden sich unter https://buko2026.dfg-vk.de.

Erfreulich war außerdem, dass sich bereits während der Landesmitgliederversammlung weitere Mitglieder bereit erklärten, organisatorische Aufgaben rund um den Bundeskongress zu übernehmen. Auch dafür bedanken wir uns herzlich.

Außerdem informierte der Landesvorstand über den Protest gegen das Bundeswehr-Ferienlager in Kellmünz. Nein zur Frühmilitarisierung – insbesondere von Sechs- bis Zwölfjährigen. Kinder brauchen Räume zum Spielen, Lernen und Entdecken – nicht die Gewöhnung an militärische Strukturen. Deshalb ruft die DFG-VK Baden-Württemberg dazu auf, den friedlichen Protest am 11. August zu unterstützen.

Abgerundet wurde der Tag durch die Ankündigung eines Workshops zu WordPress, Instagram und Canva, den Geschäftsführer Jonas Fehrenbach im Herbst in Karlsruhe anbieten wird. Ziel ist es, noch mehr Mitglieder dabei zu unterstützen, selbst Öffentlichkeitsarbeit zu machen und unsere Themen sichtbar in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.

Mit Rückenwind in die zweite Jahreshälfte

Die Landesmitgliederversammlung hat deutlich gemacht: Friedensarbeit ist notwendiger denn je. Seit der ausgerufenen Zeitenwende erleben wir eine politische Entwicklung, in der militärische Aufrüstung und Abschreckung vielfach als alternativlos dargestellt werden. Gleichzeitig fließen ungehemmte Milliardenbeträge in militärische Projekte, während an anderer Stelle gespart wird.

Doch inzwischen wächst der Widerspruch. Immer mehr Menschen fragen, welche gesellschaftlichen Folgen diese Politik hat und warum für Rüstung scheinbar unbegrenzt Geld zur Verfügung steht, während im Sozial-, Bildungs- und Kulturbereich Kürzungen diskutiert werden. Diese Fragen werden längst nicht mehr nur innerhalb der Friedensbewegung gestellt.

Dass sich an einem sonnigen Sommer-Samstag rund 50 Menschen Zeit genommen haben, gemeinsam über Frieden, Abrüstung und zivile Alternativen nachzudenken, macht Mut. Die Herausforderungen werden größer – aber auch die Bereitschaft, ihnen gemeinsam etwas entgegenzusetzen. Darauf wollen wir aufbauen. Mit vielen neuen Ideen, einer starken Gemeinschaft und dem Engagement unserer Mitglieder gehen wir motiviert in die zweite Jahreshälfte – für eine Gesellschaft, die Konflikte nicht durch Gewalt, Aufrüstung und Abschreckung, sondern durch Dialog, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit löst.

2 Juli, 2025

Bericht: Landesmitgliederversammlung der DFG-VK Baden-Württemberg am 28. Juni 2025

Bei bestem Sommerwetter traf sich der Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) am 28. Juni 2025 im Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart zu seiner Landesmitgliederversammlung. Mit Friedensliedern von Theo Ziegler, Kaffee und Brezeln begann ein Tag des intensiven Austauschs und der strategischen Weichenstellungen.

Theo an der Gitarre

Rückblick auf zwei bewegte Jahre

Der Landesvorsitzende Klaus Pfisterer eröffnete die Versammlung mit der Vorstellung des Rechenschaftsberichts. Er blickte zurück auf zwei Jahre, in denen die Friedensbewegung und die DFG-VK vor großen Herausforderungen standen. Die politische Zeitenwende, zunehmende Aufrüstung und geopolitische Spannungen stellen pazifistische Organisationen wie unsere auf eine harte Probe.

Vorstand Klaus Pfisterer (rechts) im Gespräch

Umso mehr würdigte Klaus Pfisterer das Engagement unserer Mitglieder, die sich unermüdlich für Frieden eingesetzt haben. Besonders hervorzuheben ist die jährliche Vergabe des Ulli-Thiel- Friedenspreises, der von Ruth Scheel für die DFG-VK Baden-Württemberg federführend betreut wird. In diesem Jahr wurden so viele Beiträge eingereicht wie noch nie zuvor (50). Die feierliche Verleihung findet am 11. Juli in Karlsruhe statt. Teilnehmende Schulen erhalten zudem das Angebot, dass wir unsere friedenspolitische Bildungsarbeit direkt vor Ort vorstellen.

Eindrücke und Botschaften der LMV

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte

Ein weiterer Fokus lag auf unseren Protesten gegen die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft. Hier sind besonders unsere Proteste gegen den Tag der Bundeswehr und den Veteranentag zu erwähnen.

Gemeinsam mit dem DFG-VK Landesverband Bayern organisieren wir im Jahr 2025 eine Friedensfahrradtour, die symbolisch wie praktisch den Widerstand gegen Krieg und Aufrüstung auf die Straße bringt.

Zunehmend gefragt ist auch wieder unsere Beratung zur Kriegsdienstverweigerung. Die aktuelle politische Lage hat dazu geführt, dass wir allein in Baden-Württemberg täglich Anfragen von Reservistinnen, Soldatinnen und Ungedienten erhalten, die sich weigern möchten, an militärischen Einsätzen teilzunehmen. Besonders auffällig: Während in den vergangenen Jahren vor allem Reservist*innen unsere Hilfe suchten, wenden sich nun vermehrt Ungediente an uns. Diesem wachsenden Bedarf begegnen wir mit dem gezielten Ausbau unseres Beratungsnetzwerks im Land.

Finanzen

Finanzvorstand Thomas Schild-Dohna stellte im Anschluss den soliden Finanzbericht für die Jahre 2023 und 2024 vor. Die Mitgliederversammlung entlastete daraufhin einstimmig den Landesvorstand sowie den Finanzvorstand.

Thomas Schild-Dona

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe Zeitenwende

In mehreren Arbeitsgruppen wurde anschließend zu den Themen Zeitenwende / Aufrüstung, Wehrpflicht und Bündnisarbeit intensiv gearbeitet.

Arbeitsgruppe Wehrpflicht

Nach einer Mittagspause mit Gesprächen in kleiner Runde wurden die Diskussionen bis zum Kaffee fortgeführt. Die Arbeitsgruppen präsentierten ihre Ergebnisse anschließend im Plenum, wo sie lebhaft diskutiert und weitergedacht wurden.

Arbeitsgruppe Bündnisse

Dank an Anete Wellhöfer

Nach dem Mittagessen und vor dem Gruppenfoto war es Zeit, sich bei unserer ehemaligen Landesgeschäftsführerin Anete Wellhöfer zu bedanken. Zwei Jahre lang leitete sie die Geschicke des Landesverbandes Baden-Württemberg mit tollem Einsatz und großer Energie. Es wird wohl kein Mitglied geben, dass Anete nicht vermissen wird. Zum Dank bekam sie ein Foto ihrer Panzerbesteigung anlässlich des Tages der Bundeswehr. Vielen lieben Dank, Anete und nur das Beste für deine Zukunft!

Wahlen des Vorstands

Zum Abschluss der Versammlung fanden Wahlen statt, bei denen der bisherige Landesvorstand (Vorsitzender Klaus Pfisterer stellvertretender Vorsitzender Stefan Philipp, Vorsitzender Finanzen, Thomas Schild-Dona) in seinem Amt bestätigt wurde. Ein starkes Zeichen der Kontinuität und des Vertrauens in die gemeinsame Arbeit.

Fazit/Ausblick

Was nehmen wir mit? Dass es guttut, sich persönlich zu begegnen und gemeinsam Strategien gegen die zunehmende Militarisierung zu entwickeln. Dass viele von uns nicht geglaubt hätten, dass wir noch einmal vor solchen Herausforderungen stehen würden. Und dass wir fest entschlossen sind, weiter für eine friedlichere Welt zu arbeiten – Schritt für Schritt, Begegnung für Begegnung.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen – im Einsatz für den Frieden.

11 April, 2025

Interne Kommunikation im Landesverband BaWü – am Beispiel Regionalgruppentreffen

Interne Kommunikation im Landesverband BaWü – am Beispiel Regionalgruppentreffen Seit 2023 lädt die DFG-VK Ba-Wü in ca. 3-monatigem Abstand zu Online-Regionalgruppentreffen ein, damit sich die Landesgeschäftsführung, Landesvorstand, Vertreter*innen Regionalgruppen und Einzelpersonen über ihre friedenspolitischen Aktivitäten austauschen und gegenseitig inspirieren. Die Spannbreite reicht von positiven Beispielen bis zu etwas, das gar nicht funktioniert hat. Auf der Tagesordnung steht auch immer, wie es den Regionalgruppen und Aktivist*innen geht, was sie vom Verband erwarten und wünschen, sowie gesamtgesellschaftliche politische Einordnungen. Die Landesgeschäftsstelle erstellt eine Tagesordnung und nimmt Themenwünsche der Teilnehmenden auf. Ein Abendtermin wird über das Online-Werkzeug Nuudel gefunden und bei der Sitzung wird ein Protokoll erstellt. Moderiert wird das Treffen vom Geschäftsführer, eine Vorbereitung der Teilnehmer*innen ist nicht notwendig. Falls du Interesse hast, am nächsten Regionalgruppentreffen, das voraussichtlich im Mai 2025 stattfindet, teilzunehmen, dann melde dich bitte mit Angabe deiner E-Mail-Adresse bei der Landesgeschäftsstelle @ ba-wue@dfg-vk.de und du wirst eingeladen. Wir freuen uns auf dich.

5 März, 2025

Einladung zur LMV am 28.06.2025 im Clara-Zetkin-Haus, Gorch- Fock-Straße 26 in Stuttgart

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir laden euch recht herzlich zur Landesmitgliederversammlung am 28.06.2025 nach Stuttgart ein. Die Mitgliederversammlung wird ganz im Zeichen der aktuellen weltpolitischen Lage stehen und wie wir uns als Friedensbewegung überhaupt noch Gehör verschaffen können. Die US-Regierung mit Präsident Trump an der Spitze stellt die Welt vor riesige Herausforderungen. Die Welt soll neu aufgeteilt werden, Deals statt Verträge getätigt werden, Bündnisse werden infrage gestellt, Besitzansprüche an Grönland, Kanada und Panama geäußert, Demokratien werden abgekanzelt und in Wahlkämpfe wie in Deutschland wird eingegriffen. Alles keine guten Vorzeichen für eine friedliche Welt.

Die Bundestagswahlen haben eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD gebracht. Friedenspolitische Stimmen im Bundestag sind weniger geworden. Europa ist gefordert und damit auch die Bundesregierung. Alte Sicherheiten lösen sich auf und neue sind nicht in Sicht. „Sicherheit neu denken“ wäre jetzt nötigt, aber es bleiben wohl eher die alten Konzepte. Abschrecken durch Aufrüstung ist angesagt, wodurch der Rüstungshaushalt steigen wird. Das Geld fehlt dann in anderen Bereichen wie Soziales, Gesundheit und Natur.

Ob und wie eine neue Wehrpflicht aussehen soll, wird diskutiert. Die Aussichten auf eine bessere und friedlichere Welt waren schon mal besser.

Wir wollen das Treffen für einen intensiven Austausch nutzen was der Landesverband leisten kann und was nicht. Welche politischen Schwerpunkte wir setzen wollen und können hängt davon ab, wer bereit ist auf Landesebene mitzuarbeiten und das heißt nicht automatisch ein Amt im Landesvorstand zu besetzen. Dazu braucht es Aktive die Arbeitsbereiche übernehmen und Inhalte voranbringen, natürlich unterstützt euch der Landesvorstand gerne dabei und hat dazu erste Ideen.

Wir möchten besonders viele und gerne auch junge Menschen einbeziehen. Sei es über die Regionalgruppen, in landesweiten Projektgruppen, im Landesvorstand oder im Landessprecher*innenkreis. Damit wollen wir die DFG-VK stärken. Ob das gelingen wird, hängt auch von euch ab und wir hoffen auf rege Beteiligung an diesem Prozess.

Ablauf
10:00 – 10:30  Ankommen bei Kaffee + Brezeln
10:30 – 10:35  Begrüßung
10:35 – 11:30 Rechenschaftsberichte Landesvorstand und Kassierer, Aussprache über die Berichte, Entlastung von Vorstand und Kassierer
11:30 – 16:00 Wie stellt sich der Landesverband politisch auf? Was sind die friedenspolitische Schwerpunkte und welche Aktionsmöglichkeiten ergeben sich daraus
12:30 – 13:30 Mittagspause
14:30 – 15:00 Kaffeepause
16:00 – 17:00 Formalia – Wahlen
– Wahl der Themenverantwortlichen (Ulli-Thiel-Friedenspreis etc.)    
– Landesvorstand und Kassierer
– Wahl der Delegierten für den Bundesausschuss (3 Personen)  
– Wahl der Kassenprüfer
17:00 Schlussworte und Verabschiedung

Wir bitten um Anmeldung bis 23.06.2025 unter ba-wue@dfg-vk.de. Bitte teilt uns mit der Anmeldung auch mit, ob ihr vegetarisch oder mit Fleisch Mittagessen wollt.

Eine genaue Anfahrtsbeschreibung erhaltet ihr nach eurer Anmeldung. Wir freuen uns auf euch.

22 November, 2023

Einladung zum Neujahrstreffen Sa. 20.01.24

Liebe Mitglieder und Freund*innen der DFG-VK Baden-Württemberg,
wir laden euch herzlich ein zu unserem Neujahrstreffen am Samstag, 20. Januar 2024, von 10 bis 16.30 Uhr nach 70619 Stuttgart-Sillenbuch ins Clara-Zetkin-Haus, Gorch-Fock-Straße 26.
Bitte beachtet bei der Anreise mit der Bahn, dass ihr vom Bahnhof zum Veranstaltungsort ca. 30 Minuten
einplanen müsst.
Die politischen Ereignisse überschlagen sich fast monatlich. Ukraine-Krieg, Krieg in Gaza und weitere Konflikte halten die Welt in Atem. Der Verteidigungs-/Kriegsminister Boris Pistorius (SPD) bekundet öffentlich, dass „wir wieder kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein und die Bundeswehr und
die Gesellschaft dafür aufstellen“. In der öffentlichen Diskussion werden Argumente und Mahnungen aus der Friedensbewegung nicht ernst genommen bzw. gar nicht erst veröffentlicht. Welche Argumente und Aktionselemente haben wir bzw. können wir einbringen, um uns in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen.
Zur Analyse der deutschen Außenpolitik haben wir Andreas Zumach, bekannter Journalist und langjähriges DFG-VK-Mitglied, eingeladen. Er wird uns einen Input liefern und zur Diskussion den Tag über zur Verfügung stehen. Wir möchten mit euch darüber beraten, was wir aus der Analyse für unsere
Arbeit vor Ort ableiten können und ob es eine realistische pazifistische Antwort auf die drängenden Fragen gibt.
Programm des Neujahrstreffens
10:00 Uhr Ankommen (bei Kaffee und Brezeln)
10:25 Uhr Begrüßung.
10:30 Uhr Deutsche Außenpolitik in Zeiten von Krisen und Krieg –
Wie sieht darauf eine pazifistische Antwort?
Vortrag von und Diskussion mit Andreas Zumach
12:30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Fortsetzung der Diskussion in zwei Arbeitsgruppen – Was leiten wir daraus für
unsere Arbeit vor Ort und im Landesverband ab?
15:00 Uhr Kaffee und Kuchen
16:00 Uhr Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse und
16:30 Uhr Schlusswort
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis zum 17. Januar an: ba-wue@dfg-vk.de
Gebt bitte an, ob ihr vegetarisch (Käs´spätzle mit Salat) oder fleischlich (Maultaschen mit Kartoffelsalat) essen wollt.
Anfahrt: Vom Hauptbahnhof Stuttgart mit der U7 Richtung Ostfildern bis Haltestelle „Silberwald“. Weiter zu Fuß ortseinwärts bis zur Ampelkreuzung. Dort rechts in die Rudolf-Brenner-Str. einbiegen. Die dritte Querstraße rechts ab in die Äckerwaldstraße. Dann die zweite Querstraße nach links in die Gorch-Fock-Straße. Nach 100 Metern ist rechts die Einfahrt zum Clara-Zetkin-Haus.

15 Oktober, 2023

Beschluss-Protokoll der Landesmitgliederversammlung der DFG-VK LV Ba-Wü

14.10.2023 Protokollantin: Renate Seibold

TOP KDV:
Aufgrund der aktuellen Weltlage wollen mehr Menschen (vor allem Reservist*innen) den Kriegsdienst verweigern. Wir wollen deshalb wieder verstärkt KDV-Beratung anbieten. Problem: Es gibt kaum noch Berater*innen. Klaus Pfisterer will potenziellen KDV-Berater*innen ein Coaching/eine Schulung anbieten. Voraussichtlich in Stuttgart und Karlsruhe, bei entsprechendem Interesse auch in anderen Orten. Die Ortsgruppen/Mitglieder sollen per E-Mail angeschrieben werden und Interessent*innen sollen sich melden.

TOP Grundordnung: Zum ersten Mal in der Geschichte des Landesverbands haben wir eine Grundordnung beschlossen. Gesamtabstimmung über die Grundordnung:
Ja 13, Nein 1, Enthaltung 2
Der beschlossene Text der Grundordnung folgt am Ende des Protokolls.

TOP Entlastung: Der Landessprecher*innenkreis und der Landeskassierer wurden entlastet.
Ja 12, Nein 0, Enthaltung 3

TOP Wahlen zum LSK und für den Ulli-Thiel-Friedenspreis
Sämtliche Kandidat*innen wurden gewählt. Es wurde per Blockabstimmung gewählt.
Ja 15, Nein 0, Enthaltung 1
Gewählt wurden:
Landesvorsitzender: Klaus Pfisterer
Stellvertretender Landesvorsitzender: Stefan Philipp
Landeskassierer: Thomas Schild-Dona
Beisitzer*innen: Frank Chudoba, Sarah Fontanarosa
Vertreterin der DFG-VK beim Ulli-Thiel-Friedenspreis: Ruth Scheel

TOP Wahlen zum Bundesausschuss: Es wurde per Blockabstimmung gewählt.
Ja 13, Nein 0, Enthaltung 0
Gewählt wurden: Ernst Rattinger, Stefan Philipp, Frank Chudoba

TOP Wahlen der Delegierten für den Bundeskongress in Halle
Es wurde per Blockabstimmung gewählt.
Ja 14, Nein 0, Enthaltung 0
Gewählt wurden: Frank Chudoba, Renate Seibold, Johanna Langenbacher, Thomas Schild-Dona, Rainer Schmid, Ernst Rattinger
Da wir noch weitere Delegiertenplätze haben und der Bundeskongress erst in etwa einem Jahr stattfindet, können bei einer der nächsten Landesversammlungen Delegierte nachgewählt werden.

TOP Wahl Kassenprüfer/in: Gewählt wurde Ruth Scheel.
Ja 13, Nein 0, Enthaltung 0

Grundordnung: DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg (LV BaWü) Landesmitgliederversammlung (LMV)
Eine LMV wird mindestens jedes Jahr durchgeführt. Die Einladung erfolgt durch Veröffentlichung im Newsletter und den Südwestkontakten sowie per E-Mail an die Mitglieder. Mitglieder ohne die vorgenannten Kontaktmöglichkeiten werden auf formlosen Antrag in der Landesgeschäftsstelle gelistet und bekommen eine Einladung per Post. Jedes im LV BaWü gemeldete Mitglied ist berechtigt, an der LMV teilzunehmen, das Wort zu ergreifen, Anträge zu stellen und abzustimmen. Beschlüsse erfordern die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Aufgaben der LMV: Annahme von Berichten des Landesvorstandes. Entlastung und Wahlen von Landesvorstand und Landessprecher*innenkreis. Wahl der Kassenprüfer*innen, der Delegierten zu Bundeskongress und -ausschuss. Beratung über Projekte und Schwerpunkte der Friedensarbeit im LV BaWü.
Landesvorstand (LaVo)
Der Landesvorstand setzt sich zusammen aus der/dem Landesvorsitzenden, der/dem/den stellvertretenden Landesvorsitzenden und der/dem Landeskassierer/in. Der LaVo führt, zusammen mit der hauptamtlichen Kraft, die Geschäfte des LV BaWü. Der LaVo ist gegenüber den hauptamtlichen Kräften des LV Vorgesetzter im Sinne des Arbeitsrechts. Der LaVo wird alle zwei Jahre von der LMV gewählt und ist der LMV rechenschaftspflichtig. Der LaVo ist Mitglied kraft Amtes im LSK. Bei der DFG-VK hauptamtlich beschäftigte Mitglieder können nicht im LaVo sein.
Landessprecher*innenkreis (LSK)
Der LSK setzt sich zusammen aus dem LaVo und den von der LMV gewählten Beisitzer/innen. Jede/r Beisitzer/in (Mitglied im LSK) verantwortet oder koordiniert ein Thema, einen Arbeitskreis oder ein Projekt. Die Anzahl der Mitglieder im LSK ist nicht begrenzt. Der LSK berichtet der LMV und wird von dieser alle zwei Jahre gewählt. Die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen sind berechtigt, an den Sitzungen des LSK teilzunehmen, das Wort zu ergreifen und Anträge zu stellen; sie haben kein Stimmrecht. Der LSK entscheidet über die Anstellung und Entlassung von Personal. Personalfragen werden ohne die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen besprochen. Beschlüsse werden protokolliert. Der LSK beschließt möglichst im Konsens, sonst mit absoluter Mehrheit.

19 September, 2023

Einladung zur Mitgliederversammlung am 14.10.23

Liebe Mitglieder im DFG-VK-Landesverband Baden-Württemberg,
wir laden euch herzlich ein zur Landesmitgliederversammlung – sie findet statt am
Samstag, 14. Oktober 2023, von 10 bis 17 Uhr
in Karlsruhe im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Gartenstraße 29a, 76133 Karlsruhe
(Wegbeschreibung am Ende dieser Einladung)
Neben den formalen Angelegenheiten wie Rechenschaftsberichte, Anträge und Wahlen steht die
Arbeit des Landesverbands und die der Gruppen im Mittelpunkt.
Uns beschäftigen Themen wie die Altersstruktur des Verbandes, die schwindende Zahl an Aktiven,
und die Gewinnung neuer und junger Menschen für die Friedensarbeit. Lasst uns gemeinsam besprechen
und diskutieren, was die DFG-VK stark macht.
Wir sind bereits eine starke Vereinigung, doch um gegen Krieg und Kriegsgefahr etwas zu bewirken,
müssen sich viel mehr Menschen engagieren! Den Aktiven noch mehr aufzubürden, ist dabei
kein Weg. Was also tun? Gezielt mobilisieren und organisieren. Dafür haben wir die Soziologin und
Organizing-Trainerin Sabine Zürn aus Karlsruhe eingeladen, die uns Tipps und Anregungen für den
strategischen Ausbau unseres Verbandes geben wird.
Wir möchten euch Ideen, Strategien und Wege vorstellen, wie die DFG-VK auf verschiedenen Ebenen
auf jeweils geeignete Art neue Kräfte gewinnen kann. Diese Ideen lassen sich vor Ort mit den
jeweils eigenen Möglichkeiten, Erfahrungen und Themen füllen und umsetzen. Der Landesverband
wird eure Aktivitäten nach Kräften unterstützen.
Unsere Überlegungen gehen dahin, dass und wie wir möglichst viele und vor allem junge Menschen
in die Arbeit einbinden können – sei es über die lokalen Gruppen, in landesweiten Projektgruppen
oder im Landessprecherinnenkreis (LSK) . Damit wollen wir die DFG-VK stärken. Ob das gelingen wird, hängt auch von euch ab, und wir hoffen auf rege Beteiligung an diesem Prozess. Am Nachmittag möchten wir mit euch eine Grund-/Geschäftsordnung für den Landesverband diskutieren. Dazu haben wir einen Entwurf mit dem Vorschlag des LSK beigefügt. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung per E-Mail bis 11. Oktober an ba-wue@dfg-vk.de (allen Angemeldeten wird der Rechenschaftsbericht des Landessprecherinnenkreises zugemailt).
Viele Grüße von
Klaus Pfisterer, Frank Chudoba, Thomas Schild-Dona, Stefan Philipp und Anete Wellhöfer
Programm
10:00 Ankommen bei Kaffee und Brezeln
10:20 Begrüßung und kritische Betrachtung der Arbeit des Landesverbands
10:30 Impulsreferat von Sabine Zürn
12:30 Mittagspause
13:15 Fortsetzung der Diskussion vom Vormittag (evtl. in Kleingruppen)
14:00 Vorstellung der Grund-/Geschäftsordnung für den Landesverband und Diskussion darüber (Der Entwurf ist
dieser Einladungsmail angehägt)
15:00 Kaffeepause
15:30 Formalia: Rechenschaftsberichte LSK und Kassierer; Aussprache über die Berichte; Entlastung von LSK und
Kassierer/in; Wahlen LSK und Kassierer/in; Wahl der Delegierten für den Bundesausschuss (3 Personen); Wahl der
Kassenprüfer/innen; Wahl der Delegierten des Landesverbands für den Bundeskongress
17:00 Schlussworte, Verabschiedung und gemeinsames Aufräumen

5 Oktober, 2021

Bericht zur DFG-VK-LMV 2021 in Stuttgart

Klaus Pfisterer bei der DFG-VK-Landesmitgliederversammlung 2021 in Stuttgart

Intensive Diskussion des Strategiepapiers und Stärkung von „Sicherheit neu denken“

Am 25. September 2021 waren 16 Personen zur DFG-VK-Landesmitgliederversammlung nach Stuttgart gekommen. Inhaltlicher Schwerpunkt des Treffens war die Diskussion des vom Landesvorstand erarbeiteten Strategiepapiers. Dieses war den Mitgliedern per Mail rechtzeitig zugeschickt und in einer verkürzten Fassung schriftlich in der Ausgabe September 2021 (Seite 2) der „Südwest-Kontakte“ bekannt gemacht worden.

Zu Beginn gab es ein Grußwort der DFG-VK an die Organisatoren der Free-Assange-Kundgebung in Köln und umgekehrt eines von ihnen an uns. Dann stellte Klaus Pfisterer wichtige Ergebnisse der Arbeit des Landesverbands dar wie beispielsweise die Kampagne „Unter 18 nie“. Diese hat mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit (insbesondere via soziale Medien) und Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten gute Erfolge erzielt. Auf sehr gute Resonanz ist das sogenannte Widerspruchs-Tool gestoßen, mit dem Jugendliche und ihre Eltern der Weitergabe der persönlichen Daten durch die Einwohnermeldeämter an die Bundeswehr widersprechen können. Dadurch wird verhindert, dass man ungewollt von der Bundeswehr angeschrieben wird.

Mehr Druck erforderlich um Friedensbildung voran zu bringen
Beim Ausbau der Friedensbildung in Baden-Württemberg gilt es weiter Druck zu machen, etwa indem man mit Landtagsabgeordneten vor Ort redet, um sie für den personellen und finanziellen Ausbau der Servicestelle zu gewinnen und auch die Einrichtung eines Lehrstuhls für Friedensbildung.

Ulli-Thiel-Friedenspreis inzwischen besser bekannt
Der Ulli-Thiel-Friedenspreis (UTF) hat sich inzwischen zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt und wird im Schuljahr 2021/22 zum dritten Mal vergeben. Darüber wurden Schulleitungen, Elternvertretungen sowie die Vertrauensleute der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) informiert. Auf der Homepage des Kultusministeriums wird auf den Preis ebenfalls hingewiesen und es können dort auch Arbeiten eingereicht werden, was angesichts des Mottos „Frieden schaffen ohne Waffen“ keine Selbstverständlichkeit ist.

Roll-up zu Sicherheit neu denken

Sicherheit neu denken – Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik
Das auch von DFG-VK-Mitgliedern erarbeitete Szenario Sicherheit neu denken (Snd) wurde intensiv diskutiert und sowohl hinsichtlich seiner Stärken und Schwächen und Änderungsvorschläge angesprochen. Schließlich beschlossen die Versammelten Snd stärker zu unterstützen unter anderem durch die Schaffung einer hauptamtlichen Stelle.

Wahl des neuen Landesvorstands im Januar 2022
Der Vorstand und unser Kassierer Thomas Schild-Dona wurden einstimmig entlastet. Der neue Vorstand konnte unter anderem mangels Zeit nicht gewählt werden. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung beauftragt, die Arbeit kommissarisch weiterzuführen bis zur Wahl bei der nächsten Versammlung, dem Neujahrstreffen am 22. Januar 2022 in Stuttgart. Die Planungen dafür mit verschiedenen Referentinnen sind in vollem Gange.

Die Anwesenden diskutierten engagiert, kritisch und beherzt sowohl über Inhalte als auch über Privates in vielen Wiedersehensgesprächen. Für eine wohlklingende Abwechslung sorgte Georg, der am Klavier den Degenhardt-Song „PT aus Arizona“ über einen Vietnam-Deserteur zum Besten gab.

Bedauerliche Konsequenz der Bundestagswahl
Aufgrund des schlechten Wahlergebnisses für die Linken werden mit Heike Hänsel, Tobias Pflüger und Michel Brandt drei DFG-VK-Mitglieder aus dem Ländle nicht mehr im Bundestag vertreten sein. Gleichwohl werden die verschiedenen Kampagnen der Friedensbewegung, in denen die DFG-VK wichtiger Impulsgeber ist, zeitnah auf die Politik zugehen, um Einfluss auf die Sondierungen, Gespräche und Verhandlungen zu nehmen, zum Beispiel mit dem von über 40 Organisationen getragenen Appell „Atomwaffenverbot in den Koalitionsvertrag!“

23 Juli, 2021

Mit neuer Strategie Frieden stärken

Einladung zur Landesmitgliederversammlung der DFG-VK Baden-Württemberg

Samstag, 25.9.2021, AWO Begegnungs‐ und Servicezentrum Zuffenhausen
Unterländer Straße 48, 70435 Stuttgart

Wir wollen uns dort wieder persönlich treffen und bereiten ein entsprechendes Hygienekonzept vor. Neben den formalen Angelegenheiten wie Rechenschaftsberichte, Anträge und Wahlen steht die Strategie unserer Arbeit im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit welcher Strategie wollen wir als DFG-VK Baden-Württemberg die nächsten 2-3 Jahre unsere Friedensarbeit gestalten? Darüber haben wir uns im Landesvorstand in den letzten Monaten beschäftigt und unsere Überlegungen in einem Papier zusammengestellt, worüber wir mit euch diskutieren möchten. Das Papier kann hier abgerufen werden.

Unsere Überlegungen gehen dahin, dass wir möglichst viele Mitglieder in die Arbeit einbinden möchten. Sei es über die Ortsgruppen, in landesweiten Projektgruppen, im Landesvorstand oder als aktive oder noch nicht aktive Einzelpersonen. Damit wollen wir die gesamte DFG-VK stärken. Ob das gelingen wird, hängt auch von euch ab. Wir hoffen daher auf rege Beteiligung.

Die Landesmitgliederversammlung ist der Beginn eines längeren Prozesses, dem weitere Treffen, Aktionen und Schulungen folgen. Strukturen und Arbeitsweise werden wir flexibel halten und neben Präsenztreffen weiterhin Zoomkonferenzen nutzen.

Ablauf

10:00 Uhr Ankommen bei Kaffee + Brezeln

10:15 Begrüßung und Einführung in die Strategie-Debatte

12:30 Uhr Mittagspause

13:30 Fortsetzung der Strategie-Debatte (evtl. in Kleingruppen)

15:30 Kaffeepause

15:50 Formalia

– Rechenschaftsberichte Landesvorstand und Kassierer

– Aussprache über die Berichte

– Entlastung von Vorstand und Kassierer

– Wahlen Landesvorstand

– Wahl der Delegierten des Landesverbands für den auf 2022 verschobenen Bundeskongress Gruppenlose Mitglieder können sich über den Landesverband delegieren lassen. Interessent*innen bitte vorab melden: ba-wue@dfg-vk.de 

– Beratung der Anträge

17:00 Schlussworte und Verabschiedung

Die Teilnahme ist auf 25 Personen begrenzt. Bitte bald anmelden: ba-wue@dfg-vk.de 

17 April, 2021

Digitales DFG-VK-Neujahrs- und Planungstreffen 2021

Wir hätten uns so gerne einmal wieder gesehen und haben schweren Herzens darauf verzichtet. Stattdessen trafen wir uns online und diskutierten engagiert und erhielten wertvolle Impulse und Informationen. Lest mehr dazu im Artikel in den „Südwestkontakten“ Nr. 1-2021.

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