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DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

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Engagement

23 September, 2025

Kommt in den DFG-VK-Block!

Liebe Mitglieder, liebe Sympathisant*innen,

am 3. Oktober findet in Stuttgart die überregionale Friedensdemonstration statt. Wir wollen als DFG-VK sichtbar und stark gemeinsam auftreten – in einem kraftvollen, bunten und lautstarken DFG-VK-Block mitten in der Demo.

Wir sammeln uns um 12:30 Uhr am DFG-VK-Infostand auf dem Schlossplatz. Dort bekommt ihr Fahnen (15 €) und passende Stecken (2 €). Außerdem gibt es blaue Ballons mit weißer Friedenstaube, die mit Helium gefüllt werden. Da auch unser Bulli vor Ort ist, haben wir zusätzlich 30 Schilder zum Verbot von Mittelstreckenwaffen in Deutschland dabei. Bitte bringt auch selbst Fahnen, Banner oder Schilder mit euren wichtigsten Forderungen mit – und wenn ihr habt: zieht gerne eure DFG-VK-Pullis, T-Shirts oder Jacken an. So wird unser Auftritt nicht nur politisch klar, sondern auch optisch beeindruckend.

Wir stellen uns hinter dem Frontbanner „friedensfähig statt kriegstüchtig“ auf. Gemeinsam wollen wir unsere Botschaft in die Öffentlichkeit tragen:

  • Nein zu 5 % des BIP für Aufrüstung – dieses Geld fehlt in Gesundheit, Bildung und ökologischer Transformation.
  • Nein zur Militarisierung unserer Infrastruktur und Gesellschaft.
  • Nein zur Wehrpflicht und einer der größten Armeen Europas.
  • Ja zu einer Politik, die aus der Geschichte gelernt hat: Frieden schaffen ohne Waffen.

Für uns als Landesverband Baden-Württemberg, die wir die Demonstration als Erstunterstützer mittragen, wäre es schön, wenn wir stark auftreten – mit klaren Botschaften, mit Freude und mit Entschlossenheit.

👉 Also: Kommt in den DFG-VK-Block, lasst uns gemeinsam zeigen, dass es eine friedliche, zivile Alternative zur Kriegspolitik gibt.

Fröhlich, friedlich, freundlich, aber bestimmt – so machen wir deutlich: Friedensfähig statt kriegstüchtig!

Der Landesvorstand freut sich auf euch.

23 September, 2025

Ordner*innen gesucht – wir zählen auf euch!

Unsere große Friedensdemonstration am 3. Oktober in Stuttgart wird nur dann so stark, friedlich und eindrucksvoll, wie wir sie uns wünschen, wenn viele von uns auch Verantwortung übernehmen. Dafür brauchen wir euch – als Ordnerinnen und Helferinnen.

Eure Rolle ist unverzichtbar: Ihr sorgt dafür, dass die Demo sicher abläuft, dass wir geschlossen und sichtbar auftreten und dass mögliche Störungen schnell geklärt werden. Mit eurer Unterstützung können wir zeigen: Die Friedensbewegung ist nicht nur laut und bunt, sondern auch gut organisiert und solidarisch.

Es gibt zwei Möglichkeiten mitzuhelfen:

  • „Normale“ Ordner*innen
    Ihr lauft mit euren Gruppen mit (ohne Fahnen oder Transparente zu tragen), holt euch am Organisationsstand eine Ordnerbinde und die Telefonnummer der Versammlungsleitung ab. Eure Aufgabe: aufmerksam sein, Ruhe ausstrahlen, im Notfall deeskalieren – und gravierende Vorfälle sofort an die Versammlungsleitung melden. Schon auf der gemeinsamen Anreise könnt ihr schauen, wer aus eurer Gruppe gut geeignet ist.
  • „Präsenz“-Ordner*innen
    Ihr seid ausschließlich für die Versammlungsleitung da, helft bei besonderen Aufgaben (z. B. Absicherung der Bühne) oder seid an wichtigen Stellen präsent, um im Bedarfsfall einzugreifen.

👉 Wenn ihr euch vorstellen könnt, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen, meldet euch bitte direkt bei mir:

📧 ba-wue@dfg-vk.de

Schickt mir euren Namen, eure Mailadresse und eure Handynummer. Ich gebe die Daten an die Versammlungsleitung weiter – diese lädt euch dann mit einem Zoom-Link zur digitalen Vorbereitungssitzung am 30. September ein (Uhrzeit folgt).

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Demo am 3. Oktober nicht nur groß, bunt und laut, sondern auch stark, sicher und unübersehbar wird. ✊🕊️

21 März, 2024

70 Jahre DFG-VK Mitglied und 100 Jahre alt

Im Januar 2024 wurde unser DFG-VK Mitglied Johanna Grieger 100 Jahr als. In der ZivilCourage Nr. 2/2023 interviewte sie Rainer Schmid.
Danke Johanna du bist uns ein großes Vorbild.

„Das ist meine Schwester“

Du hast in deiner Jugend den Krieg erlebt. Welche Ereignisse waren entscheidend für dein dann jahr zehntelanges Friedensengagement?

Ich erinnere mich gut, wie 1942 in meiner Schulklasse die Jungen danachfieberten, endlich an die Front zu dürfen, um „unser Vaterland“ zu verteidigen. Bei jedem Motorengeräusch überuns sprangen sie zu den Fenstern und folgten den Flugzeugen sehnsüchtig mit den Augen. Und im Lateinunterricht fragten sie oft: Brauche ich das als Flieger? Später stand dann in den Todesanzeigen der Gefallenen: „Für Führer, Volk und Vaterland. In stolzer Trauer.“ Ende 1944 wurde in meiner ehemaligen Schule, wo ich gerade Abitur gemacht hatte, ein Feldlazarett eingerichtet. Weil ich Ärztin werden wollte, bekam ich ein gestreiftes Kleid, eine weiße Schürze, eine Rotkreuz-Brosche, ein Häubchen und einen Rot-kreuz-Ausweis – und wurde fortan Schwester Johanna genannt. Jeden Tag kamen Flugzeuge von der Front und brachten Verwundete. Im Zeichensaal, jetzt OP, wurden alle operiert, fast nur Amputationen. Auf dem Flur lagen viele Soldaten mit Bauchschüssen; sie stöhnten laut vor Schmerzen. Man gab mir eine große Spritze in die Hand mit Morphin. „Spritzen Sie, Schwester Johanna, so viel, wie jeder braucht, damit er aufhört zu stöhnen. Spritzen Sie durch die Uniform, für alle mit der selben Spritze. Die sterben sowieso alle heute noch.“ Einen Patienten sollte ich in den Verbandsraum bringen, einen Mann mit schönen dunklen Locken. Als ich die Decke wegzog, sah ich, dass ihmbeide Arme fehlten. Dann sah ich, dass auch beide Beine fehlten. Er konnte sich nicht an mir festhalten. Er war ganz leicht zu tragen, nur Rumpf und Hals und Kopf. Aus den mit Papier umwickelten Stümpfen sickerte grüner Eiter. Ich war die einzige Nachtschwester für ein Stockwerk mit mehreren Klassenzimmern. Man sagte mir: „Den Arzt bitte nur bei starker Blutung wecken.“ Ich fragte: „Woran sieht man das?“ Da hieß es: „Mit der Taschenlampe unter der Liege, wenn das Blut durch die Matratze läuft. “In der Mittagspause im Schulgarten übten wir Schießen auf Apfelbäume. „Wenn der Russe kommt,“ hießes, „müssen wir unser Leben so teuer wie möglich verkaufen.“

Wo siehst du gerade als Ärztin eine besondere Verantwortung für den Frieden?

Ich habe mich als Ärztin immer bemüht, Menschen zu helfen. Im Krieg werden Menschen aber absichtlich verwundet und getötet. Ich lehne deswegen jegliche Kriegsvorbereitung und Rüstungsproduktion ab. In Zeiten von Atomwaffen gilt dies ganz besonders. 1957 trat ich in den „Kampfbund gegen Atomschäden“ ein. Später demonstrierte ich oft mit Ärzten der IPPNW und hielt das Schild hoch: „Wir werden euch nicht helfen können.“

Wie hast du versucht, mit Feindbildern umzugehen, zum Beispiel im Kalten Krieg?

Als wir einmal die militärische US Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart umrundeten, ging der Generalsekretär des Internationalen Versöhnungsbundes neben mir und sagte: „Wenn aus potenziellen Feinden Freunde werden sollen müssen wir ihre Sprache sprechen.“ Daraufhin habe ich in der Volkshochschule Russisch gelernt. Jahrelang hatten wir immer wieder russische Gäste, und 1988 fuhr ich ganz allein nach Moskau und nahm auch Kontakt zur dortigen IPPNW auf. In Moskau kam ich in eine Synagoge und sprach mit einer Frau, die mir erzählte, dass sie im KZ Schreckliches erlebt hat. Sie umarmte michund wurde dann gefragt, wer ich denn sei. Sie antwortete: „Das ist meine Schwester.“

Hast du dich schon mal bei einer Sitzblockade von der Polizei wegtragen lassen?

Ja, zum Beispiel vor dem Atomwaffendepot in Mutlangen, zusammen mit Prominenten oder auch mit Kollegen, alle im weißen Arztkittel. Danach stand ich auch schon viele Male vor Gericht wegen angeblicher Nötigung.

An deinem Rollstuhl hängt das Schild „No to NATO“ und „Krieg stoppen! Keine Waffen!“ Wie reagieren die Leute?

Viele Passanten werden aufmerksam, und wir kommen ins Gespräch. Es sind dadurch sogar schon neue Freundschaften entstanden.

Du hast schon in den 1970ern gegen Atomkraft demonstriert, in den 1980ern gegen Atomraketen und neulich erst mit Fridays for Future. Was ist dein größtes Anliegen?

Für mich gehören diese Anliegen alle zusammen. Es geht mir um die Zukunft für meine Kinder, Enkel und Urenkel und um die Verantwortung für unsere Welt. Ich bin glücklich, dass meine ganze Familie sich ebenfalls für dieses Ziel engagiert.

Für die ZivilCourage sprach Rainer Schmid mit Johanna Grieger.

10 März, 2022

STOPPT DEN KRIEG

Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine

KUNDGEBUNG So. 13. März 2022, Stuttgart 12 Uhr, Oberer Schlossgarten

Als Pazifist*innen und Antimilitarist*innen wissen wir: Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Das gilt selbstverständlich auch für den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Wie in jedem Krieg ist besonders die Zivilbevölkerung betroffen, Hunderttausende haben schon ihre Heimat verlassen
und fliehen vor der Gewalt. Das Elend ist groß und wird jeden Tag schlimmer.
Am wichtigsten ist nun: Dass die Waffen schweigen, dass nicht noch mehr Menschen sterben, dass der Krieg nicht noch weiter eskaliert. Deshalb fordern wir: Stoppt den Krieg!

Gemeinsam mit über 20 Organisationen wollen wir diese Forderung öffentlich deutlich machen – und rufen Euch deshalb auf: Kommt am 13.03.2022 zur Kundgebung nach Stuttgart um12 Uhr im Oberen Schlossgarten beim Schauspielhaus.
Bei der Kundgebung wird auch der DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin als Vertreter der Friedensbewegung eine Rede halten.
Zeitgleich finden unter demselben Aufruf Kundgebungen in Berlin, Frankfurt und Leipzig statt. Den gemeinsamen Aufruf findet Ihr unter: https://stoppt-den-krieg.de
Weitere Informationen zur Kundgebung in Stuttgart sind abrufbar unter: https://stoppt-den-krieg.de/stuttgart/
Die DFG-VK-Gruppe Stuttgart macht bei der Kundgebung einen Infostand – und kann sicher Unterstützung brauchen; wer mithelfen kann, meldet sich bitte vorher bei dem Stuttgarter Aktiven Thomas Haschke (thomas.haschke@gmx.de) oder dann direkt am Infostand.
Außerdem werden noch Ordner*innen für die Veranstaltung, bei der mehrere Zehntausend Menschen erwartet werden, gesucht; wer bereit ist, als Ordner mitzuhelfen, der meldet sich bitte beim DGB, der das koordiniert: bwuorganisation@dgb.de

21 Juli, 2021

Zeitungsanzeige „Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!“

Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot

Am 7. August 2021 erscheint der folgende Aufruf als Anzeige in der FAZ und der taz. Unterstütze durch Deine Unterschrift oder durch Deine Organisation den Aufruf. Lese auf der Pacemakersseite, warum es wichtig ist, dass viele unterschreiben. Dort findest Du auch das Formular zum Unterzeichnen.

Deadline für die Unterzeichnung: 2.8.21

AUFRUF

Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!

Die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 mahnen uns, für eine Welt frei von Atomwaffen einzutreten.
Heute bedrohen weltweit noch immer mehr als 13.000 Atomwaffen unsere Sicherheit. Jeder Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen, auch für unsere Städte und Gemeinden. Die Atommächte planen dennoch, Milliarden in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren.

Seit dem 22. Januar 2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Er verbietet allen beigetretenen Staaten u.a. die Herstellung, die Stationierung und den Einsatz von Atomwaffen. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung sind dafür, dass Deutschland diesem wegweisenden Vertrag beitritt. Unterstützt werden sie von weit über 100 Städten und mehreren hundert Abgeordneten aus dem Europaparlament, Bundestag und verschiedenen Landtagen.
Doch die derzeitige Bundesregierung boykottiert das Abkommen. Die Bundeswehr soll sogar neue Kampfflugzeuge für mehrere Milliarden Euro bekommen, damit sie auch zukünftig die in Büchel gelagerten Atombomben ins Ziel fliegen kann.
Am 26. September, dem von der Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärten internationalen Tag zur Abschaffung aller Atomwaffen, ist Bundestagswahl.

Wir erwarten von der zukünftigen Bundesregierung:

  • als Beobachter bei der 2022 stattfindenden Überprüfungskonferenz zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Wien teilzunehmen, als ersten Schritt für einen raschen Beitritt Deutschlands zu diesem Vertrag;
  • die Beschaffung neuer Atomwaffen-Trägerflugzeuge für die Bundeswehr zu stoppen;
  • den Abzug aller US-Atombomben aus Deutschland

Wir unterstützen die vielfältigen Aktionen an den Gedenktagen der Atombombenabwürfe von 1945 und setzen uns mit unserer Stimme für ein generelles Atomwaffenverbot ein.

Dies ist eine Aktion der Pacemakers und der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) Baden-Württemberg
In Kooperation mit ICAN Deutschland (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen), IPPNW Deutschland (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), Ohne Rüstung Leben, und der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

www.atomwaffenfrei.de, www.pace-makers.de, www.dfg-vk.de, www.ippnw.de, www.icanw.de, www.ohne-rüstung-leben.de

Zur Finanzierung der Anzeige werden Einzelpersonen um mindestens 20 Euro und Organisationen um 50 Euro Spende gebeten.

15 Juli, 2021

Für atomare Abrüstung

122 Staaten beschlossen am 7. Juli 2017 den Atomwaffenverbotsvertrag. Das ist ein riesiger Erfolg der weltweiten Friedensbewegung zu dem auch die DFG-VK beigetragen hat. Dafür wurde der Friedensnobelpreis an die internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN (International Campaign to Abolish Nukes) vergeben, zu der auch die DFG-VK als Partner gehört. Bis der Vertrag in Kraft tritt müssen 50 Staaten ratifiziert haben (aktuell haben 33 Staaten ratifiziert).

Die Friedensnobelpreisverleihung fand am 10. Dezember 2017 in Oslo statt. In ihrer selbstbewussten Dankesrede zählte die ICAN-Vorsitzende Beatrice Fihn viele Argumente dafür auf, dass die Forderung Atomwaffen abzuschaffen keineswegs naiv und realitätsfremd ist, sondern ein Gebot für das Überleben der Menschheit darstellt. Sie forderte alle Atomwaffenstaaten auf, ihre Blockade aufzugeben und sich auf die Abschaffung dieser Geisel zu konzentrieren. Die Japanerin Setsuko Thurlow schilderte in bewegende Worten, wie sie als 13-Jährige den Atombomeneinsatz in ihrer Stadt Hiroshima erlebt hat und welche furchtbaren Folgen er hatte. In ihrer Dankesrede wies sie darauf hin, welche Genugtuung und Freud sie und die anderen Atombombenopfer empfunden haben, als 72 Jahre nach den A-Bombeneinsätzen, die Annahme des Atomwaffenverbotsvertrags in der UNO mehrheitlich beschlossen wurde. Die gesamte bewegende Preisverleihung kann hier (in Englisch) angesehen werden.

Mit Roland Blach (Geschäftsführer DFG-VK-Landesverband Ba-Wü) und Marion Küpker (DFG-VK-Vertreterin in der Kampagne atomwaffenfrei.de) waren auch wir in Oslo bei der Preisverleihung anwesend. Hier gibt es dazu einige Medienberichte: ARD Tagesthemen, SWR Hörfunk, Stuttgarter Zeitung (gleicher Artikel in: Stuttgarter Nachrichten/Marbacher Zeitung/Kornwestheimer Zeitung), Bietigheimer Zeitung, Rhein Zeitung, Pax Christi Rottenburg-Stuttgart

Auf dieser Basis machen wir weiter Druck auf die Atomwaffen- und Nato-Staaten, dass Atomwaffen abgerüstet statt modernisiert werden. Seit November 2017 bieten wir dazu eine online-Unterschriftenaktion an. Zur Halbzeit der GroKo riefen wir als Teil der deutschen ICAN Partner Außenminister Maas in einem Offenen Brief dazu auf, den Verbotsvertrag beizutreten. Im April 2020 haben wir alle Stadtoberhäupter angeschrieben, die den ICAN Appell zum Verbotsvertrag beschlossen oder unterzeichnet haben

Wir unterstützen die bundesweite Kampagne “Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt” (www.atomwaffenfrei.de) und deren Blockadeaktionen am Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel wo Atomwaffen gelagert sind. Wir wollen einen Modernisierungsstopp von Atomwaffen und den Abzug dieser Massenvernichtungswaffen aus Büchel.

Weitere Aktionshöhepunkte der DFG-VK sind der schon traditionelle Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen zum Hiroshima-Tag im August (www.pace-makers.de) sowie die speziellen Pacemaker-Touren (z. B. die Pacemakers Reformations-Tour) sowie die Mahnwachen am Hiroshima-Tag aus Anlass des Atombombeneinsatzes gegen die Bevölkerung von Hiroshima am 6. August und Nagasaki am 9. August 1945.

16 April, 2021

FRIEDEN-GEHT! Staffellauf gegen Rüstungsexporte

Mehr Informationen über den Staffellauf gibt es im FRIEDEN-GEHT!-Flyer und auf der Internetseite frieden-geht.de.

Bitte den Flyer runterladen und weiterleitet; er kann in größeren Stückzahlen auch bestellt werden bei: info@ frieden-geht.de

FRIEDEN-GEHT-Flyer Seite A

22 Januar, 2021

Atomwaffen sind verboten

Das Inkrafttreten der UN-Atomwaffenverbotsvertrag wird vor dem Bundeskanzleramt gefeiert.

Ab dem 22. Januar 2021 sind Atomwaffen verboten, da der UN-Atomwaffenverbotsver­trag (AVV) in Kraft tritt. Der Vertrag wurde 2017 von 122 Staaten in der UNO beschlossen. Dass er zustande kam, ist auch dem weltweiten Engagement der Friedensbewegung und Nichtregierungsorganisationen zu verdan­ken wie der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei­.jetzt“ und den Mayors for Peace (Bürgermeister für Frieden. Die DFG-VK ist Teil der Kampagnen und führt viele Aktionen mit ihnen gemeinsam durch und kooperiert mit den Mayors.

Aus Anlass dieses historischen Ereignisses haben viele DFG-VK-Mitglieder und DFG-VK-Gruppen diesen Erfolg öffentlich gefeiert. Selbstverständlich wurde die Bundesregierung aufgefordert dem AVV beizutreten.

15 September, 2017

Landesmitgliederversammlung 2017

Herzliche Einladung zur DFG-VK-Baden-Württemberg Landesmitgliederversammlung

30. September in der DFG-VK-Landesgeschäftsstelle, Werastr. 10, 70182 Stuttgart

Herausforderungen für die Friedensbewegung nach der Bundestagswahl

Liebe Mitglieder der und Interessierte an der DFG-VK,

gerne wollen wir euch für die Landesmitgliederversammlung am 30. September 2017 einladen.

Im ersten Teil wollen wir uns ausführlich verschiedenen friedenspolitischen Themen widmen. In jeweils fünf Minuten werden aktive Mitglieder des Verbands aus nah und fern thesenartig sechs heiße Themen vorstellen.

Was haben wir zu erwarten nach der Bundestagswahl im Kontext der aktuellen weltpolitischen Rahmenbedingungen? Gemeinsam wollen wir Fragen dazu erörtern und uns mit konkreten Projekten befassen. Im zweiten Teil widmen wir uns den aktuellen Möglichkeiten und Anforderungen lokaler Friedensarbeit, allein oder in Eurer Gruppe. Zum Abschluss widmen wir uns den Strukturen und den Wahlen für die Delegierten des Jubiläums-Bundeskongress (10.-12. November in Berlin).

Tagesordnung

11.00-11.05 Uhr Begrüßung und Organisatorisches

11.06-12.30 Uhr Analyse und Debatte nach den erfolgten Bundestagswahlen

ReferentInnen:

  • Roland Blach, Landesgeschäftsführer: Abzug und Verbot von Atomwaffen
  • Benno Fuchs, Bund für soziale Verteidigung, DFG-VK NRW: zivile Konfliktbearbeitung
  • Jürgen Grässlin, Bundessprecher: Rüstungsexporte und –konversion
  • Cornelia Mannewitz, Bundessprecherin: Rüstungsforschung an Universitäten und Zivilklausel
  • Hedwig Sauer-Gürth, Landesvorstand: NATO Ziel 2%: Friedensinvestitionen fördern
  • Michael Schulze von Glaßer, stellvertretender pol. Geschäftsführer: Rekrutierung der Bundeswehr

12.30-13.00 Uhr Staffellauf gegen Rüstungsexport 2018 – konkrete Umsetzung

13.00-14.00 Uhr Mittagspause

14.00-15.45 Uhr Situation der Ortsgruppen und Mitglieder in Baden-Württemberg

Interesse wecken an Arbeitsgruppen zu speziellen Themen, die bearbeitet werden können

15.45 Uhr Kaffeepause

16.00-17.00 Uhr Rechenschaftsberichte, Struktur der DFG-VK, Wahlen

Der Landesvorstand und der Landesgeschäftsführer berichten über die laufende Arbeit – inhaltlich, strukturell – und weisen Wege in die Zukunft. Dazu gehört auch die Neuwahl des Landesvorstandes. Bewerbungen sind dazu herzlich willkommen.
Gleichzeitig sind alle Mitglidr des Landesverbands eingeladen, sich als Delegierte für den Bundeskongress wählen zu lassen.

Wir laden alle Mitglieder und Interessierte herzlich in die Landesgeschäftsstelle, Werastr. 10, 70182 Stuttgart, ein

Anmeldungen und Bewerbungen nehmen wir bis Mittwoch, 27. September per E-Mail an blach@dfg-vk.de entgegen.

Ich freue mich auf ein diskussionsfreudiges, anregendes Treffen.

Mit friedlichen Grüßen

Roland Blach
Kontakt: blach@dfg-vk.de
0177-2507286

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