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DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg

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Aktivitäten der Mitglieder

22 Mai, 2026

KDV-Tour durch Ba-Wü

🕊️ ✌️ 🌈

KDV-Infotour durch Baden-Württemberg
vom 8. bis 19. Juni 2026

Mit dem KDV-Mobil unterwegs durch „the Länd“ für Beratung und Information, Gewaltfreiheit und Frieden.

Gemeinsam mit der Stiftung Care for Future organisiert die DFG-VK Baden-Württemberg eine landesweite Infotour zur Kriegsdienstverweigerung durch Baden-Württemberg. Ziel der Tour ist es, insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung näherzubringen, über Verfahren und Beratungsangebote zu informieren und Raum für einen kritischen Blick auf Militarisierung und deren Auswirkungen auf eine demokratische Gesellschaft zu schaffen.

KDV-Infotour Baden-Württemberg

Dafür werden wir vom 8. bis 19. Juni mit unserem KDV-Mobil, einem Infostand und viel Informationsmaterial gut sichtbar quer durch Baden-Württemberg unterwegs sein – begleitet von unserem großen aufblasbaren „zerbrochenen Gewehr“. Gemeinsam mit DFG-VK-Regionalgruppen und weiteren Unterstützer*innen werden wir in Innenstädten, an Schulen und auf dem Ract! Festival junge Menschen über die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung informieren, Öffentlichkeit für das Thema schaffen und einen kritischen Blick auf die zunehmende Militarisierung und ihre gesellschaftlichen Folgen schärfen.

Tagsüber wird es in den Städten Aktionen und Infostände an Orten geben, an denen besonders junge Menschen erreicht werden sollen – etwa in Innenstädten oder in der Nähe von Schulen. Ziel ist es, über die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung sowie entsprechende Beratungsangebote vor Ort zu informieren. Abends wird das Thema dann durch unterschiedliche Veranstaltungsformate wie Workshops, Gesprächsrunden, Informationsveranstaltungen oder auch ein Fest gegen den Wehrdienst weiter vertieft.

KDV-Infotour Baden-Württemberg

Das Herzstück der Tour wird unser Stand sowie ein Workshop auf dem Ract! Festival am 12. und 13. Juni in Tübingen sein. Das Ract! Festival ist das größte politische Umsonst-und-Draußen-Festival Deutschlands und bringt jedes Jahr tausende junge Menschen, politische Initiativen und kulturelle Projekte zusammen. Umso mehr freut es uns, dass uns die Veranstalter*innen des Festivals dieses Jahr aufgrund der aktuellen Debatten um Kriegsdienstverweigerung, Aufrüstung und neue Wehrpflicht eingeladen haben, das Thema vor Ort sichtbar zu machen.

Unser Workshop findet am Freitag, den 12. Juni, um 15:30 Uhr statt. Dort wollen wir über die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung, Beratungsangebote sowie den gesellschaftlichen Umgang mit Militarisierung und Wehrpflicht diskutieren und informieren.

KDV-Infotour Baden-Württemberg

Tourkarte

Auf dieser Karte seht ihr die Stationen und Termine der KDV-Infotour

Interaktive Tourkarte Baden-Württemberg

Tourübersicht

Datum Ort Was ist geplant?
08.06. Aalen Infostand im Stadtgarten am Vormittag ab 09:15 Uhr und über den Mittag. Ab 14:45 Infostand auf dem Marktplatz. Am Abend um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Gmünder Str. 9. Roland Hamm (DFG-VK) und Jürgen Menzel (Act for Transformation) informieren über Kriegsdienstverweigerung, Beratungsangebote vor Ort und die Gefahren des Militarismus.
09.06. Schwäbisch Hall Infoveranstaltung auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Platz von 11 bis 18 Uhr mit Beratungsthemen und einem „Glücksrad“ zu Frieden/KDV. Herzstück ist ein einstündiges Interview von 12 bis 13 Uhr beim regionalen Radio StHörfunk Schwäbisch Hall mit Marianne Haufe und Gunter Reber.
10.06. Heilbronn Aktion zur KDV-Beratung. Gemeinsam mit dem Heilbronner Friedensrat informiert Andreas Gnekow (DFG-VK) über Kriegsdienstverweigerung und mögliche Beratungsangebote in Heilbronn und Umgebung.
11.06. Ludwigsburg Infostand zur DFG-VK und Wehrdienstverweigerung (KDV). Bei den Innenstadt-Gymnasien in der Seestraße (zw. Karl – u. Alleenstraße) Von 10:30- 15:00 durch die Regionalgruppe Ludwigsburg
12.–13.06. Tübingen
Ract! Festival
Herzstück der Tour: Infostand und Workshop am Freitag um 15:30 Uhr auf dem Ract! Festival. Es geht um KDV, Beratungsangebote, Gewissensbegründung, Verwaltungsverfahren und Möglichkeiten zivilen Ungehorsams.
14.06. Mannheim Infostand zur Kriegsdienstverweigerung und Aktion gegen den Veteranentag um 10:30 Uhr am Toulonplatzder Regionalgruppe Mannheim. Informationen zu KDV, Beratungsmöglichkeiten in Mannheim/Ludwigshafen/Weinheim und den Folgen gesellschaftlicher Militarisierung.
17.06. Offenburg Ca 12.00 Uhr Infostand in der verkehrsberuhigten Zone Innenstadt Offenburg vor einem Gymnasium (Langestraße). Ggf. anschließend nochmals vor einem anderen Gymnasium mit Nähe zur Gewerbeschule. Ist aber abhängig, wie der Zeitplan eingehalten werden kann. 16.00 Uhr Infoveranstaltung mit Festcharakter und Kulturbeiträgen, Reden, etc. im Bürgerpark Offenburg kleine Bühne. .
18.06. Freiburg 08:30 – 10:15 Eschholzpark, 79106 Freiburg, Eingangsbereich Edith Stein Gewerbe -Gewerbeschule. 10:15 – 11:30 Gehweg vor Walter Rathenau Gewerbeschule , Friedrichstr. 51, 12:00 – 14:00 Ecke Repartstrasse Werthmannstraße ( zwischen Unibibliothek und Mensa) 14:15 – 17.00 Platz der Alten Synagoge. Dort ist ab 16:00 Aktions-/Präsentationstag von Initiativen
19.06. Lörrach Wir werden am Vormittag vor den Schulen stehen. Ob wir beim Schulzentrum in der Baumeisterstrasse stehen ober bei den Berufs- und Weiterbildungsschulen in der Winterbugstrasse ist noch offen und am Nachmittag auf dem Marktplatz (noch nicht bestätigt von der Stadt)

Warum diese Tour?

Die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft macht uns große Sorgen. Forderungen nach „Kriegstüchtigkeit“, immer höheren Rüstungsausgaben und der „größten konventionellen Armee Europas“ hätten wir angesichts der deutschen Geschichte lange für kaum vorstellbar gehalten. Umso erschreckender ist es für uns, wie selbstverständlich und oft unreflektiert heute wieder militaristische und bellizistische Positionen vertreten werden – von der Ampelregierung ebenso wie von CDU und SPD. Wir wollen Menschen vor Krieg schützen, so gut wir können. Mit Informationen zur Kriegsdienstverweigerung an der Waffe und konkreten Beratungsangeboten möchten wir all jene unterstützen, die weder töten noch sterben wollen. Gleichzeitig wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Aufrüstung, Militarisierung und eine Politik der militärischen Logik eine Gefahr für Demokratie und gesellschaftlichen Frieden darstellen. In Zeiten globaler Machtkonflikte und erstarkender rechter Kräfte nahezu ausschließlich auf militärische Stärke, Aufrüstung und Abschreckung zu setzen, halten wir für historisch verantwortungslos und gefährlich. Mit unserer KDV-Infotour wollen wir Menschen Mut machen, sich Krieg, Wehrpflicht und Militarisierung zu verweigern – und ihnen helfen, nicht schon wieder für Deutschland sterben zu müssen.

DFG-VK Baden-Württemberg Care for Future
verweigern.info

8 Mai, 2026

Protest gegen grassierende Militarisierung bei den 13. Königsbronner Gesprächen

Auch in diesem Jahr protestierten Friedensgruppen aus Heidenheim, dem Ries und Ellwangen gegen die sogenannten „Königsbronner Gespräche“ in der Hammerschmiede Königsbronn. Mit etwa 50 Demonstrierenden war der Protest deutlich sichtbarer als im vergangenen Jahr. Auch Mitglieder der DFG-VK und der Friedensgruppe Heidenheim beteiligten sich an der Kundgebung.

Die Veranstaltung gilt seit Jahren als Plattform für eine zunehmend militarisierte Sicherheitspolitik. Veranstaltet wird sie unter anderem vom CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Bildungswerk des Deutschen Bundeswehrverbandes sowie der Gesellschaft für Sicherheitspolitik.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Gespräche stand die Frage, wie Deutschland und Europa „resilient“ und „wehrhaft“ gemacht werden könnten. Der Militärhistoriker Sönke Neitzel forderte dabei offen eine stärkere militärische Ausrichtung Deutschlands, die Einführung der Wehrpflicht sowie den Ausbau der Bundeswehr zur „größten Armee Europas“. Zugleich beklagte er, politische Strategien würden zu langsam umgesetzt.

Für uns zeigt sich darin eine gefährliche Entwicklung: Statt über Wege zur Deeskalation, Diplomatie und internationalen Verständigung zu sprechen, wird militärische Aufrüstung zunehmend als alternativlos dargestellt. Krieg wird dabei mehr und mehr als normaler Bestandteil von Politik behandelt.

Besonders kritisch sehen wir die Rolle von Roderich Kiesewetter, der seit Jahren offensiv für „Kriegstüchtigkeit“ und eine weitere Militarisierung der Gesellschaft wirbt. Wenn militärische Stärke und Durchhaltefähigkeit zum politischen Leitbild werden, geraten die historischen Erfahrungen Deutschlands mit Aufrüstung, Nationalismus und Krieg zunehmend in den Hintergrund.

Gerade deshalb war es wichtig, in Königsbronn sichtbar Widerspruch zu leisten. Friedenspolitik bedeutet für uns nicht Naivität, sondern die Überzeugung, dass Sicherheit langfristig nicht durch immer mehr Waffen und militärische Eskalation entsteht, sondern durch Diplomatie, Abrüstung, internationale Zusammenarbeit und soziale Sicherheit.

Wichtig ist uns außerdem eine Klarstellung zur Berichterstattung über die Demonstration: Jutta Dorsch, Sprecherin der Friedensgruppe Heidenheim, sieht ihre Aussagen teilweise missverständlich wiedergegeben. Zwar sei das Gefühl von Hilflosigkeit angesichts weltweiter Kriege und Aufrüstung vielen Menschen vertraut. Entscheidend sei für sie an diesem Tag aber vor allem die Erfahrung gewesen, gemeinsam mit vielen anderen Menschen für Frieden einzustehen. Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich größere Beteiligung habe Mut gemacht und gezeigt, dass der Wunsch nach Frieden und Diplomatie weiterhin viele Menschen bewegt.

23 April, 2026

„Best Practice“- Beispiel DFG-VK Gruppe Ludwigsburg

Was macht unsere Gruppe aus: Unsere Gruppe hat 45 Mitglieder. Viele davon sind „altgediente“, die die Arbeit vermutlich seit vielen Jahren unterstützen, aber nicht oder nur sporadisch zu den Treffen kommen und sich auch nicht an der Vorbereitung von Aktionen und Veranstaltungen beteiligen (manche kommen zu den Veranstaltungen). Das ist in Ordnung so. Die Gruppe besteht aus 32 Männern und 13 Frauen. Interessant ist, dass von den Frauen 9 aktiv sind und von den Männern 20! D.h. die Frauen, die v.a. die letzten Jahre dazu gekommen sind, haben ein großes Interesse, aktiv zu sein. Mitglieder ab Jahrgang 1984 haben wir 7 (davon 4 sehr aktiv).

Unser Vorstandsteam besteht aus 5 Personen, 3 Männer und 2 Frauen, ich bin sozusagen die Vorstandsvorsitzende, organisiere die Treffen (Raumreservierung, Moderation, Catering) und verschicke Mails an die Gruppe.

Es stellte sich bei der Klausur der DFG-VK Ba-Wü, zu der ich eingeladen war, um von unserer Gruppe zu berichten, die Frage, weshalb wir als DFG-VK insgesamt nicht mehr jüngere (aktive) Mitglieder haben und nicht mehr Frauen. Es ging v.a. auch um die Mitarbeit in Gremien und Übernahme von „Posten“.

Bzgl. der „wenigen“ Frauen ist sicherlich die Historie der DFG-VK als für die Wehrdienstverweigerung zuständige Organisation ein Grund (3 meiner 4 Brüder haben verweigert, der 4. musste nicht zur Bundeswehr, die 3 Brüder waren auch Mitglied der DFG-VK). Das ist m.E. nicht besorgniserregend. Es gibt auch Vereine und Organisationen, in denen sich mehr Frauen als Männer befinden.

Ein weiterer Punkt ist, dass ein Verband mit Gremien, Beschlüssen etc, vielen jungen Menschen nicht zusagt und ich meine auch vielen Frauen nicht (einschließlich mir). Ich habe mich schon Anfang der 80-er Jahre in der Friedensbewegung engagiert (Organisation und Durchführung der Blockade Großengstingen, Unterstützung der angeklagten DemonstantInnen, meine eigene Verteidigung incl.).

Wir waren damals basisdemokratisch unterwegs, machten Trainings in gewaltfreiem Widerstand und gewaltfreier Kommunikation. Alle Entscheidungen (auch während der Blockade) wurden im Konsensverfahren gefällt (mit Vetorecht). Das lag mir sehr.

In der DFG-VK-Gruppe Ludwigsburg hatten wir folgendes Glück: Wir bekamen Zuwachs von einer gegen den Gazakrieg sehr engagierten relativ jungen Frau (sie ist berufstätig und hat kleine Kinder, gehört also einer Gruppe von Menschen an, die sich normalerweise nicht über die Maßen engagieren kann). Sie war auch schnell bereit, in die Vorstandsgruppe, die wir damals gründeten zu gehen.

Da es schwierig war, in unserer Gruppe einen Konsens über den Umgang mit der Kritik an der israelischen Regierung in Bezug auf den Gazakrieg herzustellen, wurde beschlossen, dass wir das Thema „auslagern“. Wir gründeten eine NahostAG, in der DFG-VK Mitglieder mit Nichtmitgliedern zusammenarbeiten. Diese AG gehört zur DFG-VK Gruppe Ludwigsburg, agiert aber sehr autonom (lediglich größere finanzielle Anfragen werden in der großen Gruppe beschlossen und es wird regelmäßig berichtet). In der NahostAG sind viele junge Menschen und sie kooperiert mit anderen Jugendorganisationen wie der SDAJ. Wir DFG-lerInnen betreiben innerhalb dieser AG keine aktive Anwerbung von Mitgliedern, trotzdem gab es schon einen Eintritt und es könnte sein, dass noch mehr folgen.

Wir sind als Gruppe insgesamt sehr aktiv und die NahostAG organisiert in einer Geschwindigkeit Aktionen und Veranstaltungen, wie es in einem hierarchisch organisierten Verband nicht möglich ist. Das liegt auch daran, dass es in der Gruppe eine große Betroffenheit gibt. Das Organisieren von Aktionen und Veranstaltungen findet überwiegend bei persönlichen Treffen statt (es gibt auch einen regelmäßigen „Stammtisch“) und über SIGNAL.

Durch die vielen Aktionen und Veranstaltungen, die wir machen, sind wir im Landkreis Ludwigsburg und v.a. in der Stadt Ludwigsburg inzwischen sehr bekannt und werden auch als KooperationspartnerInnen angefragt.  Und das, obwohl die Regionalpresse über diese Aktionen und Veranstaltungen nur äußerst sporadisch berichtet. Bzgl. Gaza v.a. wenn kritische jüdische Referenten („Combatants for peace“, Tomer Dotan-Dreyfus) eingeladen wurden.

Ein Fazit für mich ist, dass wir mit Jugendverbänden, – gruppen kommunizieren und kooperieren sollten, ohne zu verlangen, dass sie sich in einem Verband engagieren und sogar Funktionen übernehmen müssen. Was sinnvoll wäre, ist eine gezielte Werbung von Menschen im mittleren Alter. Diese sind i.d.R. noch fit und nicht mehr so stark durch berufliche Karriereambitionen und familiäre Verpflichtungen gebunden. Natürlich sollten auch gezielt Frauen angesprochen werden. Aber v.a. müssen die Veranstaltungen, Aktionen und die Treffen ansprechend gestaltet werden. Bei unseren Mitgliedertreffen und Veranstaltungen gibt es immer ein Catering. Die letzten „Meetings“, die alle 2 Monate stattfinden, haben wir so geplant, dass es auch einen Austausch in Grüppchen oder Arbeitsgruppen zu Themen, die vom Vorstandsteam (auf Anregung von Mitgliedern) eingebracht werden gibt. Entscheidungen über finanzielle Unterstützung oder manch „trockenes“ Thema kann auch im Vorstandsteam getroffen/besprochen werden.

Das was wir machen löst das demografische Problem nicht (Überalterung der DFG-VK und fehlende NachfolgerInnen für FunktionsträgerInnen). Es ist aber evtl. eine Anregung, wie man junge Menschen „integrieren“ kann bzw. wie man sich in Bündnisse, die von jungen Menschen gegründet werden (z.B. das Bündnis gegen die Wehrpflicht in Ludwigsburg) „integrieren lassen“ kann. Durch unsere Präsenz in der Öffentlichkeit zeigen wir auch, dass wir etwas für die jüngere Generation machen (in diesem Kontext empfehle ich das Buch von Stefan Schulz „Die Altenrepublik“, in dem es neben dem Thema Einsamkeit um Generationengerechtigkeit geht).

Text von Martha Albinger von der DFG-VK Ludwigsburg. Vielen Dank dafür und an die gesamte Regionalgruppe eine großen Dank für eure tolle Arbeit an einer friedlicheren Zukunft. Ihr wollt mehr von der Friedensarbeit der Gruppe Ludwigsburg wissen, dann stellt der Landesgeschäftsführer gerne den Kontakt her 🙂

Eure Gruppe hat auch ein „Best Practice“ oder ihr habt konkrete Ideen oder Aktionen für mehr Frieden, dann schreibt uns gerne (Ba-wue@dfg-vk.de) und wir veröffentlichen die Texte dann auf der Homepage und im Newsletter. Lasst uns für neues offenbleiben, voneinander lernen und gemeinsam neue und mehr Schritte Richtung Frieden gehen. Jede*r ist willkommen mitzumachen und sich einzubringen und uns alle somit ein Stück weiter. Zusammen sind wir stärker.

8 Dezember, 2025

Weihnachtliche Friedensaktion in Ludwigsburg

Die DFG-VK-Gruppe Ludwigsburg hat gestern (6.12.) weihnachtliches Friedensgebäck vor dem Marstall-Center in Ludwigsburg verteilt.

Im Einsatz für mehr Frieden

…unsere Regionalgruppe Ludwigsburg

Mit den Worten „Darf ich Ihnen einen kleinen Friedensgruß überreichen“ verschenkten die Aktiven der Gruppe selbstgebackene Friedenstauben und Panzer.

Friedliche Denkanstöße

Auf den angehängten Zetteln gab es kleine Denkanstöße zu Frieden und Kriegsdienstverweigerung und einen Link zur DFG-VK-Webseite. Eine erfolgreiche Aktion: Schon nach einer Stunde waren alle Gebäcktütchen verteilt.

20 November, 2025

Kanonen statt Butter – Wer bezahlt die Aufrüstung?

Eine Pressemitteilung der Gruppe Mittelbaden der Deutschen Friedensgesellschaft DFG-VK vom 19. Nov. 2025

Zu diesem Thema sprach der emeritierte Professor für Theologie und Sozialethik der Universität Marburg Dr. Franz Segbers auf Einladung der Deutschen Friedensgesellschaft Mittelbaden im Gemeindesaal der Auferstehungskirche Offenburg. Einleitend setzte sich der Referent kritisch auseinander mit dem Sondervermögen – besser: Sonderschulden – für den Bereich Militär und Rüstung. Für die militärische Aufrüstung ohne Grenzen sei jetzt fast unbegrenzt Geld da, so der Referent. Gleichzeitig sei die Bundesregierung dabei, harte Kürzungen im sozialen Bereich vorzubereiten, was eine scharfe Verteilungsdebatte auslösen werde. Der Druck auf Migranten und Arbeitslose, der jetzt schon aufgebaut werde, sei nur der Vorlauf zu einem Test, wieviel an Sozialabbau die Gesellschaft zu akzeptieren bereit ist. Auf der anderen Seite stehen, so Segbers, die wenigen Vermögenden, die derzeit als Aktionäre der Rüstungswirtschaft von gigantischen Kursgewinnen profitieren und in Zukunft als Kreditgeber des Bundes über Jahre und Jahrzehnte dazu noch Zinsen und Zinseszinsen kassieren werden. Beispielhaft nannte der Referent die vier reichsten Familien Deutschlands, deren Vermögen schon jetzt weit größer sei als das Vermögen der ärmeren Hälfte der Menschen in Deutschland. Seine Thesen verdeutlichte der Referent mit einer ganzen Reihe von Tabellen, die zeigten, dass bereits seit 2017 ein ständig wachsender Anteil des Bundeshaushalts für Militär und Rüstung ausgegeben wird. Nach der derzeitigen Finanzplanung werde bereits in vier Jahren der Militärhaushalt mehr als 150 Mrd. Euro betragen und die Zinsbelastung des Bundes bei rund 67 Mrd. Euro liegen – nach 4 Mrd. Euro im Jahre 2021. Es gehe aber, so Franz Segbers, nicht alleine um Geld, Sonderschulden und Zinsen, sondern um nicht weniger als den Zusammenhalt der Gesellschaften in den Staaten Europas. Eine Studie der Schwedischen Reichsbank habe gezeigt, dass über alle Regionen EU-Europas hinweg eine Kürzung der Sozialausgaben um nur 1% einen durchschnittlichen Stimmenzuwachs für extreme Parteien von 3% nach sich gezogen hat – und dies innerhalb von acht Jahren. Dies sollte all jenen zu denken geben, die nach wie vor der Meinung sind, dass mit Verweis auf die gegenwärtige Weltlage die Sozialausgaben bedenkenlos vermindert werden können. Eine lebhafte Diskussion schloss sich an den Vortrag an.

Foto von Andreas Pahlow: Prof. Segbers bei seinem Vortrag

4 Oktober, 2025

Nie wieder kriegstüchtig! Eindrücke und Stimmen von der großen Friedensdemo am 03.10.2025 in Stuttgart!

Am 03.10.25. in Stuttgart: 15.000 Menschen auf der Straße – für Frieden, gegen Militarisierung.

Wir haben sie gefragt: Warum demonstrierst du? Wofür stehst du ein? Wogegen wehrst du dich?
Die Antworten sind so vielfältig wie berührend – freut euch drauf!

Das war erst der Anfang.
Der organisierte Widerstand gegen Kriegspolitik wächst.
Und wir bleiben dran.


#Frieden #Demo #Stuttgart #NieWiederKrieg #StopMilitarisierung



23 September, 2025

Kommt in den DFG-VK-Block!

Liebe Mitglieder, liebe Sympathisant*innen,

am 3. Oktober findet in Stuttgart die überregionale Friedensdemonstration statt. Wir wollen als DFG-VK sichtbar und stark gemeinsam auftreten – in einem kraftvollen, bunten und lautstarken DFG-VK-Block mitten in der Demo.

Wir sammeln uns um 12:30 Uhr am DFG-VK-Infostand auf dem Schlossplatz. Dort bekommt ihr Fahnen (15 €) und passende Stecken (2 €). Außerdem gibt es blaue Ballons mit weißer Friedenstaube, die mit Helium gefüllt werden. Da auch unser Bulli vor Ort ist, haben wir zusätzlich 30 Schilder zum Verbot von Mittelstreckenwaffen in Deutschland dabei. Bitte bringt auch selbst Fahnen, Banner oder Schilder mit euren wichtigsten Forderungen mit – und wenn ihr habt: zieht gerne eure DFG-VK-Pullis, T-Shirts oder Jacken an. So wird unser Auftritt nicht nur politisch klar, sondern auch optisch beeindruckend.

Wir stellen uns hinter dem Frontbanner „friedensfähig statt kriegstüchtig“ auf. Gemeinsam wollen wir unsere Botschaft in die Öffentlichkeit tragen:

  • Nein zu 5 % des BIP für Aufrüstung – dieses Geld fehlt in Gesundheit, Bildung und ökologischer Transformation.
  • Nein zur Militarisierung unserer Infrastruktur und Gesellschaft.
  • Nein zur Wehrpflicht und einer der größten Armeen Europas.
  • Ja zu einer Politik, die aus der Geschichte gelernt hat: Frieden schaffen ohne Waffen.

Für uns als Landesverband Baden-Württemberg, die wir die Demonstration als Erstunterstützer mittragen, wäre es schön, wenn wir stark auftreten – mit klaren Botschaften, mit Freude und mit Entschlossenheit.

👉 Also: Kommt in den DFG-VK-Block, lasst uns gemeinsam zeigen, dass es eine friedliche, zivile Alternative zur Kriegspolitik gibt.

Fröhlich, friedlich, freundlich, aber bestimmt – so machen wir deutlich: Friedensfähig statt kriegstüchtig!

Der Landesvorstand freut sich auf euch.

23 September, 2025

Neujahrsempfang der DFG-VK Baden-Württemberg in Karlsruhe — Politischer Jahresauftakt in bewegten Zeiten

Der Landesverband der DFG-VK Baden-Württemberg trifft sich traditionell zweimal im Jahr: im Januar zum Neujahrsempfang und im Sommer zur Landesmitgliederversammlung. Der Neujahrsempfang wird seit mehreren Jahren von der Karlsruher Regionalgruppe ausgerichtet – so auch in diesem Jahr. Ein großer Dank geht an die Karlsruher Aktiven der DFG-VK, die erneut einen verlässlichen und vertrauensvollen Rahmen für Austausch, Diskussion und Begegnung geschaffen haben. Rund 50 Teilnehmende kamen zusammen. Die Stimmung war gut, offen und der politischen Situation angemessen von großer Dynamik geprägt.

Im Zentrum des Vormittags stand das zum 1. Januar 2026 in Kraft getretene Wehrdienstmodernisierungsgesetz und der Umgang damit. In seiner Einführung blickte der Landesvorsitzende und KDV-Experte Klaus Pfisterer zunächst auf die Arbeit des Landesvorstands seit der letzten Mitgliederversammlung zurück, ging dann aber sehr klar auf die neuen Herausforderungen ein, die sich aus dem neuen Wehrdienst für einen pazifistischen Verband ergeben.

Landesvorsitzender und KDV-Experte Klaus Pfisterer

Besonders die Kriegsdienstverweigerung gewinnt wieder massiv an Bedeutung – sowohl als konkrete Beratungsarbeit als auch als politische Dimension der Friedensarbeit. Die Zahl der Anfragen steigt, die Beratung wird komplexer, und der kontinuierliche Ausbau des Berater*innen-Netzwerks bleibt eine zentrale Aufgabe des Landesverbands. Zugleich ist die Kriegsdienstverweigerung ein wichtiger Hebel, um Militarismus grundsätzlich zu kritisieren und ihm praktisch etwas entgegenzusetzen.

Neben der Beratung selbst wurde auch die politische Informationsarbeit diskutiert. Angedacht ist unter anderem eine KDV- und Wehrpflicht-Infotour mit dem DFG-VK-Bulli durch Baden-Württemberg. Regionalgruppen und Mitglieder, die einen Halt in ihrer Stadt oder Region organisieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich direkt bei Jonas Fehrenbach in der Landesgeschäftsstelle zu melden.

In der anschließenden Diskussion ging es sehr konkret um den Umgang mit den neuen Fragebögen zur Wehrerfassung. Deutlich wurde, dass es hier Orientierung braucht – etwa zur Frage, wann Handlungsspielräume bestehen und ab wann mit Sanktionen zu rechnen ist, wenn der Fragebogen nicht ausgefüllt wird. Auch weitergehende Formen der Verweigerung und des zivilen Ungehorsams wurden angesprochen, etwa die Möglichkeit, den Fragebogen bewusst gar nicht auszufüllen und Menschen dabei solidarisch zu unterstützen. Der Austausch zeigte, wie wichtig es ist, diese Fragen gemeinsam zu klären, um als Friedensbewegung handlungsfähig und sprachfähig zu bleiben.

Ein weiterer zentraler Schwerpunkt des Vormittags war die zunehmende Militarisierung von Schulen. Einigkeit bestand darin, dass Anfragen von Schulen grundsätzlich angenommen werden sollten – mit dem Ziel, eigenständige friedenspolitische Veranstaltungen durchzuführen. Wird hingegen ausschließlich eine Podiumsdiskussion gemeinsam mit Jugendoffizieren der Bundeswehr angeboten, sollte sorgfältig abgewogen werden, ob und unter welchen Bedingungen eine Teilnahme sinnvoll ist. Dabei spielen sowohl die eigene Positionierung als auch die rhetorischen Fähigkeiten der Beteiligten eine wichtige Rolle.

Aus dieser Debatte heraus entstand etwas sehr Ermutigendes: Mehrere Mitglieder, darunter Pädagoginnen und ehemalige Pädagogen, erklärten ihre Bereitschaft, gemeinsam Konzepte für Schulbesuche zu entwickeln. Der neu gegründete Arbeitskreis „Ab in die Schule“ wird sich in den kommenden Monaten mit Seminarformaten, pädagogischen Zugängen und strategischen Fragen befassen. Verstärkt wird diese Arbeit durch ein neues Mitglied, einen ehemaligen Jugendoffizier der Bundeswehr, der seine Erfahrungen künftig aus friedenspolitischer Perspektive in Schulen einbringen möchte.

Einen weiteren wichtigen Impuls setzte Andreas Pahlow aus der Regionalgruppe Mittelbaden. Ziel seiner Initiative ist es, gemeinsam mit anderen Aktiven ein Schulungsformat zu entwickeln, das durch Baden-Württemberg tourt und Friedensaktivist*innen gezielt in der Ansprache junger Menschen zu Themen wie Wehrpflicht, Militär und Aufrüstung schult. Wer Lust hat, an dieser Konzeption mitzuwirken, kann über die Regionalgruppe Mittelbaden Kontakt zu Andreas Pahlow aufnehmen.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause bei Pizza – vielen Dank an die Organisator*innen für das Angebot an veganen, vegetarischen und fleischhaltigen Speisen – ging es am Nachmittag in drei Arbeitsgruppen weiter.

Die größte Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Kriegsdienstverweigerungsberatung. Viele bereits aktive Berater*innen waren anwesend. Unter der Leitung von Klaus Pfisterer stand hier der fachliche Austausch im Vordergrund. Neue Zuständigkeiten, offene Rechtsfragen, Kann-Bestimmungen und erste Erfahrungen mit der Anwendung des neuen Gesetzes wurden gemeinsam diskutiert. Zugleich bot die Arbeitsgruppe Raum, um Erfahrungen aus der Beratungspraxis auszutauschen und voneinander zu lernen.

In der Arbeitsgruppe Bündnisarbeit ging es um Vernetzung, Abgrenzung und politische Perspektiven – insbesondere um die Zukunft des Friedensnetzes Baden-Württemberg und die Frage, wie landesweite Zusammenarbeit jenseits großer Einzelveranstaltungen gestaltet werden kann.

Eine dritte Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Zusammenhang von Militärausgaben und sozialen Kürzungen. Anhand konkreter Beispiele – von gestrichenen Angeboten in der Kinderbetreuung bis hin zur Schließung von Blindenklassen an Schulen – wurde deutlich, wie sehr die aktuelle Aufrüstungspolitik den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet.

Zum Abschluss des Neujahrstreffens kamen alle Teilnehmenden noch einmal zusammen, hörten kurze Berichte aus den Arbeitsgruppen und tauschten sich bei Kaffee und Kuchen aus. Der Landesvorstand bedankt sich für einen intensiven und produktiven Tag, der mit dem offiziellen Abschluss durch Klaus Pfisterer endete. Das Treffen machte Mut – weil es gezeigt hat, dass Analyse, Haltung und konkrete Handlungsansätze zusammengehören und dass wir Wissen und Kraft haben, uns der fortschreitenden Militarisierung entgegenzustellen.

5 Juni, 2025

Herzlich Willkommen im Landesverband BaWü, Friedensgruppe Heidenheim/Ortsgruppe DFG-VK

Die Friedensgruppe  Heidenheim hat sich am 27.5.2025 der Deutschen Friedensgesellschaft/ Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen angeschlossen und eine Ortsgruppe  im Landkreis Heidenheim gegründet.

Dabei bleibt die Friedensgruppe Heidenheim, 1981 gegründet, politisch, religiös und finanziell unabhängig. Sie beschließt,  sich umzubenennen in Friedensgruppe Heidenheim/Ortsgruppe DFG-VK und die bisherige Friedensarbeit  in Übereinstimmung mit der Satzung der DFG-VK www.dfg-vk.de fortzuführen. Die Friedensgruppe Heidenheim/DFG-VK bleibt offen für alle Interessierten und lädt Mitglieder und Nicht-Mitglieder zur Mitarbeit ein.

Nachdem Hans Bernhard als langjähriger Sprecher der Gruppe dieses Amt mit Zustimmung der Gruppenmitglieder an Jutta Dorsch zum 1.1.2025 übergeben hatte, wurde sie zur Vorsitzenden der Gruppe gewählt. Als Kassenwart hat sich Hans Fischer zur Verfügung gestellt und wurde gewählt.

Begleitet wurde die Sitzung vom Vorsitzenden des Landesverbandes des DFG-VK Baden-Württemberg, Klaus Pfisterer.

Wir wollen als Friedensgruppe weiterhin regelmäßig zu bestimmten Anlässen in Heidenheim präsent bleiben:

Zum Friedenstag um den 8. Mai, zum Flaggentag: Majors for peace am 8. Juli, zum Hiroshimatag am 6. August , den Abendgedanken im Brenzpark, sowie zu aktuellen Anlässen.

Wir schließen uns der Erklärung der DFG-VK an:

Jeder Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit, wir sind entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung der Kriegsursachen mitzuarbeiten und setzen uns ein:

·      Für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung

·      Wir protestieren gegen Krieg und deutsche Kriegsbeteiligung

·      Wir propagieren Abrüstung mit dem Ziel der Entmilitarisierung

·      Wir protestieren gegen Rekrutierungsmaßnahmen der Bundeswehr an Schulen

·      Wir arbeiten international mit dem Ziel zusammen, Alternativen zur militärischen Gewalt und Gewalt fördernden Strukturen zu entwickeln

o   Gem. Sicherheit neu denken ; www.sicherheitneudenken.de

o   Schrittweiser Umbau der Bundeswehr zur zivilen Schutzinstitution

o   Finanzielle Stärkung der UNO und OSZE

o   Investitionen in Klimaschutz, Welternährung und UN-Flüchtlingshilfe

Die Friedensgruppe trifft sich regelmäßig am 4. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr im  Bürgerhaus, Hintere Gasse 60.

Das nächste Treffen findet am 24.6. statt.

9 Mai, 2025

15. Mai – Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung: Aktionen in Ba-Wü

Weltweit verweigern mutige Menschen den Kriegsdienst – in Russland, Belarus, der Ukraine, in der Türkei, Südkorea oder Kolumbien. Sie sagen Nein zum Töten, Nein zur Militarisierung. Am 15. Mai – dem Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung – stehen wir an ihrer Seite.

Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht. Gerade jetzt, in Zeiten von Kriegen, Aufrüstung und wiederbelebter Wehrpflichtdebatten, ist es nötiger denn je, für dieses Recht einzutreten – laut, sichtbar und solidarisch. Auch und besonders in diesem Jahr unterstützen wir den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung. Denn Kriegsdienstverweigerung ist auch in Deutschland wieder ein ganz aktuelles Thema für viele Menschen.

Auch in Baden-Württemberg beteiligen wir uns mit vier öffentlichen Aktionen. Wir laden herzlich zur Teilnahme ein:

·       Mannheim: Infostand am Hauptbahnhof – 15. Mai, ab 15:00 Uhr

·       Karlsruhe: Friedensmahnwache auf dem Marktplatz – 14. Mai, 17:00 Uhr

·       Stuttgart: Kundgebung in der Dorotheenstraße, Ecke Gördelerstraße (Nähe Hotel Silber) – 15. Mai, 18:00 Uhr: An diesen Platz sollte laut Beschluss der Stadt seit 2023 das Deserteurdenkmal stehen. Redner*innen dieses Jahr: Johanna Tiarks, Stadträtin Die Linke SÖS Plus zur Umsetzung des Denkmals und Susanne Bödecker DFG-VK, zum aktuellen Stand der Kriegsdienstverweigerung in Deutschland, außerdem werden wir wieder kurze Stellungnahmen von internationalen Kriegsdienstverweigerer*innen vorbereiten.

·       Aalen: Mahnwache zur Kriegsdienstverweigerung am Marktbrunnen – 14. Mai, 17:00 Uhr

Diese Aktionen sind Teil der internationalen Kampagnen #ObjectWarCampaign und #RefuseWar. Wir fordern Schutz und Asyl für alle, die sich dem Krieg entziehen – in allen Ländern. Und wir wenden uns entschieden gegen jede Form der Wehr- oder Dienstpflicht. Statt Zwang braucht es eine Politik des Friedens, der Gerechtigkeit und der Menschenrechte.

Viele von euch setzen sich seit Langem für dieses Anliegen ein. Gerade deshalb möchten wir euch ermutigen, auch in diesem Jahr wieder mit dabei zu sein – sei es durch Teilnahme, Unterstützung oder eigene Impulse. Weitere Informationen findet ihr auch hier:

www.refusewar.org

www.objectwarcampaign.org

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