Am 22. Oktober fand in Karlsruhe der Karrieretag in der Schwarzwaldhalle statt. Zwischen Firmen, Hochschulen und Jobangeboten – mittendrin: die Bundeswehr. Werbung fürs Sterben, getarnt als Karrierechance.
Das konnten wir nicht unkommentiert lassen. Vor der Halle standen Antimilitaristinnen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigung der Kriegsdienstgegnerinnen, Menschen vom Friedensbündnis Karlsruhe, vom Offenen Antifaschistischen Treffen, vom Offenen Feministischen Treffen und von der Linksjugend [’solid].
Gemeinsam informierten wir über Militarisierung, über Kriegsdienstverweigerung und über Alternativen zu Aufrüstung und Krieg.
Viele junge Menschen kamen zu uns,nahmen Flyer und Sticker mit und sagten klar: Kein Bock auf Bundeswehr.
Sie wollen Frieden, keine Waffen, keinen Zwang, kein Töten. Drinnen auf der Messe zeigten Aktivist*innen direkt am Stand der Bundeswehr Haltung – und bekamen sofort die Polizei zu spüren. Personalienkontrolle. Rauswurf.
Doch draußen ging’s weiter:
Wir informierten weiter, diskutierten weiter, und machten deutlich:
Die Bundeswehr hat auf Bildungsmessen nichts verloren. Kein Werben fürs Töten und Sterben – sondern Perspektiven für Frieden und Zukunft. ✌️