Mitglieder der DFG-VK beim Landesmitgliedertreffen 2017 in Stuttgart

125 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft

DFG-VK-Landesmitgliederversammlung in Stuttgart

Hoffnungen für die Friedensbewegung nach der Bundestagswahl 2017


von Roland Blach

Inspirierend, kreativ, humorvoll, gesellig, tiefgründig, partizipativ. Rundum gelungen. So lautet mein persönliches Fazit zur Landesmitgliederversammlung 2017 der DFGVK Baden-Württemberg in Stuttgart. Im Mittelpunkt standen die Perspektiven für die Friedensbewegung nach der Bundestagswahl, der Staffellauf „Frieden geht“ 2018 und die lokalen Aktivitäten von Gruppen und Mitgliedern.

Wir sind gut aufgestellt, den Frieden zu stärken.Auf eine sehr kurzweilige Art beschäftigten wir uns zu Beginn exemplarisch mit sechs verschiedenen friedenspolitischen Themen, bei denen wir besonders engagiert sind oder uns stärkeres Engagement versprechen. Unter Einbeziehung der internationalen und nationalen politischen Rahmenbedingungen machten sechs ExpertInnen in fünf bis siebenminütigen Kurzinputs darauf aufmerksam, was wir nach der Bundestagswahl vermutlich von der Jamaikakoalition zu erwarten haben.

Zu Beginn verwies ich als Landesgeschäftsführer und Koordinator der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ auf die aktuellen Gefahren und Hoffnungen im Kontext atomarer Rüstung. Einerseits ist die Gefahr eines Atomkriegs durch Aufrüstungsprogramme und weltweite Konflikte so groß wie seit den 1950er Jahren nicht mehr. Andererseits hat die Zivilgesellschaft zusammen mit 122 Staaten einen großen Meilenstein erzielt durch den Beschluss eines Atomwaffenverbotsvertrags. Ob der Boykott dieses Vertrags durch die neue Bundesregierung überwunden werden kann? Einzig die Grünen wären in einer neuen Regierung (noch) für unsere Forderungen. Es brauche viel Druck und die Ausweitung der bereits bestehenden Bündnisse u.a. auch mit Mayors for Peace und Kirchen.
Weiterlesen im PDF der Südwestkontakte


Pacemakers-Radmarathon - Für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen!

Die Pacemakers ReformationsTour warb erfolgreich für ein Verbot von Atomwaffen und macht auf die in der UNO in New York stattfindende Verhandlung für ein Atomwaffenverbot aufmerksam.

Vom 29. Juni bis 1. Juli fuhren 40 Radfahrer 656 Kilometer von Bretten über Gersfeld und Halle bis Wittenberg um diese Botschaft auf die Straße und in die Köpfe zu bringen.

Die kleine Auswahl an Videos und Presseberichten zeigt dass wir die öffentliche Debatte beeinflussen können.

Das Video zeigt den Empfang der Pacemakers für atomare Abrüstung am 29.06.2017 in Würzburg.

Medienberichte

Diese Auflistung ist nur ein Teil der Berichte in den Medien und auf Internetseiten.

  • Bericht von Roland Blach von der "Pacemakers Reformations-Tour 2017 für nukleare Abrüstung" auf der Internetseite von Ohne Rüstung Leben, 03.07.2017
  • Raddemo für ein Atomwaffen-Verbot - 30 Radfahrer der Pacemaker-Reformationstour halten zum Zwischenstopp in Eisenach, Thüringer Allgemeine 01.07.2017
  • 690 Kilometer für nukleare Abrüstung - Vaihinger bei der Peacemakers Reformations-Tour dabei, Vaihinger Kreiszeitug 05.07.2017

  • Radeln gegen Atomwaffen, Mainpost 30.06.2017

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