Vom 23. bis 25. Oktober 2026 findet der 25. Bundeskongress der DFG-VK statt – und diesmal direkt bei uns in Baden-Württemberg, in der Jugendherberge Stuttgart International. Für unseren Landesverband ist das natürlich etwas Besonderes: Unsere Regionalgruppe Stuttgart und weitere Aktive aus Baden-Württemberg sind an Organisation und Durchführung beteiligt. Und für uns Mitglieder ist der Weg zum wichtigsten Verbandstreffen diesmal erfreulich kurz. Inhaltlicher Schwerpunkt des Kongresses ist eines unserer Kernthemen: die Kriegsdienstverweigerung.
Wer sich bislang noch nie einen Bundeskongress angeschaut hat, bekommt damit eine ziemlich einmalige Gelegenheit, unsere DFG-VK auch einmal über die eigene Regionalgruppe und den Landesverband hinaus kennenzulernen. Man kann Diskussionen und Antragsberatungen verfolgen, erleben, wie Positionen unseres Verbandes entstehen, Menschen aus ganz Deutschland kennenlernen und natürlich auch die eigenen Gedanken und Positionen einbringen. Eine Teilnahme ist sowohl als Delegierte*r als auch als Gast möglich.
Los geht es am Freitag, 23. Oktober. Ab 15 Uhr gibt es zwei Möglichkeiten: An der Südspitze des Karlsplatzes findet zunächst ein Infostand und anschließend eine Kundgebung am zukünftigen Standort des Stuttgarter Deserteurdenkmals statt. Dort sprechen Johanna Tiarks, Stadträtin in Stuttgart, und Artyom Klyga von Connection e. V. Alternativ kann unsere Bundesgeschäftsstelle in der Hornbergstraße besucht werden.
Am Abend wird der Bundeskongress offiziell eröffnet. Besonders schön aus unserer Baden-Württemberg-Perspektive: Die Begrüßung übernimmt unser lieber Landesfinanzvorstand Thomas Schild-Dona. Danach folgen die notwendigen Formalia eines Bundeskongresses. Ab 20 Uhr wird dann der Ludwig-Baumann-Preis des Carl-von-Ossietzky-Solidaritätsfonds der DFG-VK verliehen. Und anschließend bleibt natürlich auch Zeit zum Kennenlernen, Reden und gemütlichen Zusammensitzen.
Der Samstag, 24. Oktober, gehört dann weitgehend der eigentlichen Verbandsarbeit. Nach den Rechenschaftsberichten und Entlastungen freuen wir uns besonders auf Margot Käßmann. Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende und DFG-VK-Mitglied hält um 11 Uhr die Hauptrede unter dem Titel „Friedensfähig statt kriegstüchtig“. Danach beginnt die ausführliche Beratung der eingereichten Anträge und damit einer der wichtigsten Teile des Kongresses: Hier wird ganz konkret diskutiert und entschieden, welche Positionen und Schwerpunkte unsere DFG-VK in den kommenden Jahren setzen soll.
Am Sonntag, 25. Oktober, stehen zunächst die Wahlen an – unter anderem zum Bundessprecher*innenkreis, zur politischen Geschäftsführung und zu weiteren Funktionen innerhalb unseres Verbandes. Nach einer weiteren Antragsberatung gibt es am Nachmittag Arbeitsgruppen zum Schwerpunktthema des Kongresses und zu weiteren friedenspolitischen Fragen. Gegen 16 Uhr endet der BuKo.
Die Dokumente zum Kongress werden den Teilnehmenden vorab zur Verfügung gestellt. Die jeweils aktuelle Tagesordnung, weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr unter buko2026.dfg-vk.de.
Und an unsere Regionalgruppen noch einmal eine wichtige Erinnerung: Hoffentlich habt ihr inzwischen Delegierte für den Bundeskongress gemeldet. Gerade wenn der BuKo schon einmal bei uns in Baden-Württemberg stattfindet, wollen wir dort natürlich auch als Landesverband gut vertreten sein. Falls eure Regionalgruppe noch niemanden angemeldet hat: Bitte versucht es trotz abgelaufener Frist noch. Fragt bei den Organisator*innen nach – vielleicht lässt sich noch etwas möglich machen.
Und für alle anderen gilt: Ihr müsst keine Delegierten sein, um dabei zu sein. Kommt als Gäste für einen Tag, schaut nur bei Margot Käßmann und den Diskussionen vorbei oder verbringt gleich das ganze Wochenende mit uns. Gerade für Mitglieder, die mit der Bundesebene der DFG-VK bisher wenig Berührung hatten, ist dieser BuKo (direkt) vor unserer Haustür eine wunderbare Gelegenheit, unsere DFG-VK noch einmal ganz anders kennenzulernen.